Wir machen ums Essen keinen "Geschiss".

Wie bei allem ist doch die Frage, was die Kinder als Regel kennen und was die Ausnahme darstellt. Ernähren wir uns grundsätzlich vollwertig, werden die Kinder nicht zu Junkfood-Junkies, wenn man einmal ein Happy Meal verspeist.
Und wir enthalten den Kindern auch nichts vor - ich weiß gar nicht, warum das offenbar so ankam... Wir haben schlicht unser aller Ernährung umgestellt auf vollwertig und nun äußert hier keiner mehr das Verlangen nach Süßkram. Hier gehts auch manchmal durcheinander mit den Mahlzeiten, es gibt auch nicht immer und nur vollwertiges, wenn wir zB unterwegs sind.
Ich bleibe aber dabei: Zucker macht krank und dick und mir kommt es mehr als gelegen, dass die Kinder nicht mehr danach verlangen. Ich muss es ihnen doch nicht aufnötigen, wenn es ihnen scheinbar nicht fehlt, oder? Nur weil es das auf der Welt gibt?!
Und was heißt Freiheit? Sie sind ja auch jetzt frei. Wie gesagt, wenn wir woanders sind, dürfen sie ja was haben. Sie verlangen aber auch da kaum noch danach und hören auch schnell wieder auf. Ich denke, dass man Kindern durch das Vorleben eine gesunde Ernährung nahebringen kann, ohne dass sie sich dafür mit Süßkram vollstopfen müssen. Bei mir hätte das übrigens nichts gebracht, denn ich hab das Zeug verschlungen, egal ob erlaubt oder verboten und mit eigenem Taschengeld wurde es umso schlimmer. Und bei uns war es nicht streng limitiert.

"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)