Narkosevorbereitung und Kariesvermeidung

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Leila
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Re: Narkosevorbereitung und Kariesvermeidung

Beitrag von Leila »

Beccy hat geschrieben:Hi,

ich habe das mit dem Xylit jetzt das erste Mal gehört und auch in meinem Bekanntenkreis ist die Information allen neu. Wie kommt es, dass das so unbekannt ist. Ich meine, wenn es wirklich so gut hilft warum wird es dann nicht verbreitet? Zahnweh mag schließlich keiner! (Habe grad mal auf der Kinderzahnpasta geschaut, da ist Sorbitol und nicht Xylit drin, wenn ich dem Artikel glaube müsste ich konsequenterwqeise die Zahncreme wechseln, oder?)

LG,
Xylitol ist ein Zucker(austauschstoff), auf den den Kariesbakterien gehen, anstatt den normalen Zucker zu nehmen. Und sie sterben dran, toll, nicht? :mrgreen: So zumindest hat es mir mein Mann erklärt. Hauptursache für Karies ist aber NICHT der Zucker, sondern eine Infektion durch die Mutter bzw. jemanden anderes, z.B. durch Essen vom selben Löffel, ablecken des Schnullers (grusel, mir wird immer schlecht, wenn ich sowas sehe), Küßchen auf den Mund. Wenn man Karies als Infektionskrankheit sieht. ist es recht lange vermeidbar.

Und zum Thema Wiedereinbau in den Zahnschmelz: Eine Freundin von mir (Feststoffchemikerin, auf dem Gebiet promoviert) hat mal gesagt, daß man extrem hohe Temperaturen braucht, um z.B. Fluorid in den Zahnschmelz einzubauen (über 1000°C). Was passiert ist eine oberflächliche Wiederanlagerung, nie jedoch ein Wiederaufbau. Zahnschmelz, der weg ist, ist weg. Von daher warte ich z.B. nach Obst immer mind. eine Stunde, damit der Zahnschmelz Zeit hat, wieder zu härten, damit ich eben nicht den durch Säure angelösten Zahnschmelz wegputze.

Lieben gruß

Anja
Teenie-Töchter 01/2008 und 06/2010

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kruemelchen
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Re: Narkosevorbereitung und Kariesvermeidung

Beitrag von kruemelchen »

(((((((novembersonne))))))) oh wei ich denke an Euch!
BildBildBild und kleines Perlchen unvergessen im Herzen
novembersonne
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Re: Narkosevorbereitung und Kariesvermeidung

Beitrag von novembersonne »

kruemelchen, danke!

leider ist Karies und der Zahn grad nicht mehr das Hauptproblem, sondern das Herz. Aber wir sind ganz gut aufgehoben denk ich.

Nach der Behandlung lass ich nochmals eine Erwachsenenzahnärztin drauf schauen, ich habe das Gefühl dass wir nämlich mit wirklich viel Zähneputzen (tatsächlich nach jedem Essen --- wie lang soll man da warten? nach Obst echt ne Stunde? Und sonst? Wenn ich solang warte schläft er oft ein oder ist zu quengelig....),
den Schüßler Salzen und diesem Xylit (danke für die Aufklärung, dachte ich kann meinem Kind doch nicht mit Zucker die Zähne putzen!) ganz gut Erfolg haben, aber dann kann die Karies nicht so schlimm sein? Allerdings gibts eben massive Rausbrüche. AIch hoffe, dass wir wenigstens die Folgezähne retten können.

