Langzeitstillen/Langzeitflaschenkind?

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Johana
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Re: Langzeitstillen/Langzeitflaschenkind?

Beitrag von Johana »

Mondenkind hat geschrieben:Hmm, ich hab dazu ne andere Einstellung. Ich laß mein Kind auswählen, was es möchte, also ich stell hin, was es an (sinnvollen) Lebensmitteln heute zur Auswahl gibt. Mein Kind ißt dann das, was es will in der Menge, die es will.

Ich glaube nicht an Druck oder Zwang, schon gar nicht beim Essen. Ich würde sie einfach Wurst essen lassen, ohne ihr was Anderes aufschwatzen zu wollen. Einfach essen lassen und ganz selbstverständlich selber abwechslungsreich essen.

Eigentlich stimme ich da zu. Nur könnte ich mich mit Wurst als sinnvollem Lebensmittel nicht gut anfreunden. Ich habe leicht reden; keines meiner Kinder "steht" besonders auf Wurst :wink: !
Wir haben gelegentlich auch Wurst auf dem Abendbrotstisch. Das ist dann aber eher eine begrenzte Menge, so dass es schwierig werden würde, wenn dann ein Kind ausschließlich Wurst essen wollen würde (Himmel, was ein Satzbau :lol: ).

LG
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Spingo80
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Re: Langzeitstillen/Langzeitflaschenkind?

Beitrag von Spingo80 »

Mondenkind hat geschrieben:Hmm, ich hab dazu ne andere Einstellung. Ich laß mein Kind auswählen, was es möchte, also ich stell hin, was es an (sinnvollen) Lebensmitteln heute zur Auswahl gibt. Mein Kind ißt dann das, was es will in der Menge, die es will.

Ich glaube nicht an Druck oder Zwang, schon gar nicht beim Essen. Ich würde sie einfach Wurst essen lassen, ohne ihr was Anderes aufschwatzen zu wollen. Einfach essen lassen und ganz selbstverständlich selber abwechslungsreich essen.
Ja, da stimme ich dir auch zu. Allerdings führt das dann dazu, dass sie Wurst in rauen Mengen isst.
Als Beispiel habe ich neulichst mal wegen Telefon den Frühstückstisch nicht unmittelbar abgedeckt und als ichs dann abdecken wolle, fehlte die ganze Wurst ( Fleischwurst am Stück 15 cm lang Kinderarm dick)
Sie hat sie sich vom Tisch gemopst ( nein, wir waren beide aufgestanden und sie war nur noch mal zurück gegangen...)

Milchzucker bekommt sie 4 gehäufte Teelöffel am Tag. Mehr lässt sich in der Milch nicht auflösen.....

Sie bekommt sogar ihr Toas, weil sie normales Brot gar nicht will ( dann aber Vollkorntoast) Sobald ne Rinde drann is Oder war, wirds abgelehnt....
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Re: Langzeitstillen/Langzeitflaschenkind?

Beitrag von Mondenkind »

Ich bin zwar selbst Vegetarierin, (mein Mann und mein Kind aber nicht), aber mir wäre lieber, mein Kind ißt viel von ner ordentlichen Biowurst als sowas wie Toast. Das hat nämlich so gar keinen ernährungsphysiologischen Wert.

Was bietet Ihr denn sonst so an? Mag sie Käse, Mixed Pickles, Antipasti? Meine Tochter schwört zB auf SenfGurken, eingelegte Maiskolben und eingelegte Zwiebeln; Oliven. Vielleicht habt Ihr noch nicht die richtige Alternative angeboten. Kinder mögen ja oft sowas Herzhaftes.

Ich sag halt nur meine Meinung zu dem Thema. Und ich bin mir SICHER, daß Ihr mit Zwang das Problem nur schlimmer macht.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Johana
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Re: Langzeitstillen/Langzeitflaschenkind?

Beitrag von Johana »

Mondenkind, hilf mir doch mal bitte auf die Sprünge :wink: : Dass Brot (Vollkorn) den Toast weit überlegen ist, ist schon klar. Aber warum hat Toast Null Nährwert?

Die Sache mit der Wurst spukt mir immer noch im Kopf rum...

Ich bin auch dafür, dass sich Kinder an einem gut gedeckten Tisch holen, was sie brauchen. Aber Fleisch(besonders Wurst) sollte halt nur in Maßen verzehrt werden, so dass ich sie gar nicht unbegrenzt auf den Tisch stellen würde. Klar, weil hier keine großen Wurstesser wohnen.
Ich weiß gar nicht, was ich machen würde, wenn eines meiner Kinder dauerhaft große Mengen Wurst essen wollen würde...
Schwierig...
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Lissi23
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Re: Langzeitstillen/Langzeitflaschenkind?

