Sanft das Einschlafstillen abgewöhnen?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind

schmusepu
Herzlich Willkommen
Beiträge: 16
Registriert: 13.11.2009, 21:05

Sanft das Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von schmusepu »

Hallo Mädels,

mein Mini wird bald 8 Monate alt und wird noch von 18.00-12.00 Uhr gestillt (nicht auf die Sekunde natürlich und es gibt auch Ausnahmen, aber im Groben). Nun möchte ich ganz sanft weg vom Einschlafstillen. Bisher habe ich mir gar nichts dabei gedacht, wenn ich Zwergi abends bettfertig gemacht habe und ihn dann im Schlafzimmer in unserem Bett einschlafgestillt habe. Entweder ist er direkt dabei eingepennt oder aber kurz nachdem ich ihn in sein Babybay gelegt habe. Und nun hab ich so im Nebenbei herausgefunden, dass wir die einzige sind, die noch Einschlafstillen betreiben (in unserem Umfeld). Im Hinblick darauf, dass ich irgendwann abends auch gern mal wieder "raus" möchte, würde ich gern ganz langsam weg vom Einschlafstillen.


Habt ihr gute Tipps aus eigener Erfahrung?

Viele liebe Grüße,
Schmusepu
Benutzeravatar
lala
Dipl.-SuT
Beiträge: 5097
Registriert: 04.06.2006, 14:13

Re: Sanft das Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von lala »

Du wirst bestimmt viele Antworten auf Deine Frage bekommen mit Inhalt: Dein Kleiner ist doch noch sooo klein..... Deshalb nun auch als erstes meine Frage an Dich: ist es das Umfeld, was Dich vom Einschlafstillen weg haben will oder willst Du es selbst auch gerne? Ich denke es gibt verschiedene Wege, das wichtige ist, das Einschlafen vom Stillen zu trennen.

Ein Weg: Das Kind abdocken kurz bevor es eingeschlafen ist, dass es also ohne Brust im Mund einschläft. Diesen Zeitpunkt immer weiter nach vorne ziehen, bis das Kind wach ins Bett gelegt wird.

Anderer Weg (etwas radikaler): Das Abend-Stillen auf einen anderen Raum verlegen und im Bett einfach nicht mehr stillen.

Oder kombiniert ;) So ähnlich habe ich es bei meiner Großen gemacht, die allerdings einen Schnuller hatte. Am Anfang der Umstellung habe ich einfach im Sitzen im Bett gestillt und sie dann halbwegs wach in ihr Bett gelegt, Schnuller rein, Schlaflied gesungen (immer das gleiche Lied!) und auch sogar rausgegangen, ging problemlos ohne den leisesten Protest ihrerseits. Dann habe ich nur noch im Wohnzimmer auf dem Sofa gestillt, ins Schlafzimmer getragen, Schnuller, Schlaflied. (Das das ganze schöne Ritual mit 1 1/2 nicht mehr klappte, weil sie durch zwei Reisen andere Einschlafgewohnheiten entwickelt hat, verschweige ich jetzt 8) ).

Bei meinem zweiten Kind habe ich dann einen anderen Weg gewählt, schnullerfrei wie sie war, war Einschlafstillen einfach sehr praktisch und angenehm und ich sah meistens keinen Grund sie nicht in den Schlaf zu stillen. Allerdings habe ich auch sie immer wieder mal ohne Busen einschlafen lassen, weil ich wollte, dass sie weiß, dass es auch ohne geht. Und manchmal ging es gut, manchmal weinte sie, dann durfte sie doch wieder nuckeln....
Viele Grüße von lala mit größerer Tochter (03/05) und kleinerer Tochter (11/07).
amber78
ist gern hier dabei
Beiträge: 72
Registriert: 08.06.2009, 10:13
Wohnort: Spremberg
Kontaktdaten:

Re: Sanft das Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von amber78 »

Meine Tochter ist 1,5 Jahre und ich Einschlafstille auch noch.
Sie wird noch gestillt von 17 Uhr bis 7 Uhr (von 2 bis 8 Mal ist alles dabei). ;)

Ich habe für mich heraus gefunden, dass es für mich das beste ist, dass ich sie weiterhin einschlafstille. Allerdings bemerke ich, dass Johanna kurz vor dem Einschlafen von selbst abdockt und mich nicht wirklich braucht, wenn sie vor dem Schlafengehen zweimal gestillt hat.

