In den Kindergarten ferbern?

Moderatoren: Toony, Momolina

Antworten
asujakin
Power-SuTler
Beiträge: 6376
Registriert: 25.03.2009, 13:43

In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von asujakin »

Guten Morgen

Ich versuche nicht allzu weit auszuholen...

N. ist seit 09.Juni im Kindergarten, wurde langsam eingewöhnt. Fand es auch eigentlich immer schön da, hatte nur immer morgens mehr oder weniger Probleme sich zu lösen. War aber insofern "ok", dass ich jeden Morgen kurz mit in die Gruppe bin, bis er blieb. Nach den Ferien brauchte er immer eine kleine neue "Eingewöhnung" und brauchte so 2-3 Wochen bis er wieder "drin" war. OFT - sehr oft vielen Sätze wie "Ich will nicht in den Kindergarten" oder "Ich muss nicht" oder "Ich will lieber Zuhause bleiben" usw. Aber er blieb dann dennoch. Wir haben es jeden Morgen wieder probiert und vielleicht insg. 5-10x kam es nur vor, dass er ganz allein morgens rein ist. Etwa 5x habe ich ihn in der gesamten Zeit wieder mit nach Hause genommen.

Nach den Weihnachtsferien ging es los. Plötzlich durfte ich nicht mit rein, wurde rausgeschickt. Es fielen Sätze wie "N. das ist doch ein Kindergarten, kein Mamagarten" und wir wurden zum Kuscheln auf den Flur geschickt (was N. erschwerte in die Gruppe zu finden). Einmal hat die Erzieherin mir das Kind vom Arm genommen, auf ihren Arm und ist weggelaufen, er am weinen und hat die Hand nach mir ausgestreckt...und ich bin gegangen. Mein Kind war Zuhause mehrere Tage sehr anhänglich und durcheinander. Hat auch deutlich GESAGT, dass ihm das weh getan hat.

Kurz darauf gab's ein Elterngespräch. Vieles lief falsch, das Elterngespräch lief gut und wir einigten uns darauf, dass wir im Flur kuscheln, ich in die Gruppe darf und man versucht ihn zu "übernehmen" (also persönlich statt einfach frei in die Gruppe). Aber von da ab ging es bergab.

Es wurde immer schwerer ihn zum da lassen zu bewegen, er macht immer mehr dicht. Sobald man hier Zuhause nur "Kindergarten" in den Mund nimmt ruft er sofort durch die Ganze Wohnung "NEIN ICH WILL NICHT!" und jeden Morgen gibt es Tränen. Sei es hier Zuhause oder auf dem Weg oder direkt im Kindergarten. Oder wie heute: überall :? Es ist sehr verfahren. Und dabei hat der Kindergarten sich wirklich daran gehalten was wir ausgemacht haben, sie kommen uns echt entgegen.

Mittlerweile ist mein Sohn auch im privaten Alltag total anders geworden. Sehr anhänglich, fremdelt EXTREM, macht überall dicht, spricht nicht mal mehr mit Menschen die er total lieb hat (wie Patenonkel/Oma usw).

Heute morgen dann bringe ich ihn wieder hin...er wie gesagt nur am Weinen und will nicht. Ich...*durchschnauf* ... ich ärgere mich SO über mich selbst das könnt ihr euch nicht vorstellen. Mir ist heute morgen das Herz gebrochen ehrlich. Ich war mit in der Gruppe, wir haben es 15-20min versucht. Nichts ging. Er sprach mit keinem (auch nicht den Kindern), er spielte nicht, drehte seinen Kopf immer in meinen Arm usw. Die Erzieherin schlug dann mehrmals vor, ich soll ihn ihr einfach auf den Schoß setzen und gehen, das findet er im ersten Moment doof, aber er lernt ja, dass Mama immer wieder kommt und lässt sich von den Erzieherinnen dann trösten, was gut für die Bindung sei usw.

