ich hab da ein problem mit meinen milchtüten.
bei meinem ersten kind hatte ich riesen milchtüten bekommen (von cup B auf irgendwas über D, denn auch D wurde viel zu eng). die sahen aus wie silokonpuffer
und schmerzten wie kurz vorm platzen.das war ne ganze weile so, bis meine kleine KISS-bedingt nur noch die rechte brust nahm. egal was und wie ich´s anstellete, an links ging sie nicht mehr ran.
resultat: erst pumpte ich die milch dort ab, dann lies das nach, weil ich´s so was von umständlich und zeitaufwendig fand und ich hörte damit auf, als ich feststellte, dass sich die brust selber hilft indem sie von alleine auslief...
jedenfalls stillte ich mit der rechten brust bis anfang januar´09. also fast 3 jahre. wovon ich ca. ein jahr komplett stillte (das bischen beikost ab ca. dem 9. monat kann man da nicht mit berücksichtigen). erst als sie unser essen immer mehr mit ass, stillte ich etwas weniger...
jedenfalls bildete sich die linke brust so was von mini-mässig zurück, dass sie noch kleiner als cup A wurde
mein mann fand das nicht lustig (ich erst recht nicht!!!
mein gyn dazu: das sei alles subjektiv.
als ich dann mit der zweiten maus schwanger war, wurden beide brüste wieder gleich gross cup C
als der milcheinschuss kam, kam ich zum glück viel besser damit zurecht als damals bei der grossen und liess mir im KH nix mehr erzählen was ich zu tun hätte und was nicht. wenn es nach denen gegangen wäre, hätt ich wieder aufgeplatzte brustwarzen bekommen, weil ich bis zum abwinken abpumpen sollte.
ich pumpte zwar ETWAS ab, so dass die brüste nicht mehr hart waren, aber an sonsten massierte ich sie und strich aus.
muss noch erwähnen, dass ich damals eine hohlbrustwarze hatte (linke brust) und eine schlupfbrustwarze ( rechte brust). die rechte hat jetzt durch das langzeitstillen eine babygerechte normale warze, die linke noch immer babyunfreundliche hohlwarze.
diese mega-silikonverdächtigen brüste kamen für diesmal aber nicht. wobei beide brüste am anfang noch gleich gross waren.
mit der linken hohlbrustwarze hat die kleine oft mächtig zu tun. manchmal heult sie sie einfach nur an, weil sie sie nicht raus bekommt. selbst vorheriges anpumpen mit der milchpumpe bringt nix
vor lauter verzweiflung geb ich der kleinen dann die rechte, wo sie blitzschnell andockt und schon schiesst die milch in strömen.
wenn sie an der linken trinkt, muss sie ganz schön kämpfen und schläft ganz schnell daran ein. wenn ich sie weckte und sie weiter daran trinkt, fängt sie irgendwann an unruhig und zappelig zu werden und weint die brust an, dockt wieder an, saugt kurz, weint wieder, ...
hingegen bei der rechten trinkt sie bis zum abwinken ohne probleme.
hab das gefühl, dass links auch viel weniger raus kommt als rechts. nicht nur jetzt mit einem mal sondern insgesamt von der menge die sie raus saugen kann.
denn seit ca. einer woche bildet sich die linke wieder zurück; wird nicht mehr so prall wie die rechte.
heute waren wir sehr lange spazieren und die kleine schlief und schlief und schlief... meine rechte brust wurde in der zeit wie ein ballon, tat sau mässig weh. man merkte die hart gewordenen milchdrüsen.
aber links war fehlanzeige. da tat sich nur minimal was... und mein mann ist schon wieder am nölen....
was kann ich machen oder kann ich überhaupt was machen, damit die linke halbwegs so ist wie die rechte???
bevor die linke kleiner wurde, hatte ich es so gehandhabt: erst die linke stillen, dann die rechte, damit die kleine dann bei der linken nicht auf einmal keine lust mehr hat zu saugen, da die rechte ja viel praktischer ist. aber meine hebi sagte, ich solle erst die rechte geben, damit die linke zu fliessen beginnt und dann leichter zu trinken wäre.