Ich war auch schon mehrmals etwas länger arbeiten und sie war so müde, dass sie ohne mich eingeschlafen ist.
Ich weiß also, dass sie es auch ohne mich, nur mit ihrem "Wawa" (ein Plüschhund) und ihrem "Nunu" (ein Nuckel) schafft. Sie möchte mich aber haben, wenn ich da bin. Und das verwehre ich ihr nicht. Ich kann sie nicht weinen hören.

Allerdings bekommt sie nachts nicht immer gleich, wenn sie wach ist, die Brust angeboten. Ich warte ab, ob sie sich von alleine beruhigt. Ist das nicht der Fall, oder ist es die Zeit, zu der sie immer kommt, gebe ich ihr die Brust. Ich habe mich von meinem Umfeld freigesprochen und ich lebe viel ruhiger damit. Mein Umfeld hat das auch akzeptiert, dass ich Johanna selbst ins Bett bringe und dass das durchaus 30 min dauern kann (ohne vorheriges Zurechtmachen).
Lieben Gruß
amber78


BildBild Bild

Hat man dem Kinde etwas versprochen, so soll man es halten. Sonst lernt es lügen. (Talmud)
Benutzeravatar
cher123blau
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1908
Registriert: 16.04.2009, 17:39

Re: Sanft das Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von cher123blau »

schmusepu hat geschrieben:Hallo Mädels,

mein Mini wird bald 8 Monate alt und wird noch von 18.00-12.00 Uhr gestillt (nicht auf die Sekunde natürlich und es gibt auch Ausnahmen, aber im Groben). Nun möchte ich ganz sanft weg vom Einschlafstillen. Bisher habe ich mir gar nichts dabei gedacht, wenn ich Zwergi abends bettfertig gemacht habe und ihn dann im Schlafzimmer in unserem Bett einschlafgestillt habe. Entweder ist er direkt dabei eingepennt oder aber kurz nachdem ich ihn in sein Babybay gelegt habe. Und nun hab ich so im Nebenbei herausgefunden, dass wir die einzige sind, die noch Einschlafstillen betreiben (in unserem Umfeld). Im Hinblick darauf, dass ich irgendwann abends auch gern mal wieder "raus" möchte, würde ich gern ganz langsam weg vom Einschlafstillen.


Habt ihr gute Tipps aus eigener Erfahrung?

Viele liebe Grüße,
Schmusepu
Hallo Schmusepu,

mein Sohn ist jetzt genau 9 Monate alt und ich stille ihn nach wie vor zum einschlafen. Egal ob es am Abend ist oder am Tag. Wenn wir daheim sind braucht er es um runterzukommen.

Mein Umfeld ist auch dagegen und meinen das es schön langsam an der Zeit wäre aufzuhören. Ich möchte es aber nicht. Klar sind die Nächte alles andere als schön und sicherlich kann es sein das wenn wir abstillen das es uns dann besser ginge, aber ich bin noch in keinsterweise bereit dazu. Das musste ich aber auch erst mal durch vielen guten Zuschriften hier aus dem Forum feststellen.

Ich würde auf mein Herz hören und nicht auf die anderen. Ist schwer, ich weiß. Ich kann es auch nicht immer. Ich denke mir auch ständig, ist das denn noch richtig was ich da mache? Aber dann sehe ich ihn mir an und sage JA das ist alles richtig. Er ist ein so fröhliches und aufgewecktes Kind, das für sein alter schon viel zu viel kann und gerne lernt und spielt und und und...

Ich sage dir oder würde dir raten auf dein Herz zu hören nicht auf deinen Kopf der dir sagt, die machen es nicht mehr also muss ich auch aufhören.

Das ist jetzt nicht das was du hören wolltest und ich kann dir sagen ich wollte es auch nie hier hören, wenn es mir die andern "sagten" aber in Wahrheit ist es doch so. Dir und deinem Baby muss es gutgehen und keinen sonst, und was der eine macht oder nicht das ist seine Sache und was du machst ist deine Sache. Ich musste das auch erst lernen und war nach dem ich hier das nur zu oft hörte auch mal bei einem Therapäuten und nun geht es mir besser und ich schau das ich nur auf mich höre. Geht nicht immer aber immer öfter.