Und ich hab das auch noch getan! :(

Mein Sohn hat SO fürchterlich geschrien und geweint und nach mir die Hände ausgestreckt. Ich bin raus und hatte kurz mit den Tränen zu kämpfen, er hat so geweint als würde ihm jede Faser seines Körpers weh tun. :cry: GESCHRIEN hat er :( um sich getreten usw. Ach man... und nun sitz ich hier und bekomme nichts von dem gebacken was ich machen wollte. Ich dachte ich mach's einmal so wie sie es wollen um beim Elterngespräch auch sagen zu können was das für Auswirkungen hat usw.

Die Erzieherinnen und auch die Heilpädagogin sagen, dass er sich in der Gruppe voll toll verhält, integriert ist, ein Teil der Gruppe und wirklich toll spielt usw. Sofern er eben morgens den Absprung schafft. ICH sehe das etwas anders. Nämlich, dass mein Kind da mitzieht weil er weiß er hat dann keine Wahl :oops: Ich finde es nämlich komisch, dass er NIE hin will auch wenn es anscheinend schön sein soll wenn er da ist.

Wir haben am Montag nochmal ein Gespräch mit der Heilpädagogin der Frühförderstelle. Ich möchte ihm doch einfach nur helfen...dass er besser klar kommt und überhaupt. Nicht nur im Kindergarten sondern auch im Alltag. Und am Mittwoch haben wir ein Elterngespräch.

Mein Mann und ich sind uns (GsD) einig, dass wir nur noch einen Versuch starten werden (wir stellen uns eine neue Eingewöhnung - also von Grund auf- vor zB) und wenn es nicht klappt nehmen wir ihn raus. Am liebsten würde ich ihn sofort raus nehmen...Wir schauen bereits nach Alternativen, damit wir einfach informiert sind was wir für Möglichkeiten haben.

So - das musste raus, denn ich fühl mich gerade wirklich miserabel.

Wie ist das in euren Einrichtungen? Werden die Kinder heulend abgegeben bis sie gelernt haben es hinzunehmen? Dürft ihr mit rein? Wie wird der Übergang für Kinder mit solchen Schwierigkeiten gelöst?

Mag mich vielleicht einfach mal jmd knuddeln? :cry: :oops:
Lösche Benutzer 1828

Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Nein, bei uns wird kein Kind weinend abgegeben - es kommt mal vor, aber da wird dran gearbeitet.
Ich hatte ja auch eine sehr lange Eingewöhnung - aber danach war alles gut.

Dein Sohn will da nicht hin - das weißt Du ja auch schon lange.
Warum schaut ihr Euch nicht nach einem anderen KiGa um? Dann ist es eben kein Waldorf (was Dir ja wichtig ist - aber darum geht es doch jetzt gar nicht).
Das Konzept ist doch jetzt erstmal total egal - Dein Sohn muss sich dort wohl fühlen. Und das er das nciht tut, zeigt er ja schon so lange. Was soll er denn noch tun?

Ich fürchte, das heute war keine gute Aktion - ich hätte es nicht gemacht. Was glaubst Du, wie es ihm nun morgen gehen wird?
Das wolltest Du jetzt nicht hören, ich weiß.........aber es klingt schlimm.
Ich weiß, Du musst ihn in Betreuung geben - aber gibt es da wirklich keine Möglichkeit, ihm jetzt erst Mal Luft zu lassen?

Ich wünsche Euch alles Gute - Ihr müsst was tun, nimm seine Hilferufe bitte ernst. Wartet nicht mehr ab, es geht ihm dort nicht gut.
Lösche Benutzer 1828

Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Sandküste hat geschrieben:Nein, bei uns wird kein Kind weinend abgegeben - es kommt mal vor, aber da wird dran gearbeitet.
Ich hatte ja auch eine sehr lange Eingewöhnung - aber danach war alles gut.

Dein Sohn will da nicht hin - das weißt Du ja auch schon lange.
Warum schaut ihr Euch nicht nach einem anderen KiGa um? Dann ist es eben kein Waldorf (was Dir ja wichtig ist - aber darum geht es doch jetzt gar nicht).
Das Konzept ist doch jetzt erstmal total egal - Dein Sohn muss sich dort wohl fühlen. Und das er das nciht tut, zeigt er ja schon so lange. Was soll er denn noch tun?

