Nun doch kein Waldorf-KiGa?

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MaJaDo
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Nun doch kein Waldorf-KiGa?

Beitrag von MaJaDo »

Hallo,

ich bin so unglücklich, könnte grade mal richtig weinen :(

Für uns war eigentlich klar - wir wollen dass J. in den Waldorf-KiGa geht.
Ich war mit ihr dort in der Spielgruppe, und es fühlt sich alles einfach nur stimmig an. Auch das Sommerfest haben wir alle sehr genossen, und viel Spass gehabt.
Das pädagogische Gespräch steht noch an (Wechsel der KiGa-Leitung), und auch das Finanzgespräch. Aber es sieht alles gut aus. Die Gespräche mit der Spielgruppenleiterin und der jetzt ehemaligen Leitering des KiGas waren sehr positiv.
Wir sind zu Hause gedanklich alles durchgegangen was Finanzierung und Organisation betrifft. Und auch wie ich nach meiner Elternzeit wieder arbeiten kann (Gespräch mit AG steht auch noch an).
Bis vorgestern war alles gut. Dann kam irgendwie das Ferienthema auf. Das ist nun unsere "böse Überraschung". Der KiGa hat 10 Wochen + Brückentage zu :( In den Sommerferien sogar (für uns) etwas unglücklich in den Ferienwochen 2-5. In den meisten Firmen gibt es ja die Regelung erste oder zweite Hälfte der Ferien. So auch bei meinem Mann und mir.
Das würden wir ja vielleicht irgendwie alles hinbekommen, aber wird der Preis evtl. zu hoch?
Dazu kommt noch dass das Zeitliche nur mit meinem jetzigen AG gehen würde, ich da aber irgendwie auch weg will.

Ich bin so zerissen. Irgendwie mag ich die Maus in keinen anderen KiGa geben.
Der einzige Lichtblick wäre dort, dass da die Kinder hingehen werden, mit denen sie jetzt schon gerne spielt.

Nun muss ich entscheiden ob ich sie morgen schon mal sicherheitshalber im städtischen KiGa anmelde, damit sie wenigstens mit den anderen Mäusen in eine Gruppe kommt. Ach mensch, grade ganz doof das Alles.

Danke, dass ich mich mal ausjammern kann.
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Malo81
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Re: Nun doch kein Waldorf-KiGa?

Beitrag von Malo81 »

Genau unser Thema. Auch wegen der Feriensituation. Die ist schon ganz schön heftig. Wir haben jetzt auch die Zusage von einem städt. KiGa und hoffen inständig auf eien Elterninitiative. Da bekommen wir mittwoch Bescheid.
Habt ihr die Möglichkeit einer Elterninitiative? Ich kann nämlich deine Bedenken in beide Richtungen verstehen. Waldorf ist gut, aber irgendwie auch nicht 100 % bzw. ein "komisches" Gefühl bleibt. Auf der anderen Seite der städt. KiGA...Ich vermute, du siehst dein Kind drot auch nicht. geht mir zumindest so. Wie sind denn die KiGas bei euch? Hast du dir schon einen angesehen?

Was mir eine BEkannt noch mitgegeben hat: wenn der städt. KiGa in deinem Stadtteil ist und ihr dort auch längerfristig wohnen werdet, ist es nicht außer Acht zu lassen, das Kind dort hin zu bringen. KiGa-Freundschaften reichen wohl lang in die Schulzeit rein und die Kinder kennen sich oft fast alle. Und vor allem ist es wichtig, ob das Kind gern in den kiGa geht, unabhängig von der Konzeption.

10 Wochen sind echt viel! Habt ihr Großeltern in der Nähe? Wir sehen es halt auch, dass das schwierig werden kann und man oftmals getrennt frei nimmt (also die Eltern) damit man die 10 Wochen überbrückt bekommt. Gibt es bei euch wenigstens ein bißchen Ferienbetreuung? Würde sie zu ihren Großeltern ggf. fahren können und wollen?

Und da wir selbst nicht wissen, wie wir uns entscheiden (dass wissen wir definitiv nur, wenn wir die Zusage von der Elterninitiative haben), bin ich dir sicherlich keine Hilfe. Unsere Tendenz wäre dennoch der Waldorf-KiGa....
Liebe Grüße Y.
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MaJaDo
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Re: Nun doch kein Waldorf-KiGa?

Beitrag von MaJaDo »

Doch - du bist mir eine Hilfe.
Denn eure Gedanken sind ähnlich wie unsere.

Ich sitze grade hier mit Tränen in den Augen, weil ich sie grade im städtischen KiGa angemeldet habe.
Denn dort sind die Kinder, mit denen sie ja schon viel Kontakt hat, mit denen sie gerne spielt. Das ist das einzige Plus. Und das mit den Kontakten sehe auch so wie du. Allerdings glaube ich, dass insgesamt einfach andere Wertigkeiten im Vordergrund stehen. Das fängt schon bei der Eingewöhnung an.Irgendwie sehe ich unsere ganze Familie nicht dort :(
Mal schauen wie das Gespräch mit der Leiterin dort wird.

Wir haben noch eine Oma, mit der wir Urlaub absprechen könnten. Wir möchten aber auch als Familie gemeinsam Urlaub/Zeit verbringen.
Ich hoffe immer noch auf eine Lösung im Waldorf-KiGa.
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Talgaro
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Re: Nun doch kein Waldorf-KiGa?

Beitrag von Talgaro »

Andere Alternativen gibt es nicht?
Liebe Grüße von Talgaro & ihren drei Räuberkindern (Juni 2002 - Juli 2006 - März 2010)
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MaJaDo
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Re: Nun doch kein Waldorf-KiGa?

