OK, ich bin froh zu hören, daß dies Deine private Sicht ist.
Und ja, ich denke schon, daß man das vom Beruflichen gut trennen kann oder es zumindest trennen können sollte.
Einfacher für beide Seiten ist es vermutlich, wenn private und berufliche Sicht übereinstimmen.
Drum kann man sich ja vorher kennenlernen;-)
Ich bin dann auch, nachdem ich vorher ursprünglich zu anderen Hebis wollte, schließlich zur stillfreundlichen GH-/HG-/Beleg-Hebi zurückgekehrt

(und das menschliche "PAssen" ist hier, wie in vielen anderen Bereichen ja auch, glaube ich eh das Wichtigste)
Ich habe mich aus medizinischen Gründen und gut vorbereitet und informiert für eine primäre Sectio entschieden.
Es war meine Entscheidung "im Vollbesitz meiner geistigen Fähigkeiten".
Wir hatten anfängliche Stillschwierigkeiten, Gelbsucht; vielleicht durch die primäre Sectio - Kollateralschaden sozusagen- , vielleicht wäre das sowieso gekommen.
Die Schmerzen waren fies,später.
Ich war nie allein. Die Ärzte und Schwestern waren immer drauf bedacht, es uns möglichst "recht" zu machen.
Meine Hebi war da, mein Mann auch, wir hatten ein Familienzimmer und haben nur gekuschelt, 7 Tage am Stück und daheim weiter

Ich habe mein Kind direkt bekommen, das war ein wunderbarer Moment. Das erste Bonden, das erste Stillen, toll.
Mein Kind ist gesund. Wir verleben als Familie wunderbare Zeit miteinander, von Anfang an.
Ich habe ein wunderbares Kind,
Ich fühle mich nicht, als sei mir Schlimmes widerfahren.
Wahrscheinlich wäre es ja nicht mal "unverschuldet", denn ich habe mich ja dafür entschieden.
Und was Menschen, denen WIRKLICH SChlimmes widerfahren ist, allerdings meist am wenigen wollen, ist Mitleid.