Baby trinkt ständig und schläft kaum
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lemksu
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Baby trinkt ständig und schläft kaum
Hallo,
ich hoffe wirklich, dass mir hier jemand helfen kann oder zumindest einen Tipp hat. 2 Stillberaterinnen können es schon nicht...
Also, mein Sohn ist jetzt 9 Wochen alt, korrigiert allerdings nur 5,5 - 6. Am Anfang hat mit dem Stillen eigentlich alles ganz gut geklappt, aber von Woche zu WOche wurde es immer schwieriger. Schwieriger heißt, dass die Stillmahlzeiten immer länger werden.
Zeitweise habe ich es auf Wachstumsschübe zurückgeführt, aber die Tage an denen es gut funktionierte wurden immer seltener. Er trinkt und trinkt und trinkt...tlw. über 7 Stunden..und das jeden Tag....mit kurzen Unterbrechungen - ab und zu schaffe ich es auch mal in 1/2 Stunde abzulenken, aber dann will er wieder trinken. Dadurch schläft er kaum. Häufig n ur 3 Stunden am Tag, in der Nacht dann ca. verteilt ca. 7 h verteilt auf 3 Schlafphasen. Die ersten 8 Wochen habe ich mit Stillhütchen gestillt, da lag es nahe dass er deshalb zu lange braucht um sich seine Ration zu holen...und ein wiegen vor und nach dem Stillen bestätigte das auch. Aso habe ich übergangsweise abgepumpte Milch nach einer begrenzten STillzeit zugefüttert. das hat für 3 Tage gut geklappt und er kam regelmäßig alle 2 h und hatte eine längere Schlafphase am Tag. Dann bin ich aber mit dem abpumpen nicht mehr hinterher gekommen, denn meine Vorräte, die ich zusätzlich zum Abpumpen genutzt habe, waren aufgebraucht. Außerdem stimmte das Verhältnis zwischen Brust und Flasche m.E. nicht mehr. Die 3 Tage waren aber immerhin Zeit genug um von dem Stillhütchen loszukommen. Dann habe ich das ganze umgedreht, vor dem Stillen etwas abgepumpte Milch geben, damit er etwas angesättigt ist und sich dann an der Brust müde trinkt. Das hat aber überhaupt nicht funktioniert, erstens weil ich wieder mit dem abpumpen hinterhergekommen bin und zweitens weil er m.E. dann schlechter aus der Brust getrunken hat (aus der Flasche geht es ja nun mal leichter) und eben wieder kein Ende fand, also habe ich das nach 3 Tagen auch wieder aufgegeben. In den letzten Tagen hatte ich einmal das Gefühl, das es mit dem Stillen gut klappt,<da hat er dann auch tatsächlich 110 g getrunken und war zufrieden. Den Rest der Zeit trinkt er und trinkte er und trinkt.....tlw. habe ich das Gefühl, dass er er nur zutscht und gar nicht richtig effizient trinkt. ABER: Er nimmt sehr gut zu und ich habe Nachts keine Probleme. Er spuckt sehr viel, scheint also fast schon zu viel Milch zu trinken... Trotzdem kann das so nicht richtig sein. Der fehlende Schlaf schlaucht ihn ungemein, auch deshalb trinkt er wohl eher schlecht, weil er ständig müde ist. Tlw. ist er so übermüdet und unzufrieden, dass ich ihn gar nicht mehr anlegen kann, weil er irgendwann ganz hysterisch schreit. Ich weiß echt nicht weiter.
ich hoffe wirklich, dass mir hier jemand helfen kann oder zumindest einen Tipp hat. 2 Stillberaterinnen können es schon nicht...
Also, mein Sohn ist jetzt 9 Wochen alt, korrigiert allerdings nur 5,5 - 6. Am Anfang hat mit dem Stillen eigentlich alles ganz gut geklappt, aber von Woche zu WOche wurde es immer schwieriger. Schwieriger heißt, dass die Stillmahlzeiten immer länger werden.
