Belohnung /Bestechung
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kja1985
Re: Belohnung /Bestechung
Ich mach das eigentlich nur wenn es um Sachen wie Medizinschlucken geht. Dann wird bei uns gnadenlos bestochen.
Ansonsten ist das Leben doch schon selbstbelohnend genug. Wenn Rasmus aufs Töpfchen geht (oder vor den Busch) muss er keine Windel anziehen - juhu Belohnung. Wenn Madita ihr Zimmer aufräumt freu ich mich - was für sie definitiv eine Belohnung ist. Und so weiter und so fort.
Ansonsten ist das Leben doch schon selbstbelohnend genug. Wenn Rasmus aufs Töpfchen geht (oder vor den Busch) muss er keine Windel anziehen - juhu Belohnung. Wenn Madita ihr Zimmer aufräumt freu ich mich - was für sie definitiv eine Belohnung ist. Und so weiter und so fort.
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Millefiori
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Re: Belohnung /Bestechung
meine kinder merken, hoffe ich wenigstens, jeden tag, jede minute im leben, dass sie wertvolle menschen sind.
und sie sollen auch damit umgehen, dass besondere leistungen eben oftmals auch belohnungen enthalten. bei sportwettkämpfen erhalten auch die ersten drei eine besondere auszeichnung.
ich denke nicht, dass meine sohn denkt, dass er schlecht ist, nur weil er mal kein tor geschossen hat, aber er freut sich sehr, wenn er sich von dem einen euro pro tor später seine doofen pokemon-karten kaufen kann...
ich mein damit, ich sollte doch meinem kind IMMER vermitteln, dass es wertvoll, gut und wichtig ist - nicht nur in belohnungssituationen.
wenn ein kind ganz schlecht in der schule ist, dann kann es auch "belohnt" werden, wenn es sich verbessert, das ist doch nicht schlimm! es bekommt dann vielleicht eine belohnung, wenn es eine 4 statt ner 5 im zeugnis hat.
aber doch nicht ausschließlich eine materielle belohnung, das kind wird doch merken, dass sich die eltern mit ihm freuen...
mann, es fällt mir grad so schwer, richtig in worte zu fassen, was ich meine...
so ein token-system find ich auch dämlich, aber gewisse materielle anreize zu schaffen find ich ok.
und sie sollen auch damit umgehen, dass besondere leistungen eben oftmals auch belohnungen enthalten. bei sportwettkämpfen erhalten auch die ersten drei eine besondere auszeichnung.
ich denke nicht, dass meine sohn denkt, dass er schlecht ist, nur weil er mal kein tor geschossen hat, aber er freut sich sehr, wenn er sich von dem einen euro pro tor später seine doofen pokemon-karten kaufen kann...
ich mein damit, ich sollte doch meinem kind IMMER vermitteln, dass es wertvoll, gut und wichtig ist - nicht nur in belohnungssituationen.
wenn ein kind ganz schlecht in der schule ist, dann kann es auch "belohnt" werden, wenn es sich verbessert, das ist doch nicht schlimm! es bekommt dann vielleicht eine belohnung, wenn es eine 4 statt ner 5 im zeugnis hat.
aber doch nicht ausschließlich eine materielle belohnung, das kind wird doch merken, dass sich die eltern mit ihm freuen...
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so ein token-system find ich auch dämlich, aber gewisse materielle anreize zu schaffen find ich ok.
liebe Grüße von mir mit
11/03 ,
07/07 und
06/09
Mein Bücherblog
Auf meinem Grabstein soll stehen: Schau nicht so doof, ich läge jetzt auch lieber am Strand!
