Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
-
Eva-M.
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 79
- Registriert: 19.02.2007, 20:32
- Wohnort: Langenzenn
Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas
Guten Abend!
Morgen habe ich die erste Pekip-Stunde mit meinem Sohn Arvid... Und was soll ich sagen - irgendwie hab ich Angst...
Wie ihr wisst, hab ich ja abgestillt, weil ich zuwenig Milch wegen mangelnder Brustdrüsen hatte. Meine Tochter Frederike konnte ich ja nun auch nicht stillen und war - ich muss es so sagen- leider die Einzige, die im Baby-Kurs und Rückbildungsgymnastik die Flasche geben musste. Als wäre es nicht schon schwer genug, die stillenden Mütter "zu ertragen", hatte ich das Gefühl mich rechtfertigen zu müssen. Mehrfach wurde ich gefragt, warum ich nicht stille und wenn ich antwortete: "Zu wenig Milch/kein Milcheinschuss" dann kam dann: "zu früh zugefüttert", "nicht genug angelegt" und so weiter. Bei mir kam an: "Hast dir keine Mühe gegeben!" Ich hab mich immer als Außenseiterin gefühlt, zumal die Leiterin des Kurses damals auch eine Stillberaterin war. Auf die Stillprobleme wurde lang und breit eingegangen, aber meine Sorgen und Fragen die ich hatte (hat man ja auch als Flaschenmama) wurden meines Empfindens nach abgetan bzw. ins Lächerliche gezogen (meine Tochter schlief nachts schonmal 8 Stunden und als ich fragte, ob das so in Ordnung sei, oder ich sie wecken und füttern sollte, wurde mir von anderen Müttern gesagt, ich solle doch froh sein schlafen zu können und so. Klar war ich froh schlafen zu können, dennoch hab ich mich nicht ernstgenommen gefühlt) Wie gesagt, mich hat es halt total genervt, dass ich von den anderen Müttern das Gefühl bekommen habe, mich rechtfertigen zu müssen, warum weshalb wieso.
Daher hab ich vor morgen etwas Angst - dass ich wieder mal die Außenseiterin bin, die die Flasche gibt, mich wieder rechtfertigen muss. Hab auch Angst, dass ich überreagiere, wenn ich gefragt werde ( "Das geht dich nichts an", "Ich muss mich vor dir/euch nicht rechtfertigen"). Andererseits will ich ja neue Kontakte knüpfen und es mir nicht gleich mit den andern Mamas verscherzen. Ich weiß halt noch nicht, ob ich dort meine Stillgeschichte erzählen will...
Jetzt mal meine Frage(n) an euch: wie reagiert ihr denn auf Flaschenmütter in Krabbel/Babykursen? Erwartet ihr eine Erklärung? Wärd/Seid ihr sauer, wenn ihr keine Erklärung bekommt? Ich meine, vielleicht seh ich das auch zu eng und es ist halt nur Interesse und keine Anklage oder so...
Entschuldigt, dass dieses Thema nichts direkt mit Stillen zu tun hat!!!
Morgen habe ich die erste Pekip-Stunde mit meinem Sohn Arvid... Und was soll ich sagen - irgendwie hab ich Angst...
Wie ihr wisst, hab ich ja abgestillt, weil ich zuwenig Milch wegen mangelnder Brustdrüsen hatte. Meine Tochter Frederike konnte ich ja nun auch nicht stillen und war - ich muss es so sagen- leider die Einzige, die im Baby-Kurs und Rückbildungsgymnastik die Flasche geben musste. Als wäre es nicht schon schwer genug, die stillenden Mütter "zu ertragen", hatte ich das Gefühl mich rechtfertigen zu müssen. Mehrfach wurde ich gefragt, warum ich nicht stille und wenn ich antwortete: "Zu wenig Milch/kein Milcheinschuss" dann kam dann: "zu früh zugefüttert", "nicht genug angelegt" und so weiter. Bei mir kam an: "Hast dir keine Mühe gegeben!" Ich hab mich immer als Außenseiterin gefühlt, zumal die Leiterin des Kurses damals auch eine Stillberaterin war. Auf die Stillprobleme wurde lang und breit eingegangen, aber meine Sorgen und Fragen die ich hatte (hat man ja auch als Flaschenmama) wurden meines Empfindens nach abgetan bzw. ins Lächerliche gezogen (meine Tochter schlief nachts schonmal 8 Stunden und als ich fragte, ob das so in Ordnung sei, oder ich sie wecken und füttern sollte, wurde mir von anderen Müttern gesagt, ich solle doch froh sein schlafen zu können und so. Klar war ich froh schlafen zu können, dennoch hab ich mich nicht ernstgenommen gefühlt) Wie gesagt, mich hat es halt total genervt, dass ich von den anderen Müttern das Gefühl bekommen habe, mich rechtfertigen zu müssen, warum weshalb wieso.
