Ich krieg die (Still-)Krise

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Patty
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Ich krieg die (Still-)Krise

Beitrag von Patty »

Boah, ich muss mir mal Luft machen und ein bisschen jammern. Ich mag nicht mehr stillen oder zumindest nicht mehr soviel. Vor allem abends alle Stunden, das ist mir einfach zuviel, wo bleib ich da? Klar ich weiß, sie braucht es wohl, sie ist noch so klein ect. Weiß ich alles und doch ist es mir zuviel.

Habt Ihr Rat? Kann man das Strecken/Reduzieren? Partner einbinden? Einschlafstillen ersetzen durch Stillen und dann ins Bett bringen? Ich lese hier ja schon oft ähnliches und trotzdem hab ich gerade nen Brett vor dem Kopf. Alles normal (also ich und meine Gefühle)? Oder nicht? Schick das jetzt erstmal so los und schreib dann gerne noch mehr bei Fragen.
Viele Grüße,
Patty mit Zauberfee 08/08 & Minimaus 04/13
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Melli22
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Re: Ich krieg die (Still-)Krise

Beitrag von Melli22 »

rat hab ich leider nicht, weiß das es bei uns damals auch phasen gab wo ich sie garnicht weg bekommen hab von der brust. gibt es jetzt auch noch...
drück dich mal!!!
Liebe Grüße von mir und meinen Kids (2007/2010/2013) einem Sternchen(*Mai `12)




meist klein schreibend da einhändig oder ganz schnell auf'm iPad
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Patty
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Re: Ich krieg die (Still-)Krise

Beitrag von Patty »

Leider ist das aber keine Phase, sondern seit Tag 1 so. Also das Abends alle Stunde stillen und sich auch nur durch's Stillen wieder in den Schlaf helfen/bringen lassen. Phasenweise fände ich es okay, aber wirklich jeden Abend??? Seufz.
Viele Grüße,
Patty mit Zauberfee 08/08 & Minimaus 04/13
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Jula82
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Re: Ich krieg die (Still-)Krise

Beitrag von Jula82 »

Einen Rat hab ich leider auch nicht und ich hatte dieses Problem mit dem ständig aufwachen ja auch noch nie - aber bei uns passiert es immer öfter, dass Nika gar nicht mehr unbedingt gestillt werden muss, sondern sich mit dem Daumen in den Schlaf nuckelt. Wenn das der Fall ist, lasse ich sie natürlich. Leg mich dann nur mit ihr hin, sie sucht ihr Däumchen und gut ists. Bestimmt kommt das bei euch auch irgendwann. Ich drück dir die Daumen, dass das ganz schnell ist! Habt ihr ein Ritual? Das soll ja auch oft helfen.
Liebe Grüße
Julia

mit der großen Motte (geb. 07/2008)

Trageberatung
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Waldbeere
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Re: Ich krieg die (Still-)Krise

Beitrag von Waldbeere »

Einen Tip hab ich auch nicht, sorry, aber bei Fabian war das in dem Alter auch noch so.
Ich bin unter anderen nach dem Einschlafstillen oft alle viertel bis halbe Stunde zum Nachstillen und auch am Tag war oft kaum eine Stunde dazwischen.
Abends empfand ich es oft als nervend und war ziemlich fertig, kam dann noch eine unruhige Nacht dazu, war es kaum noch auszuhalten.
Ging mein Mann hin, brüllte er nur noch mehr, oft hab ich ihn dann wieder aus dem Bett geholt, bis ich auch schlafen ging.

Aber es war irgendwann mal vorbei.So mit 11 Monaten, glaub ich. Je mehr ich die Situation einfach so annahm wie sie war, desto besser wurde es. Und jeden Tag den es mal besser war, wusste ich zu schätzen.

So wie es bei Fabian besser wurde, hatte der Große eine Phase in der er meist vor 23 Uhr nicht schlafen konnte. Aber auch das ist wieder vorbei.

Auch wenn das jetzt keine Hilfe für dich war, fühl dich gedrückt. Es wird besser, wirklich.

Wünsch dir viel Kraft!

