Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Minchen
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Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas

Beitrag von Minchen »

Ich denke auch, Du solltest die Geschichte ganz offen ansprechen, vor allem in der Situation: Du bist ungewollte Flaschenmama und alle anderen stillen (warte mal ab, vielleicht ist es ja auch gar nicht so). Bei mir ist es eigentlich fast immer andersrum gewesen - in meiner Pekipgruppe haben einige kurz nach den 6 Monaten die Flasche gegeben und auch in meinem Freundeskreis finden sich leider nur wenige, die länger gestillt haben, obwohl sie es gekonnt hätten. Dazu darf ich mir dann schon ewig dumme Sprüche anhören und hab immer das Gefühl, mich dafür rechtfertigen zu müssen, DASS ich stille. Auch bekloppt, oder?
Ich weiß, das ist bestimmt nochmal ein anderes GEfühl, aber ich finde es auch nicht so toll, wenn man mir sagt: "das sieht immer komisch aus, wenn ein so großes Kind noch gestillt wird" (meine Mutter, Fips war genau 6 Monate alt!) oder "jetzt wird es aber langsam Zeit, dass er die Flasche bekommt" (eine gute Freundin, die selbst jeweils 6 Monate gestillt oder abgepumpt hat, ab dem 7. Monat aber anderer Meinung war).

Was ich damit sagen will: egal, wie man es macht, man wird immer wieder in diese doofen Situationen der Rechtfertigung kommen einfach weil man meint, man müsse sich rechtfertigen. Und eine Freundin und ich haben festgestellt: in den ersten 6 Monaten muss man sich rechtfertigen, wenn man nicht stillt, nach den 6 Monaten muss man sich rechtfertigen, dass man IMMERNOCH stillt... :roll:

Ich hab nie eine Mutter verurteilt, die nicht stillen KONNTE. Auch die anderen würde ich nicht pauschal verurteilen, finde es nur sehr schade, dass man teilweise eben merkt, dass sie keine Lust haben, ihr Kind zu stillen. Aber auch das muss man wohl akzeptieren, denn was hat das Kind davon, wenn die Mutter es nicht gerne stillt, sondern das ganze nur über sich ergehen lässt?

Ich schweife ab, ich weiß... :lol:

Sei mutig, sag die Wahrheit - leg Dir eine Kurzfassung zurecht, die sie nicht angreifen können. Ich meine, Du kannst ja WIRKLICH nicht stillen, es ist ja keine Ausrede. Und jede Stillmama wird Dich verstehen und "bemitleiden", wenn Du ehrlich sagst, dass Du gern gestillt hättest und auch darunter leidest, es nun nicht zu können. Ehrlichkeit kommt am weitesten!
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
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yogamama
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Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas

Beitrag von yogamama »

... ich muss mich der Jägerin leider mal anschliessen.

Dein Beitrag hat mir klargemacht, daß ich in meinem Pekip-Kurs und auch sonst öfter mal zu den Mamas gehört habe oder noch gehöre, die schnell die anderen verurteilt haben. Ich hatte so das Gefühl (wie Du es auch beschreibst), daß es eigentlich keinen wirklich akzeptablen Grund fürs Nicht-Stillen geben kann, und eigentlich wollte ich die Geschichten auch gar nicht hören.

Und da fühle ich mich jetzt ganz schön ertappt... :oops:

Die Gefühle der anderen habe ich in dem Moment nicht wirklich gewürdigt, und das finde ich ganz schlimm.

Ich denke, wenn die entsprechenden Mütter es so offen angesprochen hätte, wie es hier jetzt schon mehrfach vorgeschlagen wurde, wäre ich auch aus meinem eigenen Film aufgewacht, weil mich Gefühle aussprechen eigentlich immer berührt, und ich mich darüber freue, wenn Menschen den Mut dazu haben.
Aber leider kam es bei mir nicht dazu.

Ich wünsche Dir jedenfalls, daß du den Mut dazu findest, und daß du dadurch viele schöne Freundschaften schliessen kannst, und intolerante Mütter (wie ich es war und hoffentlich jetzt weniger bin) aufwecken kannst.