Daher hab ich vor morgen etwas Angst - dass ich wieder mal die Außenseiterin bin, die die Flasche gibt, mich wieder rechtfertigen muss. Hab auch Angst, dass ich überreagiere, wenn ich gefragt werde ( "Das geht dich nichts an", "Ich muss mich vor dir/euch nicht rechtfertigen"). Andererseits will ich ja neue Kontakte knüpfen und es mir nicht gleich mit den andern Mamas verscherzen. Ich weiß halt noch nicht, ob ich dort meine Stillgeschichte erzählen will...
Jetzt mal meine Frage(n) an euch: wie reagiert ihr denn auf Flaschenmütter in Krabbel/Babykursen? Erwartet ihr eine Erklärung? Wärd/Seid ihr sauer, wenn ihr keine Erklärung bekommt? Ich meine, vielleicht seh ich das auch zu eng und es ist halt nur Interesse und keine Anklage oder so...
Entschuldigt, dass dieses Thema nichts direkt mit Stillen zu tun hat!!!
-
JaNiNis-Mom
Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas
Ich kenne einige Muetter mit Babies in dem Alter unserer Juengsten. Ich muss ehrlich sagen, ich sehe, dass Sie mit der Flasche fuettern, denke fuer mich, ob da wohl MuMi oder eben Pulver Milch drin ist, und gut ist. Die betreffende Mutter jetzt zu fragen was da drin ist bzw warum kaeme fuer mich nicht in Frage....ist doch Ihre Sache. Sie fraegt mich ja auch net, warum ich Stille
.
Ich weiss nicht ob ich da einfach offener bin als andere, was ich jetzt nicht hoffe, aber vielleicht solltest Du Dir ein dickeres Fell zulegen was das betrifft. Nicht jede will Dir mit Ihrer Frage an den "Karren fahren".... vielleicht ists einfach nur Interesse warum Du es so machst.?
.... meine erste Tochter hab ich auch mit 3 1/2 Monaten dann mit Flasche gefuettert und fands auch nicht schoen (es gab deswegen auch Traenen meinerseit bis ich es akzeptiert hab), aber es war nun mal so und Sie ist die gesuendeste von meinen 4en
. Gefragt warum ich es so mache bin ich aber nie worden.
Ich weiss nicht ob ich da einfach offener bin als andere, was ich jetzt nicht hoffe, aber vielleicht solltest Du Dir ein dickeres Fell zulegen was das betrifft. Nicht jede will Dir mit Ihrer Frage an den "Karren fahren".... vielleicht ists einfach nur Interesse warum Du es so machst.?
.... meine erste Tochter hab ich auch mit 3 1/2 Monaten dann mit Flasche gefuettert und fands auch nicht schoen (es gab deswegen auch Traenen meinerseit bis ich es akzeptiert hab), aber es war nun mal so und Sie ist die gesuendeste von meinen 4en
- Steff
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1071
- Registriert: 02.10.2007, 00:26
- Wohnort: Rheinland
Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas
Hallo,
ich kann deine Gefühle absolut nachempfinden.
Meinen Sohn hab ich nur 4 Wochen voll gestillt. Mit Brusthütchen, die hab ich direkt am ersten Tag in der Klinik aufgedrückt bekommen. Da ich Flachwarzen hatte waren die mir auch in der kleinsten Größe viel zu groß u er hatte eigentlich immer nur das Silikonteil im Mund und hat das was vom Milcheinschuss kam getrunken. Stress hatte ich in der Zeit auch ohne Ende, das Kind dann mehr Hunger als ich Milch und das war der Anfang vom Ende und ich hab Pre zugefüttert und abgepumpt per Handpumpe noch zweieinhalb Monate, bis alles endgültig versiegt war. Jedenfalls bekam er dann die Flasche und ich hab mich gefühlt wie du und die negativen Blicke und Kommentare gespürt und ich habe total drunter gelitten ihn nur so kurz gestillt zu haben.