Zeitweise habe ich es auf Wachstumsschübe zurückgeführt, aber die Tage an denen es gut funktionierte wurden immer seltener. Er trinkt und trinkt und trinkt...tlw. über 7 Stunden..und das jeden Tag....mit kurzen Unterbrechungen - ab und zu schaffe ich es auch mal in 1/2 Stunde abzulenken, aber dann will er wieder trinken. Dadurch schläft er kaum. Häufig n ur 3 Stunden am Tag, in der Nacht dann ca. verteilt ca. 7 h verteilt auf 3 Schlafphasen. Die ersten 8 Wochen habe ich mit Stillhütchen gestillt, da lag es nahe dass er deshalb zu lange braucht um sich seine Ration zu holen...und ein wiegen vor und nach dem Stillen bestätigte das auch. Aso habe ich übergangsweise abgepumpte Milch nach einer begrenzten STillzeit zugefüttert. das hat für 3 Tage gut geklappt und er kam regelmäßig alle 2 h und hatte eine längere Schlafphase am Tag. Dann bin ich aber mit dem abpumpen nicht mehr hinterher gekommen, denn meine Vorräte, die ich zusätzlich zum Abpumpen genutzt habe, waren aufgebraucht. Außerdem stimmte das Verhältnis zwischen Brust und Flasche m.E. nicht mehr. Die 3 Tage waren aber immerhin Zeit genug um von dem Stillhütchen loszukommen. Dann habe ich das ganze umgedreht, vor dem Stillen etwas abgepumpte Milch geben, damit er etwas angesättigt ist und sich dann an der Brust müde trinkt. Das hat aber überhaupt nicht funktioniert, erstens weil ich wieder mit dem abpumpen hinterhergekommen bin und zweitens weil er m.E. dann schlechter aus der Brust getrunken hat (aus der Flasche geht es ja nun mal leichter) und eben wieder kein Ende fand, also habe ich das nach 3 Tagen auch wieder aufgegeben. In den letzten Tagen hatte ich einmal das Gefühl, das es mit dem Stillen gut klappt,<da hat er dann auch tatsächlich 110 g getrunken und war zufrieden. Den Rest der Zeit trinkt er und trinkte er und trinkt.....tlw. habe ich das Gefühl, dass er er nur zutscht und gar nicht richtig effizient trinkt. ABER: Er nimmt sehr gut zu und ich habe Nachts keine Probleme. Er spuckt sehr viel, scheint also fast schon zu viel Milch zu trinken... Trotzdem kann das so nicht richtig sein. Der fehlende Schlaf schlaucht ihn ungemein, auch deshalb trinkt er wohl eher schlecht, weil er ständig müde ist. Tlw. ist er so übermüdet und unzufrieden, dass ich ihn gar nicht mehr anlegen kann, weil er irgendwann ganz hysterisch schreit. Ich weiß echt nicht weiter.
- opalinchen
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Re: Baby trinkt ständig und schläft kaum
Oh je, wirklich schwierig. Einen rechten Rat weiß ich da jetzt aber auch nicht, ich bin mir aber sicher die richtigen Expertinnen schlagen hier auch bald auf und haben tolle Tipps für dich.
Das einzige, was mir jetzt so aufgefallen ist.. nimmt dein Sohn denn nen Schnuller? Denn wenn du das Gefühl hast, das er eigentlich nur nuckelt ohne zu trinken, dann könnte er sein Saugbedürfnis ja auch woanders als an deiner BW stillen (zumindest zeitweise, 7h am Stück sind schon übel)? Wobei du dann ja auch sein (offensichtliches) Nähebedürfnis bedienen musst ..
Meine Hochachtung, das du das so durch hälst! Ich glaube, viele hätten da schon aufgegeben, in der Hoffnung, das einfach ne Flasche ihn "ruhiger" stellt..
LG
Das einzige, was mir jetzt so aufgefallen ist.. nimmt dein Sohn denn nen Schnuller? Denn wenn du das Gefühl hast, das er eigentlich nur nuckelt ohne zu trinken, dann könnte er sein Saugbedürfnis ja auch woanders als an deiner BW stillen (zumindest zeitweise, 7h am Stück sind schon übel)? Wobei du dann ja auch sein (offensichtliches) Nähebedürfnis bedienen musst ..
Meine Hochachtung, das du das so durch hälst! Ich glaube, viele hätten da schon aufgegeben, in der Hoffnung, das einfach ne Flasche ihn "ruhiger" stellt..
