Tandemstillen vs. vor der Geburt abstillen

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WkZaT

Re: Tandemstillen vs. vor der Geburt abstillen

Beitrag von WkZaT »

Huhu,
mir ist noch was eingefallen,
hatten ja auch so eine Zeit in der Lara durchgehend nuckeln wollte und es hat sooo weh getan...
Ich glaube da war keine Milch mehr da, oder nur ganz ganz wenig, habe da angefangen darauf zu achten wirklich genug zu trinken, habe mich auf Rooibos- Tee eingeschossen, am Abend schön warm getrunken, hatte ich das Gefühl es wäre wieder mehr Milch da und dadurch wurde auch das Dauernuckeln weniger!
Aber die Schmerzen sind auch echt schwer auszuhalten, vorallem am Anfang!
Ich drücke dir die Daumen, dass es sich bei dir auch von alleine erledigt!
Weil selbst wenn sie nachts abgestillt ist, heißt es ja nicht, dass sie durchschläft und das war auch einer meiner "halte-durch" Gründe,
denn der Gedanke daran Kind Nr.1 in der Nacht zu tragen, oder sonstwie in den Schlaf zu bringen und dazu noch Nr.2 stillen und wickeln und und und,
nein, dann habe ich mich lieber fürs Stillen entschieden!
Der Schlaferfolg kam bei uns auch vielleicht durch die Einweihung ihres eigenen Bettes, sie hat bis dahin in unserem Bett geschlafen, jetzt schläft sie in ihrem eigenen Bett, meine Matratze daneben, also ohne Gitter oder so.
Tagsüber ist ihr Bett eine Kuschelecke, am Abend lege ich meine Matratze auf den Boden daneben..., haben das ganz feierlich gemacht und jetzt mag sie ihr Bett und schläft gut darin! Morgens kommt sie dann immer zum kuscheln rübergerollt und abends zwäng ich mich zum stillen mit in ihres rein :lol:
Und mein armer, sehr geduldiger Freund liegt in unserem großen Bett, neben sich ein Loch, wo ja eigentlich meine Matratze liegt :lol: :lol:
Och Mensch, hoffentlich findest du einen Weg, der für euch alle schön ist!
Und wenn du abstillst, dann solltest du das auch guten Gewissens tun!
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Sabsi
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Re: Tandemstillen vs. vor der Geburt abstillen

Beitrag von Sabsi »

Nicht alle Kinder stillen sich ab, wenn keine Milch mehr fließt. Viele nuckeln einfah trocken weiter. Das ging von der 17-27 Woche, da kam beim Draufdrücken nichts mehr raus. Meine Tochter hat sich nie beschwert, aber ich hab sie nicht oder kaum schlucken sehen, deshalb denke ich, es kann wenn überhaupt, dann eben nicht viel gekommen sein.
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LaLeMi
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Re: Tandemstillen vs. vor der Geburt abstillen

Beitrag von LaLeMi »

vollinhaltlich bei sabsi unterschreibe - selbst jetzt im ersten schub der kleinen geht es gut.
wir hatten hier ca 5 wochen fast ohne milch
Sabsi hat geschrieben:Ich stille ja noch nicht sehr lange tandem, und meine Große ist halt auch schon deutlich älter als Dein Sohn. Trotzdem möchte ich Dir meine Erfahrung mitteilen...
Als sonderlich anstrengend empfinde ich das Tandemstillen nicht. Im Gegenteil könnte ich mir vorstellen, dass es für die Große und die Eifersucht gut ist, wenn sie sieht, dass sie auch stillen darf, wie das Baby, und dass es uns das Zusammenleben dadurch sogar leichter macht. Immer wollen, wenn das Baby stillt, das hatten wir nur in den allerersten Tagen. Und da hab ich sie auch, wenn möglich, gelassen. Bei übervollen Brüsten (beginnendem Milchstau?) ist es prima, wenn die Große dem Kleinen "hilft". Sie kriegt feste Stellen einfach besser weggetrunken als der kleine Zwockel, der nach der Milch, die "von alleine" fließt, schon pappsatt ist.
Mittlerweile sind wir wieder in etwa bei dem Stand, den wir vor der Schwangerschaft hatten: Wir stillen zum Aufwachen, zum Mittagsschlaf und abends zum Einschlafen, und manchmal nochmal zwischendrin. Und wenn ich sage, jetzt gehts nicht, weil der Kleine trinkt, dann ist das in den meisten Fällen auch okay und sie wartet. Ausnahme extreme Müdigkeit.
Ich bin froh, dass wir die Schwangerschaft durchgestillt haben - trotz schmerzenden BW, trotz 10 Wochen ohne Milch - für meine Große, aber auch für mich. Denn wenn sie mal wieder einen Rappel hatte, dann hilft es mir, beim Stillen in diesen innigen Momenten, wieder zu erkennen, dass sie ja eigentlich keine Oberzicke ist, sondern auch nur ein kleines Menschlein ist, dass mich braucht. Ich würde es zum aktuellen Stand immer wieder so machen. Und wenn beide gleichzeitig stillen und die Große dem Kleinen übers Köpfchen streichelt, dann bin ich überzeugt davon, das richtige zu tun.

