Hallo zusammen,
ich bin gerade ein bisschen beunruhigt und schreibe mal hier im Schlafforum.
Es geht darum: Seit drei Wochen arbeite ich wieder und an zwei Tagen die Woche betreut mein Vater den Kleinen. Die beiden verstehen sich sehr gut und es klappt auch alles gut - nur der Mittagsschlaf macht mir Sorgen. Bei mir schläft der Kleine entweder beim Stillen oder auf dem Rücken beim Staubsaugen ein. Bei meinem Mann nur beim Staubsaugen. Spazieren o.ä. geht nicht, da kann er irgendwie nicht abschalten, zuviel Reize.
Mein Vater legt sich nun immer mit ihm ins Bett, wenn er müde ist (meist ist er dann schon total übermüdet). Er singt ihm etwas vor, streichelt ihn und ist halt einfach da. Der Kleine wälzt sich dann erstmal hin und her, weint bzw. meckert, wenn er merkt, dass ihm was fehlt, schläft aber nach 10-15 Minuten schluchzend ein. Vorgestern hat er auch das erste Mal am Daumen genuckelt. Davor hat er nie was von Schnuller oder Daumen wissen wollen.
Ich weiß gerade einfach nicht, obs ok so is oder nicht. Wenn ich mir den Kleinen schluchzend im Bett vorstelle, gehts mir ganz elend. Andererseits ist er ja nicht alleine in der Situation sondern wird liebevoll begleitet.
Wie schlafen denn Eure Kinder bei anderen ein? Wie würdet mit dem Weinen umgehen?
Danke schonmal!
Julia
17 Monate & Mittagsschlaf beim Opa
Moderator: Giraeffchen
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amber78
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Re: 17 Monate & Mittagsschlaf beim Opa
Hallo Julia,
seit Juni geht meine Tochter (jetzt 16 Monate) zur Tagesmutti. Dort hat sie ihr eigenes Bett, während sie uns sie im FB stillend mit mir an der Seite einschläft. Die TaMu ist aber auch immer dabei, wenn sie einschläft. Sie liest dann in dem Zimmer, bis die Kinder wieder aufwachen. Dort ist noch ein kleiner Mann, der schläft im selben Zimmer. Wahrscheinlich hat das dazu beigetragen, dass sie dort super eingeschlafen ist.
Anfangs habe ich meiner Tochter ein Kuscheltier mitgegeben. Und auch einen Schnuller hat die TaMu da gehabt. Das Kuscheltier ist überflüssig - bei dem Schnuller weiß ich es jetzt gerade nicht genau. Zu Hause nimmt sie ihn manchmal, wenn sie keine Lust auf Brust hat oder der Bauch schon voll ist.
Dein Kleiner ist gerade in dem Alter, wo er sich seiner bewusst wird. Er merkt, dass ihm jemand wichtiges beim Schlafen fehlt. Allerdings wird er liebevoll betreut.
Mir würde es genauso wie Dir gehen, wenn ich wüsste, dass meine Tochter schluchzend einschläft. Vielleicht hilft ihm ein kleines Geschenk von Dir? Z. B. ein Bild von ihm und Dir oder ein Kuscheltier? Vielleicht hilft auch ein Schnuller? Vielleicht ist er es gewohnt, sein Nuckelbedürfnis an Deiner Brust gestillt zu bekommen. Jetzt ist Brust nicht mehr da. Da kann/darf man bestimmt auch auf einen Schnuller zurück greifen. Der ist auf jeden Fall schneller und besser abgewöhnt als der Daumen.
Vielleicht hilft es auch, wenn der Opa sich nicht mit hinlegt, sondern nur am Bett sitzt?
Viel raten kann ich da leider nicht, da es bei uns nicht so ist (jedenfalls nicht beim Mittagschlaf woanders). Zum Nachtschlaf, wenn der Papa sie ins Bett bringen will, bin ich ja verfügbar. Und wenn es zu heftig wird, dann komme ich wieder dazu.
Ich wünsche Dir viel Kraft, Deinem Sohn beizustehen aus der Ferne und dass ihr das gemeinsam schafft.
seit Juni geht meine Tochter (jetzt 16 Monate) zur Tagesmutti. Dort hat sie ihr eigenes Bett, während sie uns sie im FB stillend mit mir an der Seite einschläft. Die TaMu ist aber auch immer dabei, wenn sie einschläft. Sie liest dann in dem Zimmer, bis die Kinder wieder aufwachen. Dort ist noch ein kleiner Mann, der schläft im selben Zimmer. Wahrscheinlich hat das dazu beigetragen, dass sie dort super eingeschlafen ist.
Anfangs habe ich meiner Tochter ein Kuscheltier mitgegeben. Und auch einen Schnuller hat die TaMu da gehabt. Das Kuscheltier ist überflüssig - bei dem Schnuller weiß ich es jetzt gerade nicht genau. Zu Hause nimmt sie ihn manchmal, wenn sie keine Lust auf Brust hat oder der Bauch schon voll ist.
Dein Kleiner ist gerade in dem Alter, wo er sich seiner bewusst wird. Er merkt, dass ihm jemand wichtiges beim Schlafen fehlt. Allerdings wird er liebevoll betreut.
Mir würde es genauso wie Dir gehen, wenn ich wüsste, dass meine Tochter schluchzend einschläft. Vielleicht hilft ihm ein kleines Geschenk von Dir? Z. B. ein Bild von ihm und Dir oder ein Kuscheltier? Vielleicht hilft auch ein Schnuller? Vielleicht ist er es gewohnt, sein Nuckelbedürfnis an Deiner Brust gestillt zu bekommen. Jetzt ist Brust nicht mehr da. Da kann/darf man bestimmt auch auf einen Schnuller zurück greifen. Der ist auf jeden Fall schneller und besser abgewöhnt als der Daumen.
Vielleicht hilft es auch, wenn der Opa sich nicht mit hinlegt, sondern nur am Bett sitzt?
Viel raten kann ich da leider nicht, da es bei uns nicht so ist (jedenfalls nicht beim Mittagschlaf woanders). Zum Nachtschlaf, wenn der Papa sie ins Bett bringen will, bin ich ja verfügbar. Und wenn es zu heftig wird, dann komme ich wieder dazu.
Ich wünsche Dir viel Kraft, Deinem Sohn beizustehen aus der Ferne und dass ihr das gemeinsam schafft.