Ich würde an deiner Stelle einfach sagen, dass du eben ein medizinisches Phänomen bist und kaum Milchdrüsengewebe hast und stillen zwar versucht hast und es liebend gerne wolltest, es aber leider nicht ging, trotz Beratung und dass du dir komisch vorkommst die Flasche geben zu müssen in Gegenwart so vieler Stillmütter.
Ich würde ganz offen sein.
Vielleicht nimmt man sich in so einer Lage als ungewollte Flaschenmami auch manches zu Herzen. Ich glaube bei der 8 Std. Frage hätten die Mütter auch so reagiert, wenn du ein Stillkind hättest.
Wenn du nochmal solche Fragen hast, frag doch einfach hier
Hier wirst du bestimmt ernst genommen und hier gibt es glaub ich auch ein paar Flaschenmütter.
Liebe Grüße,
Steffi
ich kann deine Gefühle absolut nachempfinden.
Meinen Sohn hab ich nur 4 Wochen voll gestillt. Mit Brusthütchen, die hab ich direkt am ersten Tag in der Klinik aufgedrückt bekommen. Da ich Flachwarzen hatte waren die mir auch in der kleinsten Größe viel zu groß u er hatte eigentlich immer nur das Silikonteil im Mund und hat das was vom Milcheinschuss kam getrunken. Stress hatte ich in der Zeit auch ohne Ende, das Kind dann mehr Hunger als ich Milch und das war der Anfang vom Ende und ich hab Pre zugefüttert und abgepumpt per Handpumpe noch zweieinhalb Monate, bis alles endgültig versiegt war. Jedenfalls bekam er dann die Flasche und ich hab mich gefühlt wie du und die negativen Blicke und Kommentare gespürt und ich habe total drunter gelitten ihn nur so kurz gestillt zu haben.
Ich würde an deiner Stelle einfach sagen, dass du eben ein medizinisches Phänomen bist und kaum Milchdrüsengewebe hast und stillen zwar versucht hast und es liebend gerne wolltest, es aber leider nicht ging, trotz Beratung und dass du dir komisch vorkommst die Flasche geben zu müssen in Gegenwart so vieler Stillmütter.
Ich würde ganz offen sein.
Vielleicht nimmt man sich in so einer Lage als ungewollte Flaschenmami auch manches zu Herzen. Ich glaube bei der 8 Std. Frage hätten die Mütter auch so reagiert, wenn du ein Stillkind hättest.
Wenn du nochmal solche Fragen hast, frag doch einfach hier
Liebe Grüße,
Steffi
Sohn 01/05 - Tochter 08/07 - Tochter 08/09 - Sohn 08/11
- Feleni
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5046
- Registriert: 04.08.2006, 14:16
- Wohnort: Wunstorf
- Kontaktdaten:
Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas
Ich gebe zu, ich frage mich schon, wenn ich flaschengebende Mamas sehe, warum die wohl nicht stillen. Aber ich würde NIE jemanden darauf ansprechen, weil das echt Privatsache ist. Naja, ab und zu meint man, den Mamas anzusehen, daß sie nciht stillen, weil das nicht cool sei. Am Sonntag im Zoo, z.B. da waren zwei so gestylt und als die angehalten haben, um zu füttern, lag ich mit meinem "Verdacht" richtig. Ich hab mich dafür aber auch ausgeschimpft...
Schade finde ich, wenn wegen schlechter Informationen nicht gestillt wird, aber da kann ich nicht viel ändern (außer daß ich ernsthaft überlege, Stillberaterin zu werden).
Geh einfach hin, es ist selbstverständlich, daß Du die Flasche gibst und DU weißt, warum du es tust! Ich muß sagen, in allen Gruppen, wo ich hingegangen bin, war das nie Thema. Man hat gestillt oder die FLasche gegeben und gut wars. Nur ganz selten kam das Gespräch darauf....
Ich drück Dir die Daumen, daß es gut wird!!!!
Schade finde ich, wenn wegen schlechter Informationen nicht gestillt wird, aber da kann ich nicht viel ändern (außer daß ich ernsthaft überlege, Stillberaterin zu werden).
Geh einfach hin, es ist selbstverständlich, daß Du die Flasche gibst und DU weißt, warum du es tust! Ich muß sagen, in allen Gruppen, wo ich hingegangen bin, war das nie Thema. Man hat gestillt oder die FLasche gegeben und gut wars. Nur ganz selten kam das Gespräch darauf....
