Buch: Schlaf Kindlein,verflixt nochmal / Jerina Prekop - wer
Moderator: Giraeffchen
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Lösche Benutzer 3604
Buch: Schlaf Kindlein,verflixt nochmal / Jerina Prekop - wer
Hat jemand von euch dieses Buch gelesen ?
Ich bin grad dabei, und für mich ist´s irgendwie wie eine Offenbarung.
Mir kommt so vor, als würde da zu 100% von UNS geschrieben...
Es macht mich aber auch sehr traurig, denn trotz allerbester Absichten haben wir offensichtlich ziemlich vieles falsch gemacht.
Ich hab Theresa - nach einer irrsinnig schweren Geburt (die wir beide bald nicht dapackt hätten) - als Schreibaby heimgekriegt und war mit der Situation völlig allein gelassen, und auch total überfordert. Aber ich wollte immer nur das allerbeste für sie.
Wer das Buch gelesen hat, wird sich jetzt auskennen - für alle anderen wird´s wohl ein bisschen verwirrend werden...
Die HÜLLE hat Theresa (hoffentlich) in ausreichendem Maß bekommen. Ich hab sie die ersten Monate (nachts) gepuckt und vom ersten Tag an dem wir zuhause waren im Tragetuch getragen. Anders hätten wir die Zeit überhaupt nicht überstanden...
Den RHYTMUS... tja, nachdem sie sich standhaftest geweigert hat, die (gut gemeinte) Wiege anzunehmen (und ich wohl zu wenig konsequent war) hat sie den Rhytmus beim Tragen im TT bekommen. Oder bei den (wenigen) Ausfahrten im KiWa (weil sie den auch nie wirklich leiden konnte).
So weit - so gut.
Aber jetzt kommts...
SICHERHEIT hat sie dem Buch zufolge so gut wie keine, denn: wir hatten (bis dato unverändert...) nie einen gleichbleibenden Schlafplatz, also einen Ort, den Theresa auch mit "schlafen" assozieren kann. Nachdem anfangs wirklich gar nix funktioniert hat, hab ich natürlich experimentiert und verschiedenes angeboten (und genau das ist nicht gut...) und sie schlafen lassen, wo sie´s angeboten hat. Also mal im TT, mal im Auto im MaxiCosi, mal im KiWa, mal auf meinem Arm beim stillen...
Tagsüber schläft Theresa immer wo anders - je nachdem, wie es mir gelingt sie in den Schlaf zu bringen. Sie ist oft sooo müde, und ich weiß einfach oft nicht, wie ich´s machen soll. Einschlafstillen geht tagsüber so gut wie gar nicht - da wird sie nur grob, reißt auf mir rum, turnt am Kopf herum, zwickt in die Brust... Im Zweifelsfall hilft Autofahren... aber das ist etwas, was ICH nicht möchte - für jeden Schlaf ins Auto steigen.
Laut Prekop kann aber nur ein Kind, das Sicherheit (durch einen fixen Schlafplatz und durch eine sich sicher fühlende Mutter) hat auch "echte" Geborgenheit empfinden.
Dieses Kapitel hat mir besonders weh getan.
Ich versuche wirklich alles, um es unserer Kleinen gut gehen zu lassen, sie spüren zu lassen, daß sie geliebt wird. Aber scheinbar mache ich es durch meine oft konfuse, unsichere Art was das Schlafen angeht, für Theresa unmöglich, sich geborgen zu fühlen.
Selbst die Kinder vor 2 Generationen, die ins hinterste Zimmer ins Gitterbett gesteckt wurden und die man brüllen ließ, fühlten sich demzufolge "sicherer". Sie verspürten zwar keine Geborgenheit (wie auch...) aber sie hatten die Sicherheit, daß sie jeden Abend in den gleichen Raum gekommen sind - eine unveränderbare Tatsache - und daß niemand gekommen ist um sie zu trösten - auch eine unveränderbare Tatsache.
Laut Prekop haben diese Kinder mehr Sicherheit bekommen, als unsere Kinder heutzutage, denen wir in allerbester Absicht alles mögliche anbieten und ihnen immer mehr Freiräume schaffen. Freiräume, mit denen ein Baby nicht zurecht kommt.
