Johanna,
wie gesagt, ich bin sonst konsequent, und normalerweise lässt sich das Mäusel sehr leicht lenken (mal schauen, was in der Trotzphase passiert

).Sie darf vieles, sehr sehr vieles, aber wenn ich "nein" sage, dann ist nein. Und das setze ich auch durch. Immer. Und sie akzeptiert das auch. Aber mit den Haaren, da komme ich nicht weiter. Sie will mir ja auch nicht weh tun. Es ist auch nicht wirklich ein ziehen. Sie zwirbelt ihre kleinen, klebrigen Finger in meine Haare, und lässt sich dann meine Haare durch die Finger gleiten. Nur, dass da eben nix mehr gleitet, sondern bei der Aktion einzelne Haare ihr Leben lassen müssen, was dann weh tut. An einer dicken Haarsträhne ziehen würde ja nicht wehtun. Das ist eher so wie nächtliches Dauernuckeln. Braucht auch kein Baby, aber die meisten Mamis akztieren es, weil das Kind so halt wenigstens schläft.
Bin aber beruhigt, dass es auch anderen so geht, genau, was ihr schreibt, das ist hier 1:1 so. Eine unglaubliche Faszination mit Haaren.
Und ja, sie zwirbelt und zupft sich auch an ihren eigenen Haaren, BESONDERS beim Einschlafen.
Nicht drankommen ist leider schwierig, wenn ich mir das Mäusel auf den Rücken binde

. Ich habe sogar schon versucht, mit der flachen Hand auf ihre Finger zu klapsen, verbunden mit einem sehr strengen "nein". Daraufhin saß sie dann auf meinem Rücken, imitierte mich, indem sie mit der flachen Hand auf meinen Rücken patschte, und "nein, nein" sagte. Sooooo süß

. Aber bei der nächsten Müdigkeitsattacke ist wieder alles vergessen. Dann sitzt sie da, Däumchen im Mund, und mit der anderen Hand zwirbelt sie die feinen Härchen im Nacken. Mittlerweile reagiert sie aber gut auf "nicht die Haare", aber streicht dann immer noch ganz vorsichtig über die Härchen im Nacken.
Ok. *seufz*. Ist halt so. Irgendwann ist sie groß, da werde ich mich dann wehmütig erinnern, wie sie mir in den Haaren gezwirbelt hat.