KiTa-Erfahrungen von alternativen Müttern gesucht

Moderatoren: Toony, Momolina

Antworten
Benutzeravatar
Chris-Cross
alter SuT-Hase
Beiträge: 2878
Registriert: 05.02.2008, 11:58

KiTa-Erfahrungen von alternativen Müttern gesucht

Beitrag von Chris-Cross »

Huhu!

Wir haben uns heute den Integrativen Kindergarten hier im Ort angeschaut und Marc angemeldet. Im Januar bekommen wir dann eine Zusage, hoffentlich. Doch die Chancen auf einen Platz stehen gut, er würde dann als Förderkind gehen.

Ich hab noch eine Frage an alle Mütter, die ihren langzeit-stoffwindel-familienbett-Tragling unter drei in eine Einrichtung gegeben haben: Wie gut klappte das mit der Eingewöhnung? Gab es Probleme wegen dem Schlafen ohne Tuch und Brust?

Marc wird 2,5 Jahre sein dann. :wink:
Liebe Grüße von Christine mit Winterkind ( 01/08 )Bild und Winterkleinkind ( 02/14 ) Bild

Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.
Johann Wolfgang von Goethe
MeinEngel
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1364
Registriert: 02.01.2008, 13:46
Wohnort: Eisingen

Re: KiTa-Erfahrungen von alternativen Müttern gesucht

Beitrag von MeinEngel »

Abonier...

Anna geht ab September in den Kiga (Montessorie und Ökogeprägt) in welchem ich meinen Schlag weg bekommen habe als ich dort arbeitete. Diese Woche hatten wir Elternabend....


LG
Stefanie
Sonnige Grüsse
Stefanie
mit grossem Engelmädchen *2007, lebensfrohem Entdecker *2009 und kleinem Kuscheljungen *2011
Benutzeravatar
Drachenblut
alter SuT-Hase
Beiträge: 2602
Registriert: 03.08.2007, 08:52

Re: KiTa-Erfahrungen von alternativen Müttern gesucht

Beitrag von Drachenblut »

Mit stoffgewickelt kann ich nicht dienen, aber FB und langzeitstillen und tragen und ich kann nur sagen, dass Felix nach einem Jahr Kiga noch nicht so richtig angekommen ist. Er hängt sehr an mir und meinem Mann und akzeptiert den Kiga, aber wenn er dort nicht mehr hin müsste, würde das - glaube ich - keine große Lücke in sein kleines Leben reißen.

Allerdings schläft er dort ohne Brust hervorragend und er isst dort auch (deutlich besser als Zuhause). Die Erzieherinnen sind aber auch sehr toll und gehen auf die Kinder ein. Z.B. wollte er dort nicht schlafen, dann haben sie solange herum probiert (in einem Zimmer alleine, mit anderem Kind im Bett, mit Rollen als "Mama und Papa", im großen ZImmer mit den Großen, etc.), bis er seinen Weg gefunden hatte.

Mir hat eine Kollegin erzählt, dass ihre Tochter in Hamburg in einen Montessori-Kiga sollte und die darauf bestanden haben, dass das Kind beim Kiga-Start abgestillt ist, weil gestillte Kinder eine zu enge Bindung an die Mutter hätten, als dass man sie woanders hingeben könnte (also, im positiven Sinn, sie wollen das Kind nicht quälen).
Ich könnte das aus unserer Erfahrung heraus so bestätigen. Trotzdem hab ich mit dem Stillen nicht aufhören wollen, weil ich dachte, ich geb ihm so noch Sicherheit...
LG Drachenblut mit ihrer 3köpfigen Brut :-)

Erfahrungen sind wie Apfelkuchen:
am besten selbstgemacht!