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- hazelnut
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Re: Belohnung /Bestechung
Ich finde den Grundgedanken schon irgendwie befremdlich... Aber... Ihr schreibt, dass die Kinder ja ihr bestes geben und es sich angestrengt hat... Kommt ja immer auf das Kind und das Alter des Kindes an... Aber ich hab mich nicht immer angestrengt und auch nicht immer mein Bestes gegeben, ich war auch nicht traurig bei schlechten Noten... Und das hauptsächlich, weil mir nie einer erklären konnte wozu ich den ganzen Sch... brauche... und was mir gute Noten bringen sollen... Und ich ausreichend immer wörtlich genommen habe... Geld/Belohnung in irgendeiner Art hätte da, denke ich, geholfen...
Ein motiviertes Kind durch solche Aktionen zu demotivieren ist natürlich unklug oder das Geschwisterkind... Aber grundsätzlich finde ich es durchaus je nach Alter und Bereich in Ordnung... Man sieht ja auch wie das Kind und ein evtl. Geschwisterkind reagieren...
Und gerade bei Sachen, die für das Kind nicht unbedingt logisch sind und bei denen es vielleicht nie eine Eigenmotivation entwickeln wird, weil es den Sinn nicht erkennt, finde ich es schon ok... Medikamente, evtl. Schule, Haushalt oder so...
Ein motiviertes Kind durch solche Aktionen zu demotivieren ist natürlich unklug oder das Geschwisterkind... Aber grundsätzlich finde ich es durchaus je nach Alter und Bereich in Ordnung... Man sieht ja auch wie das Kind und ein evtl. Geschwisterkind reagieren...
Und gerade bei Sachen, die für das Kind nicht unbedingt logisch sind und bei denen es vielleicht nie eine Eigenmotivation entwickeln wird, weil es den Sinn nicht erkennt, finde ich es schon ok... Medikamente, evtl. Schule, Haushalt oder so...
LG von Hazelnut (30) mit kleinem Grinsefisch (10/09) an der Hand, kleiner Maus (07/12) auf dem Arm und Sternchenhimmel im Herzen
The sea is deep and the world is wide. Oh how I long to sail...
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- Latascha
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Re: Belohnung /Bestechung
Interessantes Thema.
Ich steh dem Belohnungssystem durchaus kritisch gegenüber, dennoch finde ich es vom Prinzip nicht schlecht, wenn man damit umzugehen weiß.
Generell bin ich der Ansicht, dass Belohnung und Bestrafung Hand in Hand gehen. Die Reaktion die man als Eltern auf ein Verhalten des Kindes zeigt ist dies ja bereits. Dies sind bereits Kleinigkeiten und nicht erst eine große Belohnung oder lautstarkes Schimpfen.
Aber genau viele diese Dinge zeigen wir in unserem Verhalten ja auch sehr unbewusst.
Da wir alle in so einem System leben ist es Schwierig dies von Kindern fern zu halten. Wäre in meinen Augen eine utopische und nicht realistisch durch zu führende Vorstellung.
Bei Kleinkindern finde ich das mit den Süßigkeiten absolut unangebracht! Doch insgesamt find ich es sehr schwierig eine Grenze zwischen überflüssiger Belohnung und notwendiger Motivation zu ziehen.
Wenn das Kind aufs Töpfchen geht und Erfolg hat, dann wird es belohnt. Durch ein Lob, gemeinsame Freude, Süßigkeiten, etc.
Wenn etwas daneben geht, dann? Ja und hier fängt das Problem an.
Ich bin der Meinung das ein Kind auch ein Stück weit den Umgang mit Frustration zu lernen hat. Dies passiert ja schon automatisch, wenn mal was in die Hose geht und das Lob eben ausbleibt. (Wie war das mit den positiven und negativen Verstärkern?)
Was das System mit den Schulnoten angeht. Genau damit wird die Motivation von Kindern ja komplett zerstört. Kann ja gut gehen und ein Kind lernt und erhält dann eine gute Note. Aber wie oft kommt es vor, dass sich ein Kind hinsetzt, büffelt und dann doch nicht der erwünschte Erfolg eintrifft. Dann eine schlechte Note zu kassieren ist absolut demotivierend und somit hat man ja auch hier wieder ein Belohnungsprinzip. Das findet sich später im Studium/Ausbildung wieder im Job, etc.
