so ein schöner Thread, aber ist ja so ruhig hier. Vielleicht könnten wir ihn wiederbeleben?
Als erstes meine Fragen @all: Seid Ihr noch roh? Wie läuft es denn? Was hat sich für Euch (Euer Wohlbefinden) verändert in Bezug auf Eure alte Ernährungsweise?
Zu mir: Ich bin nicht 100% roh. Das strebe ich nicht an. Habe ich noch nie. Aber ich möchte wieder meinen pflanzlichen Rohkostanteil in der Ernährung erhöhen.
Ich habe 2009 schon einmal mit raw food "experimentiert" und wurde dann schwanger und hatte nur noch Gelüste auf gekochte Sachen. Habe dem auch nachgegeben. Naja. Nun hat es mich wieder gepackt und ich bin dabei meinen Rohkostanteil zu erhöhen. Derzeit bin ich bei schätzungsweise bei 80 bis 90 % (an schlechten Tagen 60%). Es geht mir damit prima und mehr strebe ich (derzeit?) auch nicht an. Ganz selten falle ich noch in mein altes Essverhalten zurück (emotionales Essen) und dann auch mit gekochten Sachen. Naja, nicht schön, aber das braucht Zeit, schätze ich. Ich kann mehr oder weniger gut damit leben
Ich kann sagen, dass es mir mit ganz viel pflanzlicher Rohkost echt gut geht. Was bei mir definitiv noch zu kurz kommt, sind grüne Salate. Aber auch da arbeite ich dran. Ansonsten esse ich viele Früchte, ein paar Nüsse (lieber aber Kokosnussfleisch), Rohkost-"Brot" (ist echt super für den Übergang), Salat, grüne Smoothies. Neulich habe ich eine Blueberry Pie gemacht. Super lecker! Aber sowas möchte ich eher selten und als etwas besonderes essen bzw. zubereiten. Ich mag es, wenn mein Essen einfach ist und nicht so viel Zubereitung erfordert.
Hier wurde ja schon ein wenig Literatur ausgetauscht. Ich habe jetzt bei meinem Wiedereinstieg David Wolfe entdeckt und ich muss sagen, seine Bücher (naja, habe nur zwei) gefallen mir ausgesprochen gut. Kennt ihn jemand von Euch? Ansonsten habe ich noch ein paar andere amerikansiche Autoren (Bücher von meinem ersten Versuch in 2009, aber die habe ich gerade verliehen).
Und das allerschönste: meine Nachbarin hat mich wieder zur Rohkost gebracht und motiviert mich ungemein. Sie is(s)t nun seit ca. 1 Jahr Rohköstlerin. Wer hätte gedacht, dass ich in einem Dorf in Niedersachsen so jemanden finde? Und dann noch direkt neben mir (leider, leider ziehen sie bald aus, aber gott sei dank nicht so weit weg). Ich sag Euch, das motivert ungemeint und hilft mir total. Gerade den schwierigen Anfang zu überstehen. Ist schon noch einmal was anderes, ob man nur die Theorie aus den Bücher liest oder ob man das am lebenden Beispiel sieht bzw. hört. Jedenfalls haben wir uns auf Anhieb verstanden und wollen (wenn ihr Umzugsstress rum ist) so Art Rohkost-Potlucks veranstalten und uns austauschen. Ach, da freu ich mich sehr drauf.
So, genug für' erste. Ich schau mal, ob wir diesen Thread wiederbelebt kriegen bzw. ob ich überhaupt Antworten bekomme