Aber wenn du wirklich das einschlafstillen abgewöhnen möchtest dann würde ich es auch so machen, dass ich jeden Tag ein bisschen früher ihr die Brustwarze entfernen würde und sie immer wacher ins Bett legen würde.

Ich habe mir das Buch "Schlafen statt schreien" von Elizabeth Pantley gekauft und gelesen und ich denke wenn ich soweit bin, werde ich das abstillen (das abgwöhnen des Einschlafstillen gehört da auch dazu) so machen wie sie es dort beschreibt.

Ich hoffe das ich dir ein wenig geholfen habe!
Ich drück dich ganz doll und sei stolz auf dich das du es solange geschafft hast durchzuhalten!
"Wenn Mama ihr T-Shirt hochschiebt, werde ich vor Aufregung ganz zappelig, weil ich weiß: Jetzt darf ich an den schönsten Ort der Welt!"
:slürp*

Bild

Bild
schmusepu
Herzlich Willkommen
Beiträge: 16
Registriert: 13.11.2009, 21:05

Re: Sanft das Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von schmusepu »

Vielen lieben Dank für Eure Antworten.
Momentan ist es total seltsam: den einen Tag fühle ich mich wie die Super-Mami, die alles im Griff hat, den nächsten Tag zweifle ich an allem.Das ist nicht wirklich schön. Gestern hab ich den Zwerg nach dem Stillen wach in sein Bettchen gelegt (er schläft die erste Runde in seinem Bett in seinem Zimmer, um ihn langsam darauf vorzubereiten, nehme ihn dann mit ins Babybay, wenn ich schlafen gehe) und bin so lange bei ihm geblieben, bis er geschlafen hat. Er hat ziemlich rotiert, bis er eine gemütliche Schlafposition gefunden hat, aber dann lief es absolut problemlos. Morgens und mittags geht er auch ohne zu murren oder zu knurren schlafen (ok, ich bleibe bei ihm, bis er eingeschlafen ist).
Das "echte" Einschlafstillen möchte ich zumindest so weit abgewöhnen, dass ihn sein Papa vielleicht auch mal ins Bett bringen kann, wenn ich nicht da sein sollte. Und ein wenig möchte ich es auch "in den Griff bekommen", dass das Einschlafstillen quasi zum festen Ritual gehört. Dass er nur nach dem Stillen abends einschläft. Och menno. Warum gibt es denn keine Gebrauchsanleitung für Babys? :-)
Einerseits möchte ich dem Kleinen nichts wegnehmen, andereseits weiß ich gar nicht, ob ihm das Stillen viel bedeutet.
Ich glaub, in meinem Kopf ist zu viel Chaos. Ich schreibe demnächst mehr...

Verwirrte Mami-Grüße von
Schmusepu
Benutzeravatar
cher123blau
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1908
Registriert: 16.04.2009, 17:39

Re: Sanft das Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von cher123blau »

schmusepu hat geschrieben:Vielen lieben Dank für Eure Antworten.
Momentan ist es total seltsam: den einen Tag fühle ich mich wie die Super-Mami, die alles im Griff hat, den nächsten Tag zweifle ich an allem.Das ist nicht wirklich schön. Gestern hab ich den Zwerg nach dem Stillen wach in sein Bettchen gelegt (er schläft die erste Runde in seinem Bett in seinem Zimmer, um ihn langsam darauf vorzubereiten, nehme ihn dann mit ins Babybay, wenn ich schlafen gehe) und bin so lange bei ihm geblieben, bis er geschlafen hat. Er hat ziemlich rotiert, bis er eine gemütliche Schlafposition gefunden hat, aber dann lief es absolut problemlos. Morgens und mittags geht er auch ohne zu murren oder zu knurren schlafen (ok, ich bleibe bei ihm, bis er eingeschlafen ist).
Das "echte" Einschlafstillen möchte ich zumindest so weit abgewöhnen, dass ihn sein Papa vielleicht auch mal ins Bett bringen kann, wenn ich nicht da sein sollte. Und ein wenig möchte ich es auch "in den Griff bekommen", dass das Einschlafstillen quasi zum festen Ritual gehört. Dass er nur nach dem Stillen abends einschläft. Och menno. Warum gibt es denn keine Gebrauchsanleitung für Babys? :-)
Einerseits möchte ich dem Kleinen nichts wegnehmen, andereseits weiß ich gar nicht, ob ihm das Stillen viel bedeutet.
Ich glaub, in meinem Kopf ist zu viel Chaos. Ich schreibe demnächst mehr...

