meine Tochter (jetzt 16 Monate) wächst "Windelfrei" (teilzeit, mit Windel als Backup) auf seit sie ein paar Wochen alt ist. Alles in allem hat es gut funktioniert, mal richtig gut, mal weniger. Sie hat oft bescheid gesagt und sich dann auch meistens abhalten lassen, manchmal gabs auch Protest. Nun hat sie aber seit einiger Zeit (ca. 4-5 Monate) keine Lust mehr aufs abhalten bzw. zum Töpfchen/Toilette etc. bringen. Sie weiß, was passiert, sagt oft bescheid, wenn ich sie dann ins Bad bringen will oder aufs Töpfchen setzen will stößt sie mich aber weg oder will nicht aufs Töpfchen. Sie hockt sich dann daneben, läuft in den Flur oder so und pieselt auf den Boden. Wenn sie ihr großes Geschäft machen muss zieht sie sich auch manchmal etwas zurück (dachte immer das machen eher ältere Kinder) und kommt erst auf mich zu, wenn sie fertig ist. Manchmal setzt sie sich von sich aus aufs Töpfchen (angezogen
Wenn es gut läuft haben wir pro Woche ein bis zwei Treffer, das große Geschäft geht nur noch in die Windel.
An sich ist es halb so wild, irgendwann bin ich an den Punkt gekommen zu sagen, sie weiß was passiert, kennt das Prinzip und wenn sie nicht will dann will sie nicht. Ich habe aber jetzt schon öfter von anderen Müttern gehört, dass die Kinder einfach keinen Bock drauf haben. Und da stelle ich mir die Frage, ist WF wirklich so toll für die Kinder, oder finden wir Mütter das so toll, denken wir tun den Kindern damit was gutes und im Endeffekt stimmt das aber gar nicht...
(PS: In anderen Bereichen geht es mir aber auch so, z.B. bin ich eine überzeugte Tragemama und würde am liebsten nur Tuch binden. Da hat sie seit sie ein Jahr alt ist keine Lust mehr drauf, also bin ich auf TH umgestiegen, und nun nimmt sie am liebsten den Buggy