Ich habe inzwischen schon einige Bücher rund ums Thema Schlaf gelesen - dieses hier ist aber für mich das erste, wo ich wirklich den Zusammenhang gewisser Dinge verstehe - und leider auch, warum unser Mädchen eine so schlechte Schläferin ist.
Ich bin grad dabei, und für mich ist´s irgendwie wie eine Offenbarung.
Mir kommt so vor, als würde da zu 100% von UNS geschrieben...
Es macht mich aber auch sehr traurig, denn trotz allerbester Absichten haben wir offensichtlich ziemlich vieles falsch gemacht.
Ich hab Theresa - nach einer irrsinnig schweren Geburt (die wir beide bald nicht dapackt hätten) - als Schreibaby heimgekriegt und war mit der Situation völlig allein gelassen, und auch total überfordert. Aber ich wollte immer nur das allerbeste für sie.
Wer das Buch gelesen hat, wird sich jetzt auskennen - für alle anderen wird´s wohl ein bisschen verwirrend werden...
Die HÜLLE hat Theresa (hoffentlich) in ausreichendem Maß bekommen. Ich hab sie die ersten Monate (nachts) gepuckt und vom ersten Tag an dem wir zuhause waren im Tragetuch getragen. Anders hätten wir die Zeit überhaupt nicht überstanden...
Den RHYTMUS... tja, nachdem sie sich standhaftest geweigert hat, die (gut gemeinte) Wiege anzunehmen (und ich wohl zu wenig konsequent war) hat sie den Rhytmus beim Tragen im TT bekommen. Oder bei den (wenigen) Ausfahrten im KiWa (weil sie den auch nie wirklich leiden konnte).
So weit - so gut.
Aber jetzt kommts...
SICHERHEIT hat sie dem Buch zufolge so gut wie keine, denn: wir hatten (bis dato unverändert...) nie einen gleichbleibenden Schlafplatz, also einen Ort, den Theresa auch mit "schlafen" assozieren kann. Nachdem anfangs wirklich gar nix funktioniert hat, hab ich natürlich experimentiert und verschiedenes angeboten (und genau das ist nicht gut...) und sie schlafen lassen, wo sie´s angeboten hat. Also mal im TT, mal im Auto im MaxiCosi, mal im KiWa, mal auf meinem Arm beim stillen...
Tagsüber schläft Theresa immer wo anders - je nachdem, wie es mir gelingt sie in den Schlaf zu bringen. Sie ist oft sooo müde, und ich weiß einfach oft nicht, wie ich´s machen soll. Einschlafstillen geht tagsüber so gut wie gar nicht - da wird sie nur grob, reißt auf mir rum, turnt am Kopf herum, zwickt in die Brust... Im Zweifelsfall hilft Autofahren... aber das ist etwas, was ICH nicht möchte - für jeden Schlaf ins Auto steigen.
Laut Prekop kann aber nur ein Kind, das Sicherheit (durch einen fixen Schlafplatz und durch eine sich sicher fühlende Mutter) hat auch "echte" Geborgenheit empfinden.
Dieses Kapitel hat mir besonders weh getan.
Ich versuche wirklich alles, um es unserer Kleinen gut gehen zu lassen, sie spüren zu lassen, daß sie geliebt wird. Aber scheinbar mache ich es durch meine oft konfuse, unsichere Art was das Schlafen angeht, für Theresa unmöglich, sich geborgen zu fühlen.
Selbst die Kinder vor 2 Generationen, die ins hinterste Zimmer ins Gitterbett gesteckt wurden und die man brüllen ließ, fühlten sich demzufolge "sicherer". Sie verspürten zwar keine Geborgenheit (wie auch...) aber sie hatten die Sicherheit, daß sie jeden Abend in den gleichen Raum gekommen sind - eine unveränderbare Tatsache - und daß niemand gekommen ist um sie zu trösten - auch eine unveränderbare Tatsache.
Laut Prekop haben diese Kinder mehr Sicherheit bekommen, als unsere Kinder heutzutage, denen wir in allerbester Absicht alles mögliche anbieten und ihnen immer mehr Freiräume schaffen. Freiräume, mit denen ein Baby nicht zurecht kommt.