... ich hoffe, ich werde jetzt nicht gesteinigt dafür...
Liebe Grüsse von Satyavati, Linnéa (knapp 7 J.), Fenya (4J.) und Anandi (10 Monate
Om Shanti
Kirsten
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Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas

Beitrag von Kirsten »

Hallo Eva,

ich verstehe Dich voll und ganz. Ich konnte mein drittes Kind nicht stillen, er wurde mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geboren, und da ist es leider sehr schwierig, das Stillen zu schaffen - und trotz allen Engagements und aller Hilfsmittel hat es nicht geklappt. Als die Spalte noch nicht operiert war, gab es wegen der Flasche eigentlich auch keine dummen Sprüche, auch nicht von Stillmamis, es war zu offensichtlich, dass es bei uns ernährugnstechnisch Probleme gab. Aber MIR tat es ungeheuer weh, andere Mütter stillen zu sehen, weil es mir selbst so wichtig war. Kann mir gut vorstellen, dass so ein Anblick für Dich nicht einfach wird. Mir hat da am besten geholfen, mir meine Gefühle bewußt zu machen und mir die Trauer um die fehlende Stillbeziehung zu meinem Sohn ganz bewußt zu "erlauben", sie auszuleben. (Es war übrigens kein Trost für mich, dass ich bei meinen älteren Kindern stillen konnte - es ging aj nicht um das Erleben von Stillen an sich, sondern um die ganz konkrete Stillbeziehung zu DIESEM Kind.).
Als er operiert war, da habe ich mich dann immer ganz schlecht gefühlt, dabei gesehen zu werden, wenn ich die Flasche gab. Habe öfter das Gefühl gehabt, unbedingt erklären zu müssen, dass da ja Muttermilch drin sei und warum ich nicht stille - aber das war eigentlich nur mein subjektiver Eindruck. Die meisten anderen Mütter haben sich darüber nämlich überhaupt keinen Kopf gemacht, es war eher mein eigenes Problem.
Danach habe ich mir immer ein viertes Baby gewünscht - aber mir ist irgendwann klargeworden, dass es halt, wie iben schon gesagt, um die konkrete Stillbeziehung ging, und die kann man eben nicht mit einem anderen Kind nachholen. Irgendwann hatte ich das fehlende Stillen bewältigt - etwa um die Zeit, zu der meine älteren Kinder sich jeweils abgestillt hatten, sprich als mein Sohn etwa drei war. Da endlich machte es mir nichts merh aus, andere Müter stillen zu sehen (ja, hat lange gedauert - muss bei Dir ja nicht so sein!). Und ein Jahr später haben wir uns dann entschlossen, wirklich noch ein viertes zu kriegen - weil es uns richtig und passend erschien, nicht um etwas nachzuholen. Natürlich geniesse ich das Stillen nun sehr, aber ich habe meinen Frieden mit dem fehlenden Stillen bei meinem Sohn gemacht und bin stolz, dass er so ein tolles Kind ist und wir auch ohne Stillen eine so gute Beziehung zueinander haben. Und das ist doch das wichtigste. Also; nur Mut!!

LG Kirsten
Kirsten mit David (00), Fiona (02), Noel (04, LKGS, 8 Monate pumpgestillt) und Kendra (12/08, SGA-Baby, Stillen gelernt nach 6 Wochen, immer noch stillend)

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aida1903
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Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas

Beitrag von aida1903 »

yogamama hat geschrieben:
... ich hoffe, ich werde jetzt nicht gesteinigt dafür...
liebe yogamama,

also ich hab jetzt nicht das verlangen, dich zu steinigen, im gegenteil:
ich finds ganzschön klasse, dass ihr, du und jägerin, euch selbst gegenüber und vor allem
auch "öffentlich" eingestehen könnt, da intolerant gewesen zu sein.
das find ich mutig!!!

liebe grüße
aida
Beste Grüße
Aida
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lucca77
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Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas

Beitrag von lucca77 »

