Unsere KiÄ gestaltet die Us dem Kind angepasst. Am Anfang werden die Maße genommen, dann fragt sie, ob ich was auffällig finde, danach schaut sie dann genauer. Dann folgt die körperliche Untersuchung und gleichzeitig "prüft" sie das Kind auch auf bestimmte Sachen.. Zum Beispiel jetzt bei der U9 bat sie den Lütten, sich selbst auszuziehen - da kann man ja wirklich wunderbar beobachten, was die Kinder schon so alles können. Dann fragte sie ihn noch ein paar Dinge ab, "oh, Mensch, so ne tolle Hose, woraus ist die denn?" und "sage mal, hast du schon nen Schreibtisch? aha und aus welchem Material?" Was aber nur geht, wenn das Kind auch mitspielt, bzw. der Arzt etwa weiss, wie er am besten an das Kind rankommt.. bei meinem Großen hätte sie sich auf diese Weise abolut unbeliebt gemacht.. der mag keine persönlichen Fragen beantworten, also machte sie lieber gleich ein Frage-Antwort-Spiel daraus..
Zudem denke ich, dass es wohl auch auf die kommunikativen Fähigkeiten der Eltern und auf den augenscheinlichen Entwicklungsstand der Kinder ankommt, wieviel "geprüft" und wieviel nur erfragt wird. Ich glaube, so viele Kinder wie die meisten Ärzte täglich sehen,erkennen die recht schnell, ob da was überprüfenswert ist. Als sie zum Beispiel bei meinem Lütten gemerkt hat, dass er die z- und sch-Laute zischelt, hat sie ihm noch ein paar Fragen gestellt, die eine Sch- und Z-haltige Antwort erforderten.. Hat sich das angehört und befunden, dass es noch nicht perfekt klingt, aber auch noch kein Fall für nen Logopäden ist.