Mhm, dass mit dem Schnullerablecken etc., ich weiß nicht. Mir ist schon klar, dass Karies eine ansteckende Infektion ist. Aber wenn ich da jeden gefährlichen Kontakt meiden soll, dann kommt mir die Intimität abhanden. So als würd ich meinen Mann nur durch Gummi berühren.
Zudem gibts da doch eh auch die Vorkau-These (die Mütter kauen das Essen zur Beikosteinführung vor, durch die Enzyme wirds vorverdaut und ist besser verträglich)...nu, so mag ichs auch nicht, bin ja kein Pinguin, aber mich wegdrehen, wenn ein Baby mir nen feuchten Kuss geben will, find ich dann das andere Extrem.
Liebe Grüße
kado

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Re: Narkosevorbereitung und Kariesvermeidung

Beitrag von Emilia Sonderbar »

novembersonne hat geschrieben:Mhm, dass mit dem Schnullerablecken etc., ich weiß nicht. Mir ist schon klar, dass Karies eine ansteckende Infektion ist. Aber wenn ich da jeden gefährlichen Kontakt meiden soll, dann kommt mir die Intimität abhanden. So als würd ich meinen Mann nur durch Gummi berühren.
Zudem gibts da doch eh auch die Vorkau-These (die Mütter kauen das Essen zur Beikosteinführung vor, durch die Enzyme wirds vorverdaut und ist besser verträglich)...nu, so mag ichs auch nicht, bin ja kein Pinguin, aber mich wegdrehen, wenn ein Baby mir nen feuchten Kuss geben will, find ich dann das andere Extrem.
Da kann ich dir nur zustimmen. Auch beim vorkosten (ob heiß ect.) nehme ich schnell mal den gleichen Löffel. Und meine Tochter will mich momentan ständig mit ihrem Löffel füttern :roll: :lol: ... Theoretisch ist mir das schon alles klar, wie man eine Kariesinfektion vermeidet, aber in der Praxis finde ich das zu schwer umzusetzten.
Liebe Grüße von Emilia mit Sohn (02/06) und Tochter (10/08)
Leila
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Re: Narkosevorbereitung und Kariesvermeidung

Beitrag von Leila »

Emilia Sonderbar hat geschrieben:
novembersonne hat geschrieben:Mhm, dass mit dem Schnullerablecken etc., ich weiß nicht. Mir ist schon klar, dass Karies eine ansteckende Infektion ist. Aber wenn ich da jeden gefährlichen Kontakt meiden soll, dann kommt mir die Intimität abhanden. So als würd ich meinen Mann nur durch Gummi berühren.
Zudem gibts da doch eh auch die Vorkau-These (die Mütter kauen das Essen zur Beikosteinführung vor, durch die Enzyme wirds vorverdaut und ist besser verträglich)...nu, so mag ichs auch nicht, bin ja kein Pinguin, aber mich wegdrehen, wenn ein Baby mir nen feuchten Kuss geben will, find ich dann das andere Extrem.
Da kann ich dir nur zustimmen. Auch beim vorkosten (ob heiß ect.) nehme ich schnell mal den gleichen Löffel. Und meine Tochter will mich momentan ständig mit ihrem Löffel füttern :roll: :lol: ... Theoretisch ist mir das schon alles klar, wie man eine Kariesinfektion vermeidet, aber in der Praxis finde ich das zu schwer umzusetzten.
Das heißt nicht, das man nie vom gleichen Löffel essen soll. Es gibt nur Studien, das je später die Infektion ans Kind kommt, desto milder können die verläufe sein. Ich fand es gar nicht schwer umzusetzen, ehrlich. Vor allem im ersten lebensjar. Wo ist denn das Problem, beim Füttern immer einen Zweiten löffel mitzunehmen, von dem man das ein mal (!) probiert. Sobald ich den Löffel im Mund hatte, hat er nichts mehr im essen zu suchen. Und ich habe mein Kind noch nie auf den Mund geküsst, immer auf die Wange, und ich finde nicht, das uns irgend etwas an Intimität verloren gegangen ist. Mit ungefähr einem Jahr ging das auch nicht mehr so gut, vor allem, weil meine Maus mich füttern wollte. Wenn man Karies aber dazu noch den Nährboden weg nimmt (mit Xylitol zum Beispiel), kann das den Verlauf wirklich abschwächen. Nicht vergessen sollte man aber auch die Zahnqualität, die spielt eine enorme Rolle. Bei einer schlechten Ausgangsqualität (und danach hört es sich bei dir mit an, novembersonne) brechen die Zähne auch bei bester Pflege weg. Aber kein Kind (!) hat von Natur aus Karies...