(Tochter 1997, Sohn 1998, Sohn 2007)
Falcon
gehört zum Inventar
Beiträge: 571
Registriert: 03.01.2008, 21:54
Wohnort: Schottland

Re: KiTa-Erfahrungen von alternativen Müttern gesucht

Beitrag von Falcon »

Chris-Cross hat geschrieben:Ich hab noch eine Frage an alle Mütter, die ihren langzeit-stoffwindel-familienbett-Tragling unter drei in eine Einrichtung gegeben haben: Wie gut klappte das mit der Eingewöhnung? Gab es Probleme wegen dem Schlafen ohne Tuch und Brust?
Ich hatte auch meine Bedenken, aber die Kleinen koennen sehr gut Situationen unterscheiden. Aidan schlaeft ohne Probleme in der KiTa, auch wenn er hier selten mal ohne Stillen oder Tragen einschlaeft. Allerdings lassen sie ihn da auch schlafen, wo er mag. Anfangs haben sie ihn sogar mit meiner Manduca rumgetragen, dann hat er da auch noch in der Schaukel oder im Buggy gut geschlafen, oder auf dem Schoss einer Erzieherin. Die haben nie darauf bestanden, dass er da im Bett schlaeft (und er hat es auch noch nie gemacht :lol: ).

Stoffwickeln ist fuer die Leute da auch kein Problem.

Das einzige, was mir immer an die Nieren geht, ist, dass Aidan das "Abgeben" am Morgen unheimlich schwerfaellt und er oft dabei weint. Ich weiss aber auch, dass er nach ein paar Minuten schon immer recht froehlich spielt und den Tag ueber eine Menge Spass hat, da mir das von einer ganzen Reihe Leute, die ihn den Tag ueber gesehen haben (durch Kinder hinbringen, abholen usw.), schon oft berichtet wurde und ich es ja auch schon oft gesehen habe, wenn ich ankam und er noch nicht gemerkt hat, dass ich da war.
:wink: Kerstin mit Aidan (24/7/07)
Benutzeravatar
milkshake
alter SuT-Hase
Beiträge: 2936
Registriert: 23.09.2006, 10:51

Re: KiTa-Erfahrungen von alternativen Müttern gesucht

Beitrag von milkshake »

meine tochter ist in einer tamu-gemeinschaft in waldkiga-format.
es ist ein bauwagen vorhanden, in dem frisch (bio) gekocht wird und zur not unterschlupf gesucht werden kann, zu 98% ist es aber ein outdoor-naturkiga mit kinder-waldanhang (also kein richtiger wald in ermangelung von wäldern in hamburg).

hier die website unseres kiga :arrow: http://www.waldgeister-hamburg.de/site.php?nav=01

es ist eine kleine gruppe mit max. 14 kindern (eher weniger) und 2 betreuern.

es wird viel freigespielt und es gibt auch projekte.

als meine tochter dort anfing, war sie grad mal 2 1/4 jahre alt. viel jünger als eigenltich geplant. aber es lief viel besser als (von mir) erwartet :wink:

sie wurde am anfang (im frühjahr) noch ein paar tage gestoffwickelt (gar kein problem, ich habe immer eine tüte für die nasse windel mitgegeben und natürlich einen vorrat an windeln und zubehör dagelassen), doch sie wurde dann ja komplett trocken (bzw. war die stoffwindel ohnehin eher eine art trainerhose, zur sicherheit). das war gar kein problem. auch jetzt ist dort noch eine 3jährige, die noch gewindelt wird.

es lief alles total gut, es gab so gut wie gar keine probleme, und ihr essverhalten hat sich durch den kiga nachhaltig positiv entwickelt.

von mir also ein daumenhoch: einfach schauen wie es letztendlich läuft! oft machen sich (glucken-)mütter wie ich viel zu viele sorgen im vorfeld :mrgreen:
Flieg, geliebte Susi, flieg!
Bild

°°° Wird's besser? Wird's schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich! (Erich Kästner) °°°
Uta
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1457
Registriert: 23.02.2006, 16:02
Wohnort: 50...

