Wir hatten das auch! Ich glaube bis heute aber noch, dass es kein 'richtiger Nachtschreck' war. Bei uns hat Folgendes geholfen:
Wenn es ganz schlimm war, Kind aus der Situation holen
--> Kind auf den Arm (notfalls mit Gegenwehr), Balkontüre auf und raus, den Mond anschauen
--> Mit dem Kind ein Buch anschauen (leise, ruhig)
--> Licht machen (gedämpft)
--> Helles, grelles Licht machen! (Wirkt bei unserem Sohn in so 'Panikanfällen' oft, auch wenn er dann nachher wacher als erwünscht ist. Aber immerhin hört das Schreien auf und er kann sich beruhigen, wenn auch auf Kosten des Nachtschlafs...)
--> Dem Kind schwierige Fragen stellen, bei denen es sich konzentrieren muss (z.B. "was hast Du gestern Mittag gegessen?", es 'vergisst' dann evtl. das Weinen)
Wenn es so 'halb schlimm' war, beruhigen
--> In den Arm nehmen und singen (geht natürlich nur, wenn Kind es toleriert, eng gehalten zu werden)
--> Im Bett liegen bleiben und beruhigend reden, evtl. mit dem Partner reden (sozusagen dem Kind signalisieren, wir sind da, es ist alles ok, Du kannst weiter schlafen)
Natürlich haben diese Dinge nicht immer gewirkt. Ich war einige Tage schon um 4 Uhr dann 'richtig' auf, dafür haben wir uns am Mittag wieder hingelegt. Auch heute noch erwacht Dominic oft um 4 Uhr rum, weshalb, ist mir nach wie vor rätselhaft...
Ganz wichtig: Es ist wirklich nur eine Phase, wenn auch eine sehr mühsame...

mit D.F. 16.08.2006