... in diesen Tagen bzw. Nächten wohl ganz eindeutig unsere Tochter Marlene. Sie ist nun etwas älter als 6 Monate und schläft derzeit wie folgt:
Einschlafen am Abend zwischen 19:30 und 20:00 Uhr mit der älteren Schwester im FB. Das klappt auch erfreulich gut. Dann wird solange geschlafen, bis sich Mama und Papa, nach dem Aufräumen der Wohnung und Vorbereiten des nächsten Tages, in's Bett schleppen (allerallerspätestens um 22 Uhr

). Dann wird einmal kurz aufgewacht. Danach erfolgt stündliches kurzes Aufwachen; meistens mit Still-Bedürfnis. Bis sie irgendwann nach 2 Uhr dann richtig aufwacht, und ich mit ihr das FB verlasse, damit zumindest der Rest der Familie weiterschlafen kann. Sie ist dann so 1 1/2 bis 2 Stunden wach. Eigentlich ist sie müde und reibt sich auch die Augen; aber irgendwas lässt sie in dieser Zeit einfach nicht schlafen. Wir sind der Ansicht, dass dann ihr Geburtstrauma am Werk ist (werden wir nun endlich auch bald angehen

). Sie ist exakt zu dieser Tageszeit nach Komplikationen auf unschöne Art und Weise zu uns auf die Welt gekommen. Irgendwann zwischen 4 und 5 Uhr wird dann also weitergeschlafen. Dies geht allerdings ausschließlich durch Tragen. Nach den berühmten 20 Minuten wage ich es dann regelmäßig sie an einer improvisierten Schlafstätte im Wohnzimmer abzulegen, um dem Rest der Familie die Chance zu geben, im FB noch etwas ungestört schlafen zu können. Dann schläft sie - richtig - wieder für so gut 1 - 1 1/2 Stunden (wenn die Dinge richtig gut laufen, kann ich dann noch neben ihr etwas Dösen). Danach ist sie dann richtig wach und die Nacht auch gelaufen. Apropos: Laufen. Zwischen 6 und allerallerspätestens 7 Uhr kommt dann, zur großen Freude von Marlene, die ältere Schwester - stampede-mäßig - aus dem Schlafzimmer gestürmt

. Meine Frau kann dann meistens auch nicht mehr großartig Weiterschlafen und so sitzt dann die Familie regelmäßig um 7:30 - egal ob Werk- oder Sonn- und Feiertag - in der Küche beisammen. Irgendwann nach 8 Uhr wird Marlene dann - wie kann denn das nur sein? - wieder müde und nähert sich ihrem frühen Vormittagsschlaf. Der dauert dann auch durchaus mal 2 Stunden

. Schön für sie; nur wir können dann nicht mehr Schlafen. Nur gut, dass meine Frau und ich bei der Kinderbegleitung die Aufgaben gleichermaßen zwischen uns aufteilen können. Und auch gut, dass Papa durch sein Leben vor der Familie so gut im nächtlichen Wachen ist

.
Na, wer kann da mithalten

?
Ganz lieber nächtlicher Gruß
Thomas
P.S.: Bei unserer älteren Tochter hielt die Zeit des schlechten nächtlichen Schlafens ziemlich genau bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres an

. Ich bin gespannt, wie es bei unserer zweiten Nichtschläferin so wird...