Lieben Gruß und Kopf hoch!

Anja
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Re: Narkosevorbereitung und Kariesvermeidung

Beitrag von jusl »

Sobald ich den Löffel im Mund hatte, hat er nichts mehr im essen zu suchen.
Ja, das stimmt (vom Schnuller-Ablecken mal ganz zu schweigen). Tipp: zum Selber Probieren einfach das andere Ende vom Löffel nehmen ;-)

LG,
Julia
rose
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Re: Narkosevorbereitung und Kariesvermeidung

Beitrag von rose »

munu hat geschrieben:nein, applepie, ich meine tatsächlich xylit schau mal hier: klick :D
danke für den link, das kannte ich vorher gar nicht und finde das sehr interessant! habe schon fleissig nach onlineshopf gegoogelt, werde aber nciht so fündig...

kennst du eventuel einen, der nicht ganz so teuer ist (also 11 euro für 90h bonbons ist mir zuviel) und wenns geht auch biologisch?

ich habs auch direkt mit google finnland probiert, aber wegen der sprache ist das etwas kompliziert... :roll:

was ich bräuchte: bonbons, zahngel oder zahnpaste und kaugummis...
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Re: Narkosevorbereitung und Kariesvermeidung

Beitrag von munu »

rose hat geschrieben: ich habs auch direkt mit google finnland probiert, aber wegen der sprache ist das etwas kompliziert... :roll:
hihi, das kann ich mir vorstellen. :mrgreen:
was ich bräuchte: bonbons, zahngel oder zahnpaste und kaugummis...
bonbons kann man selber herstellen. ich habe es aber noch nie gemacht und die blümchen der stockdorfer-apo sind mir auch definitiv zu teuer. es gibt rezepte zum selber machen im netz. soll gar nicht schwer sein. nur xylit erwärmen, flüssig machen, in formen giessen und hart werden lassen. man kann auch noch essenzen dazu geben, dass sie fein schmecken. eukalyptusöl zum beispiel. einige, die ich kenne, nehmen für die kinder das seniorengel. das enthält ein bisschen weniger xylit, soll aber ganz gut sein. und es gibt eine zahnpasta von nenedent mit xylitol.
wir grossen putzen mit dem pulver. einfach zahnbürste reinstupsen und los.
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Re: Narkosevorbereitung und Kariesvermeidung

Beitrag von rose »

munu hat geschrieben:
rose hat geschrieben: ich habs auch direkt mit google finnland probiert, aber wegen der sprache ist das etwas kompliziert... :roll:
hihi, das kann ich mir vorstellen. :mrgreen:
was ich bräuchte: bonbons, zahngel oder zahnpaste und kaugummis...
bonbons kann man selber herstellen. ich habe es aber noch nie gemacht und die blümchen der stockdorfer-apo sind mir auch definitiv zu teuer. es gibt rezepte zum selber machen im netz. soll gar nicht schwer sein. nur xylit erwärmen, flüssig machen, in formen giessen und hart werden lassen. man kann auch noch essenzen dazu geben, dass sie fein schmecken. eukalyptusöl zum beispiel. einige, die ich kenne, nehmen für die kinder das seniorengel. das enthält ein bisschen weniger xylit, soll aber ganz gut sein. und es gibt eine zahnpasta von nenedent mit xylitol.
wir grossen putzen mit dem pulver. einfach zahnbürste reinstupsen und los.
aha, ok :) und wo bestellst du das puder am günstigsten?
munu
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Re: Narkosevorbereitung und Kariesvermeidung

Beitrag von munu »

ich bin aus der schweiz und habe es von vegusto.ch. deutsche kaufen es glaube ich bei der stockdorfer-apotheke. aber ob es dort am günstigsten ist, weiss ich nicht.
munu mit frühlingkind (10/09)& winterkind (1/13) & **
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