Re: KiTa-Erfahrungen von alternativen Müttern gesucht

Beitrag von Uta »

Rebekka ist mit 14 Monaten in den Kindergarten gekommen, da klappte die Eingewöhnung sehr gut. Ich bin ja eh eher der Ansicht, das getragene und gestillte Kinder sich sicherer fühlen als andere und sich dann auch besser auf andere einlassen können. (Davon mal abgesehen, dass es auch einfach Typsache ist, und man den Einfluss des "alternativen Umgangs" da wohl nicht überschätzen sollte.) Mittags geschlafen hat sie noch ungefähr ein Jahr, mit zweieinhalb wollte sie aber einfach nicht mehr und hat dann im Schlafraum gesungen, während die anderen Kinder schlafen wollten... Da hat sie dann eben keinen Mittagschlaf mehr gemacht bzw. manchmal noch gegen vier nach dem Abholen ein wenig geschlafen.
Uta (mit R., 06/02, J., 09/05, D., 07/08 und M, 07/11)
Benutzeravatar
Levins_Mama
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1112
Registriert: 21.08.2007, 16:01
Wohnort: München

Re: KiTa-Erfahrungen von alternativen Müttern gesucht

Beitrag von Levins_Mama »

L. geht in eine Kindergruppe seit er 2 ist. Die wird nach Emmi Pikler Pädagogik geleitet. Jeden Tag von 8.30 bis 12.30 (schlafen tut er daheim). Die Eingewöhnung ging fix und total unkompliziert. Er stillt in der früh und wenn er wiederkommt. Würde er aber dort schlafen (und das würde m.M nach auch prima klappen), könnte er auch auf das Stillen verzichten.
Das wickeln mit Stoff war überhaupt kein Thema. Nun ist er tagsüber trocken und wir starten am Montag auch in der Kindergruppe ohne Windeln.

Ich glaube die Kinder können das in der Regel wirklich gut trennen.
Viele Grüße,
Anja ( 02/78 ) mit Sohn ( 03/07 ) und Tochter ( 03/09 )
Lösche Benutzer 1828

Re: KiTa-Erfahrungen von alternativen Müttern gesucht

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Hmmm, meine kamen zwar erst mit drei in den KiGA (Montessori) - aber Jonas wurde da ncoh gestillt und beide hatten gerade eben erst ein Geschwister bekommen.
EIngewöhnung bei beiden: einen Tag, danach alles prima. Sie gingen und gehen supergerne (wir haben aber auch einen sehr netten, kleinen KiGa). Stillen wäre bzw. war kein Problem - das haben wir halt danach gemacht. Mit den Stoffwindeln würde ich einfach nachfragen - aber vielleicht ist er bis dahin auch trocken, wer weiß. Aber diese neuen Windeln sollten ja kein Problem sein, finde ich.
Geschlafen wird bei und im KiGa mittags nicht - von daher war das eh kein Problem. Aber meine schliefen in dem Alter eh nicht bzw. kaum noch am Tag.
Benutzeravatar
Chris-Cross
alter SuT-Hase
Beiträge: 2878
Registriert: 05.02.2008, 11:58

Re: KiTa-Erfahrungen von alternativen Müttern gesucht

Beitrag von Chris-Cross »

Danke für eure Antworten!

@Maren
Das ist ja schön zu hören, dass euer Kleiner trotz Mama- und Papa-Anhänglichkeit und Stillen im KiGa gut isst und ohne Brust und Probleme einschläft :D Das macht Mut.

@Falcon
Was für ein Glück ihr mit eurer KiTa habt! Ich habe mich informiert, die akzeptieren dort keine Stoffies und o-Ton der Leiterin "Wir können Marc aber nicht wie Sie im Tuch rumtragen..." Ich kann das einerseits gut verstehen, er ist schwer und da sind noch andere Kinder, andererseits sollte man ja schon auf die Bedürfnisse einehen... Aber vielleicht ist das schon garkein Thema mehr, er ist ja dann 2,5 Jahre, deiner ist ja schon viel früher in der KiTa :wink:

@whoopsy
Ich beneide dich um den tollen KiGa! :shock: Was ein Glück, dass ihr sowas gefunden habt!

