Hi!
Also der Riss ist inzwischen soweit zugewachsen, dass er weder blutet noch nässt und beim Stillen kaum noch wehtut. Ich glaube am besten hat dieses Sitzbad von Stadelmann geholfen (auch wenn man sich akrobatisch über das Glas mit Wasser hängen muss, um die Brustwarze drin zu baden). Aber ein Wundermittel scheint es nicht zu geben. Frau muss halt unheimlich viel Geduld und Durchhaltevermögen aufbringen und Leute zur Seite haben, die immer wieder aufmuntern und Mut machen...
Zur Frage von jusl:
Unser Stillstart war eher schwierig - gleich wunde Brustwarzen, Verunsicherung im Krankenhaus, weil der kleine Mann fast 500g abgenommen hat (wir haben dann doch 1x Fencheltee gegeben, wegen der Flüssigkeit), dann heftiger Milcheinschuss und dann eben gleich der Riss in der Brustwarze und generell ein sehr unangenehmes Gefühl in beiden Brüsten. Bin die ersten 14 Tage wirklich fast nur oben ohne rumgelaufen (sehr zur Freude von meinem Mann...). Ich hatte dann auch oft keine Lust aufs Stillen, weil's halt entweder schmerzhaft oder wenigstens unangenehm war
Der Riss verläuft horizontal vielleicht über 1/4 der Brustwarze (eher so nach oben hin), deshalb hab ich auch im Liegen gestillt. Dabei konnte ich aber nicht so richtig sehen, ob ich richtig anlege. Aber mein Mann hat gemeint, es würde so wie im Buch aussehen.
Naja, ich denke jetzt beginnt sich meine Brust (und ich) an das Stillen zu gewöhnen und ich hoffe, dass es dann in nicht mehr allzu langer Zeit zur Normalität wird (wobei ich mich an das nächtliche Stillen - insbesondere das Aufwachen - kaum gewöhnen werde

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Viele Grüße