Ich fürchte, das heute war keine gute Aktion - ich hätte es nicht gemacht. Was glaubst Du, wie es ihm nun morgen gehen wird?
Das wolltest Du jetzt nicht hören, ich weiß.........aber es klingt schlimm.
Ich weiß, Du musst ihn in Betreuung geben - aber gibt es da wirklich keine Möglichkeit, ihm jetzt erst Mal Luft zu lassen?

Ich wünsche Euch alles Gute - Ihr müsst was tun, nimm seine Hilferufe bitte ernst. Wartet nicht mehr ab, es geht ihm dort nicht gut.
Also, ich meinte, natürlich weint ein Kind morgens mal - aber das ist bei uns keine "Methode" und wird immer als Zeichen gesehen und Ernst genommen.
Anlu
ist mit Leidenschaft dabei
Beiträge: 840
Registriert: 06.02.2008, 21:12
Wohnort: Dresden

Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von Anlu »

(((asu)))
Ich kann dich gut verstehen. Das liest sich nicht schön.
Also ich finde das klingt so als käme er im Kindergarten nicht gut zurecht. Denn er reagiert ja immer heftig darauf.
Vielleicht war die Situation als er weggetragen wurde und nach dir gegriifen hat auch traumatisch.Wir hatten ähnliches mit der ersten Ergotherapeutin, es hat lange gedauert bis das verarbeitet war und er Vertrauen zu der neuen gefasst hat.
Hat er denn Freunde in der Gruppe, vielleicht könnten die ihm helfen?

kann grad nicht richtig schreiben, daher nur kurz
Anja mit Philosoph 9/07, Superheld 1/11 und Sonnenschein 3/15

Trageschule Dresden (GK)
Benutzeravatar
Sinchen1985
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1351
Registriert: 02.08.2010, 14:01
Wohnort: Weinsberg

Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von Sinchen1985 »

grundsätzlich würde ich ihn nicht da lassen, da geht bei mir das Bauchgefühl vor! Aber ich kann kein Kind weinen sehen, auch Fremde nicht :oops: .

Bei uns verläuft es seit 4 Wochen so, das wir Dalila hinbringen, solange bleiben, bis sie sich alleine von uns löst und dann gehen wir ums Eck. Wenn sie nicht anfängt zu weinen, gehen wir. Wenn sie weint, was bisher 3 mal vorkam, gehen wir zurück, kuscheln oder spielen mit ihr und gehen wieder, wenn sie mit den anderen Kindern spielt. Die Erzieherinnen lassen uns da völlig freie Hand!

Uns ist wichtig, das sie nicht weinend zuschauen muss, wie wir gehen. Das würde sicherlich haften bleiben.

Einen Tip geben kann ich dir leider nicht, da Dalila sehr gerne hingeht bis jetzt und es kaum Schwierigkeiten gab.

Aber bitte hör auf dein Gefühl! Ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie es war, im Kiga bleiben zu müssen und nach der Mama zu weinen. Das tut heute noch weh.
Bild

Wer hätte gedacht, das so ein Kind so viel Glück mit sich bringt?
asujakin
Power-SuTler
Beiträge: 6376
Registriert: 25.03.2009, 13:43

Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von asujakin »

Ja du hast Recht, das ist genau das, was ich gerade nicht hören wollte. Schön, dass du anders gehandelt hättest. N. ist mein erstes Kind, ich bekomme von allen Seiten (schon seit der Geburt) Gegenwind, weil er "anders" ist und weil ja jeder besser weiß, wie man damit umzugehen hat. Die Erzieherinnen haben ihre Sichtweise, mein Mann will nicht, dass er gleich rausgenommen wird, sondern dass wir es weiter versuchen, dann sind da noch div. Bekannte/Oma usw die mich ganz schalu machen mein Sensibelchen würde in der Welt nie zurecht kommen wenn er nicht lernt parat zu kommen und und und. JA klar verunsichert mich das. NEIN es war heute alles andere als richtig! Und JA ich weiß das, das brauchst du mir nicht auf's Brot schmieren.