Verwirrte Mami-Grüße von
Schmusepu
genau so geht es mir auch. Du beschreibst wie ich mich fühle!!!

Ich denke so wie wir es machen ist es für uns gut. Und unsere Babys genießen ja das stillen, also tut es ihnen auch gut, denke ich.

Hat der Papa sie schon mal ins Bett gebracht?

Ich denke wenn er sie gleich von Anfang an umzieht usw. also das Abendritual macht der Papa, denn klappt es auch besser mit dem ins Bett bringen. Bei uns jedenfalls. Leider nicht immer und er darf mich dann auch nicht merh sehen. Wenn er mich sieht möchte er sofort zu mir.

Ach ich drück dich und du darst gerne auch mal ne private Nachricht schreiben und wir telefonieren oder schreiben e-mails oder so, weil du so wirklich das schreibst was ich denke.
"Wenn Mama ihr T-Shirt hochschiebt, werde ich vor Aufregung ganz zappelig, weil ich weiß: Jetzt darf ich an den schönsten Ort der Welt!"
:slürp*

Bild

Bild
schmusepu
Herzlich Willkommen
Beiträge: 16
Registriert: 13.11.2009, 21:05

Re: Sanft das Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von schmusepu »

hab ich mich gerade gefreut, deine worte zu lesen? und wie!!!!
sehr beruhigend, dass noch jemand das gleiche mitmacht. bisher haben wir gar nicht daran gedacht, dass papa ihn ins bett bringt. eben weil ich ihn ja immer vorm schlafengehen stille. zudem haben wir noch das problemchen, dass junior seine beikost extrem gern isst, aber nur, wenn er weder hungrig noch müde ist. ganz klasse. hab darüber auch grad im beikost-forum geschrieben. sonst würde ich einfach mal testen, den zwerg nach dem abendbrei ins bettchen zu bringen. wenn es im chaos ausufern sollte, könnte ich ihn ja immer noch stillen. och mensch, immer diese entscheidungen und überlegungen.

aber eben ist er grad brüllend aufgewacht und ich habe es geschafft, ihn schnell wieder zu beruhigen ohne ihn zu stillen. premiere. normalerweise ist stillen immer meine beruhigungsmethode nummer eins gewesen. und siehe da: es geht auch so.

ich hoffe, es entsteht kein falscher eindruck: ich liebe es, mein baby zu stillen. ich genieße die stillzeit sehr. der gedanke, ihn irgendwann nicht mehr zu stillen, macht mich sehr sehr traurig. nur möchte ich das stillen soweit eingrenzen, dass es zur not auch ohne mich gehen würde.

ist das nachvollziehbar?

uff.

schmusepu
Benutzeravatar
cocotte
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1258
Registriert: 14.05.2009, 17:58
Wohnort: Saarland

Re: Sanft das Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von cocotte »

Hallo!
schmusepu hat geschrieben: Momentan ist es total seltsam: den einen Tag fühle ich mich wie die Super-Mami, die alles im Griff hat, den nächsten Tag zweifle ich an allem.
Beruhige dich: Ich würde sagen, das ist ganz normal und wird dich wahrscheinlich durch die ganze Kinder- und Jugendzeit deines Kindes/deiner Kinder begleiten. Lies dir mal die vielen Postings hier durch - jede Mutter hat solche Tage, egal wie alt die Kinder sind! Mir selber geht es auch ganz häufig so, auch wenn sich mittlerweile vieles eingespielt hat und ich merke, dass ich immer mehr Sicherheit gewinne.
Weißt du, niemand ist perfekt und ich glaube, auch unsere Kinder erwarten gar nicht die PERFEKTE Mutter. Das Wichtigste ist: Sei einfach du selbst!