Beitrag von MaJaDo »

Leider nein.

Wir sind hier schon recht gut ausgestattet mit 2 KiGä im Ort.
Mal sehen wie das mit der Eingewöhnung laufen soll, und dann letztlich wird. Wenn irgendwas unstimmig wird nehme ich mein Kind einfach wieder mit.
Vielleicht bin ja auch ich das Problem, weil in meinem Kopf schon alles fertig war. Blöderweise hab ich das mit den Ferienzeiten irgendwie ausgeblendet.
Ich will doch nur, dass mein Kind ein gutes Fundament bekommt. Warum liegen manchmal so viele Steine im Weg, wird es einem so schwer gemacht? Sind die Alternativen zu städtischen Einrichtungen doch nur für die "Besserverdiener"?

Ich hoffe noch auf eine andere Lösung. Im Moment hängt halt alles so in der Luft. Das macht mich ganz unruhig. Morgen geht erst mal der Brief an den AG raus, wie ich nach der Elternzeit arbeiten kann.
Es wird etwas leichter für mich wenn sich die Dinge ordnen lassen.

Hat hier evtl noch jemand eine Idee? Wie lösen das denn andere Familien wenn der KiGa so lange im Jahr zu hat?
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Lösche Benutzer 3420

Re: Nun doch kein Waldorf-KiGa?

Beitrag von Lösche Benutzer 3420 »

Ich würde mal andere Eltern fragen, wie das lösen. Es sind doch bestimmt auch andere berufstätige Eltern im Waldorfkindergarten. Vielleicht könnte man sich mit der Ferienbetreuung mit anderen Eltern zusammentun. Bei uns gibt es Fereinkooperationen zwischen den Kigas, so dass der eine Kinder aus dem anderen Kiga aufnimmt, wenn der zu hat. Vielleicht mal nachfragen. Oder gibt es einen Schulhort oder Kindergarten im Nachbarort, der Kindergartenferienkinder aufnehmen könnte.
nexia
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Re: Nun doch kein Waldorf-KiGa?

Beitrag von nexia »

so ein mist.
das problem haeb ich erst jetzt, wo die große eingeschult wird, da sind nämlich 12 wochen ferien zu stemmen, denn kinder in der verläßlichen grundschule werden in den ferien NICHT betreut, nur kinder aus der ogs (und dann müßte ich meine große mind 4 mal die woche bis 1600 uhr in der ogs lassen, obwohl ich nur halbtags arbeite).
sorry, etwas ot aber hier gerade wegen der bevorstehenden einschulung thema.
deine ist natürlich viel kleiner, aber dennoch: gibt es ferienprogramme für ihr alter? hier bei uns gibt es einen privaten kidnergarten der sommerferienprogramm anbietet ab 3, das kostet zwar ordentlich aber lst schonmal einen teil der ferien. knnt ihr da etwas auftun? oder ferienprogramme zum beispiel in anderen einrichtungen wie zoo, gemeindehaus etc? oft sind die erst ab 4, vielelicht stemmt ihr das erste jahr anders?
wir sind nicht im waldorf kiga aber ich finde es wichtig, dass das bauchgefühl stimmt
claudia mit großer ju* 06/06 und kleiner fi* 04/08
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MaJaDo
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Re: Nun doch kein Waldorf-KiGa?

Beitrag von MaJaDo »

Es ist halt ein kleiner, eingruppiger Kindergarten. Und die meisten Mamas sind meines Wissens nach zu Hause, oder arbeiten 1-2 Tage in der Woche.
Zur Not müssen wir Oster- und Herbstferien irgendwie splitten. Vielleicht kann für eine Woche auch die Oma einspringen.

Im August haben wir das Gespräch mit der neuen Leiterin. Vielleicht hat sie ja noch eine gute Idee.
Noch habe ich Hoffnung, dass wir das irgendwie hinbekommen.
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lillemor2013
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Re: Nun doch kein Waldorf-KiGa?

Beitrag von lillemor2013 »

hallo,
zwei meiner kinder sind beziehungsweise waren, da jetzt schon waldorfschule, im waldorfkiga. ( der rest ist noch zu hause:) )
unser kiga hat in den sommerferien offiziell auch 6 wochen geschlosen, bietet aber immer 2 wochen ferienbetreuung für die kinder berufstätiger eltern an.
vieles wird bei uns auch durch elternarbeit möglich gemacht, selbst die betreuung de kinder untereinander.
ich würde mein kind dort anmelden, wenn du dich dort so gut aufgehoben gefühlt hast. es findet sich bestimmt eine lösung und meiner erfahrung nach sind die eltern dort untereinander mehr bemüht sich gegenseitig auszuhelfen.
ich bin sicher keine überzeugte anthroposophin, aber etwas kindgerechteres als den waldorfkiga oder die kleinkindgruppe kann ich mit für mich nicht mehr vorstellen.
in ehrfurcht empfangen, in liebe erziehen, in freiheit entlassen.

katja mit vier räubern ( 05/97, 01/05, 01/10, 08/11), einer räubertochter (02/08) und schmetterlingskindlein (17.ssw/06)
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die eule
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Re: Nun doch kein Waldorf-KiGa?

Beitrag von die eule »

10 wochen ferien ist echt viel, wir überlegen nämlich auch gerade wegen waldorf :(.
LG Steffi mit Little Miss Sunshine (HG 07/10) und Junikindchen (gepl. HG 06/14)

Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.

-George Bernard Shaw-
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