LG
LG Sabrina mit Selina (*11/2008) und Alex (*08/2011)
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lemksu
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Re: Baby trinkt ständig und schläft kaum
Danke für deine Antwort...er nimmt leider keinen Schnuller, auch meinen Finger, den ich ihn zur Beruhigung und zum Ausprobieren schon mal anbiete nimmt er nicht, sondern wird eher hysterisch, weil keine milch rauskommt. ich hab schon überlegt,<ob er tagsüber das trinkt, was er nachts verschläft. Nachts stille ich ihn in der Seitenlage, da schlafe ich zumindest schell wieder ein, ich glaube er auch. am anfang hat er v.a. nachts so gepauert, bis ich dass mit dem Stillen ium liegwn eingeführt habe. ich glaube seit dem sind die tage so unangenehm. hm, gibt es denn Kinder bei denen Stillen nach Bedarf nicht gut funktioniert? denen man also einen festen Rythmus vorgeben muss?
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Sternenfaengerin
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Re: Baby trinkt ständig und schläft kaum
hallo lemsku,
mir ist es am anfang sehr schwer gefallen zu unterscheiden, wann der kleine nuckelt und wann er trinkt... wäre es vielleicht eine möglichkeit ihn abzudocken, wenn du das gefühl hast, er müsste genug haben, wenn du in den mundwinkeln keine milch mehr siehst und ihr schon einige zeit hinter euch habt?
ihn dann ins tragetuch packen, damit die körperliche nähe da ist?
ich hab das mit dem dauernuckeln mittlerweile nur morgens (hatten wir früher garnicht), d.h. schnulli, der sonst sehr beliebt ist, geht garnicht - nur Genöhle, sondern nur ganz nah bei mama im bett und nuckeln nuckeln nuckeln. ich spür dann auch, dass er nicht mehr saugt, sondern eben größtenteils nur den Nippel im Mund hat.
wie schaut es denn, merkst du noch was in der gebärmutter (ziehen), wenn er saugt oder ist das schon weg? sorry, aber weiss nimmer, wie lange das bei mir war, aber vielleicht wäre das ja auch ein indiz dafür.
sicherlich hilfreich wäre eine stillberaterin vor ort, die euch mal über die schulter schaut!!!! www.afs.de oder la leche liga ! Das ist kostenfrei!
Meine Stillberaterin hatte mir auch gezeigt, wie das ausschaut, wenn er gezogen hat oder nur nuckelt (an der Form der Brustwarze), da wäre ich nie selbst draufgekommen!!
Auch meinen Respekt hast du, da kann ich mich nur anschliessen!!
Ich bin überzeugt, dass ihr das schafft!!
mir ist es am anfang sehr schwer gefallen zu unterscheiden, wann der kleine nuckelt und wann er trinkt... wäre es vielleicht eine möglichkeit ihn abzudocken, wenn du das gefühl hast, er müsste genug haben, wenn du in den mundwinkeln keine milch mehr siehst und ihr schon einige zeit hinter euch habt?
ihn dann ins tragetuch packen, damit die körperliche nähe da ist?
ich hab das mit dem dauernuckeln mittlerweile nur morgens (hatten wir früher garnicht), d.h. schnulli, der sonst sehr beliebt ist, geht garnicht - nur Genöhle, sondern nur ganz nah bei mama im bett und nuckeln nuckeln nuckeln. ich spür dann auch, dass er nicht mehr saugt, sondern eben größtenteils nur den Nippel im Mund hat.
wie schaut es denn, merkst du noch was in der gebärmutter (ziehen), wenn er saugt oder ist das schon weg? sorry, aber weiss nimmer, wie lange das bei mir war, aber vielleicht wäre das ja auch ein indiz dafür.
sicherlich hilfreich wäre eine stillberaterin vor ort, die euch mal über die schulter schaut!!!! www.afs.de oder la leche liga ! Das ist kostenfrei!
Meine Stillberaterin hatte mir auch gezeigt, wie das ausschaut, wenn er gezogen hat oder nur nuckelt (an der Form der Brustwarze), da wäre ich nie selbst draufgekommen!!
Auch meinen Respekt hast du, da kann ich mich nur anschliessen!!
Ich bin überzeugt, dass ihr das schafft!!
