Ab wann Onbuhimo?

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Daria
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Ab wann Onbuhimo?

Beitrag von Daria »

So, bitte mal eine Einschätzung :D

Ab wann kann man ein Baby im Onbuhimo tragen, frage ich mich?
Theoretisch ginge das ja haltungstechnisch recht früh, denn die Abspreizung und Anhockung sollten bei einem klein genug geschnittenen Onbuhimo ja ähnlich wie beim gebundenen Rucksack sein, richtig?
Bleibt für mich aber die Frage: Wie sieht es mit der Stützung des Rückens und des Kopfes aus? Kann das jemals so werden, dass die Wirbelsäule nicht leidet und dass der Kopf genug Halt bekommt, bevor das Kind aktiv seinen Kopf längere Zeit halten und bewegen kann, also zu einer Zeit, in der ich es schon lange im Rucksack tragen könnte?

Was sagt Ihr bzw. wie müssten die Kriterien/Merkmale des Onbus sein, damit es klappen könnte?
Danke!
Viele Grüße von Daria mit Theo (02/08), Lotti (12/09) und Flora (07/12)
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bibi
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Re: Ab wann Onbuhimo?

Beitrag von bibi »

Ich würde den Onbu mit dem Mei Tai gleich setzten, was die Grösse und die Stützung angeht.

Somit wäre vor allem der Schnitt und die Träger wichtig. Bei den Trägern also auch darauf achten, dass die Träger schräg aus der Ecke rauskommen mit einem Winkel von ca 30° Grad. Dann ist der mittlere und der obere Rücken gut gestützt.
Das sind so meine ersten Gedanken...
Liebe Grüsse
Bibi mit grosser Kindergärtnerin 02.07 & 2. Klässler 07.04 &

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xknäckebrotx

Re: Ab wann Onbuhimo?

Beitrag von xknäckebrotx »

Ich hab zwar noch nicht so richtig durchdrungen WARUM, aber irgendwie wirkt es für mich - je mehr Bilder und Onbuhimos ich gesehen habe - so, als wäre die (Über)spreizung noch ein bisschen doller, als z.B. im Mei Tai.

Soll heißen - ich hab noch kein Bild von einem Onbuhimo oder einen Live gesehen oder, wo das Kind nicht ziemlich arg gespreizt gewesen wäre. Bei größeren Kindern ab Sitzalter und aufwärts, die schon etwas längere Beine haben und auch meistens nicht allzu lange Zeit täglich in einer Tragehilfe verbringen, könnte ich damit ja auch gut leben, aber für so kleine unter einem halben Jahr? Würd ich jetzt selbst nicht machen.
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Daria
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Re: Ab wann Onbuhimo?

Beitrag von Daria »

xknäckebrotx hat geschrieben:aber irgendwie wirkt es für mich - je mehr Bilder und Onbuhimos ich gesehen habe - so, als wäre die (Über)spreizung noch ein bisschen doller, als z.B. im Mei Tai.
echt? mir geht's da irgendwie genau andersrum. auch jetzt noch finde ich, dass theo im onbu wesentlich besser angehockt ist als im mei tai - warum auch immer, vielleicht liegt das auch daran, dass ich den mei tai immer non-apron binde...
naja, mir widerstrebt es eh, ein baby in so etwas zu setzen, aber ich möchte mal theoretische meinungen hören. denn auf bildern hier seh ich schon manchmal babies im mei tai, bei denen ich sagen muss, dass es so schlecht nicht aussieht. für mich hat das dann aber auch andere gründe wie die anpassbarkeit des stoffs, die beim mei tai nicht so gegeben ist oder die bindung im nackenbereich...
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honigbienchen
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Re: Ab wann Onbuhimo?

Beitrag von honigbienchen »

Ich hatte bei einer Freundin einen kleinen Onbu gesehen, mit Ringen. Das sah gut aus und nicht überspreizt, obwohl das Kind noch deutlich jünger als ein halbes Jahr war.
So ein bißchen kann man bei einem Onbu mit Ringen die "Stegbreite" variieren?!? Ähnlich wie beim Pod?! Hätte ich jetzt zumindest so eingeschätzt.
Bei einem Schnallen-Onbu ist es sicher wichtig die Breite genau anzupassen, genau wie beim MT.

Ich hätte jetzt auch gedacht, Schnitt und besonders der Schnitt an der Kopf-und Trägerpartie wären da sehr entscheidend, also es muss gegeben sein, da alles wunderbar fest zu bekommen.
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Re: Ab wann Onbuhimo?

Beitrag von Montanara »

xknäckebrotx hat geschrieben:Ich hab zwar noch nicht so richtig durchdrungen WARUM, aber irgendwie wirkt es für mich - je mehr Bilder und Onbuhimos ich gesehen habe - so, als wäre die (Über)spreizung noch ein bisschen doller, als z.B. im Mei Tai.

Soll heißen - ich hab noch kein Bild von einem Onbuhimo oder einen Live gesehen oder, wo das Kind nicht ziemlich arg gespreizt gewesen wäre. Bei größeren Kindern ab Sitzalter und aufwärts, die schon etwas längere Beine haben und auch meistens nicht allzu lange Zeit täglich in einer Tragehilfe verbringen, könnte ich damit ja auch gut leben, aber für so kleine unter einem halben Jahr? Würd ich jetzt selbst nicht machen.
Ich habe ähnliche Bedenken. Wobei es beim Onbu drauf anzukommen scheint, wie gebunden wird. Wenn tibetanisch gebunden wird, scheint es mir besser zu sein.
Zudem scheint mir der seitliche Halt nicht so ideal. Ich kann das nicht begründen, ist eher so ein Gefühl, das ich auch hatte beim Onbu ausprobieren.

Hier also eher die Antwort einer normalen Userin denn einer Expertin.... :mrgreen:

Liebe Grüsse
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Re: Ab wann Onbuhimo?

Beitrag von tragefee »

Ich nähe die Schnallen-Onbus mit Stegverkleinerung und finde, auch die Kleinen sitzen super angehockt und nicht überspreizt drin. Im Vergleich zu einem Mei Tai oder zum Beispiel dem Bondolino finde ich die Stützung von Rücken und Nacken im Schnallen-Onbu sowie die seitliche Stabilität deutlich besser!
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Re: Ab wann Onbuhimo?

Beitrag von tragefee »

Ich glaube, das liegt an der "Zugrichtung", beim Onbuhimo zieht man ja quasi die Seitenkanten nach oben - das verbessert die Anhockung und die Stabilität.
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Re: Ab wann Onbuhimo?

Beitrag von Daria »

tragefee hat geschrieben:Ich glaube, das liegt an der "Zugrichtung", beim Onbuhimo zieht man ja quasi die Seitenkanten nach oben - das verbessert die Anhockung und die Stabilität.
Aber das täte man doch beim Mei Tai auch. Oder meinst Du, die Seiten sind gestraffter, weil man durch die Ringe GERADE die Seiten nachzieht?
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Acqua
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Re: Ab wann Onbuhimo?

Beitrag von Acqua »

Mit 'Zugrichtung' meint sie, dass die Seiten, an denen der Hüftgurt befestigt ist, nach oben gezogen werden, statt zur Seite. Dadurch werden diese einfach viel strammer als beim MT. Es formt sich auch ein besserer Beutel und das Kind schwingt richtig in ihm, weil die untere Kante nicht durch einen Gurt am Träger fixiert ist. :wink:
Beatrice (2/72) mit dem kleinen frechen Jaydon (12/06).
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