Ganz egal. Geh einfach Gefühl, was Du gerade griffbereit hast, woran Dein Kind Interesse zeigt...Womit würdest du dann anfangen?
Kürbis?
GetreideMUmilchbrei?
Bauchwehkind und Beikost...
Moderatoren: klecksauge, Mondenkind
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jusl
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Re: Bauchwehkind und Beikost...
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mirahh
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Re: Bauchwehkind und Beikost...
Eine Freundin von mir stillt ihr Krabbelkind auch noch voll. Sie mag nicht essen. Ich glaube,dass gibt es echt öfter.
mirahh mit dem Kleinen (1/2012) und der Mini-Krabbe (3/2014) und dem Knöpfchen im Bauch (9/2016)
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jusl
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Re: Bauchwehkind und Beikost...
Das stimmt, selten ist das nicht. Meine Zwillinge z.B. haben erst mit 10 Monaten nennenswerte Mengen gegessen, einer der beiden war ebenfalls ein bisschen ein "Verdauungs-Kind" (und Haut-Kind). War bei den beiden überhaupt kein Problem, sie standen super im Futter und haben später mit ganz viel Freude gegessen.
- Tinki
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Re: Bauchwehkind und Beikost...
Na gut, dann versuche ich mal damit aufzuhören, ständig darüber nachzudenken, ob das denn so richtig und gut ist und mache es einfach so, wie mein Kind mir sagt/zeigt, dass es gut ist 
ich danke euch für eure Hilfe!
PS: Gestern hat das Mäuschen ja von meinem Apfelbrei genascht - bums, seit heute Nacht hat sie wieder Blähungen...
PPS: Mirahh, danke dir; ich wusste schon, dass es diesen Reflex gibt, aber ich wusste nicht, dass er in dem Alter immer noch vorhanden ist...
ich danke euch für eure Hilfe!
PS: Gestern hat das Mäuschen ja von meinem Apfelbrei genascht - bums, seit heute Nacht hat sie wieder Blähungen...
PPS: Mirahh, danke dir; ich wusste schon, dass es diesen Reflex gibt, aber ich wusste nicht, dass er in dem Alter immer noch vorhanden ist...
Liebe Grüße von Tinki
mit Mäuschen *6.2.12
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mirahh
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Re: Bauchwehkind und Beikost...
Ich habe mich ja berufsbedingt viel mit Reflexen beschäftigt. Sie gehen nicht wirklich weg sondern werden durch neue,erlernte Bewegungen überlagert. Man merkt dann nichts mehr davon,sie sind aber noch da.
Solange also noch keine überlagernde Bewegung gelernt wurde (so sicher mit der Zunge Nahrung hin und her schieben,dass man gar nicht mehr darüber nachdenken muss z.b) helfen die guten alten Reflexe.
Deutlich wird das z.b.,wenn man beim judo fallen lernt.Man fällt so lange reflexartig bis das richtige Fallen so oft geübt wurde,dass es in Fleisch und Blut übergeht. Dann fällt man auch dann auf die erlernte Weise, wenn man nicht darüber nach denkt.
Ich finde das total faszinierend!
Solange also noch keine überlagernde Bewegung gelernt wurde (so sicher mit der Zunge Nahrung hin und her schieben,dass man gar nicht mehr darüber nachdenken muss z.b) helfen die guten alten Reflexe.
Deutlich wird das z.b.,wenn man beim judo fallen lernt.Man fällt so lange reflexartig bis das richtige Fallen so oft geübt wurde,dass es in Fleisch und Blut übergeht. Dann fällt man auch dann auf die erlernte Weise, wenn man nicht darüber nach denkt.
Ich finde das total faszinierend!
mirahh mit dem Kleinen (1/2012) und der Mini-Krabbe (3/2014) und dem Knöpfchen im Bauch (9/2016)
- Tinki
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Re: Bauchwehkind und Beikost...
Das klingt wirklich interessant. Wieder was gelernt 
Meine Maus hat gestern und heute mit Begeisterung ein bisschen Brötchen ohne alles gegessen/gelutscht und auch runtergeschluckt. Bisher scheint sie es bis auf ein winziges bisschen Blähungen gut zu vertragen... wär ja mal was.
Vielleicht ist es dann wirklich "nur" das Obst und Gemüse, was sie noch nicht v erträgt.
Dann kann ich ja demnächst mal nen Getreidebrei mit MuMi/Wasser probieren, wenn sie das Brötchen jetzt gut verträgt.
Meine Maus hat gestern und heute mit Begeisterung ein bisschen Brötchen ohne alles gegessen/gelutscht und auch runtergeschluckt. Bisher scheint sie es bis auf ein winziges bisschen Blähungen gut zu vertragen... wär ja mal was.
Vielleicht ist es dann wirklich "nur" das Obst und Gemüse, was sie noch nicht v erträgt.
Dann kann ich ja demnächst mal nen Getreidebrei mit MuMi/Wasser probieren, wenn sie das Brötchen jetzt gut verträgt.
Liebe Grüße von Tinki
mit Mäuschen *6.2.12
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- Tinki
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Re: Bauchwehkind und Beikost...
Zu früh gefreut.
Heute hat sie ja etwas mehr Brötchen als gestern gegessen, gestern warens nur zwei fitzel.
Heute tagsüber hab ich schon gemerkt, dass sie wieder unruhig wurde und anfing sich zu überstrecken. Und heut Abend hatten wir dann wieder wilden Bauchwehalarm mit Geschrei und allem was dazu gehört
Naja, dann versuchen wirs nächsten Monat wieder...
Heute hat sie ja etwas mehr Brötchen als gestern gegessen, gestern warens nur zwei fitzel.