Liebe Grüße,
Sabsi, die jedem, der ihr vor 2 Jahren erzählt hätte, sie würde mal tandem (bzw. überhaupt eine Dreijährige) stillen, den Vogel gezeigt hätte :lol:
Lieben Gruß von LaLeMi mit den beiden Maimäusen 2007 und 2010 und dem Septembermäuserich 2013

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Ena montana
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Re: Tandemstillen vs. vor der Geburt abstillen

Beitrag von Ena montana »

sabsi: danke für deinen bericht!

es macht mir mut, daß deine große nur in den ersten tagen jedesmal stillen wollte, wo du den kleinen gestillt hast! davor hab ich momentan nämlich noch ein bißl bammel...
Ena montana
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Minchen
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Re: Tandemstillen vs. vor der Geburt abstillen

Beitrag von Minchen »

Hallo!

Ich stille nun seit fast einem Jahr tandem und bin froh, dass ich es gewagt habe. Ich habe auch lange hin und her überlegt, dann aber entschieden, meinen Körper und die Kinder einfach mal machen zu lassen. Mein Großer war bei der Geburt erst 16 Monate alt und stillte noch gern (und das tut er bis heute). Ich hätte es ihm damals nicht nehmen können und wollen - auch heute würde ihm das sehr weh tun. Deswegen stillen wir weiter. 8)

In der Schwangerschaft hatte ich damit keine Probleme, er stillte nachts weniger, weil weniger Milch kam und aß mehr. Nach der Geburt kam er häufig, was ich aber auch als ganz normal empfand, denn schließlich stand ja auch seine ganze Welt Kopf. Ich mag mir nicht vorstellen, was wir da ihne das Stillen gemacht hätten... :roll: Zusammen gestillt haben sie in dem Alter eher selten, das ist erst seit der Kleine ein halbes Jahr alt ist Thema. Und das macht auch Spaß: erstmal sind sie BEIDE ruhig und zufrieden und zum anderen halten sie dabei Händchen und mchen teilweise Quatsch, es ist eine Freude, das mit anzusehen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es ohne wäre...

Auch hat es mich nie angestrengt, denn es half und hilft uns in schwierigen Situationen oft den Druck rauszunehmen und alle wieder zu entspannen.

Genervt vom Großen war oder bin ich schon hin und wieder - das hat aber mehr damit zu tun, dass er schon immer sehr fordernd und ungeduldig war - das hat mit dem Kleinen nichts zu tun. Und eigentlich auch nicht mit dem Stillen. Wie gesagt, er will und wollte auch nicht immer dann, wenn der Kleine dran ist. Stattdessen macht er gern Mist, während ich den Kleinen stille - da ist es mir dann lieber, er ist mit an der Brust, als dass ich hilflos zusehen muss, wie er meinen Kalender auseinandernimmt oder Oma auf dem Handy anruft. 8) :mrgreen:

Die Nächte waren bei uns in der Tat ein Problem. Wie schon geschrieben schlief er vor der Geburt sehr gut (ungewöhnlich für ihn) und stillte nur noch wenig. Danach wurde es stetig mehr. Anfangs hatte ich noch Verständnis, da es ja auch für ihn eine schwere Zeit war, aber als er nahc einem halben Jahr bei stündlichem Stillen angekommen war (der Kleine dagegen schlief gut), war es mir einfach zu viel und ich habe ihn nachts abgestillt. Da war er 22 Monate alt ud hat das sehr gut hinbekommen.

