22 Monate und fast ausschließliches Stillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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MeinEngel
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22 Monate und fast ausschließliches Stillen

Beitrag von MeinEngel »

Hallo,

muss mal mein Leid klagen weil irgendwie kommt es immer öfter zu einem Missgefühl weil es mir einfach dann zu bunt wird und ich so gerne eine Veränderung hätte.

Ich stille Anna sehr gerne und sie liebt ihr "illen".

Aber sie stillt häufiger als ihr kleiner Bruder.

D.h. sie stillt am Tag so zwischen 3 und 8 mal und in der Nacht 3-4 mal.
Essen... war schon mal besser (als ich Schwanger war) und bedeutet, zweimal ins Brot beissen, zwei bis drei Nudeln, vier Brotbisse und ein halber Apfelschnitz.

Wie kommen wir wenigstens ein bischen weg von dem massenhaften Stillen und hin zu mehr Familientischkost am Tag
?

Wenn sie einen Tag bei der Oma ist braucht sie kein Stillen, weder so noch zum einschlafen. Sie isst auch dort wenig, aber Oma bietet ihr immer - echt supi häufig und leicht besorgt :roll: - was an.
Zuhause wird dann aber ziemlich zügig wieder gestillt.
Deshalb sehe ich ehr das Laster an der Häufigkeit und dem wenigen festen Essen als am Stillen an sich.

Wie gesagt wir lieben das stillen und an der Tatsache Tandemstillen soll sich so schnell auch nix ändern wenn das unser Mädel nicht will.
Sonnige Grüsse
Stefanie
mit grossem Engelmädchen *2007, lebensfrohem Entdecker *2009 und kleinem Kuscheljungen *2011
Affenmama
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Re: 22 Monate und fast ausschließliches Stillen

Beitrag von Affenmama »

Ich wollte gerade einen Beitrag schreiben mit fast dem gleichen Text! Also sende ich dir mal solidarische Grüße! Wir waren mal soweit, dass er nur noch morgens, abends und nachts gestillt werden wollte aber im Moment kommt noch vor dem Mittagsschlaf und nach dem Mittagsschlaf hinzu! Er aß schon immer sehr wenig und im Moment isst er fast nichts mehr! Ich mache mir einfach Sorgen, dass er nicht genug Vitamine oder so bekommt! Gemüse und Obst verweigert er komplett, egal mit welchen Tricks ich es ihm anbiete! Eigentlich isst er nur Fleisch oder mal ein paar Kekse, ein Brot, einen Joghurt!
Also ich will dir nur sagen, dass es auch andere Kinder gibt, die es genauso handhaben!

Bei euch kommt vielleicht noch hinzu, dass sie auf diesem Weg sicherstellen will, dass ihr kleiner Bruder ihr nicht den Rang abläuft? Es ist ja doch eine große Umstellung für sie und vielleicht ist das ihre Möglichkeit damit umzugehen?

Vielleicht kommen ja noch andere gute Antworten!
Liebe Grüße
Tina mit dem Äffchen und der Motte
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Minchen
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Re: 22 Monate und fast ausschließliches Stillen

Beitrag von Minchen »

Ich hänge mich mal mit dran - es ist nicht jeden Tag so extrem, aber es gibt Tage, da isst er kaum, obwohl er während der Schwangerschaft wirklich gut aß. Und nachts kommt er wieder zweimal, obwohl er schon durchschlief... :roll: Ich liebe es auch ihn zu stillen, aber ich frage mich auch, ob es wirklich sooo gut für ihn ist und wie lange man das wohl durchhalten kann...
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
MeinEngel
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Re: 22 Monate und fast ausschließliches Stillen

Beitrag von MeinEngel »

Huhu,

keiner hier einen Rat oder Tip?

Wird immer mehr statt weniger.

Sie könnte die letzten Tage fast halbstündlich stillen, fordert dies lautstark mit tilllllen ein und wird sofort knatschig wenn sie nicht darf. Nur selten gelingt es sie zu vertrösten oder abzulenken. Wenn ihr Bruder stillt quetscht sie sich dazu, will auch - grundsätzlich wenn er stillt - drückt und weint bis sie dran kommt.

LG
Stefanie
Sonnige Grüsse
Stefanie
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Iris
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Re: 22 Monate und fast ausschließliches Stillen

Beitrag von Iris »

Tja, es gibt Wenig-Esser, aber ich würde bei einem Kind, das so wenig ist, doch mal ein Blutbild machen lassen. Eisen- oder Zinkmangel können zu Appetitlosigkeit führen.
Ansonsten - wenn Dir die Stillhäufigkeit zu hoch wird, gibt es sanfte Methoden, das Kind allmählich nicht mehr nach Bedarf zu stillen, sondern auch schon einmal abzulenken. Bist Du für unser Langzeitstillforum freigeschaltet? Hier ist dies häufig Thema.
Iris mit Großer -10/05- und Kleiner -02/08- , erzogen und geimpft
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