Ich drück Dir die Daumen, daß es gut wird!!!!
LG U. mit M. und unseren Kindern J. (*07/06), M.(*11/08) und F. (*10/10)
Mein Blog Mien lütte Stuuv - aber eher privat jetzt
Mein Blog Mien lütte Stuuv - aber eher privat jetzt
-
hoppsasa
Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas
Es gibt sie - diese gängige Meinung, dass Flaschenmamas es einfach nicht richtig angestellt haben. Meine Schwester konnte auch nicht stillen und kam sich im ihrem Pekip Kurs am Anfang auch doof vor.
Selbst wenn sie ihre Geschichte angedeutet hat, gabs immer noch diese ungläubigen Blicke.
Ich erwarte keine Erklärungen von Flaschenmamas und weiß, dass die meisten nicht unbedingt glücklich über die Flasche sind, aber das beste aus der Situation machen. Ich würde Dich bestimmt irgendwann fragen, warum Du nicht stillst, allerdings nicht sofort in der ersten Stunde. Ich hoffe, dass Du mit respektvollen Frauen zusammen triffst.
Ich frage z.B. alle Frauen, wo sie ihre Kinder bekommen haben. Und oft wird die Antwort "Im KH" mit einer Entschuldigung dazu gesagt (erstes Kind, der Mann...). Ist schade, zeugt aber auch davon, wie weit verbreitet in bestimmten sozialen Schichten das "natürliche" Ideal von Hausgeburt, Stillen nach Bedarf und ... ist.
Fühle Dich nicht in Erklärungsnot, ist doch schön, dass Du Deinem Kind die Flasche geben kannst und weißt, dass es gut ernährt ist.
Selbst wenn sie ihre Geschichte angedeutet hat, gabs immer noch diese ungläubigen Blicke.
Ich erwarte keine Erklärungen von Flaschenmamas und weiß, dass die meisten nicht unbedingt glücklich über die Flasche sind, aber das beste aus der Situation machen. Ich würde Dich bestimmt irgendwann fragen, warum Du nicht stillst, allerdings nicht sofort in der ersten Stunde. Ich hoffe, dass Du mit respektvollen Frauen zusammen triffst.
Ich frage z.B. alle Frauen, wo sie ihre Kinder bekommen haben. Und oft wird die Antwort "Im KH" mit einer Entschuldigung dazu gesagt (erstes Kind, der Mann...). Ist schade, zeugt aber auch davon, wie weit verbreitet in bestimmten sozialen Schichten das "natürliche" Ideal von Hausgeburt, Stillen nach Bedarf und ... ist.
Fühle Dich nicht in Erklärungsnot, ist doch schön, dass Du Deinem Kind die Flasche geben kannst und weißt, dass es gut ernährt ist.
- Yvi73
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 164
- Registriert: 13.01.2008, 15:53
- Wohnort: Märkischer Kreis
Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas
Hallo!
Erstmal finde ich, du musst da überhaupt nicht rechtfertigen. Wofür denn? Du wolltest gerne stillen und es ging nicht, das ist für dich sicher schon belastend genug. Warum die anderen Mütter da blöde Kommentare abgeben, versteh ich mal gar nicht.
Ich kenne viele "Flaschenmamas", teils von Anfang an ("Hatte nicht die richtige Einstellung zum Stillen", "Will wieder rauchen", etc.) , teils nach spätestens sechs Monaten ("Bald hab ichs geschafft, dann wird abgestillt", "Ich will auch wieder ein eigener Mensch sein" etc.). Ich kenne aber auch Mamas, die länger als sechs Monate stillen. Ich finde, es ist eben deren Entscheidung.
Ich kenne auch Mamas, bei denen es mit dem Stillen nicht geklappt hat und die daran schon noch zu knabbern haben. Ich hatte glücklicherweise nie Stillprobleme und bin immer noch dabei. Aber damit bin ich auch ne Ausnahme hier!
Was ich eigentlich sagen will:
Nimm dir das nicht so zu Herzen (auch wenns schwerfällt), vielleicht erklärst du es einmal, und wer dann immer noch doofe Sprüche macht, hat halt Pech gehabt. Bestimmt sind da doch auch ein paar nette Mamas dabei, mit denen du dich trotz "Stillen/Flasche-Problematik" gut verstehen kannst!
Alles Gute!
