MRT Kontrastmittel

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Roberta
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MRT Kontrastmittel

Beitrag von Roberta »

Hallo,

vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.

Bei mir steht ein Schädel-MRT an. Ich nehme mal an da werden Kontrastmittel verwendet, evtl..Allerdings weiß ich das nicht sicher. Damit weiß ich natürlich auch nicht, wie das mögliche Mittel heißen könnte und ob es stillverträglich ist. Weiß jemand ob es allgemeine Aussagen zur Kontrastmittelbenutzung in der Stillzeit gibt und wo ich die finden kann? Bei Embryotox hab ich noch nix gefunden, weil ich ja auch den Namen des Mittels nicht weiß.

Danke
mit 4 Kindern, eines davon ganz fest im Herzen

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Maia
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Re: MRT Kontrastmittel

Beitrag von Maia »

Bei MRT werden normalerweise keine Kontrastmittel verwendet.
Vielleicht wird aber auch ein CT gemacht? Du solltest wohl doch nochmal genau nachfragen, wie sie die Aufnahme machen und dann kannst du ja auch ggf. nach dem Namen des Kontrastmittels fragen!
Maia + grosser Sohn (12/05) + kleiner Sohn (06/08 ) + kleine Tochter (05/11)
Roberta
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Re: MRT Kontrastmittel

Beitrag von Roberta »

Also ich bin ganz sicher, dass es MRT ist und kein CT.

Und ebenfalls weiß ich dass MRT´s auch mit Kontrastmittel gemacht werden.

Kann dort leider nicht mehr nachfragen, dann erst zum Termin und dafür würde ich mich gern wappnen :wink:
mit 4 Kindern, eines davon ganz fest im Herzen

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Maia
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Re: MRT Kontrastmittel

Beitrag von Maia »

Oh, ich hatte bisher nur von MRTs ohne Kontrastmittel gehört (und auch selbst nur Leute ohne Kontrastmittel gescannt, aber das war Forschung und ich hab auch keinen medizinischen Hintergrund). Dann kann ich dir leider auch nicht weiterhelfen, tut mir leid. Ich würde da wohl an deiner Stelle recht frühzeitig zu dem Termin kommen und die Nr. von Embryotox mitnehmen und darauf hoffen, dass jemand dort für dich anruft (soweit ich weiß, kann da doch nur noch medizinisches Personal anrufen, oder?). Ich wünsch dir alles Gute.
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asujakin
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Re: MRT Kontrastmittel

Beitrag von asujakin »

Jetzt hatte ich gerade getippselt und das Internetfenster war weg... :roll:

So - also ich hatte vor ein paar Wochen ein CT mit Kontrastmittel. Ich schätze mal, das wird ja das gleiche sein, egal in welche Röhre sie dich schieben, oder?

CT war Mittwochs und am Sonntag durfte ich wieder stillen (laut Kinderärzten der Frühchenintensiv und die nehmens genau). In der Zeit hat er vorher abgepumpte Milch bekommen.

LG
asu
jusl
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Re: MRT Kontrastmittel

Beitrag von jusl »

Achtung *Physikmodus on* :lol:
CT und MRT sind zwei vollständig unterschiedliche bildgebende Verfahren. CT basiert auf Röntgenbildern, die vom Computer schichtweise zusammengesetzt werden. MRT hingegen arbeitet mit einem starken Magnetfeld, welches auf unterschiedliche Gewebe unterschiedlich wirkt (diese Wirkung wird gemessen und zu Bildern zusammengesetzt), Strahlungen gibt's dabei keine, aber Kontrastmittel können dabei zum Einsatz kommen (dies sind aber andere Präparate als beim CT! Bitte einfach bei Embryotox erfragen, wie lang die Stillpause sein muss).

LG und alles Gute,
Julia
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rhapsody
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Re: MRT Kontrastmittel

Beitrag von rhapsody »

Ein craniales MRT wird in der Regel erstmal nicht mit KM (Kontrastmittel) gemacht, kommt aber auf die Indikation an (falls Du dazu was schreiben willst, kann ich Dir wahrscheinlich auch sagen, ob mit KM oder nicht).
Wie Jusl schon geschrieben hat, hat das KM bei einer MRT nichts mit dem KM bei einem CT zu tun. MRT-Kontrastmittel ist eine Gadolinium-Verbindung (Gadolinium-DTPA) , Gadolinium hat paramagnetische Eigenschaften, das KM wird innerhalb von 24 h über den Urin ausgeschieden. Die Verträglichkeit ist viel besser als bei den (iodhaltigen) Röntgenkontrastmitteln, auch die Ausscheidung aus dem Körper erfolgt schneller.
Über eine Ausscheidung mit der MuMi ist nichts bekannt, Stillen sollte aber nach spätestens 24 h wieder möglich sein (siehe oben, Ausscheidung).

HTH :wink:
Rhapsody mit Koboldsohn 10/2008, Koboldtochter 06/2011 und Babykobold 02/2014
Trageberatung in Stuttgart (Clauwi GK)

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Roberta
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Re: MRT Kontrastmittel

Beitrag von Roberta »

rhapsody hat geschrieben:Ein craniales MRT wird in der Regel erstmal nicht mit KM (Kontrastmittel) gemacht, kommt aber auf die Indikation an (falls Du dazu was schreiben willst, kann ich Dir wahrscheinlich auch sagen, ob mit KM oder nicht).
Wie Jusl schon geschrieben hat, hat das KM bei einer MRT nichts mit dem KM bei einem CT zu tun. MRT-Kontrastmittel ist eine Gadolinium-Verbindung (Gadolinium-DTPA) , Gadolinium hat paramagnetische Eigenschaften, das KM wird innerhalb von 24 h über den Urin ausgeschieden. Die Verträglichkeit ist viel besser als bei den (iodhaltigen) Röntgenkontrastmitteln, auch die Ausscheidung aus dem Körper erfolgt schneller.
Über eine Ausscheidung mit der MuMi ist nichts bekannt, Stillen sollte aber nach spätestens 24 h wieder möglich sein (siehe oben, Ausscheidung).

HTH :wink:
Das klingt ja gar nicht so schlecht erstmal! Danke

Es geht um eine Darstellung der Nasennebenhöhlen bei mir, wäre schön, wenn du dazu was sagen könntest.
Danke
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Gwen
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Re: MRT Kontrastmittel

Beitrag von Gwen »

hallo,

ich war vor 3 jahren beim schädel-mrt wg. migräne, da hab ich ein kontrastmittel bekommen. mein mann war neulich beim MRT wg. seinen nebenhöhlen, da gab es keines.
Grüße von Gwen
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rhapsody
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Re: MRT Kontrastmittel

Beitrag von rhapsody »

Hallo Roberta,
eine Darstellung der NNH sollte ohne KM auskommen. Da geht es ja meist um verdickte Schleimhäute u/o Polypen, das sieht auch im Nativbild. Finde es immerhin sehr Positiv, dass Dein Arzt Dich zum MRT und nicht zum CT schickt, da meiner Meinung nach bei jungen Frauen immer die Strahlenbelastung beim CT berücksichtigt werden soll.
Der Radiologe sollte Dir aber (im Falle dass es doch KM geben sollte) über die HWZ im Körper genau Auskunft geben können. Da MRT-KM wasserlöslich ist, ist auch ein Übertritt in die MuMi sehr unwahrscheinlich.
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