Hallo,

ich kann mich ganz gut in Deine Lage hineinversetzen...mein Großer hat die Brust vehement abgelehnt (wie ich heute weiß wohl durch die traumatische Geburt mit nachfolgender KISS-Symptomatik) und ich habe 4,5 Monate abgepumpt, dann auf Pulvermilch umgestellt. Ich hab damals die stillenden Frauen als "Stillmafia" bezeichnet :oops: , weil ich mich sehr oft erklären und rechtfertigen musste - vielleicht kam es mir aber auch nur so vor, eben weil ich unbedingt stillen wollte. Heute, bei meiner Kleinen sehe ich das viel entspannter und bin auch als stillende Mama absolut entspannt gegenüber Flaschenmüttern. Oft weiß man ja wirklich nicht, welche Geschichte dahintersteckt und es käme für mich nie in Frage, eine Mutter zu befragen, warum und wieso sie nicht stillt.

Ich habe es in Krabbelgruppe & Co. immer so gehalten, dass ich bei der Vorstellung (wo ja auch das Thema stillen oder Flasche stets präsent war) gleich gesagt habe, dass ich unheimlich gern stillen wollte, warum es nicht klappte und dass ich mich in einer Überzahl stillender Mütter etwas traurig und unwohl fühle. Die Kommentare darauf waren durchweg freundlich, offen und mitfühlend - also hab keine Angst und denk immer dran: Du hast das Beste für Dein Kind versucht, Du bist eine tolle Mama auch mit Fläschchen - lass Dir von niemandem was Anderes einreden *liebdrück*!
Liebe Grüße A. mit den zwei Pubertieren (12/06 und 05/08) - schon lange nicht mehr stillend und tragend und doch immer noch gern hier
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bina1307
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Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas

Beitrag von bina1307 »

ich frage nie eine mutter, warum sie nicht stillt.ich denke, dass ist ihre eigene entscheidung. zwar kommt nichts an die muttermilch ran, aber die flaschenmilch ist inzwischen schon so gut "adaptiert" - ich rede dabei von der pre und nicht von der unnötigen folgemilch!

gebe aber zu, wenn die "flaschenmama" einer "stillmama" gegenüber antwortet, dass das stillen nicht geklappt hat, weil nicht genug milch da war, dass sie wohl keine gute hebamme hatte oder freundinnen, die ihr beim stillen helfen konnten. ich find das dann eher traurig, weil die mutter ja doch stillen wollte... manchmal ist natürlich auch nicht genug ergeiz dabei, aber zumindest in unserer gegend gibt es wenig stillberatung :(

wenn ich nicht auf so ein tolles forum gestoßen wär, hatte ich vermutlich schon längst abgestillt wie es bei und fast jeder mit 6-9 monaten macht...
Liebe Grüße von Sabrina (`82) mit Geschenketochter Selinè (09) und den drei Jungs Noah ('08), Niklas (´13), Nils (`16) und **(`12u.`14) im Herzen
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bina1307
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Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas

Beitrag von bina1307 »

bina1307 hat geschrieben:
gebe aber zu, wenn die "flaschenmama" einer "stillmama" gegenüber antwortet, dass das stillen nicht geklappt hat, weil nicht genug milch da war, dass sie wohl keine gute hebamme hatte oder freundinnen, die ihr beim stillen helfen konnten. ich find das dann eher traurig, weil die mutter ja doch stillen wollte...
nicht falsch verstehen. ich weiss, das es bei dir ja aufgrund der milchgänge nicht ging! nicht dass du jetzt meinst, dass ich bei dir an zu wenig willen denke oder schlechte stillberatung! nur ist sowas ja sehr selten... und wenn eine mama das nicht dazu sagt, käm es dann bei mir so rüber
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Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas

Beitrag von Eva-M. »

@yogamama und jägerin: Hier wird niemand gesteinigt :D Ich find es, wie du Aida, auch toll und mutig, dass ihr das so zugebt. Und ich bin ehrlich gesagt auch froh und glücklich darüber, dass ich euch damit zum Nachdenken gebracht habe. :oops: (ned böse sein, ja?)