Erstmal finde ich, du musst da überhaupt nicht rechtfertigen. Wofür denn? Du wolltest gerne stillen und es ging nicht, das ist für dich sicher schon belastend genug. Warum die anderen Mütter da blöde Kommentare abgeben, versteh ich mal gar nicht.
Ich kenne viele "Flaschenmamas", teils von Anfang an ("Hatte nicht die richtige Einstellung zum Stillen", "Will wieder rauchen", etc.) , teils nach spätestens sechs Monaten ("Bald hab ichs geschafft, dann wird abgestillt", "Ich will auch wieder ein eigener Mensch sein" etc.). Ich kenne aber auch Mamas, die länger als sechs Monate stillen. Ich finde, es ist eben deren Entscheidung.
Ich kenne auch Mamas, bei denen es mit dem Stillen nicht geklappt hat und die daran schon noch zu knabbern haben. Ich hatte glücklicherweise nie Stillprobleme und bin immer noch dabei. Aber damit bin ich auch ne Ausnahme hier!
Was ich eigentlich sagen will:
Nimm dir das nicht so zu Herzen (auch wenns schwerfällt), vielleicht erklärst du es einmal, und wer dann immer noch doofe Sprüche macht, hat halt Pech gehabt. Bestimmt sind da doch auch ein paar nette Mamas dabei, mit denen du dich trotz "Stillen/Flasche-Problematik" gut verstehen kannst!
Alles Gute!
L. 11/05 und L. 03/08
- Jägerin
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3077
- Registriert: 05.01.2007, 08:33
Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas
Ich danke dir, dass du die Frage hier stellst, da ich mir dadurch mal Gedanken mache, nicht sofort über andere flaschengebende Mütter zu urteilen
Vielleicht erzählst du einfach ganz kurz deine Geschichte und regst evtl. auch andere Frauen mal zum Nachdenken an. Du kannst ja dazusagen, dass du immer das Gefühl hast, dich rechtfertigen zu müssen.
Vielleicht erzählst du einfach ganz kurz deine Geschichte und regst evtl. auch andere Frauen mal zum Nachdenken an. Du kannst ja dazusagen, dass du immer das Gefühl hast, dich rechtfertigen zu müssen.
LG
Jägerin mit (06), (08) und (2012)
Jägerin mit (06), (08) und (2012)
-
Eva-M.
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 79
- Registriert: 19.02.2007, 20:32
- Wohnort: Langenzenn
Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas
Ich glaube, ich hab damals, bei meiner Tochter ganz schön einen wegbekommen: erst der schlimme KS, dann das frühe Abstillen mit Abstilltabletten (mein FA meint, dass in den USA (oder Kanada?) diese Tabletten verboten worden, weil sie Depressionen herbeiführen können), und dann halt die Sprüche und im nachhinein nichts bringenden Ratschläge und Kommentare. Damals hab ich mir geschworen, es beim nächsten Kind anders zu machen. Hab ich ja auch. Hab ihn ja 8 Wochen gestillt und bis zu seiner 12. Lebenswoche hat er ja seine kleine Portion Mumi bekommen. Derzeit geht es mir ja relativ gut. Hatte ja nach der Brustentzündung ein paar Heultage, aber jetzt hab ich es akzepiert und genieße die Zeit, die ich jetzt besser nutzen kann (in Form von kuscheln mit Arvid, spielen mit meiner Tochter). Wobei ich trotz der Akzeptanz noch traurig bin und es wohl auch lange sein werde. Aber im MOment hält es sich in Grenzen und mir gehts ganz gut.
Ich hab bloß Bedenken, dass sich das mit dem Anblick stillender Mütter ändert. Dass ich neidvoll "hinstarre" und dann traurig nach Hause fahre. Abgesehen mal von Kommentaren und so. Ich hoffe, dass es mir hilft, dass ich mir schon vorher dazu Gedanken gemacht habe.
Ich hab bloß Bedenken, dass sich das mit dem Anblick stillender Mütter ändert. Dass ich neidvoll "hinstarre" und dann traurig nach Hause fahre. Abgesehen mal von Kommentaren und so. Ich hoffe, dass es mir hilft, dass ich mir schon vorher dazu Gedanken gemacht habe.
