Gnaaa, mein Tablet hat meine (langen und sehr schönen) Post gefressen

Daher jetzt noch mal:
Menschenkind hat geschrieben: Übrigens, bei dem Namen musste ich sofort denken: sagmal
spinnst du? 
Ich hab jedenfalls einen Namensvetter von dir hier stehen.

Jap! Ich spinne, und ich drehe am Rad

Ich habe ein S10
Menschenkind hat geschrieben: ich glaube ich würde mit Kinderwunsch und ohne Partner schier durchdrehen vor Angst, niemals einen abzubekommen und kinderlos zu sterben.
know that. Been there

Letzenendes war es dann aber doch eine "Liebe keine Kinder als mit der Pappnase als Papa"-Entscheidung
Menschenkind hat geschrieben:Klar, Selbstständigkeit kann bestimmt unglaublich erfüllend sein, ein Zuckerschlecken ist es aber eher nicht. Respekt, dass du es wagst, ich glaube den Mut hätte ich nicht.
Naja, ganz so heldenhaft isses nicht.

Ich bin jetzt schon teilweise selbstständig und mein Job ist da recht krisenfrei und vor allem ohne große Anschaffungskosten für Selbstständige.
Außerdem eignet sich der Job eigentlich traumhaft zum Kinderkriegen: Als selbstständige Dolmetscherin kann ich in der Schwangerschaft so lange so viel arbeiten wie ich mag und mir gut tut und dann peu a peu weniger Aufträge annehmen. Genauso der Wiedereinstieg: So ein gedolmetschter Arzt- oder Amtstermin dauert -mit Fahrtzeit- etwa 3 Stunden. In der Zeit kann dann Papa aufpassen. Das wäre quasi fast zwischen zwei Stillmahlzeiten zu schaffen

Da kann ich beispielsweise mit ein-zwei Aufträgen die Woche anfangen und mich dann steigern und je nach Betreuungssituation (der Papa in spe arbeitet viel von zu Hause) kann ich dann recht gut regulieren, wann ih wieviel arbeite.
Menschenkind hat geschrieben:Louet hat geschrieben:außerdem versuche ich bewusst, Sachen zu machen, die mit Kind/ern nicht mehr so einfach drin sind: spontan mit Freunden was trinken gehen und am nächsten Tag bis 15:00 im Bett den Kater pflegen *räusper*, Rucksacktour ohne vorher irgendwas zu buchen, lukrative Einsätze spontan und zu den unmöglichsten Zeiten annehmen,...
Bei einem (zwei?) geregelten Einkommen lassen sich natürlich schon feine Dinge machen.

Ich glaube, wenn ich solche Spontaneität gewohnt wäre würde sie mir auch ganz arg fehlen. Zu dem Ausgehen hatte ich mich ja schon geäußert (zuhause mit Freunden ist schöner als draußen), einen Kater habe ich nicht vor, wieder zu erleben (die bisherigen haben mir eindeutig gereicht ^^ ) und auch ansonsten haben wir beide vielerlei Verpflichtungen (Nachhilfe, Babysitten, HiWi, Anwesenheitspflicht in Unikursen) die zwar verschieblich/aufkündbar sind, die wir aber lieber so lassen. Und wenn man schon kein Last-minute macht ist anstatt zeitigen das Frühbuchen natürlich günstiger.
Es klingt irgendwie traurig, wenn ich es aufschreibe, gerade aufgrund der in meinem Umfeld häufigen Meinung, man müsse in meinem Alter aller Art Abenteuer verbringen. Mir gibt es aber Struktur. Außerdem, wenn ich mir die Urlaube meiner Eltern so ansehe: die besten Abenteuer kommen noch.

Ähäm, da würde ich gerne noch hinterherschicken, dass das "Kater-Pflegen" sich natürlich auf einen oder zwei verpennte Sonntage im Jahr bezieht

Nicht dass mich das SuT jetzt für ne Schnappsdrossel hält
Mit dem Urlaub war das so eine Sache: Wir waren dieses Jahr drei Wochen unterwegs und sind ziemlich viel herumgereist. Da habe ich manchmal die mehr oder weniger genervten Eltern am Flughafen seeeehr gründlich "einwirken" lassen und mir gedacht: "Och...eigentlich ist es doch ganz nett, dass wir zwei beiden uns jetzt grad mal nur um uns selber kümmern müssen

"
Menschenkind hat geschrieben: Die Karten sind jetzt auf dem Tisch, er weiß ganz genau, was ich möchte. Ich respektiere natürlich weiterhin seine Wünsche, aber das heißt nicht, dass ihm nicht auch im Alltag völlig klar sein sollte, was ich möchte. So in etwa nach der hier irgendwo vorgeschlagenen "Steter Tropfen..."-Methode.
Ich weiß nicht...für mich (und da kann ich wirklich nur für mich persönlich sprechen) gehört zum "jetzt passt's" auch, dass beide Partner sich nicht nur "mit dem Gedanken anfreunden" können, sondern sich beide ein Kind wünschen. Schließlich will ich meinem Kind nicht auf die Frage "Mama, bin ich ein Wunschkind?" nicht antworten müssen "Nö, aber wir konnten uns mit dem Gedanken anfreunden."

*gnihihi* is bloß Spaß

, aber du verstehst, was ich sagen will, oder?
Ganz liebe Grüße
Louet