Hi,
also bei Tomatensauce würde ich überlegen, ob man sie nicht einfach einweckt. Wenn man sich schon die Mühe macht, ne gute Sauce 2-4 Stunden auf dem Herd köcheln zu lassen, kann man das dann auch in Suppentopf-großen Mengen tun - und in Gläser eingekocht hält sie sich dann im dunklen Keller-/sonstigen Regal auch diverse Monate lang. Theoretisch zumindest, in der Praxis hat sie nie so lange gehalten...
Ansonsten mach ich mir auch langsam Gedanken zu dem Thema - wobei es wohl darauf hinausläuft, das ich mir mit TK-Gemüse behelfen werde und doch "relativ" frisch koche - wegen begrenztem Platz in der Truhe.

Aber hey, Käse-Lauch Suppe lässt sich auch prima mit TK-Lauchringen, ner Packung Frischkäse oder Schmand (ein Hoch auf laktosefreie* Produkte) und Brühe machen, und man spart sich das Putzen vom Lauch. Leider nichts für die schlanke Linie, aber schnell gehen tut's.
Gekochter Reis lässt sich - abgekühlt - übrigens gut einfrieren, der muss zum auftauen dann nur in die Mikrowelle, da er sonst recht hart bleibt.
Was aber richtig prima geht, sind "improvisierte" Frühlingsrollen jeglicher Art - man nehme so tiefgekühlte Teigblätter für Frühlingsrollen (aus dem Asiamarkt seines Vertrauens), und fülle sie nach Belieben mit:
- einer Mischung aus Erbsen, Parmesan und Gewürzen
- gemischtem geraffeltem/kleingeschnittenen Gemüse, Gewürzen und Weichkäse
- Sojasprossen, sonstigem Gemüse nach Wahl, Hackfleisch und Gewürzen
- kleingeschnittenem Fleisch, Chinakohlstreifen und ein wenig Sambal
- was einem gerade einfällt und was da ist
Die Teigblätter mit einem gehäuften Teelöffel Füllung belegen, die Ränder mit Eiweiß einpinseln, und zu einer Rolle zusammenschlagen. Lässt sich prima auf einem Backblech einfrieren, und 2-3 Stunden später dann in Gefrierbeutel umfüllen. Ich würde aber mindestens 2 Beutel übereinander tun, da sich hier gern Gefrierbrand sichtbar macht

So lassen sich übrigens auch improvisierte Mozzarellasticks herstellen, wenn man sich das panieren ersparen möchte, aber nicht auf das knusprige Äußere verzichten mag. Eine Abwandlung der Frischkäse-Jalapeno-Hälften lässt sich auch machen, indem man Frischkäse mit kleingeschnittenen Jalapenos vermischt. Je nach Füllung passt Quark/Joghurt-Dip, Süß-Sauer Sauce aus dem Asialaden oder Salsa dazu.
Ach ja - das ganze lässt sich in der Pfanne, in der Fritteuse und im Ofen zubereiten, wobei mir der Ofen noch am liebsten ist. "Röllchen" auf beiden Seiten leicht mit Olivenöl bepinseln, auf ein Backblech geben und bei 180 Grad ca. 15 Minuten garen - zwischendurch eventuell wenden, um gleichmäßiges "knusprig-werden" zu erreichen. Kostet leider relativ viel Zeit in der Herstellung, und verschwindet auf magische Art und Weise wenn man nicht darauf achtet - aber wenn man ein paar helfende Hände hat und dabei quatscht, vergeht die Zeit schnell und man findet sich mit 200-300 gefüllten Röllchen wieder, die dann (je nach Beliebtheit bei anderen Mitgliedern des Haushaltes) mehr oder weniger lang halten

Da sollte man nur gut aufpassen, dass man klar beschriftet welche Füllung sich in welchen Röllchen befindet, sonst kommt es zu interessanten Geschmackserfahrungen - Parmesan/Erbse muss nicht unbedingt in Süß-Sauer Sauce gedippt werden