- AmysMom
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3040
- Registriert: 06.01.2009, 20:15
- Wohnort: Hürth
Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas
Ich denke auch, dass es vielleicht sinnvoll wäre, wenn du deine Geschichte kurz erzählst, damit die anderen Mamis sehen, dass es bei dir nicht am Mangel an Durchhaltevermögen oder der Unlust 6 mal in der Nacht zu stillen liegt, dass du nicht stillst, und dass es dir auch nicht unbedingt leicht fällt, sie beim Stillen zu sehen. Wenn man offen darüber redet, kommt man meist am weitesten.
Liebe Grüße
F.
mit SchnubbelSchnu (08/2008), WuselPusel (04/2011) und WuschelPuschel 08/2014
ClauWi GK 03/2012, MK 03/2013, AK 11/2014
F.
mit SchnubbelSchnu (08/2008), WuselPusel (04/2011) und WuschelPuschel 08/2014
ClauWi GK 03/2012, MK 03/2013, AK 11/2014
-
aida1903
- Homo sapiens SuTtensis
- Beiträge: 11536
- Registriert: 19.12.2008, 18:33
- Wohnort: HU
Re: Frage der anderen Art - von einer Flaschenmama an Stillmamas
hallo,
ich kann dieses gefühl, dich rechtfertigen zu müssen, gut verstehen. gottseidank ist meine engste gruppe die rückbildungsgruppe, und da haben alle von anfang an unsere still-und-flaschen-geschichte mitbekommen. da muss ich micih nicht rechtfertigen, aber ab und an aufpassen, dass ich den anderen beim stillen nicht neidisch und traurig auf die brust starre
dort bin ich inzwischen die größte stillverfechterin, immer wenn eine von ihnen sagt "ach würd sie doch ne flasche nehmen" oder "wie lange noch stillen" kriegt sie von mir nen vortrag über die praktischen nachteile vom flasche geben...
bei anderen komm ich mir immer doof vor und hab das bedürfnis, zu erklären, warum. vor allem regt es mich immer furchtbar auf, dass in so vielen köpfen drin ist, dass flaschenmamas flasche geben, da das bequemer wär. oder frau dann nicht so angebunden ist.
inzwischen ists einfacher - mir kommt jetzt diese "vollstillen bis 6 monate-grenze" zu gute. die meisten babies rundrum essen beikost, wenns ums essen geht ist eher die beikost thema, als das stillen. und es wird rundrum nicht mehr ständig gestillt
ich wünsch dir auf jeden fall viel spaß in deinem kurs, und wenn du das gefühl hast, eine erklärugn (keine rechtfertigung!) wäre angebracht, dann erzähl deine geschichte oder sag, dass medizinische gründe zugrundeliegen.
alles liebe
flaschenmama aida und flaschenkind basti
ich kann dieses gefühl, dich rechtfertigen zu müssen, gut verstehen. gottseidank ist meine engste gruppe die rückbildungsgruppe, und da haben alle von anfang an unsere still-und-flaschen-geschichte mitbekommen. da muss ich micih nicht rechtfertigen, aber ab und an aufpassen, dass ich den anderen beim stillen nicht neidisch und traurig auf die brust starre
dort bin ich inzwischen die größte stillverfechterin, immer wenn eine von ihnen sagt "ach würd sie doch ne flasche nehmen" oder "wie lange noch stillen" kriegt sie von mir nen vortrag über die praktischen nachteile vom flasche geben...
bei anderen komm ich mir immer doof vor und hab das bedürfnis, zu erklären, warum. vor allem regt es mich immer furchtbar auf, dass in so vielen köpfen drin ist, dass flaschenmamas flasche geben, da das bequemer wär. oder frau dann nicht so angebunden ist.
inzwischen ists einfacher - mir kommt jetzt diese "vollstillen bis 6 monate-grenze" zu gute. die meisten babies rundrum essen beikost, wenns ums essen geht ist eher die beikost thema, als das stillen. und es wird rundrum nicht mehr ständig gestillt
ich wünsch dir auf jeden fall viel spaß in deinem kurs, und wenn du das gefühl hast, eine erklärugn (keine rechtfertigung!) wäre angebracht, dann erzähl deine geschichte oder sag, dass medizinische gründe zugrundeliegen.
alles liebe
flaschenmama aida und flaschenkind basti
Beste Grüße
Aida
- der Große (09.2008) #stubenhocker
- der Zwocki (03.2012) #placestogothingstodo
Aida
- der Große (09.2008) #stubenhocker
- der Zwocki (03.2012) #placestogothingstodo