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lemksu
- gut eingelebt
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- Registriert: 18.03.2009, 21:55
Re: Baby trinkt ständig und schläft kaum
Vielen Dank für die aufmunternden Worte. Das Tragetuch habe ich schon ausprobiert, aber selbst darin "sucht" er ständig und fängt an zu schreiene, aber vielleicht muss er sich ja auch erst daran gewöhnen, ich probiers einfach nochmal. tja, dass mit dem Nuckeln vs. Trinken ist so ein Problem.
Die Marathonstillsitzungen leiten sich meist so ein, dass er fast von Anfang an nicht richtig trinkt, zumindest fühlt es sich so an. Es ist dann eben mehr ein Zutschen, anhand der Brustwarze sieht man schon das er zieht, aber es fühlt sich eben anders an als bei den wenigen Stillmahlzeiten (meist vormittags) die funktionieren.Tlw. habe ich das Gefühl, dass er trinken will, aber das mit der Zunge einfach nicht richtig hinbekommt. Und abends ist er dann so müde und kaputt, dass er manchmal richtige scheianfälle bekommt, dann klappt das trinken natürlich gar nicht und wir geben ihm erstmal etwas abgepumpte Milch zur Beruhigung.
Vielen Dank aufjeden Fall für die Tipps, es tut schongut, wenn jemand mal zuhört.
Die Marathonstillsitzungen leiten sich meist so ein, dass er fast von Anfang an nicht richtig trinkt, zumindest fühlt es sich so an. Es ist dann eben mehr ein Zutschen, anhand der Brustwarze sieht man schon das er zieht, aber es fühlt sich eben anders an als bei den wenigen Stillmahlzeiten (meist vormittags) die funktionieren.Tlw. habe ich das Gefühl, dass er trinken will, aber das mit der Zunge einfach nicht richtig hinbekommt. Und abends ist er dann so müde und kaputt, dass er manchmal richtige scheianfälle bekommt, dann klappt das trinken natürlich gar nicht und wir geben ihm erstmal etwas abgepumpte Milch zur Beruhigung.
Vielen Dank aufjeden Fall für die Tipps, es tut schongut, wenn jemand mal zuhört.
- Iris
- Profi-SuTler
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- Registriert: 04.05.2006, 22:38
Re: Baby trinkt ständig und schläft kaum
Ich bin nicht sicher, ob ich alles verstanden habe. Bekommt dein Kind noch immer zwischendurch manchmal die Flasche? Denn es könnte ja sein, dass er sich durch die Flaschenfütterung und die Saughütchen ein ineffizientes Saugen an der Brust angewöhnt hat und deshalb so lange braucht. Ich würde tatsächlich hier ansetzen. Es wäre gut, wenn sich eine mit Saugtraining erfahrene Stillberaterin das mal ansehen würde. Viele AFS- und LLL-Beraterinnen können das, die meisten jedoch haben als Ehrenamtliche aber gar nicht die Zeit, eine Mutter länger individuell zu Hause zu begleiten. Vielleicht gibt es aber in deiner Nähe eine, die das tut - ansonsten gäbe es auch die Möglichkeit eine professionelle Still- und Laktationsberaterin (meist IBCLC: KLICK) zu konsultieren.
Wenn dein Kind trinkt, hat es dann genügend Brust im Mund, also nicht nur die Brustwarze, sondern auch einen Teil des Brustwarzenhofs? Macht es den Mund weit genug auf? Sind die Lippen (v. a. die Unterlippe) nach außen geschürzt?
Evt. könnte es auch helfen, öfter die Seite zu wechseln, damit dein Sohn sich nicht genüsslich in einer Position einnuckelt. Überhaupt würde ich verhindern, dass er an der Brust döst, sondern ihn immer wieder "wecken", z. B. durch Händchen- und Füßchen-Kneten.
Wenn dein Kind trinkt, hat es dann genügend Brust im Mund, also nicht nur die Brustwarze, sondern auch einen Teil des Brustwarzenhofs? Macht es den Mund weit genug auf? Sind die Lippen (v. a. die Unterlippe) nach außen geschürzt?
Evt. könnte es auch helfen, öfter die Seite zu wechseln, damit dein Sohn sich nicht genüsslich in einer Position einnuckelt. Überhaupt würde ich verhindern, dass er an der Brust döst, sondern ihn immer wieder "wecken", z. B. durch Händchen- und Füßchen-Kneten.