Man kann ab einem gewissen Alter denke ich vernünftig mit dem Thema umgehen und einen Mittelweg aus materieller Belohnung und Motivation finden. Ich denke auch in gewissen Maße ist das nötig, um einem Kind zu vermitteln, dass es sich lohnt nicht aufzugeben.
Insgesamt aber ein sehr heikles Thema in meinen Augen, weil man nicht wirklich die Bereiche strikt voneinander trennen kann.
Ich bin schon gespannt, wie es dann in einigen Jahren mal bei uns zugehen wird!
Ich steh dem Belohnungssystem durchaus kritisch gegenüber, dennoch finde ich es vom Prinzip nicht schlecht, wenn man damit umzugehen weiß.
Generell bin ich der Ansicht, dass Belohnung und Bestrafung Hand in Hand gehen. Die Reaktion die man als Eltern auf ein Verhalten des Kindes zeigt ist dies ja bereits. Dies sind bereits Kleinigkeiten und nicht erst eine große Belohnung oder lautstarkes Schimpfen.
Aber genau viele diese Dinge zeigen wir in unserem Verhalten ja auch sehr unbewusst.
Da wir alle in so einem System leben ist es Schwierig dies von Kindern fern zu halten. Wäre in meinen Augen eine utopische und nicht realistisch durch zu führende Vorstellung.
Bei Kleinkindern finde ich das mit den Süßigkeiten absolut unangebracht! Doch insgesamt find ich es sehr schwierig eine Grenze zwischen überflüssiger Belohnung und notwendiger Motivation zu ziehen.
Wenn das Kind aufs Töpfchen geht und Erfolg hat, dann wird es belohnt. Durch ein Lob, gemeinsame Freude, Süßigkeiten, etc.
Wenn etwas daneben geht, dann? Ja und hier fängt das Problem an.
Ich bin der Meinung das ein Kind auch ein Stück weit den Umgang mit Frustration zu lernen hat. Dies passiert ja schon automatisch, wenn mal was in die Hose geht und das Lob eben ausbleibt. (Wie war das mit den positiven und negativen Verstärkern?)
Was das System mit den Schulnoten angeht. Genau damit wird die Motivation von Kindern ja komplett zerstört. Kann ja gut gehen und ein Kind lernt und erhält dann eine gute Note. Aber wie oft kommt es vor, dass sich ein Kind hinsetzt, büffelt und dann doch nicht der erwünschte Erfolg eintrifft. Dann eine schlechte Note zu kassieren ist absolut demotivierend und somit hat man ja auch hier wieder ein Belohnungsprinzip. Das findet sich später im Studium/Ausbildung wieder im Job, etc.
Man kann ab einem gewissen Alter denke ich vernünftig mit dem Thema umgehen und einen Mittelweg aus materieller Belohnung und Motivation finden. Ich denke auch in gewissen Maße ist das nötig, um einem Kind zu vermitteln, dass es sich lohnt nicht aufzugeben.
Insgesamt aber ein sehr heikles Thema in meinen Augen, weil man nicht wirklich die Bereiche strikt voneinander trennen kann.
Ich bin schon gespannt, wie es dann in einigen Jahren mal bei uns zugehen wird!
Liebe Grüße
Latascha
mit Munchkin (09/10) und Monkey (09/13)
ClauWi Trageberaterin
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rosenholz
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Re: Belohnung /Bestechung
JA, ich finde es als ,Motivation ok, "immer" als Belohnung nicht.Doch insgesamt find ich es sehr schwierig eine Grenze zwischen überflüssiger Belohnung und notwendiger Motivation zu ziehen.
z.B. auf´s Töpfchen gehen und dann ein Gummibär zu bekommen find ich komisch ( also Belohnung) ich freu mich einfach mit dem kleinen wenn ers macht, dann freut er sich auch und kommt von selbst wieder.
