Also wenn man wirklich nur 7 Wochen vegan lebt, dann braucht man nicht gleich B12-Ergänzung zu nehmen, da dieses Vitamin im Körper mehrere Jahre gespeichert wird und man für eine Zeit lang davon zehren kann.
Allerdings Vorsicht beim Stillen

Da heißt es, in die Milch würde nur von dem B12 etwas gehen, was die Mutter täglich zu sich nimmt und nichts von ihren Vorräten. Wer vegan isst und voll stillt, der sollte besser auf Nummer sicher gehen und B12 supplementieren. Muss ja nicht eine Veg1 Kautablette sein, Hauptsache irgendwo ist B12 drin. Alpro-Sojamilch ist z. B. auch damit angereichert, allerdings sehr niedrig dosiert, man müsste schon fast einen ganzen Liter pro Tag trinken.
Häufig wird argumentiert, dass die vegane Ernährung ja dadurch unnatürlich wäre, wenn man ohne Nahrungsergänzung nicht leben kann. Das halte ich für zu kurz gedacht. Denn der Großteil der B12-Präparate wird in der Tierhaltung eingesetzt und an Schweine, Rinder und Hühner verfüttert, da sie unter den industriellen Umständen sonst auch einen Mangel bekämen. D. h. das B12, was ich durch Tierprodukte essen würde, ist keineswegs "natürlicher".
Bevor ich daher B12 an Tiere verfütter, diese dann töte, um das B12 aus ihrem Fleisch zu bekommen, nehme ich das Vitamin doch lieber gleich selber als Tropfen oder Kautablette
