Bin ich eine Glucke?

Moderatoren: Toony, Momolina

Benutzeravatar
Wirbelwind07
alter SuT-Hase
Beiträge: 2294
Registriert: 18.06.2007, 10:45
Wohnort: OWL

Re: Bin ich eine Glucke?

Beitrag von Wirbelwind07 »

Ich bin wohl dann auch eine "Glucke" und viele in meinem Bekanntenkreis verstehen es nicht, weder dass meine Motte auch mit 2 Jahren viel bei mir schläft, noch dass ich nicht rausgehe, weil sie halt abends/nachts wach wird und sich nur von mir beruhigen lässt noch dass ich sie noch zwischendurch im MT trage - aber da steh ich drüber und freu mich einfach immer wieder über meine 3 Kinder. Konnte nicht stillen und hab dafür 8 Monate gepumpt (nur Unverständnis im Umfeld) aber ich hab es für gut und richtig gehalten und damit gut :D
Ich genieße es noch, dass meine Motte noch "klein" ist, denn sehe es an der Großen, wie sehr ja nu eigene Wege gegangen werden
Benutzeravatar
monchi
gut eingelebt
Beiträge: 44
Registriert: 23.10.2008, 14:46
Wohnort: Wien

Re: Bin ich eine Glucke?

Beitrag von monchi »

es ist so toll unter gleichgesinnten zu sein :)

erst gestern hab ich mal wieder eine diskussion mit meiner mama über stillen, flascherlgeben, kuhmilch im 1. jahr, im-bett-schlafen, nähe und distanz, loslösung, anknüpfung ans normale leben und dergleichen geführt und ich bin es schon soooooooo leid.

ständig werden dazu kommentare abgegeben, mit welchem recht? wieso kann es nicht einfach akzeptiert werden ohne es persönlich zu nehmen? (ich vermute meine mutter nimmt es persönlich und meint ich halte sie für eine schlechte mutter weil sie eben nicht gestillt hat, ich nicht bei ihr im bett geschlafen hab, sie mich nicht getragen hat usw - anders kann ich mir dieses ständige hinweisen auf "aber flascherlkinder werden auch groß und die mütter sind deswegen ja auch keine schlechten" nicht erklären)

und ich soll ja aufpassen das ich den richtigen zeitpunkt fürs abstillen und ausquartieren nicht verpasse, sonst wird sie das immer einfordern und sich nicht mehr abgewöhnen lassen.
wieso kann man das nicht meine sorge sein lassen? wieso zerbrechen sich andere leute meinen kopf? mir/uns gehts gut so wie wirs haben, sollte sich das mal ändern, werden wir an der jeweiligen situation dann auch was ändern.
und auch die partnerschaft leidet nicht darunter - mein mann findets genauso schön das sie noch bei uns schläft und unterstützt mich beim stillen sehr und ist sehr stolz auf mich das ichs trotz unserer anfangsschwierigkeiten durchgezogen habe.

ich finde diese eingriffe in unsere privatsphäre sehr störend und frage mich manchmal ob ich mir das wirklich gefallen lassen muss nur um des lieben friedens willen oder um nicht als undankbar dazustehen?
Bild
Benutzeravatar
Wirbelwind07
alter SuT-Hase
Beiträge: 2294
Registriert: 18.06.2007, 10:45
Wohnort: OWL

Re: Bin ich eine Glucke?

Beitrag von Wirbelwind07 »

Find es toll, dass du so einen tollen Partner hast, denn wenn ihr an einem Strang zieht, dann läuft es doch optimal - meine Ma hat mir auch öfter was gesagt und mit dem ganzen Pumpen etc. da hab ich nachher garnicht mehr drüber geredet - es war halt mal anders.
Hatte nu auch überlegt mein großes Bett ins Kinderzimmer zu stellen, denn ich hab ja Wohn-/Schlafzimmer hier zusammen und meine Motte schläft mit ihrem Bruder in einem Zimmer (einschlafen tut sie in ihrem Bett - geht auch nicht anders mehr durch Wohn-/Schlafzimmer) aber da kam auch gleich "bist du total bescheuert? Willst du sie nie aus deinem Bett kriegen?"

Einzige Überlegung meinerseits es nicht zu tun ist, wenn mein Räuber seinen Freund zur Übernachtung hat - aber mal sehen, platztechnisch wäre es bedeutend besser - denn dann hätte Motte hier im Wohnzimmer ihr Spielreich und nachts gebe es kein "ab nu in Mamas Bett" Getappel :P
Benutzeravatar
Anke*F
gehört zum Inventar
Beiträge: 430
Registriert: 23.02.2009, 22:35
Wohnort: bei Ludwigsburg

Re: Bin ich eine Glucke?

Beitrag von Anke*F »

schön dass du deinem kind gibst was es braucht!
ich bin mir sicher dein kind ist glücklich.
also weiter so !
Anke mit Flynn Paul * 12.01.2009 und Trini Annilene * 15.10.2011
Antworten

Zurück zu „Unsere Kinder“