@Bina: Arvid bekommt wegen seiner Milcheinweißallergie Pregomin, das ist ja eh eine Pre-Nahrung. Bei meiner Tochter damals hat mich das bescheidenen Krankenhaus neben der katastrophalen Stillberatung auch noch hinsichtlich der Pulvermilch falsch beraten: sie sagten, dass es HA-Nahrung als 1er gibt. (wobei ich mal gelesen habe, dass es bis vor einiger Zeit das wirklich der Fall war). Daher hat sie gleich die HA 1 bekommen und hatte die ersten 12 Wochen die klassischen 3-Monats-Koliken. Das hat Arvid nicht, daher denke ich, dass es doch ein Unterschied ist, ob man Pre oder 1er gibt. Und ja, leider gehöre ich anscheinend zu den wenigen Frauen, die als Amme überhaupt nichts taugen...

Aber was soll man machen? Ich bin zumindest froh, dass er bis zu seiner 12. Lebenswoche trotz dieses Umstandes seine kleine Portion Mumi bekommen hat. Das ist ja schon mehr als manch anderes Kind bekommt... (hab zu meiner Cousine gesagt, dass meine Mumi mit Geld nicht zu bezahlen ist und dass da viel Blut, Schweiß und Tränen drinsteckt.. :D )

Aber um zum eigentlichen Thema zu kommen:
Heute war die erste Stunde... Wie erwartet sind die Flaschenmütter in der Unterzahl. Wir sind 8 Mütter, 5 haben gestillt, eine hat die Flasche gegeben und eine Mama hat gefehlt, da weiß ich nicht, wie sie ihr Kind ernährt. Wobei ich glaube, dass die andere Flaschenmama Muttermilch gefüttert hat (sie hat eine Flasche mit Milch aus der Tasche geholt und nicht dort angemixt). In der Vorstellungsrunde hat keine der Mamas erzählt, ob sie stillt oder nicht, daher hab ich das Thema auch noch nicht aufgegriffen. Ich habe es aber der Leiterin erzählt - sie ging zu jeder Mama um ein paar (persönliche) Worte zu wechseln. Aber ich denke, dass ich es bei Gelegenheit erzählen werde - Arvid hatte keinen Hunger, daher kam ich nicht in die "Verlegenheit" ein Fläschchen zu machen.

Ansonsten waren die Mamas, mit denen ich ein paar Worte gesprochen habe nett (eine heißt auch Eva und hat einen Sohn im Alter von meiner Tochter :D ). Der Anblick der stillenden Mamas hat mich zum Glück nicht so traurig gemacht, wie ich es erwartet hab. Immerhin etwas, ich dachte, es würde mich sehr runterziehen..,
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Wirbelwind07
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Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas

Beitrag von Wirbelwind07 »

Kann dich sehr gut verstehen, mir ging es genauso - zum Teil aber auch, weil ich gerne gestillt hätte und wohl auch sehr sehr traurig war, als ich bei den anderen gesehen hab wie es klappt - aber ich glaub da hilft nur ein dickeres Fell - denn es ist bei dir so und du musst dich nicht rechtfertigen!
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Daria
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Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas

Beitrag von Daria »

Hui, das ist eine schwierige Frage.
Verleiche ich es mit dem Babyturnen, wo ich manchmal hingehe, muss ich gestehen, dass ich wahrscheinlich komishc gucke, wenn Babies eine Flasche bekommen. Ich weiss das, und ich weiss, dass es unfair ist, zu urteilen ohne zu wissen, warum es so ist. Dennoch, es ist bei mir der erste Blick, das erste Gefühl. Ich würde aber nie erwarten, dass sich jemand vor mir rechtfertigt. Und wenn ich solche Sachen wie zu wenig Milch oder Brustentzündung höre, frage ich immer genauer nach und tue es nicht gleich ab.

Du brauchst doch aber kein Schild tragen "ich würd auch gern stillen". Wenn jemand fragt, und sich ernsthaft interessiert, dann kannst Du ja ausholen - und ansonsten ist es einfach Deine Art (zwar nicht Deine Entscheidung) - die akzeptiert werden sollte!
Viele Grüße von Daria mit Theo (02/08), Lotti (12/09) und Flora (07/12)
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