Würd er merken, daß er jedesmal einen Gummibär bekommt, würd er doch bei jedem Tröpfchen gehen und das wäre auch nicht Sinn der SAche
- Gwen
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Re: Belohnung /Bestechung
Und was macht man, wenn ein Kind jeden Abend beim zähneputzen theater veranstaltet? und man praktisch jeden abend mit gewalt die zähne putzt? (damit meine ich festhalten!). ich bin wirklich soweit für jedes mal gutes zähneputzen einen sticker zu kleben. 
Grüße von Gwen
- Johana
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Re: Belohnung /Bestechung
Millefiori hat geschrieben:meine kinder merken, hoffe ich wenigstens, jeden tag, jede minute im leben, dass sie wertvolle menschen sind.
und sie sollen auch damit umgehen, dass besondere leistungen eben oftmals auch belohnungen enthalten. bei sportwettkämpfen erhalten auch die ersten drei eine besondere auszeichnung.
ich denke nicht, dass meine sohn denkt, dass er schlecht ist, nur weil er mal kein tor geschossen hat, aber er freut sich sehr, wenn er sich von dem einen euro pro tor später seine doofen pokemon-karten kaufen kann...
ich mein damit, ich sollte doch meinem kind IMMER vermitteln, dass es wertvoll, gut und wichtig ist - nicht nur in belohnungssituationen.
wenn ein kind ganz schlecht in der schule ist, dann kann es auch "belohnt" werden, wenn es sich verbessert, das ist doch nicht schlimm! es bekommt dann vielleicht eine belohnung, wenn es eine 4 statt ner 5 im zeugnis hat.
aber doch nicht ausschließlich eine materielle belohnung, das kind wird doch merken, dass sich die eltern mit ihm freuen...
mann, es fällt mir grad so schwer, richtig in worte zu fassen, was ich meine...![]()
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so ein token-system find ich auch dämlich, aber gewisse materielle anreize zu schaffen find ich ok.
Einen Euro pro geschossenem Tor zu geben finde ich ganz und gar verrückt. Einen guten Fussballspieler zeichnen doch ganz andere Sachen aus (Teamgeist, gute Pässe, Ball abgeben etc.).
LG
- hazelnut
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Re: Belohnung /Bestechung
Wenn er dadurch an die von ihr offensichtlich nicht geliebten Pokemonkarten kommt ist dagegen doch nichts einzuwenden...
Und mal ganz ehrlich, wenn nur Ball abgeben usw. einen guten Fußballer(zumindest auf einer entsprechenden Position) ausmachen würde, würde es keiner schauen und keiner spielen... Es geht beim Fußball nunmal darum, dass eine Mannschaft mehr Tore schießt als die andere...
Und wenn er nie ein Tor schießen würde, hätte Mille ihm wohl wahrscheinlich eine anderen Weg zu den Pokemonkarten eröffnet... Das kommt doch total aufs Kind an. Wenn ich einen Jungen habe der Tore schießen toll findet und auch noch gut ist und immer mal wieder ein Tor schießt, dann kann ich das doch machen. Wenn ich einen Jungen habe, der lieber im Tor steht, wäre das eher sinnlos.. Und wenn ich einen Jungen habe der alles kann aber nicht Fußball spielen, total ehrgeizig ist und sich jedes Mal ärgert, dass er schon wieder daneben gehauen hat und nie trifft, dann ist es kontraproduktiv... Aber auch für den Jungen gäbe es bestimmt was anderes was man belohnen könnte...
Ich finde schon, dass man jemanden belohnen kann, wenn er was gut gemacht hat... Das klingt ja fast so als müßte man sich schämen, wenn man das Tor selber gemacht und nicht vorher abgespielt hat!? So eine Belohnung gleich als verrückt zu bezeichnen...
