antrophosophische hausärztin und stillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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parisienne
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Re: antrophosophische hausärztin und stillen

Beitrag von parisienne »

Moehrchen hat geschrieben: Ich litt in meiner ersten Schwangerschaft auch an Hyperemesis und habe erst mal ordentlich abgenommen bevor mein Gewicht dann in den letzen Monaten wieder hoch ging. Ich kenne auch Schwindel und Kopfschmerzen, wenn man nach dem Stillen nicht gut gegessen und getrunken hat. Aber all das hätte mich nie und nimmer dazu bewogen mit dem Stillen aufzuhören.
Und wie ging es Dir nach der Schwangerschaft? Hast du da auch wenig gewogen?

Abstillen steht hier auch nicht auf dem Plan. Ich wollte halt nur abgeklärt haben, ob es etwas körperliches ist.
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Moehrchen
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Re: antrophosophische hausärztin und stillen

Beitrag von Moehrchen »

Naja wenig nicht unbedingt aber ich hatte vorher etwas mehr auf den Rippen --- zum Glück! Ich hatte in den ersten 3 Monaten bereits 8 kg abgenommen dann stagnierte mein Gewicht lange und stieg dann langsam an. Geplagt war ich bis in den 8 Monat hinein es wurde aber ab dem 7 Monat deutlich besser und ich habe im Vergleich zu vor der Schwangerschaft 12 kg zugenommen. Nach der Schwangerschaft und dem Wochenbett hatte ich dann 7 kg weniger als vor der Schwangerschaft. Ich war dann immer noch nicht dünn aber dafür sah ich ziemlich fertig aus. Ich hab ungefair 6 Monate gebraucht um körperlich annähernd wieder so einsatzfähig zu sein wie vorher. Das Gewicht ging aber dann bei Zeiten wieder hoch. Meine Cousine hingegen war schon vor ihrer Horror-Schwangerschaft sehr schlank und hat sehr viel abgenommen. Bei ihr war es sehr viel schlimmer als bei mir. Sie war auch lange sehr dünn und hat ein Jahr gestillt. Ihr Gewicht hat sich im Laufe des Jahres wieder normalisiert.

Nach meinem zweiten Kind wurde ich nur noch von Übelkeit geplagt bis in den 8 Monat aber ohne Erbrechen. Ich habe jetzt wieder 7 kg weniger als vor der Schwangerschaft und ich esse was das Zeug hält und es wird nicht wieder mehr.

Ich drücke dir die Daumen, dass alles gut ist. Das Stillhormon ist aber auch ein ziemlicher Hammer und ist sicher auch in der Lage den Stoffwechsel zu beeinflussen. ---Mir wird gerade immer schlecht beim Einsetzen des Milchspendereflexes. Da kommt Freude auf. Meine Theorie ist ja das Hypermesis mit den Hormonen zusammenhängt! Vielleicht reagierst du sehr empfindlich auf den anderen Hormonstatus. Am Dienstag wirst du sicherlich mehr wissen und wirst hoffentlich von weiteren Attacken deine Ärztin verschont.
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nwsurgeon
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Re: antrophosophische hausärztin und stillen

Beitrag von nwsurgeon »

Also jetzt oute ich mich hier mal. Ich bin Ärztin (99,9% Schulmedizinerin), ich stille meine Große (10/2006) noch abends vorm schlafen. Ich stille meine kleine (09/2009) nach Bedarf (immer wenn sie will).
Eigentlich wollte ich die Kleine 1 Jahr voll stillen (weil die Große damals so Schwierigkeiten gemacht hat überhaupt zu essen), aber dann hat sie mir mit ca. 6 Monaten mein Brötchen aus der Hand gerissen. Ich gebe ihr morgens beim Frühstück ein paar von meinen Getreideflocken die sie aufsammelt und knabbert. Mittags gibt es mit der Gabel zerdrücktes Gemüse mit Reis oder Kartoffeln (evtl. etwas Hirsebreiflocken zum Andicken dazu) und Abends isst sie inzwischen ein Käsebrot, das alles wird mit Muttermilch runtergespült. Wenn wir unterwegs sind werden die Mahlzeiten auch mal komplett durch Stillmahlzeiten ersetzt oder es gibt ein Obstgläschen oder eine Dinkelstange (Dinkel-Honig-Stängli aus dem Reformhaus, ja ich weiß von der Honigproblematik aber er ist ja beim Backen erhitzt worden und es ist nur ein bisschen drin), genauso wenn sie gerade schläft. Alles was sie an fester Nahrung zu sich nimmt betrachte ich als "mit Nahrung experimentieren und mit am Tisch sitzen", ernährt wird sie durch meine Milch. Fester Rhythmus? Wofür? Wenn ich keinen Hunger habe zwinge ich mir ja auch nichts rein.
Wenn Du den Arzt wechselst erzähl erstmal gar nichts vom Stillen (ja ich weiß das ist unfair), und lass erstmal suchen, das Stillen kannst Du ja dann in der zweiten Runde erwähnen. Ich denke wichtig ist vor allem, dass Du auch mal in Ruhe essen kannst und ansonsten achte vielleicht auch mal auf nahrhafte Getränke (Joghurt-Drinks, Smoothies, etc.) die kann man auch mal zwischendurch kippen.
Dir alles Gute, und lass Dich nicht von dieser Kollegin einschüchtern und verlass Dich auf Dein Gefühl
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parisienne
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Re: antrophosophische hausärztin und stillen

