Wie stehen eure Partner zum Stillen?
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Grizzia
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Re: Wie stehen eure Partner zum Stillen?
Meiner steht voll und ganz hinterm Stillen, Ich glaub, wenn ich plötzlich aufhören wollen würde, wüde er schon versuchen mich umzustimmen.
- tania
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Re: Wie stehen eure Partner zum Stillen?
es ist doch aber auch verantwortung des vaters, vor der geburt über die ernährung und weiteres des kindes zu sprechen! oder ist das automatisch mamas terrain?? ein mann, der sich die schwangerschaft durch dafür nicht interessiert, sollte sich dann auch kommentare verkneifen, wenn er vor vollendete tatsachen gestellt wird.
und generell: natürlich ist es in der verantwortung beider eltern, sich über die ernährung ihres kindes gedanken zu machen. aber genau wie ich finde, dass es angelegenheit von mutter und kind ist, wie lange sie stillen wollen, ist es auch angelegenheit der mutter, über ihren körper zu entscheiden.
und generell: natürlich ist es in der verantwortung beider eltern, sich über die ernährung ihres kindes gedanken zu machen. aber genau wie ich finde, dass es angelegenheit von mutter und kind ist, wie lange sie stillen wollen, ist es auch angelegenheit der mutter, über ihren körper zu entscheiden.
tania mit sohn *09 und sohn *12
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jaz83
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Re: Wie stehen eure Partner zum Stillen?
also mein mann findet es auch gut, dass ich stille,aber er hat mich trotzdem selber entscheiden lassen. das ist denke ich auch ok. Die frau muss es ja auch wollen,sonst hat das auch keinen zweck. Für mich ist stillen auch das normalste auf der welt und ich bin froh, dass es bei dem kleinen besser klappt als bei unserem großen.
Dass der mann hier aus dem oben genannten beispiel enttäuscht ist, kann ich verstehen, jedoch kann er seine frau ja trotzdem nicht zwingen oder unter druck setzen
Dass der mann hier aus dem oben genannten beispiel enttäuscht ist, kann ich verstehen, jedoch kann er seine frau ja trotzdem nicht zwingen oder unter druck setzen
- Jägerin
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Re: Wie stehen eure Partner zum Stillen?
Vielleicht fühlt sie sich gerade überfordert?
Mein Partner hätte mich in allem unterstützt. Bei der Großen haben wir ab und zu Flasche gegeben, weil ich früh wieder arbeiten war. Fand er auch gut, dass er mal füttern konnte. Jetzt beim Kleinen sieht er das Stillen immer noch total gelassen....
Mein Partner hätte mich in allem unterstützt. Bei der Großen haben wir ab und zu Flasche gegeben, weil ich früh wieder arbeiten war. Fand er auch gut, dass er mal füttern konnte. Jetzt beim Kleinen sieht er das Stillen immer noch total gelassen....
LG
Jägerin mit (06), (08) und (2012)
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Pauline2010
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Re: Wie stehen eure Partner zum Stillen?
mein Mann findet es gut dass ich stille, aber ich glaube er hätte jetzt auch kein Problem damit gehabt, wenn ich nicht gestillt hätte.
Mit Kindern vergehen die Jahre wie im Fluge, doch Augenblicke werden zu Ewigkeiten.
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eulenmuddi
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Re: Wie stehen eure Partner zum Stillen?
mein mann steht hinter mir, egal wie ich mich entschieden hätte.
er ist zwar ein absoluter still-befürworter und wäre sicherlich den ersten moment geknickt gewesen, wenn ich mich gegen das stillen entschieden hätte, aber unsere beziehung hätte er nie in frage gestellt deswegen.
ich find das immer so süss, wenn ich die eule an der brust hab, dann guggt mein mann immer so verliebt *kicher*
glg, eulenmuddi
er ist zwar ein absoluter still-befürworter und wäre sicherlich den ersten moment geknickt gewesen, wenn ich mich gegen das stillen entschieden hätte, aber unsere beziehung hätte er nie in frage gestellt deswegen.