LG Manu
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Patty
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Re: Ich krieg die (Still-)Krise

Beitrag von Patty »

Leider nimmt Neela wedre Daumen noch Schnuller, das fällt also schon mal weg. Ja, Ritual müsste man mal einführen, aber wir sind beide nicht so die Ritualtypen.
Viele Grüße,
Patty mit Zauberfee 08/08 & Minimaus 04/13
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Patty
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Re: Ich krieg die (Still-)Krise

Beitrag von Patty »

@waldbeere: ja, ich hoffe auch, dass es irgendwann besser wird und sicher der schalter einfach umlegt und sie zumindest mal 2 stunden am stück schläft, aber wer weiß wann und ob? versuche ja schon immer ruhig zu sien und es hin zu nehmen, aber es fällt mir zunehmend schwerer.
Viele Grüße,
Patty mit Zauberfee 08/08 & Minimaus 04/13
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Waldbeere
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Re: Ich krieg die (Still-)Krise

Beitrag von Waldbeere »

Wie schläft sie denn am Tag?
Auch so phasenweise, hier mal eine halbe Stunde und da mal eine?
Bei uns wurde es mit zunehmender Mobilität besser, da schlief er dann nur noch Mittags eine Stunde. Manchmal aber auch nur eine halbe, oder aber vor dem Mittag eine Stunde und dann nochmal eine halbe nach dem Mittag. Hab aber drauf geachtet das er ab spätestens 15 Uhr nicht mehr schläft. So war er Abends müde genug.
Aber diese Umstellung dauerte auch seine Zeit, bis wir zu unserem jetzigen Rytmus fanden. Hatte er zu wenig geschlafen, fand er keine Ruhe, hat er zuviel geschlafen war er nicht müde genug.

Ich hatte auch Momente, wo ich meine Genervtheit nicht verbergen konnte, ich ihn aus dem Bett holte und dem Papa in den Arm drückte, wenn der mal da war. Das ist normal. Irgendwann reicht es einen.
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Gluehsternchen
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Re: Ich krieg die (Still-)Krise

Beitrag von Gluehsternchen »

Also hier ist es bei beiden so gewesen, das auch papa zum einschlafen ran mußte ;)
D.h. wenn helene nicht bei mir einschläft oder ICH unruhig werde, weil sie die Kurve nicht bekommt, geht Papa rein und der kann nicht stillen ;)
Also macht er anderes. Schuckeln auf dem Bauch... poklopfen... singen...
Mittlerweile schläft sie fast bei ihm besser ein...

Und wenn helene nach einer Stunde wieder aufwacht, geht Papa hin...
oder ich, aber meistens stille ich nicht dann sondern versuche auch anderes.
UND bei uns gabs die Wende, als wir rausfanden, das sie vieiiiiiiel besser auf dem Bauch schläft. Also
rollen wir sie nach dem Stillen zum schlafen auf den Bauch!
Und dann schläft sie.
Yvi mit Teeny *06/05 und Sandwich *10/08 und kleinem Bär *02/15
hoppsasa

Re: Ich krieg die (Still-)Krise

Beitrag von hoppsasa »

Patty hat geschrieben: Kann man das Strecken/Reduzieren? Partner einbinden? Einschlafstillen ersetzen durch Stillen und dann ins Bett bringen?
Ja, kann man alles. Es gibt viele Wege, welcher für Euch passt und ob überhaupt, vielleicht ist Deine Krise ja nur ne Phase..., keine Ahnung. Solltest Du wirklich was ändern wollen, Ritual hilft meist.
Einschlafstillen ersetzen hat mir auf lange Sicht gut getan. Aber die Abende liefen nicht harmonisch und schön ab. Eine Gewöhnung wird verändert und das Kind protestiert, weil fand ja alles gut wie es war. Ich finde es sehr legitim zu sagen, dass ich nicht mehr wolle und deswegen etwas geändert werden müsse.

Was ich schreiben will: Selten laufen Umgewöhnungen ohne Tränen. In den ersten Tagen. Aber wenn Du was ändern willst, dann eröffnen sich das ganze Labyrinthe von Wegen.
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