heute allerdings wehte der wind aus einer anderen richtung und ich bin etwas nachdenklich geworden.
folgende "eckdaten": tragling ist 3 wochen alt, voll gestillt, familiengebettet und tragling. er wohnt praktisch im tuch
unser ablauf ist so, dass er im tuch schläft, er wird nach bedarf gestillt, wenn er wach ist, wird er "bespaßt" bzw liegt bei uns auf der couch, etc.
sobald er müde und knatschig wird binde ich ihn wieder ein wo er selig vor sich hin schlummert. seine wachphasen sind jetzt noch sehr kurz, er ist ja noch ganz klein.
ich versuche auch nicht ihn "alleine" schlafen zu lassen, weil ich weiß, dass er nicht alleine liegen mag und ich "schunkle" ihn auch nicht am arm herum und sitze dann mit schlafendem kind auf der couch, weil ich einfach die hände frei brauche für die drei geschwister und haushalt.
heute wurde ich damit konfrontiert, dass ich es mir leicht machen würde und mich nicht richtig mit dem baby beschäftige. ich würde mir nicht die mühe machen ihm zeit zu schenken, weil ich ihn mehr oder weniger mit dem tuch abfertige. ich beachte sein schlafmuster nicht, etc.
und es wäre nicht gut für ihn soviel zeit im tuch zu verbringen.
jetzt bin ich doch etwas nachdenklich ..... gibt es ein "zuviel" im tuch? wie weit geht bedürfnisorientierung, etc. ?
würd mich sehr über eure gedanken dazu freuen.