Ich würde das "Risiko" eingehen und einfach mal schauen, wie es sich von selbst entwickelt. Du kannst dann immernoch regulierend eingreifen und de Weg ändern. Aber so lange es Dich JETZT noch nicht stört, würd ich erstmal entspannt abwarten und nicht so viel darauf geben, was andere für negative oder positive Erfahrungen gemacht haben. Deine werden ohnehin anders sein! :wink:

Alles Gute!
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
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cocotte
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Re: Tandemstillen vs. vor der Geburt abstillen

Beitrag von cocotte »

Sabsi hat geschrieben:Ich stille ja noch nicht sehr lange tandem, und meine Große ist halt auch schon deutlich älter als Dein Sohn. Trotzdem möchte ich Dir meine Erfahrung mitteilen...
Als sonderlich anstrengend empfinde ich das Tandemstillen nicht. Im Gegenteil könnte ich mir vorstellen, dass es für die Große und die Eifersucht gut ist, wenn sie sieht, dass sie auch stillen darf, wie das Baby, und dass es uns das Zusammenleben dadurch sogar leichter macht. Immer wollen, wenn das Baby stillt, das hatten wir nur in den allerersten Tagen. Und da hab ich sie auch, wenn möglich, gelassen. Bei übervollen Brüsten (beginnendem Milchstau?) ist es prima, wenn die Große dem Kleinen "hilft". Sie kriegt feste Stellen einfach besser weggetrunken als der kleine Zwockel, der nach der Milch, die "von alleine" fließt, schon pappsatt ist.
Mittlerweile sind wir wieder in etwa bei dem Stand, den wir vor der Schwangerschaft hatten: Wir stillen zum Aufwachen, zum Mittagsschlaf und abends zum Einschlafen, und manchmal nochmal zwischendrin. Und wenn ich sage, jetzt gehts nicht, weil der Kleine trinkt, dann ist das in den meisten Fällen auch okay und sie wartet. Ausnahme extreme Müdigkeit.
Ich bin froh, dass wir die Schwangerschaft durchgestillt haben - trotz schmerzenden BW, trotz 10 Wochen ohne Milch - für meine Große, aber auch für mich. Denn wenn sie mal wieder einen Rappel hatte, dann hilft es mir, beim Stillen in diesen innigen Momenten, wieder zu erkennen, dass sie ja eigentlich keine Oberzicke ist, sondern auch nur ein kleines Menschlein ist, dass mich braucht. Ich würde es zum aktuellen Stand immer wieder so machen. Und wenn beide gleichzeitig stillen und die Große dem Kleinen übers Köpfchen streichelt, dann bin ich überzeugt davon, das richtige zu tun.
Kann Sabsis Post auch nur komplett unterschreiben. Ich war nach der Geburt 5 Tage im KH, und dort wollte meine große Kleine natürlich immer sofort stillen, wenn sie mich besuchen kam. Haben wir dann auch, auch fast immer tandem, also zeitgleich das Baby und sie. Zuhause sah das auch gleich anders aus - ich hatte auch erwartet, dass sie IMMER will, wenn das Baby trinkt, aber sie hat eigentlich, wie Sabsis Große auch, schon nach 2,3 Tagen zu ihrem alten Stillrhythmus zurückgefunden (eben auch morgens, zum Mittagsschlaf und abends zum Einschlafen). Mittlerweile haben wir das Einschlafstillen abends abgeschafft. Dafür kommt sie seit ca. 14 Tagen nachts wieder öfter (d.h. so 2x pro Nacht manchmal, vorher hat sie fast immer durchgeschlafen), das hat aber wohl mit dem Zahnen zu tun.
hab nicht den Eindruck, dass das Baby da einen großen Einfluss ausübt.

Ich bin sehr froh, dass ich mich fürs Tandemstillen entschieden hab und sehr glücklich damit!
S. mit großem Mädchen *04/08 und fast großem Mädchen *02/10 und kleinem Mädchen *12/14 und winzigem Sternenbübchen *+11/17 im Herzen

Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.

Hilde Domin
layla
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Re: Tandemstillen vs. vor der Geburt abstillen

Beitrag von layla »

Vielen Dank für die vielen positiven Berichte.
Ich denke, ich werde einfach mal schauen, wie es sich so die nächsten Monate entwickelt.
Wie ich meinen Sohn und mich einschätze, vermute ich, dass es aufs Tandemstillen hinausläuft :)
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