Hättest du alles gelesen, wüsstest du, dass wir uns bereits nach Alternativen umsehen! Mit Waldorf hat das doch gar nichts zu tun (scheint dein Thema zu sein, dass du das immer reinbringen musst irgendwie :wink: ) Es geht um N. und darum, dass es so nicht weiter geht. Und einfach dass ich gerne zum einen meinen Frust rauslassen wollte weil es mir gerade wirklich nicht gut geht (danke, dass du noch nachtrittst) und zum anderen, weil ich vor allem gern wissen würde, wie es in anderen Einrichtungen so gehandhabt wird, welche Erfahrungen andere Eltern mit dieser morgendlichen Trennung gemacht haben.


@Anlu - nein mein Sohn hat keine Freunde. Grundsätzlich nicht und noch nie. Eine Zeit lang war er in ein Mädchen "verguggt" und da konnte er auch morgens nur in die Gruppe, wenn sie da war, bzw mit rein ging. Mittlerweile ist das aber auch passé. Er fragt auch nie nach den Kindern dort, erzählt nix (gut das tun die wenigsten *lach*) und wenn man ihn fragt, findet er alle doof. :lol: War aber von Geburt an schon so, dass er sich nie für andere Kinder interessiert hat. (ausser für seinen Cousin)
Sibi
Profi-SuTler
Beiträge: 3829
Registriert: 21.05.2011, 20:39

Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von Sibi »

(((Asu)))
Ich habe ungefähre Vorstellung, wie Du Dich fühlen musst.

Aber ich habe auch keine hilfreichen Vorschläge - ihr steckt da so tief drin, du musst wissen, was das beste ist jetzt ist. Tendentiell würde ich auch sagen, lieber raus und noch mal irgendwo von vorn anfangen. Ich könnte mir vorstellen, die Situation ist inzwischen zu verkorkst.

Mir ist klar, dass es Dir heute mies geht. Aber zerreibe dich nicht zu sehr. Dein Kind ist trotz allem stark genug, so etwas einmal auszuhalten. Ich sage damit nicht, dass es gut war oder was bringt. Aber ich glaube nicht, dass er daran Schaden nimmt. Dafür ist Eure Bindung einfach zu fest und sicher und gut.

Wie es mit meinem Kind war, habe ich ja damals ziemlich ausführlich beschrieben. Aber bei uns war es auch nie so, dass ich 15 oder 30 min dabei sein musste. Ich musste mir nur ein klitzeklein bisschen mehr Zeit nehmen und meine Tochter ankommen lassen. Manchmal kann ich sie einfach ins Spielzimmer setzen und gehen, manchmal muss sie noch 5 min kuscheln, bevor sie loskrabbelt. Das läuft gut. Aber aus den 2-3 Tagen, wo es nicht gut lief (wenn auch keinesfalls so wie bei Euch), habe ich eine Ahnung, wie schlimm die Situation für Dich und Deinen Sohn jetzt sein muss.
Lösche Benutzer 1828

Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Ich bin nun mal ehrlich......
Und Du nun getroffen - das zeigt doch aber, dass Du da auch Zweifel hast.
Was nützt es wenn ich einfach eine Umarmung dagelassen hätte?
Und was nützt es Dir, da jetzt zu behaupten, ich wisse es besser?
Jeder tut mal was, was er eigentlich nicht wollte. Auch ich kenne das.
Aber es geht schon so lange bei Euch....und Du hast schon mal geschrieben, dass DU den KiGa eigentlich behalten magst wg. des Konzepts. Das hat nun absolut nichts mit Waldorf zu tun. Ist hier auch gar nicht Thema. Ich hatte nur irgendwie den EIndruck, dass Du halt so gerne diesen KiGa hättest, weil DIr das grundsätzliche KOnzept eben zusagt. Aber N. sendet ja nun mehr als deutliche Signale.....