ich find das immer so süss, wenn ich die eule an der brust hab, dann guggt mein mann immer so verliebt *kicher*
glg, eulenmuddi
Viele liebe Grüsse von der Eulenmuddi
Kleine Eule (04/11) und 2 Sternchen fest im Herzen
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- DesignerMum
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Wie stehen eure Partner zum Stillen?
zum fall kann ich mich auch nur prinzesschenmama anschließen
zu uns: wir haben nie übers stillen gesprochen ,unsere stillzeit beim minikeks war recht schwierig wir haben uns von tag zu tag gehangelt,er fand nicht immer aufbauende worte tröstete aber als mit knapp 6 monaten garnix mehr ging...nun beim krümelchen läuft es viel entspannter,er ist auch entspannter diesmal haben wir auch nicht vorsichtshalber pre-nahrung und flaschen gekauft...mal schauen wie es weitergeht...ich wünsch mir über 6 monate hinaus...
zu uns: wir haben nie übers stillen gesprochen ,unsere stillzeit beim minikeks war recht schwierig wir haben uns von tag zu tag gehangelt,er fand nicht immer aufbauende worte tröstete aber als mit knapp 6 monaten garnix mehr ging...nun beim krümelchen läuft es viel entspannter,er ist auch entspannter diesmal haben wir auch nicht vorsichtshalber pre-nahrung und flaschen gekauft...mal schauen wie es weitergeht...ich wünsch mir über 6 monate hinaus...
LG B.
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Noelleon
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Re: Wie stehen eure Partner zum Stillen?
Also meiner war da auch immer ganz süß. Vor allem am Anfang hat er mich oft aufgebaut und motiviert. Ich glaub aber er wünscht sich ihm mal ne Flasche geben zu können
Einfach des Gefühls wegen.
Leider hat unser Spatz nie ne Flasche gewollt ( also abgepumpte Mumi natürlich
).
Er findet es auch ganz normal, obwohl es in seiner Family auch sehr verpöhnt ist, überhaupt zu stillen.
Ich persönlich finde es immer ganz schlimm, wenn eine Mama sagt, sie will es gar nicht erst versuchen, es ist eklig, etc.... Ich denke, probieren sollte man es.
Leider hat unser Spatz nie ne Flasche gewollt ( also abgepumpte Mumi natürlich
Er findet es auch ganz normal, obwohl es in seiner Family auch sehr verpöhnt ist, überhaupt zu stillen.
Ich persönlich finde es immer ganz schlimm, wenn eine Mama sagt, sie will es gar nicht erst versuchen, es ist eklig, etc.... Ich denke, probieren sollte man es.
- minnibertl
- hat viel zu erzählen
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- Registriert: 29.05.2011, 08:50
- Wohnort: Graz
Re: Wie stehen eure Partner zum Stillen?
Danke euch mal für die zahlreichen Antworten und Erfahrungen.
Ich muss zugeben, ich verstehe den Vater durchaus. Hätte ich meinem Freund nach der Geburt diese Aussage entgegengeknallt, wäre er mit Sicherheit auch enttäuscht. Vor allem aber würde er auch erwarten, dass ich ihm meinen Standpunkt "ich will nicht stillen" erläutere.
Ich finde so eine Situation sehr grenzwertig. Zum einen ist die Ernährung des gemeinsamen Kindes, meiner Ansicht nach, von Geburt an die Aufgabe beider Elternteile. Zum anderen wird sich die Forderung des Vaters "bitte still doch das Kind" mit Sicherheit auf die Beziehung aller 3 auswirken.