Was das ins Bett bringen durch den Papa angeht - wir haben das einfach probiert, als unsere Maus ca. 11 Monate alt war. Und ich hab damals auch immer einschlafgestillt (und tue es auch heute noch!) Ich wollte damals mit einem geliebten Hobby wieder anfangen, das mit abendlichen Proben verbunden ist. Also musste der Papa ran. Und siehe da - es hat geklappt! Natürlich gab es die ersten Male auch ein paar Tränchen, aber wie mir mein Mann immer wieder versichert hat, es war nie so schlimm, dass er sie nicht nach kurzer Zeit hätte trösten können, und außerdem hätte er sie, wenn es ganz schlimm geworden wäre, durch Tragen im TT jederzeit zum Schlafen bringen können.
Nach einigen Malen funktionierte es dann auch immer besser. Heute ist es gar kein Problem mehr, wenn ich abends was unternehmen möchte, übernimmt mein Mann alles. Sie weiß auch ganz genau, dass es beim Papa logischerweise keine Brust gibt und fragt dann auch gar nicht danach.
Genauso selbstverständlich ist es, dass ich sie stille, wenn ich sie ins Bett bringe.

Ich würde dir raten, es einfach mal auszuprobieren, ob der Papa ihn nicht zum Schlafen bringen kann. WEnn er sogar schon bei dir ganz ohne Stillen einschlafen konnte, wird er das mit Papa ganz sicher auch können. Mach dir doch mal einen schönen Abend bei einer Freundin, die nicht weit weg wohnt, ganz ohne Stress, dann kannst du, wenn es denn gar nicht klappen sollte, doch ganz schnell wieder daheim sein und übernehmen. (Bei uns ist es halt so, wenn ich daheim bin, dann verlangt sie auch nach Mama; also mein Mann kann sie nicht schlafen legen, wenn ich auch in der Wohnung bin. Oder ich muss mich ins obere Stockwerk schleichen, wenn sie merkt, dass ich da bin, dann will sie auch von mir ins Bett gebracht werden.)
Einen Versuch ist es ganz sicher wert! Nur Mut!
schmusepu hat geschrieben:ich hoffe, es entsteht kein falscher eindruck: ich liebe es, mein baby zu stillen. ich genieße die stillzeit sehr. der gedanke, ihn irgendwann nicht mehr zu stillen, macht mich sehr sehr traurig. nur möchte ich das stillen soweit eingrenzen, dass es zur not auch ohne mich gehen würde.

ist das nachvollziehbar?
Ich kann das gut nachvollziehen. Aber mach dir keinen unnötigen Stress und lass dich von deinem Umfeld nicht zu sehr stressen - dein Baby ist schließlich noch sooo klein. Aber er scheint ja auch manchmal auch gut ohne Stillen auszukommen. Hör auf dein Bauchgefühl, und wenn du merkst, dass er es gerade wirklich braucht, würde ich es ihm nicht verwehren. für ein solches Eingreifen ist er m.M. einfach noch etwas zu jung. Mit 14, 15 Monaten sieht das wieder ganz anders aus. Handle nach DEINEM Gefühl!

LG
S. mit großem Mädchen *04/08 und fast großem Mädchen *02/10 und kleinem Mädchen *12/14 und winzigem Sternenbübchen *+11/17 im Herzen

Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.

Hilde Domin
schmusepu
Herzlich Willkommen
Beiträge: 16
Registriert: 13.11.2009, 21:05

Re: Sanft das Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von schmusepu »

vielen dank für die lieben antworten. himmel, ich bin ganz gerührt.
das müssen irgendwelche mami-hormone sein...

DANKE!!!
GwAMg

Re: Sanft das Einschlafstillen abgewöhnen?

Beitrag von GwAMg »

Liebe Schmusepu, ich schreibe dir hier eigentlich sowas änliches wie ich dir in dem Thread übers nicht essen bei Hunger und Müdigkeit geschrieben habe:
Entspann dich! Leichter gesagt als getan, ich weiß das nur zu gut...

Dein Sohn wird lernen anders einzuschlafen beim jeweiligen Babysitter...
unser Sohn z.B. stillt immer zum EInschlafen...wenn ich da bin! Wenn nicht, dann schläft er auf Papas oder Omas Rücken ein und das auch schon mit 6-7 Monaten....
Antworten

Zurück zu „Stillforum“