Iris mit Großer -10/05- und Kleiner -02/08- , erzogen und geimpft
- Iris
- Profi-SuTler
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Re: Baby trinkt ständig und schläft kaum
Das hier fiel mir noch auf:
Wurde das Zungenbändchen kontrolliert? Vielleicht ist es zu kurz?lemksu hat geschrieben:Tlw. habe ich das Gefühl, dass er trinken will, aber das mit der Zunge einfach nicht richtig hinbekommt.
Iris mit Großer -10/05- und Kleiner -02/08- , erzogen und geimpft
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lemksu
- gut eingelebt
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Re: Baby trinkt ständig und schläft kaum
Hallo,
vielen Dank für die vielen Tipps! Jede Antwort enthielt etwas "Richtiges" bzw. wichtige Hinweise.
Das Zungenbändchen wurde noch nicht von einem Arzt untersucht aber eine befreundete Stillberaterin ist der Meinung, dass es tatsächlich etwas kurz aussieht. Auffällig ist auf ejden Fall, dass er die Zunge nicht richtig rausstreckt. Da ich fast vollständig darauf verzichtet habe abgepumpte Milch in Flässchen zu geben, hat er scheinbar soviel "Zwangstraining" bekommen, dass es jetzt richtig gut klappt. Er trinkt saugt richtig gut und ist nach 30-60 minuten fertig mit trinken. das ist eine enorme Erleichterung. Nur Nachmittags/abends hat er noch so Dauertrinkphasen, wobei dass ja nicht ungewöhnlich ist. Was nachwievor nicht gut klappt ist das schlafen tagsüber. Es ist tatsächlich so, dass er sich übers Stillen versucht Nähe zu holen. Jetzt, nachdem mir das klar ist und wo ich durch sein besseres Trinkverhalten den Unterschied deutlicher merke, ist es auch einfacher damit umzugen. Das schwierige ist die richtige Methode zu finden, die ihn einschlafen lässt. Mal ist es das Tragetuch, mal das "Nuckeln" and der Brust, mal die Fahrt zum einkaufen. Oft klappt aber auch nichts davon, aber zumindest klappt das Trinken viel besser, den Rest lernen wir auch noch.
vielen Dank für die vielen Tipps! Jede Antwort enthielt etwas "Richtiges" bzw. wichtige Hinweise.
Das Zungenbändchen wurde noch nicht von einem Arzt untersucht aber eine befreundete Stillberaterin ist der Meinung, dass es tatsächlich etwas kurz aussieht. Auffällig ist auf ejden Fall, dass er die Zunge nicht richtig rausstreckt. Da ich fast vollständig darauf verzichtet habe abgepumpte Milch in Flässchen zu geben, hat er scheinbar soviel "Zwangstraining" bekommen, dass es jetzt richtig gut klappt. Er trinkt saugt richtig gut und ist nach 30-60 minuten fertig mit trinken. das ist eine enorme Erleichterung. Nur Nachmittags/abends hat er noch so Dauertrinkphasen, wobei dass ja nicht ungewöhnlich ist. Was nachwievor nicht gut klappt ist das schlafen tagsüber. Es ist tatsächlich so, dass er sich übers Stillen versucht Nähe zu holen. Jetzt, nachdem mir das klar ist und wo ich durch sein besseres Trinkverhalten den Unterschied deutlicher merke, ist es auch einfacher damit umzugen. Das schwierige ist die richtige Methode zu finden, die ihn einschlafen lässt. Mal ist es das Tragetuch, mal das "Nuckeln" and der Brust, mal die Fahrt zum einkaufen. Oft klappt aber auch nichts davon, aber zumindest klappt das Trinken viel besser, den Rest lernen wir auch noch.
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Billy
- Herzlich Willkommen
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- Registriert: 22.03.2009, 11:44
Re: Baby trinkt ständig und schläft kaum
Bei uns war das anfangs ähnlich und irgendwann weiß man nicht mehr, was man machen soll. Ich habe währenddessen immer gelesen
) Wir waren damals beim KiA, der ziemlich krude Vorstellungen vom richtigen Trinken, Essen und Stillen hatte und auch unsere Hebamme war sich unschlüssig (Verdacht auf Hunger an der Brust). Zum Glück habe ich damals eine Freundin getroffen, deren Mutter ebenfalls Hebamme ist. Ein Telefonat und unsere Probleme waren quasi gelöst. Sie hatte empfohlen den "Trinkwahn" auszubremsen, heißt, zwar möglichst nach Bedarf zu stillen, aber immer schön 20 Min. die eine Seite, 20 Min. die andere Seite und höchstens 20 Min. die erste Seite nochmal. Dann eine Pause machen und versuchen auf die Signale des Kindes zu achten (Saug- und Suchbewegung etc.) und sich nicht durch die Situation verunsichern zu lassen. Drei Tage später waren wir schon bei 10 Min. - 10 Min. - 10 Min. und schließlich nach einer Woche schon beim "normalen" 2 bis 3 Stunden-Rhytmus mit 5 bis 10 Min. richtig reinhauen.