Ich persönlich binde meinen Freund sehr wohl in unsere Stillbeziehung mit ein. Schon öfters hat er mir in stressigen Situationen gesagt "Schatz, leg dich doch mit Hanna in aller Ruhe ins schlfzimmer und starte neu durch. Ich stütze dich von hinten". Als Hanna ein paar Tage alt war, hat sie zu viel an Gewicht verloren und wir mussten ihr mit Fingerfeeding zufüttern - das haben wir auch beide gemeinsam entschieden und gemacht. Er ist mir bei Milchstau und Brustentzündung mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Mir scheint, dass das Vorhaben zu Stillen, weniger oft in der Schwangerschaft angesprochen wird als ich persönlich angenommen habe. Wenn sich die Frau entscheidet das Flascherl zu geben, teilt man das großteils dann aber sehr wohl dem Partner mit. (außer in Fällen wie von mir beschrieben)
Ich war beim Lesen dieser Geschichte einfach erstaunt (eigenlich ein bisserl schockiert), dass man so etwas essentielles wie die Ernährung eines Kindes nicht in einer Partnerschaft bespricht.
Und noch eine Spur verwunderter war ich, dass viele Frauen darafu hin gemeint haben, er solle doch bitte seine Frau in Ruhe lassen - ihr Körper - ihre Entscheidung. Punkt aus. Diese und ähnliche Aussagen haben mich schon etwas getroffen.
Ich würde dem Vater gerne einen Rat geben, darum hat er ja gebeten. Aber außer, dass er seine Frau unterstützen soll und es nun auch als Chance sehen soll, sein Kind auch das Flascherl geben zu können, ist mir nicht wirklich ein Ratschlag eingefallen. Eine schierige Situation.
Ich muss zugeben, ich verstehe den Vater durchaus. Hätte ich meinem Freund nach der Geburt diese Aussage entgegengeknallt, wäre er mit Sicherheit auch enttäuscht. Vor allem aber würde er auch erwarten, dass ich ihm meinen Standpunkt "ich will nicht stillen" erläutere.
Ich finde so eine Situation sehr grenzwertig. Zum einen ist die Ernährung des gemeinsamen Kindes, meiner Ansicht nach, von Geburt an die Aufgabe beider Elternteile. Zum anderen wird sich die Forderung des Vaters "bitte still doch das Kind" mit Sicherheit auf die Beziehung aller 3 auswirken.
Ich persönlich binde meinen Freund sehr wohl in unsere Stillbeziehung mit ein. Schon öfters hat er mir in stressigen Situationen gesagt "Schatz, leg dich doch mit Hanna in aller Ruhe ins schlfzimmer und starte neu durch. Ich stütze dich von hinten". Als Hanna ein paar Tage alt war, hat sie zu viel an Gewicht verloren und wir mussten ihr mit Fingerfeeding zufüttern - das haben wir auch beide gemeinsam entschieden und gemacht. Er ist mir bei Milchstau und Brustentzündung mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Mir scheint, dass das Vorhaben zu Stillen, weniger oft in der Schwangerschaft angesprochen wird als ich persönlich angenommen habe. Wenn sich die Frau entscheidet das Flascherl zu geben, teilt man das großteils dann aber sehr wohl dem Partner mit. (außer in Fällen wie von mir beschrieben)
Ich war beim Lesen dieser Geschichte einfach erstaunt (eigenlich ein bisserl schockiert), dass man so etwas essentielles wie die Ernährung eines Kindes nicht in einer Partnerschaft bespricht.
Und noch eine Spur verwunderter war ich, dass viele Frauen darafu hin gemeint haben, er solle doch bitte seine Frau in Ruhe lassen - ihr Körper - ihre Entscheidung. Punkt aus. Diese und ähnliche Aussagen haben mich schon etwas getroffen.
Ich würde dem Vater gerne einen Rat geben, darum hat er ja gebeten. Aber außer, dass er seine Frau unterstützen soll und es nun auch als Chance sehen soll, sein Kind auch das Flascherl geben zu können, ist mir nicht wirklich ein Ratschlag eingefallen. Eine schierige Situation.
Alles Liebe, Minnibertl
mit Milchjunkie Hanna 05/2011
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