Ich weiß nicht so recht, wie ich es erklären soll...Noah ist jetzt seit nem Monat aus der Klinik draussen und wir finden einfach keine gute Schlafsituation...
Dort war er ja den "Lärm" der Intensivstation gewöhnt, das Piepsen seiner Monitore, das Geschreih der anderen Kinder, das "aufgeweckt werden" wenn ne Schwester was von ihm wollte (Blut, Elektroden wechseln oder weiß der Geier). Anfangs war es ihm hier VIEL zu ruhig nachts. Wir haben die ersten 1-2 Wochen hauptsächlich abwechselnd im Wohnzimmer verbracht...gedimmtes Licht, TV leise an... es musste halt "was los sein", dass der Kleine zur Ruhe kommt.
Mittlerweile haben wir ihn aber so weit, dass er auch im Dunklen und bei Ruhe schläft.
Das Familienbett mag er nur bedingt. Er schläft AUF mir (also ich auf dem Rücken, er auf meiner Brust) - das schafft er höööööchstens mal 3 Std (also von einer Mahlzeit zur nächsten) aber dann möchte er nicht mehr bei uns im Bett bleiben. Auch wenn ich versuche ihn zwischen uns zu legen - keine Chance, er kommt nicht zur Ruhe.
Sein eigenes Bett (steht mit einer Seite offen an meiner Bettseite, also ähnlich wie ein Baby Bay) ist ihm VIEL zu groß und zu "offen". Ich vermute er kommt sich ziemlich verloren darin vor (auch wenn er gepuckt wird!)
Eigentlich schläft er nur gut in seinem Stubenwagen. Dieser hat aber einen Himmel und vor allem natürlich auch ein Nestchen. Also all das, was man als SIDS-Risiken sieht. Noch in der Schwangerschaft wollte ich das alles UNBEDINGT vermeiden, aber jetzt!?
Achja - er pennt auch am liebsten auf dem Bauch. Wenn er auf dem Rücken liegt geht das maximal eine Stunde gut...
Er liegt aber mit dem Gesicht "im" Nestchen, sucht mit der ganzen Körperseite Kontakt zum Rand des Stubenwagens, allerdings dreht er auch den Kopf weg, wenn's ihm zuviel wird.
Ein wirklich "wohliges" Gefühl habe ich dabei nicht...vielleicht weil einem ständig die SIDS-Risiken eingehämmert werden und man schon ein schlechtes Gewissen bekommt, obwohl das Kind eigentlich NUR so schläft und endlich zur Ruhe kommt?
Wie seht ihr das?! Also ewig kann (und will!) ich ihn nicht im Stubenwagen lassen.
Ich überlege gerade, ob ich nicht doch ein Nestchen an sein Bett mache, dass er zumindest "neben" mir schlafen kann. Auch da wird er wohl die Nase in's Nestchen stecken...
Oder soll ich ganz radikal sein und ihn einfach so lang "unruhig schlafen" lassen, bis er sich daran gewöhnt? (Auch wenn ich bezweifle, dass ich in der Zeit schlafen könnte vor schlechtem Gewissen).
Ach...irgendwie verzwickt...
Wie seht ihr das mit der Schlafsituation? Was würdet ihr in meinem Fall tun!?
Ich hab mir auch schon überlegt den Stubenwagenaufsatz nachts einfach komplett in sein Bett zu stellen *hust*
Verzweifelte Grüße
asu

