Tja, was ist schon ausgeschlossen? *achselzuck* Ich kenne keine "Weintraubenstudien"

(und ebenso trotz "

" ernstgemeint), ich persönliche liebe Weintrauben, meine Kinder lieben Weintrauben, ich habe sie kiloweise in der Stillzeit gegessen (wie alles andere auch), und konnte auch bei genauerem Hinsehen keinerlei Einflüsse feststellen.
Aber wenn Mütter überzeugt sind von "Mein Stillbaby kriegt Bauchweh, wenn ich Schokolade esse", geht dem ja meistens was voraus... es ist ja ein urmenschlicher Trieb, Muster erkennen zu wollen, das ist ganz klar. Wir alle wollen Zusammenhänge begreifen, und wenn möglich nicht nur Korrelationen, sondern am besten Kausalitäten
Lange Rede kurzer Sinn: wenn jemand an diese Muster glaubt (und das meine ich jetzt überhaupt nicht im "Hokuspokus-Sinne", sondern ich kann problemlos akzeptieren, dass Mütter für diesen Glauben gute Gründe haben), dann kann dieses Muster auch Orientierung bieten, in Hinblick auf konkrete Handlungen ("Deshalb esse ich keine Schokolade mehr.") Wer sich mit dieser Handlung dann besser fühlt, der ist entspannter, und kann auch automatisch ein pupsendes Baby gelassener betreuen (und erfährt damit auch direkt konkrete Bestätigung seines Glaubens).
Sind mit dieser Entwicklung dann alle zufrieden(!), hat niemand das Recht, der Mutter um die Ohren zu hauen, dass "dies ja alles Unsinn sei, Mamaessen sich gar nicht derart auswirken kann und man ruhig weiter Schokolade essen dürfe".
Denn damit wäre nichts verbessert. (und daran halte ich mich persönlich auch

)
LG;
Julia