Heute tagsüber hab ich schon gemerkt, dass sie wieder unruhig wurde und anfing sich zu überstrecken. Und heut Abend hatten wir dann wieder wilden Bauchwehalarm mit Geschrei und allem was dazu gehört
Naja, dann versuchen wirs nächsten Monat wieder...
Liebe Grüße von Tinki
mit Mäuschen *6.2.12
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FrauEinhorn
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Re: Bauchwehkind und Beikost...
Ich habe gerade deinen Beitrag gelesen und mich an unseren Beikoststart erinnert...ich war soo verzweifelt irgendwann,egal was ich ich ihm gab,immer bekam er Blähungen..und es hat lange gedauert bis ich rausfand was es ist.
Auch wir hatten einen späten Beikoststart.Mit ca 13 Monaten hat er erst nennenswerte Mengen gegessen,vorher hatten wir es zwar immer mal versucht,aber entweder wegen Bauchschmerzeb/Blähungen oder Desinteresse abgebrochen.
Nach laaanger Zeit kam heraus das er eine Fruktose verträgt,daher auch die Blähungen bei Obst und z.T Gemüsesorten(Brokkoli z.B )! als die Verstopfung auch nicht aufhörte,kam die Milch unter Verdacht,und siehe da: Es war das Kuhmilcheiweiß.... er verträgt beides nicht,wird seitdem Fruktosearm und Milcheiweißfrei ernährt. Außerdem,was er auch hatte : Reflux ! Er hat sich nach den Mahlzeiten immer wahnsinnig überstreckt,ich konnte ihn kaum halten während dieser Schreianfälle..und diese waren immer unmittelbar nach den Mahlzeiten und Nachts im Liegen...dieser Zusammenhang ist mir auch -leider- erst spät aufgefallen.
Ich würde auch eher mit Kürbisbrei anfangen,oder Reis-(Mu-)Milchbrei,mit Vollkornsorten wäre ich am Anfang auch eher vorsichtig,auch wenn die mehr Nährstoffe haben.
Auch wir hatten einen späten Beikoststart.Mit ca 13 Monaten hat er erst nennenswerte Mengen gegessen,vorher hatten wir es zwar immer mal versucht,aber entweder wegen Bauchschmerzeb/Blähungen oder Desinteresse abgebrochen.
Nach laaanger Zeit kam heraus das er eine Fruktose verträgt,daher auch die Blähungen bei Obst und z.T Gemüsesorten(Brokkoli z.B )! als die Verstopfung auch nicht aufhörte,kam die Milch unter Verdacht,und siehe da: Es war das Kuhmilcheiweiß.... er verträgt beides nicht,wird seitdem Fruktosearm und Milcheiweißfrei ernährt. Außerdem,was er auch hatte : Reflux ! Er hat sich nach den Mahlzeiten immer wahnsinnig überstreckt,ich konnte ihn kaum halten während dieser Schreianfälle..und diese waren immer unmittelbar nach den Mahlzeiten und Nachts im Liegen...dieser Zusammenhang ist mir auch -leider- erst spät aufgefallen.
Ich würde auch eher mit Kürbisbrei anfangen,oder Reis-(Mu-)Milchbrei,mit Vollkornsorten wäre ich am Anfang auch eher vorsichtig,auch wenn die mehr Nährstoffe haben.
LG
FrauEinhorn + Kind *2009
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- sabsiha
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Re: Bauchwehkind und Beikost...
Ich hoffe du hast rausgefunden was für euch gut ist. Meiner bekommt immer sehr viel bauchweh wenn ich zu viel laktose esse/trinke. Bin selber schon laktosefrei. Vigantolette war ne zusätzliche ursache, da sie auch laktose enthält. Dann verträgt er auch das fluor in der zahnpasta nicht. Wollte einfach noch ein paar mögliche ursachen erwähnen, die noch nicht genannt wurden. Drück euch die daumen
Sabrina mit großem- (03/05) und mittlerem- (06/12) und kleinem Zwerg (02/15)
Trageberaterin, GK bei "Die Trageschule" (04/13)
groß und kleinschreibung wird überbewertet
Trageberaterin, GK bei "Die Trageschule" (04/13)
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Bauchwehkind und Beikost...
Hallo Sabsiha,Meiner bekommt immer sehr viel bauchweh wenn ich zu viel laktose esse/trinke. Bin selber schon laktosefrei.
ein ursächlicher Zusammenhang zwischen DEINEM Laktosekonsum und Beschwerden beim BABY ist nicht plausibel.
Laktose als solche kann vom menschlichen Darm NICHT aufgenommen werden - sie erreicht also gar nicht den Rest Deines Körpers (etwa die Milchdrüsen), sondern bleibt auf Deinen Darm beschränkt. Die Laktose, die Du verzehrst, wird, wenn Du nicht laktoseintolant bist, in Deinem Darm durch das Enzym Laktase verstoffwechselt und in die Bestandteile Galaktose und Glukose zerlegt. Falls Du laktoseintolerant bist, also falls Du keine oder kaum Laktase bildest, dann bleibt die Laktose entsprechend unverstoffwechselt in Deinem Darm und wird dort von Bakterien vergärt, was Blähungen und weitere Bauchbeschwerden (bei DIR!) verursachen kann.
Dein Baby jedoch kann "über die Milch" oder sonstwie nicht davon beeinflusst werden, ob Du tonnenweise, wenig oder gar keine Laktose isst, und auch ganz egal, ob Du laktoseintolerant bist oder nicht. Die Laktose in der Muttermilch wird von den milchbildenden Zellen für jede Stillmahlzeit erst frisch hergestellt; der Laktosegehalt der Muttermilch ist damit komplett unabhängig von der über die mütterliche Nahrung aufgenommen Laktose.
LG
Julia