Meine Tochter ist nun 23 Monate alt und ich bin wieder schwanger. Sie stillt noch wenn wir nach hause kommen (sie geht in die KiTa und ich gehe von 8-16 Uhr arbeiten), zum Einschlafen und nachts, wenn sie aufwacht. Sie war noch nie ein grosser Esser, auch wenn dies jetzt ein bisschen besser wurde.
Dazu muss ich noch sagen, dass wir Veganer sind und auch H. wird vegan ernährt. Das Stillen gab mir immer noch ein bisschen extra Sicherheit, vor allem bzgl Cholersterin, welches so kleine Kinder ja noch benötigen. Ansosnten alles mit KiA und Ernährungsberater abgeklärt.
So. Nun tun mir meine Brüste durch die Schwangerschaft aber so extreme weh, dass ich die Zähne zusammen beissen muss, total ungeduldig und genervt bin, manchmal sogar wütend werde, ich kann das einfach nicht mehr. Es macht mich traurig, ich wollte meine Tochter stillen lassen bis sie selber aufhört (auch wenn mich gewisse Kommentare von Grosseltern ziemlich nerven). Ich habe auch den Eindruck, dass ihr das Stillen noch sehr wichtig ist, einen Schnuller hat sie nicht und benutzt auch keine Flasche. Das möchte ich auch nicht mehr als “Ersatz” einführen. Wie wird das nach der Geburt aussehen (bin erst im 3. Monat, aber ich denke sie wird sich ja noch ans Stillen erinnern, falls wir jetzt aufhören)? Wird das die Eifersucht nicht noch mehr antreiben, wenn sie das neue Baby stillen sieht und sie nicht darf? Ich hatte mich mit Tandemstillen schon angefreundet.
Was sol lich tun? Soll ich nun abstillen? Oder versuchen auszuhalten und weiterstillen? Kann ich sie an bestimmte Zeiten gewöhnen? (Z.B. nach dem nach Hause kommen und abends?) Oder verwirrt sie das, weil sie manchmal darf und manchmal nicht? Ich habe das Stillen schon etwas reduziert, aber nachts habe ich nun eigentlich keine Nerven mehr. Allerdings muss ich sie dafür jetzt mindestens zweimal pro Nacht über eine Stunde herumtragen, einmal Stille ich noch, eher aus Reflex, möchte ich eigentlich nicht mehr. Morgens ist sie nun sehr weinerlich und müde und fragt standing nach Milch. Es tut mir im Herzen weh. Vielleicht ist sie einfach noch nicht so weit?
Das zweite: Ich möchte sie auch gerne langsam an ihr eigenes Bett gewöhnen. Abends klappt das mittlerweile prima, sie mag ihr Bett und legt sich auch selber dort hinein. Nachts wacht sie halt auf. Ich hatte sie bisher dann zu uns geholt. Nun ist sie aber mehrmals bei uns aus dem Bett gefallen und es wird wirklich immer enger (unser Bett ist 160 cm breit). Ist das alles zu viel auf einmal? Sollte ich sie weiterhin bei uns schlafen lassen? Sollte ich das Kinderbett ins Elternschlafzimmer stellen? Oder sie konsequent nachts wieder in ihr eigenes Bett legen?
Sorry, für das konfuse Schreiben, aber ich bin sehr müde und sehr am Ende meiner Nerven.
Vielen Dank für Kommentare!
Flauschdrache