Beitrag von Lissi23 »

Also ich würde Wurst und Fleisch nicht zusammen betrachten. Bei der Wurst ist ja noch so viel Gewürz und Fett extra drin, die den Geschmack ausmachen, Wurst würde ich meinem Kind deswegen auch nicht unbegrenzt geben. Aber z. B. ein gekochtes Rindfleisch, so gut wie ungewürzt, nur mit Gemüse und ner Zwiebel gekockt, sowas darf mein Kind essen, soviel es will. In der Schwangerschaft jetzt hatte ich nach einigen fleischlosen Tagen auch so einen großen Appetit auf dieses Fleisch, ich glaube, da beschummelt mich mein Körper nicht und ich brauch es wirklich - anders wird es bei möglichst gewürzarmer Kost den Kindern auch nicht gehen.
Wobei ich an ner Scheibe (Vollkorn)Toast auch nix sinnloses sehen würde - bestimmt genauso "schlecht" wie weiße Nudeln, von denen hat sich mein Neffe in dem Alter Wochenlang ernährt :wink:

Ich hab hier auch keinen Brotesser (jedenfalls nicht am Tisch mit Belag, sondern nur solo unterwegs), deswegen gibt es hier stattdessen oft Kartoffeln und ab und zu Nudeln oder Reis stattdessen. Und wenn davon etwas gegessen wurde, kommt auch Wurst und Käse auf den Tisch, die dann auch gerne solo gegessen werden dürfen. Rohkost gibts hier oft draußen und unterwegs, also Äpfel, Birnen und Gemüse, wobei er davon auch nicht sehr viel isst - aber muss er wegen mir auch nicht.

Um zum Thema zurückzukommen: Aus nem Glas mag sie ihre Milch nicht trinken (evtl. mit Strohhalm), wenigstens tagsüber - abends? Kann mir gut vorstellen, dass sie dann nicht ganz so viel trinken würde, weil es ihr zu mühsam ist und vielleicht dann eher dazu mal was isst. Oder mal Milch mit Haferflocken drin als Müsli probieren (kann man bestimmt auch mit "Flaschenmilch" machen), vielleicht ging das ja dann auch mit aufgeweichtem Brot. Aber bestimmt ist ihr das Nuckeln auch sehr wichtig und eine Umstellung dann nicht so einfach.
Viele Grüße von
Lissi mit
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Re: Langzeitstillen/Langzeitflaschenkind?

Beitrag von Mondenkind »

Johana hat geschrieben:Mondenkind, hilf mir doch mal bitte auf die Sprünge :wink: : Dass Brot (Vollkorn) den Toast weit überlegen ist, ist schon klar. Aber warum hat Toast Null Nährwert?

.
Klar hat es irgendwie Nährwert. Aber es ist halt ein hochverarbeitetes Lebensmittel mit Zucker, Salz, Backtriebmitteln... In Tests von Stiftung Warentest und Ökotest schneiden die zum Teil sehr schlecht ab, wegen Verunreinigungen und Gammel. Insgesamt einfach kein hochwertiges Lebensmittel. Dann doch lieber ne Biosalami, sag ich mir. Wenn mein Kind jeden Tag Toast essen wollen würde, würde ich sie trotzdem lassen. Mir erschließt sich nur einfach der Sinn nicht, einem Kind etwas zu verweigern, weil es angeblich nicht gesund ist, und ihm statt dessen Toastbrot aufzudrängen.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Lösche Benutzer 6191

Re: Langzeitstillen/Langzeitflaschenkind?

Beitrag von Lösche Benutzer 6191 »

donni ist ja auch so ein flaschenjunkie
er fordert seinen heiß geliebten schoppi auch sehr wehement ein. und wenn ich gerade schon den tisch decke fürs mittagessen oder frühstück vor allem, egal...SCHOPPI!!! und danach isst er natürlich wenig. ist ein blöder kreislauf, aber EIGENTLICH ist es mir auch egal, wenn er so glücklich damit ist. nur gibts bei uns leider noch weitere "die mutter zur weißglut bringende faktoren" beim essen zur zeit...anderes thema
für donni ist die flasche definitiv stillersatz, weil ich ihn unwissenderweise so früh abgestillt hatte...wenn er schlecht drauf ist gibts mehr schoppis am tag oder krank und wenn grad was schlimmes war, dann fragt er ganz weinerlich und flehentlich danach...
was ist denn so drin in deiner flasche?
ich habe das gefühl, mittlerweile würde donni fast alles draus trinken, haupsache schoppi, ich mache immer haferschleim mit milch wasser 1:1 und äpfeln drin...man kann auch gut ein obstgläschen drin "verstecken" oder sogar mal gemüse, wenns nur 1-2 teelöffel auf eine flasche sind (das hab ich früher gemacht, als donni ncoh nahezu gar ncihts vom tisch gegessen hatte)
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