Und mal ganz ehrlich, wenn nur Ball abgeben usw. einen guten Fußballer(zumindest auf einer entsprechenden Position) ausmachen würde, würde es keiner schauen und keiner spielen... Es geht beim Fußball nunmal darum, dass eine Mannschaft mehr Tore schießt als die andere...
Und wenn er nie ein Tor schießen würde, hätte Mille ihm wohl wahrscheinlich eine anderen Weg zu den Pokemonkarten eröffnet... Das kommt doch total aufs Kind an. Wenn ich einen Jungen habe der Tore schießen toll findet und auch noch gut ist und immer mal wieder ein Tor schießt, dann kann ich das doch machen. Wenn ich einen Jungen habe, der lieber im Tor steht, wäre das eher sinnlos.. Und wenn ich einen Jungen habe der alles kann aber nicht Fußball spielen, total ehrgeizig ist und sich jedes Mal ärgert, dass er schon wieder daneben gehauen hat und nie trifft, dann ist es kontraproduktiv... Aber auch für den Jungen gäbe es bestimmt was anderes was man belohnen könnte...
Ich finde schon, dass man jemanden belohnen kann, wenn er was gut gemacht hat... Das klingt ja fast so als müßte man sich schämen, wenn man das Tor selber gemacht und nicht vorher abgespielt hat!? So eine Belohnung gleich als verrückt zu bezeichnen...
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Re: Belohnung /Bestechung
Schwierige Situation, aber woher kommt das?Gwen hat geschrieben:Und was macht man, wenn ein Kind jeden Abend beim zähneputzen theater veranstaltet? und man praktisch jeden abend mit gewalt die zähne putzt? (damit meine ich festhalten!). ich bin wirklich soweit für jedes mal gutes zähneputzen einen sticker zu kleben.
Naja und wenn ich weiß, dass mich jeden Abend einer festhält, dann hätte ich auch keinen Bock mehr auf Zähneputzen und würd ein Theater machen. (Glaube das ist irgendwo auch ein Teufelskreis)
Ich würde schon eine Belohnung für gutes Zähneputzen einführen, aber eben darauf achten, dass es nicht zu einer Selbstverständlichkeit wird, nach dem Motto: Wenn ich nicht das krieg was ich will, dann putze ich auch keine Zähne mehr.
Eher würde ich das zwar anfangs zur Motivation nutzen, aber mir dann überlegen, wie ich die anderweitig erhalten kann.
Aber da kommt es wirklich auf die jeweilige Situation und das Kind an.
Liebe Grüße
Latascha
mit Munchkin (09/10) und Monkey (09/13)
ClauWi Trageberaterin
Latascha
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Millefiori
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Re: Belohnung /Bestechung
ach, nicht nur tore schießen???Johana hat geschrieben:Millefiori hat geschrieben:meine kinder merken, hoffe ich wenigstens, jeden tag, jede minute im leben, dass sie wertvolle menschen sind.
und sie sollen auch damit umgehen, dass besondere leistungen eben oftmals auch belohnungen enthalten. bei sportwettkämpfen erhalten auch die ersten drei eine besondere auszeichnung.
ich denke nicht, dass meine sohn denkt, dass er schlecht ist, nur weil er mal kein tor geschossen hat, aber er freut sich sehr, wenn er sich von dem einen euro pro tor später seine doofen pokemon-karten kaufen kann...
ich mein damit, ich sollte doch meinem kind IMMER vermitteln, dass es wertvoll, gut und wichtig ist - nicht nur in belohnungssituationen.
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aber doch nicht ausschließlich eine materielle belohnung, das kind wird doch merken, dass sich die eltern mit ihm freuen...
mann, es fällt mir grad so schwer, richtig in worte zu fassen, was ich meine...![]()
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Auf meinem Grabstein soll stehen: Schau nicht so doof, ich läge jetzt auch lieber am Strand!
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