@Uta:
Ich bin ja eh eher der Ansicht, das getragene und gestillte Kinder sich sicherer fühlen als andere und sich dann auch besser auf andere einlassen können.
Das merk ich mir! Ich bin mir sicher, dass ich mit dem Spruch schon viel optimistischer dem KiGa entgegengucken kann! :)

Ich danke euch für euer Feedback, ich bin wirklich beruhigt, wie "einfach" es dann doch trotz Sorgen mit dem Kiga bei euch geklappt hat!
Das wird bei uns hoffentlich auch so!
Liebe Grüße von Christine mit Winterkind ( 01/08 )Bild und Winterkleinkind ( 02/14 ) Bild

Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.
Johann Wolfgang von Goethe
some79
Herzlich Willkommen
Beiträge: 5
Registriert: 27.12.2008, 15:46

Re: KiTa-Erfahrungen von alternativen Müttern gesucht

Beitrag von some79 »

Ich könnte auch noch eine Kita-Erfahrung beisteuern...

Meine Tochter ist jetzt 18 Monate, mit ca. 1 Jahr habe ich angefangen wieder voll zu arbeiten (inzwischen schon wieder nicht mehr Vollzeit, zum Glück) und wir haben einen halben Platz in einer sehr guten, privaten U3-Kita für sie (den Rest der Zeit war sie bei meinem Mann bzw. bei Oma, inzwischen bin ich selbst wieder die halbe Woche zu Hause).

Wir haben eine ganz langsame Eingewöhnung gemacht - mein Mann hat das mit ihr gemacht. Es lief so, dass er erstmal stundenweise mit ihr - täglich - dort hingegangen und dabei geblieben ist. IRgendwann dann mal für kurze Zeit aus dem Raum, dann mal für eine Stunde raus, aber in der Nähe geblieben. Das wurde gesteigert auf drei Stunden, dann mal mit Essen und Mittagsschlaf und schließlich bis zu acht Stunden (die wir aber nie voll ausnutzen).
Meine Tochter hat das super mitgemacht, ist sehr neugierig auf die anderen Kinder zugegangen und hat auch die Trennung gut verpackt - es gab erst nach einigen Wochen eine kurze Phase, in der sie sich morgens nicht gern hat abgeben lassen - die Erzieherinnen sagten uns, das sei normal, aber sie sind dennoch sehr sensibel damit umgegangen. Sie hat aber nie geweint oder sich nicht beruhigen lassen oder so.

Mit dem Essen hat es dort von Anfang an erstaunlich gut geklappt - obwohl ich bis kurz vorher noch nahezu voll gestillt hatte, u.a. wegen Krankheiten und weil meine Tochter auch einfach noch nicht viel essen wollte. In der Kita entwickelte sie dann recht schnell reges Interesse - wohl auch weil die anderen Kinder eben auch gegessen haben. Ich habe mir aber versichern lassen, dass sie niemals gezwungen wuird, etwas zu essen. Wir stillen zu Hause auch nach wie vor, zusätzlich zum normalen Esssen am Familientisch.

Schlafen war meine größte Sorge, weil meine Tochter eigentlich gewohnt war, auf dem Arm, im Tuch oder an der Brust, gelegentlich auch im Kinderwagen einzuschlafen, aber niemals alleine. In der KIta gibt es eine Mittagsruhephase, in der die KInder schlafen sollten, aber nicht gezwungen werden. Meine Tochter wurde immer mit in den Ruheraum genommen, wo den Kindern vorgelesen und gesungen wurde, damit sie schlafen. Da sie dabei natürlich nicht einschlief, wurde sie immer wieder mit rausgenommen und im Kinderwagen zum Schlafen gebracht - oder eben nicht. Meist hat das aber geklappt. Nach einigen Wochen war das aber nicht mehr nötig - sie ist dann von alleine (ich konnts kaum glauben) mit den anderen beim Vorlesen eingeschlafen und tut das seitdem immer. Zuhause will sie allerdings nach wie vor die Brust zum Einschlafen :-)
Antworten

Zurück zu „Unsere Kinder“