Billy mit Billy the Kid (07/08)
Wir stillen, tragen und schlafen im Familienbett.
Wir stillen, tragen und schlafen im Familienbett.
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lemksu
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- Beiträge: 21
- Registriert: 18.03.2009, 21:55
Re: Baby trinkt ständig und schläft kaum
nachdem ich hier so viele Tipps erhalten habe, wollte ich nun doch auch noch schreiben wie es weitergegangen ist: inzwischen hat er so gut trinken gelernt, dass er nach max. 10 Minuten fertig ist. Auch das schlafen klappt immer besser. Ausschlaggebend dafür waren letztlich 3 Dinge: 1. Der Kinderwagen in der WOhnung. Ich lege ihn ganz of dort rein, den den kann man prima auch in der Wohnung schaukeln und rütteln und so schafft er es nun nach und nach immer länger zu schlafen. Immer wenn er sonst sehr schnell wieder wach geworden ist, beruhigt in das wackeln des Kinderwagens und lässt ihn wieder einnickern. 2. Das Wissen, dass er wirklich genügend getrunken hat. Wenn er jetzt wach wird, kann ich viel besser Beurteilen ob es nun Hunger ist, was ihn weinen lässt oder nicht. oftmals quängelt er nur ein paar Minuten und schläft dann wieder friedlich weiter oder er quängelt gerade weil er müde ist. 3. Ein deutlich reduzierter Kaffe-Konsum. Was für viele vielleicht klar war, hat bei mir echt lange gedauert, bis ich diese Erkenntnis hatte. Seit dem ich nur noch 1 Tasse morgens trinke, kann er tatsächlich einschlafen und zur Ruhe kommen.
Er ist immer noch nicht der beste Schläfer, aber so nach und nach scheint der Gewöhnungseffekt einzusetzen und anfängliche 15-Minuten-Schläfchen haben sich erst auf 50 Minuten und dann auf 1,5 Stunden am Stück gesteigert. Jetzt schafft er es sogar schon manchmal auf 2 oder 2,5 Stunden. Allerdings nur, wenn ich selber nicht all zu lange aus dem Raum gehe - das scheint er doch irgendwie zu merken
- aber darin liegt noch ein Vorteil vom KiWa - man kann ihn überall mit hinnehmen.
Die Geduld und das schrittweise Vorgehen, hat sich also absolut ausgezahlt. Auch wenn ich aufgrund der schwierigen ersten 9 Wochen immer noch sehr verunsichert bin und bei jeder Veränderung wieder einen Rückschlag fürchte, läuft es jetzt zunehmend besser. Vielen Dank nochmal für die vielen Tipps und vielleicht hilft das ja hier noch anderen Müttern mit ähnlichen Problemen weiter.
Er ist immer noch nicht der beste Schläfer, aber so nach und nach scheint der Gewöhnungseffekt einzusetzen und anfängliche 15-Minuten-Schläfchen haben sich erst auf 50 Minuten und dann auf 1,5 Stunden am Stück gesteigert. Jetzt schafft er es sogar schon manchmal auf 2 oder 2,5 Stunden. Allerdings nur, wenn ich selber nicht all zu lange aus dem Raum gehe - das scheint er doch irgendwie zu merken
Die Geduld und das schrittweise Vorgehen, hat sich also absolut ausgezahlt. Auch wenn ich aufgrund der schwierigen ersten 9 Wochen immer noch sehr verunsichert bin und bei jeder Veränderung wieder einen Rückschlag fürchte, läuft es jetzt zunehmend besser. Vielen Dank nochmal für die vielen Tipps und vielleicht hilft das ja hier noch anderen Müttern mit ähnlichen Problemen weiter.