Mein Problem hab ich ja schon ein paarmal geschildert: ich stille tandem und habe immer wieder das Problem, dass der Große nachts sehr oft wach wird und sich nur mit der Brust beruhigen lässt. Für mich wird das zunehmend anstrengend, weil ich durch das Stillen beider Kinder inzwischen fast gar nicht mehr schlafe. Ehrlich gesagt glaube ich langsam auch nicht mehr an eine Phase, dafür geht das jetzt schon zu lange, Ende nicht in Sicht. Zudem trinkt er so oft (teilweise 4-5 Mal), dass er morgens manchmal nass ist!
Ich bin hin und hergerissen, weil ich ihm grundsätzlich geben möchte, was er braucht. Aber das Problem ist, dass ich das nun langsam tagsüber nicht mehr schaffe. Ich bin dauermüde und zwar so sehr, dass ich nicht mehr autofahren mag, weil ich Angst habe, durch die Müdigkeit nicht mehr sicher fahren zu können. Wer mich kennt weiß, dass ich viel aushalte, aber grad gelange ich an meine Grenzen. Und auch der Große ist inzwischen schon morgens müde, ich glaube, auch für ihn ist das ständige Aufwachen kräftezehrend. Und dann den halben Tag beide Kinder bei Laune zu halten, wenn man selbst kurz vor dem Einschlafen ist, ist ganz schön schwierig...
Entlastung habe ich schon, mein Mann hilft viel im Haushalt und macht viel mit dem Großen und auch Oma kommt oft vorbei, aber der Kleine lässt sich nur von mir versorgen. So kann ich ihn nicht mal eben für zwei Stunden abgeben um zu schlafen. Mit dem Kleinen schlafen klappt irgendwie auch nicht, denn der hat noch keinen Rhythmus und schläft oft nur beim Tragen...
Meine Sorge ist, dass sich trotz des - bestimmt anstrengenden - nächtlichen Abstillens nichts ändert, daher wollte ich von Euch mal hören, wie es gelaufen ist. Wie habt Ihr es gemacht? Klappt es auch im Familienbett? Wurden die Kinder danach immernoch so oft wach oder schliefen sie dann auch besser? Wenn ich ihn statt stillens dann herumtragen muss, ist mir ja auch nicht geholfen...
Danke Euch für Eure Berichte!









- Dich trag ich bei mir, bis der Vorhang fällt...