wie kann ich mir das vorstellen?

Was kommt nach dem Vollstillen?

Moderatoren: klecksauge, Mondenkind

Antworten
sternchndani
ist gern hier dabei
Beiträge: 87
Registriert: 02.08.2009, 12:05
Wohnort: in Bayern

wie kann ich mir das vorstellen?

Beitrag von sternchndani »

hallo,

ich bin ziemlih neu hier und es gibt wirklich viele themen, die mich interessieren.
leider gibt es in meinem umfeld wenige junge mütter und noch weniger, die es ein bisschen anders machen.
darum hoffe ich, hier antworten auf meine fragen zu finden.

meine tochter ist jetzt fast 4 monate alt und wird voll gestillt. :5:
ich bin so froh damit. ich hoffe, das bleibt noch eine ganze weile so!!!
ich möchte so lange wie möglich stillen. wenn es geht, auch voll.

ich bin studentin und muss ab nächstes jahr (märz) wieder mein studium aufnehmen. dann muss adina wohl in den kindergarten, auch wenn mir schon das herz bricht, wenn ich nur daran denke. :cry: auch das kann ich mir nicht vorstellen und suche noch nach alternativen.

wenn ich nun ziemlich lange stille, wie funktioniert das dann im kindergarten.
ich habe gerade den erfahrungsbericht über nicht-füttern gelesen. wenn ich es so machen würde (lege mich da jetzt noch nicht fest, weil ich nicht weiß, wie alles kommen wird ... was adina so mag, etc.), wie stelle ich mir das im kindergarten vor. sie ist doch dann erst 10 monate alt ................

wie habt ihr das so gemacht?
es geht mir erst einmal darum, ideen zu sammeln, weil ich mir das einfach nich vorstellen kann.


liebe grüße
dani
BildBild
Benutzeravatar
Feleni
Dipl.-SuT
Beiträge: 5046
Registriert: 04.08.2006, 14:16
Wohnort: Wunstorf
Kontaktdaten:

Re: wie kann ich mir das vorstellen?

Beitrag von Feleni »

Huhu!
also ich bin nicht so die Fingerfood Expertin, abre ich schreib mal, wie es bei meinen beiden lief/läuft:

Jan hat mit knapp 6 Monaten nach einer Kartoffel gegrapscht und sie genüßlich abgeknabbert. Da haben wir 2 Probegläschen gekauft (Kartoffel-Pastinake) und geschaut, ob er Brei essen mag. Mochte er - und wie!
Da haben wir, erstes Kind, die "Standard-Brei-Einführung" gemacht.
AAllerdings haben wir nicht eine Woche lang Gemüse x, dann x + y , etc gefüttert, sondern Jan bekam 2 Tage das gleiche, dann wieder 2 Tage was anderes,...
Er ist ein super-Esser (wenn man das so sagen kann), kaum pickig und kaum satt zu bekommen...

Mathis ist nun fast 9 Monate alt.
Auch ihm haben wir mit so 6 Monate Brei angeboten - ne, mag er nciht. Also sein lassen. Und dann iimmer mal probiert. Nein, Brei ist noch immer nichts für ihn (außer ab und zu mal so 3-5 Löffelchen Alnatura Birne-Apfel-Mark), dafür aber halt Fingerfood.
Er ist im Grunde von unserem Teller mit. Mal ein Stück Kartoffel, gedünstetes Gemüse, Reis, Nudeln, was es eben gekocht gibt und was nicht zu scharf ist (neulich hab ich Bohnen und Nudeln gemacht, mit Zitronensaft abgeschmeckt und leider zu spät dran gedacht, was für Mathis abzunehmen...)
Obst lutscht er begeistert, futtert Bananen, manchmal Beeren und sehr gerne Birnen (weiches halt) und der große Bruder hat ihm neulich sogar (ich habs nicht gesehen...) ein Stück Würstchen gepellt und gegeben.

Ich vermute mal, wenn Du ihr beizeiten so ab und zu mal was Anderes zu Essen anbietest (das werden ja keine Massen sein), wird sie im KiGa auch essen. Vielleicht Brei, weil es dann gewünscht wird, vielleicht Banane oder anderes.
Der KiGa ist eine andere Umgebung und Kinder können sich oft genug super darauf einstellen, daß es bei Mama MuMi gibt, im KiGa aber Banane.
Sprich das mit dem KiGa ab, wenn es so weit ist, wie es bei Euch läuft und das müssten sie akzeptieren.
Und sonst stillst Du sie vorm Abgeben und gleich wieder wenn du sie holst. Die erste Zeit nach der Eingewöhnung wird es ja ggf. noch nicht so lange sein, vielleicht geht das ja so.

Lass es erst mal auf Dich zukommen, das löst sich sicher recht einfach, wenn Du kein großes Problem draus machst.

Alles Gute erst mal noch!
LG U. mit M. und unseren Kindern J. (*07/06), M.(*11/08) und F. (*10/10)
Mein Blog Mien lütte Stuuv - aber eher privat jetzt
Antworten

Zurück zu „Beikost und Familientisch“