Ich wünsche Euch alles Gute für den weiteren Weg - ganz, ganz ehrlich gemeint!
Anlu
ist mit Leidenschaft dabei
Beiträge: 840
Registriert: 06.02.2008, 21:12
Wohnort: Dresden

Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von Anlu »

Ich denke ihr müsst sehr an dem Vertrauen arbeiten, denn das ist sowohl in deine Richtung als in bezug auf den Kindergarten gestört wurden. Bei der Ergotherapeutin bei uns habe ich auch in dem Moment als sie ihn (als Strafe) aus dem Zimmer trug nicht reagiert, weil ich einfach so vor den Kopf gestoßen war. Im Endeffekt kamen mein Sohn und sie nicht miteinadner aus und ich habe eine neue gesucht und jetzt sit es richtig gut. Aber wir haben lange Zeit gebraucht, dass er sich darauf einlassen konnte. Ich musste erst immer dabei bleiben und ihm immer wieder versichern, dass er nicht rausgetragen wird.

Ich weiß nicht ob dir das was hilft. Ich will damit sagen versuche mit ihm zusammen einen neuen Weg zu finden. Kannst du herausfinden woran es liegt, dass er dort nicht hinwill? Für mich liest es sich als ob das kein Problem des Abgebens ist sondern, dass er da nicht sein will. Denn wenn man früh nur nicht loskommt es aber sont schön fidnet würde man dann nicht auch schönes vom Kindergarten erzählen? Von den anderen Kindern? Dem was besonders Spaß gemacht hat? Oder habe ich das falsch verstanden?

Am besten hör auf dein Gefühl und nimm ihn raus. Das ist meistens das richtige was das Gefühl sagt aber irgendwie ist man oft zu blockiert um es zu sehen .

Vielleicht kannst du ihn in den Prozess mit einbeziehen und ihn fragen ob er da nicht hingehen möchte, später dann vielleicht erklären dass er in einen andern Kidnergarten oder andere Betreuungsform gehen muss/darfund aus welchen Gründen und ihn da auch weitestgehend einbeziehen, Besichtigung usw.?
Vor allem wirst du viel Vertrauensarbeit leisten müssen um ihn die Angst zu nehmen, die er anscheinend aufgebaut hat.
Anja mit Philosoph 9/07, Superheld 1/11 und Sonnenschein 3/15

Trageschule Dresden (GK)
Sibi
Profi-SuTler
Beiträge: 3829
Registriert: 21.05.2011, 20:39

Re: In den Kindergarten ferbern?

Beitrag von Sibi »

asujakin hat geschrieben:War aber von Geburt an schon so, dass er sich nie für andere Kinder interessiert hat. (ausser für seinen Cousin)
Vielleicht ist eine Tagesmutter dann doch besser? Vielleicht ist so ein Eigenbrötler ist einer Kita wirklich überfordert. Ist halt die Frage, ob Du daran glaubst, dass Kita jetzt was bringt im Sinne der Sozialisierung oder Abhärtung oder was weiß ich. Oder ob Du glaubst, dass Ruhe und übersichtliche Strukturen auch langfristig besser sind.

Ich merke, ich formuliere suggestiv. Aber ja, ich glaube, ich würde bei der Persönlichkeit Deines Sohnes und der fehlenden Kontaktfreudigkeit massiv reduzieren. Kinder, Trubel, Bezugspersonen. Ich fand Kita auch immer doof - zu viele Kinder, zu laut. Und langweilig fand ich es auch oft. :lol: Wobei ich keine konkreten negativen Erinnerungen habe - nur so allgemeine Eindrücke. Aber tendenziell war ich auch als Kind ganz zufrieden mit mir selbst und hatte lieber 1-2 Freundinnen um mich herum als eine ganze Mannschaft. Das ist letztlich bis heute so und trotzdem halte ich mich für gesellschaftsfähig und sozial verträglich. :wink:
Antworten

Zurück zu „Unsere Kinder“