Beitrag von parisienne »

Ich hab die Laborwerte.
Meine Eisenwerte sind im unteren Grenzbereich und die Schilddrüsenwerte zeigen eine Unterfunktion an.
Zum stillen hat sie nichts mehr gesagt. Ich soll mir das Rezept abholen und in 3 Monaten zur Blutkontrolle kommen.
Naja, das mach ich jetzt erstmal so.
Ich hab nur gefragt, ob die Schilddrüsenhormone ok sind, wenn ich stille und da meinte sie, dass es überhaupt kein Problem ist. Weil der Körper die Hormone ja eigentlich selber herstellt.
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Re: antrophosophische hausärztin und stillen

Beitrag von hawaii »

hier findest du hilfe:
www.ht-mb.de/forum
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Re: antrophosophische hausärztin und stillen

Beitrag von hawaii »

und such dir einen neuen arzt, der dich damit nicht einfach mit rezept und ohne weitere erklärung und aufklärung rausschickt.
*ärger*
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parisienne
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Re: antrophosophische hausärztin und stillen

Beitrag von parisienne »

Naja, ein bisschen was hat sie dazu gesagt.
Das die Schilddrüse halt für den ganze Energiehaushalt zuständig ist und laut meinen Werten nicht genug von dem Hormon produziert wird.
Und wenn ich das Hormon (L-Thyroxin) nehmen möchte, dann soll ich erstmal mit ner geringen Dosis (50...) anfangen und in 10 Wochen zur Blutkontrolle kommen. DIe Tabletten soll ich auf nüchternen Magen nehmen, ne halbe Stunde vorm Essen.
Von Morbus Basedow und Hashimoto hat sie nix erzählt.
Hab schon überlegt, zum Schilddrüsenspezi zu gehen.

Und für mehr Eisen wollte sie mir Tabletten verschreiben, aber da trink ich lieber Kräuterblut :wink:
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parisienne
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Re: antrophosophische hausärztin und stillen

Beitrag von parisienne »

achso, das wort autoimmun ist auch gefallen. aber mehr dazu nicht.
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hawaii
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Re: antrophosophische hausärztin und stillen

Beitrag von hawaii »

das zauberwort heißt einschleichen und hau dir ja nicht auf knall 50 rein, dann kann es dir noch schlechter gehen.
angefangen wird mit 12,5 und dann langsam steigern.
die schilddrüse braucht ne ganze weile, um hinterher zu kommen, den effekt wirst du eventuell erst nach monaten haben und die einstellungszeit dauert lange.
persönlicher bedarf ist auch entscheidend und nicht immer wertekonform ;-)
wie sind die werte genau?
bitte belies dich in besagtem forum.
MB oder hashi muss die reine unterfunktion jetzt nicht sein, das ist wohl war,
aber dennoch ist das zu knapp erklärt und geh zum endokrinologen.
stimmt auch, eisen muss hoch!
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parisienne
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Re: antrophosophische hausärztin und stillen

Beitrag von parisienne »

ah ok.
ich hatte in der kindheit schonmal eine unterfunktion. da wurde auch ganz langsam angefangen und regelmäßig das blut kontrolliert bis es ok war.
aber die ärtzin ist in meiner heimat und da komm ich nicht mehr hin. also, werd ich doch lieber zum spezi gehen.
in dem forum werd ich auch mal lesen.
die werte habe ich mir gar nicht sagen lassen :oops:
nur die eisenwerte (weil die im april noch bei 14,9 lagen). da hat sie mir den h-wert gegeben, den eisenwert im blut und den eisenspeicher.
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