Wenn du Angst hast, sie zu verletzen oder das unvorbelastete Verhältnis zu deinem Lütten anzuknacken, dann wäre es vielleicht möglich, dass du mit einer beiläufigen Geschichte zum Nachdenken anregen kannst.
Deshalb mache ich es so, dass ich im Gespräch eine Geschichte einstreue, die zu dem Thema passt, also quasi ein Praxisbeispiel, und dann anhand dessen erläutere, was ich "mal dazu gehört/gelesen habe" und dann im Gespräch entwickle, wie ich dazu stünde, wenn das - natürlich ganz theoretisch - jemand so übertreiben würde, wie der jemand in meinem Fallbeispiel. Und es ergibt sich dadurch meist eine theoretische Diskussion, an der wir beide ganz sachlich teilnehmen können, weil es ja nicht um uns sondern um völlig fremde Leute geht. Und auch meine Mutter kann dann ihren Standpunkt dazu entwickeln oder darstellen, ohne dass sie sich angegriffen oder in die Ecke gedrängt fühlen müsste.
Zudem hat das den Vorteil, dass man das eigene Verhalten über Fremdbeispiele besser reflektieren kann.
Gut geeignet sind Spielplatzszenen, die man angeblich beobachtet hat.
