diesmal in nicht eigener Sache.
Eine Bekannte von mir hat eine 10 Wochen alte Tochter und nun die ersten Probleme beim Stillen.
Sie hat Abends nicht genug Milch und ihre Kleine wird nicht mehr richtig satt, was dazu führt, dass sie jetzt auch Nachts nicht mehr durchschläft, schreit, etc.
Die junge Mama ist mit den Nerven am Ende und hat sich Hilfe bei der Hebamme und beim Kinderarzt gesucht mit einem nicht so tollen Ergebnis. Momentan legt sie die Kleine alle 3-5 Stunden an, was auch gut klappt. Abends gegen 18Uhr stillt sie gut 40 Minuten, nur wenn ihre Tochter um 22Uhr oder so noch einmal hungrig wird, dann hat sie fast keine Milch mehr und die Kleine wird eben nicht satt.
Der Arzt und die Hebamme haben ihr jetzt empfohlen die abendliche Mahlzeit durch ein Fläschchen zu ersetzen, was sie jetzt auch schon seit mehreren Tagen probiert. Ich würde sagen ihre Tochter ist klug, denn sie nimmt die Ersatznahrung nicht an und verweigert das Fläschchen, was sie mit abgepumpter Milch nicht macht.
Naja, der Kinderarzt meinte, dass ihre Brüste mehr Zeit zum Regenerieren brauchen und sie soll deswegen die Flasche nehmen.
Die Hebamme meint das es durchaus sein könnte, dass sie mit der Milchbildung ein Problem hat, weil sie sich eben selbst unter Druck setzt und ihr die Situation enormen Stress bereitet und hat auch gesagt, es könnte gut helfen und sich nach ein paar Tagen wieder geben, dass sie dann auf die Flaschenmahlzeit verzichten kann.
Sie ist mit der ganzen Situation total überfordert, aber die Aussage des Arztes ist ja totaler quatsch!
Die Brust muss sich regenerieren, daher nicht so oft stillen? Ach, er hat übrigens auch empfohlen sie über den Tag nicht so häufig anzulegen. Sehr förderlich für die Milchproduktion
Da ich mich auf dem Gebiet aber noch überhaupt nicht auskenne, wollte ich mal bei euch nachfragen, ob ihr nicht den ein oder anderen Tipp habt, oder im Idealfall eine Stillberatung in der Nähe empfehlen könnt?