Helene geht seit gut einem Jahr in einen AWO-Kindergarten. Das allerwichtigste: sie geht recht gerne hin, hat eine ganz tolle Erzieherin, die anderen sind recht unterschiedlich bis schlecht. Ich habe ziemlich lange gebraucht um mich dort einzugewöhnen, mittlerweile aber passt es ganz gut. Der Kindergarten ist riesig (85 Kinder), was ich eher als Nachteil sehe (obwohl die Stimmung eigentlich immer gut und eher ruhig ist beim Abholen und Bringen), andererseits hat er durch seine Größe einen ganz ganz tollen großen Garten, inkl. bewirtschafteten Beeten
Luise hat nun in der AWO-Krippe, auch viergruppig (also 48 Krippenkinder) einen Platz bekommen. Alle Krippeneltern, die ich kennengelernt habe sind zufrieden mit der Krippe, aber ich weiß nicht, wie "anspruchsvoll" sie sind. Die Rahmenbedingungen dort hören sich gut an, sie würden sogar mit Stoffwindeln wickeln.
Die Krippe ist eine Straße vom KiGa entfernt (nicht weit, aber es sind zwei Gebäude, man muss sich im Winter anziehen um von der Krippe zum KiGa zu gehen).
Bei der Anmeldung in der Krippe hat mich nun die dortige Stellvertreterin (nicht mehr lange) dazu "motiviert" die beiden noch in einer Einrichtung anzumelden, bei dessen Träger (Salberghaus, katholische Jugendfürsorge) sie mal tätig war indem sie nur geschwärmt hat. So habe ich dann doch die Anmeldungen abgeschickt und nun tatsächlich die Plätze bekommen. Die neue Einrichtung ist eine sog. Kooperationseinrichtung, Kindergarten und Krippe unter einen Dach (aber in getrennten Gruppen). Es gibt je zwei Gruppen, so dass die ganze Einrichtung deutlich kleiner wäre, was mir sehr gefällt (der Betreuungsschlüssel ist jedoch nicht besser). Der Träger ist kirchlich, was ich auch nicht schlecht finde, ich fände es schön, wenn die Kinder mehr die Feste im Jahreskreis kennenlernen würden, wir schaffen das in der Familie leider nicht so gut. Außerdem liegt die Einrichtung auf dem Weg zur U-Bahn, ich denke, dass dann mein Mann die Kinder oft dorthin bringen würde. Nachteilig ist der sehr kleine Garten und dass die Einrichtung noch neu aufmacht, man weiß noch viel weniger auf was man sich einlässt: ich konnte weder die Leiterin kennenlernen, noch die Erzieherinnen, noch die Atmosphäre dort spüren.
Wechseln oder nicht?
Bzw. welche Punkte wären noch wichtig oder interessant bei der Abwägung (ich möchte nochmal mit der zuständigen Person für die neue Einrichtung telefonieren)?
Helene fand den Gedanken an einen neuen Kindergarten übrigens nicht schlimm, als ich sie heute mal fragte. Wie zuverlässig die Aussage ist, weiß ich jedoch nicht.....