Ich habe inzwischen schon einige Bücher rund ums Thema Schlaf gelesen - dieses hier ist aber für mich das erste, wo ich wirklich den Zusammenhang gewisser Dinge verstehe - und leider auch, warum unser Mädchen eine so schlechte Schläferin ist.
- isyisy
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 10.10.2007, 18:41
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Re: Buch: Schlaf Kindlein,verflixt nochmal / Jerina Prekop - wer
Hört sich spannend an, dein Buch!
Ich stelle fest, dass unser Kind deine genannten Punkte - so weit ich das sehe - bekommt. Sie wurde zwar nicht gepuckt (mochte sie nicht) aber im TT getragen, Rhythmus war auch nach einigen Wochen da und sie schläft schon immer an der gleichen Stelle (das Bett mussten wir austauschen, da irgendwann zu klein). Sie schläft trotzdem schlecht!!! Ich kann jetzt deine Sig nicht lesen und weiß nicht, wie alt deine Süße ist aber für Veränderung ist es ja nie zu spät. Wenn es dir so wichtig ist, in diesem Punkt Gewissheit zu bekommen, dann probier es doch einfach aus. Das wird bestimmt erst mal anstrengend aber vielleicht hilft es ja bei euch und wenn nicht, ist dir vielleicht auch geholfen - auf andere Art.
Ich stelle fest, dass unser Kind deine genannten Punkte - so weit ich das sehe - bekommt. Sie wurde zwar nicht gepuckt (mochte sie nicht) aber im TT getragen, Rhythmus war auch nach einigen Wochen da und sie schläft schon immer an der gleichen Stelle (das Bett mussten wir austauschen, da irgendwann zu klein). Sie schläft trotzdem schlecht!!! Ich kann jetzt deine Sig nicht lesen und weiß nicht, wie alt deine Süße ist aber für Veränderung ist es ja nie zu spät. Wenn es dir so wichtig ist, in diesem Punkt Gewissheit zu bekommen, dann probier es doch einfach aus. Das wird bestimmt erst mal anstrengend aber vielleicht hilft es ja bei euch und wenn nicht, ist dir vielleicht auch geholfen - auf andere Art.
Liebe Grüße
isy mit Großer (09/07) und Kleiner (04/10)
Hat dieser Satz fünf Wörter - oder sieben?
isy mit Großer (09/07) und Kleiner (04/10)
Hat dieser Satz fünf Wörter - oder sieben?
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Lösche Benutzer 3604
Re: Buch: Schlaf Kindlein,verflixt nochmal / Jerina Prekop - wer
Theresa wird am 15.01. ein Jahr.
Mein Mann ist jetzt dann eine Weile zuhause, da werden wir mal versuchen, einiges umzustellen. Zu zweit geht das leichter denke ich.
Insgesamt kann man ja durchaus sagen, daß Theresa ein selbstbewusstes, zufriedenes kleines Mäuscheni st. Nur mit dem Schlafen haut´s halt so überhaupt nicht hin. Überhaupt nicht stimmt eigentlich auch nicht - es gibt halt immer wieder Extrem-Situationen, wo´s einfach gar nicht geht. Dann sind wieder Tage, wo´s besser ist - und ich hab KEINE Ahnung, was der Auslöser für schlecht oder besser ist...
Mein Mann ist jetzt dann eine Weile zuhause, da werden wir mal versuchen, einiges umzustellen. Zu zweit geht das leichter denke ich.
Insgesamt kann man ja durchaus sagen, daß Theresa ein selbstbewusstes, zufriedenes kleines Mäuscheni st. Nur mit dem Schlafen haut´s halt so überhaupt nicht hin. Überhaupt nicht stimmt eigentlich auch nicht - es gibt halt immer wieder Extrem-Situationen, wo´s einfach gar nicht geht. Dann sind wieder Tage, wo´s besser ist - und ich hab KEINE Ahnung, was der Auslöser für schlecht oder besser ist...
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jusl
- Jusl Almighty
- Beiträge: 16020
- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: Buch: Schlaf Kindlein,verflixt nochmal / Jerina Prekop - wer
Ich hab schon recht viel von J. Prekop gelesen; vieles finde ich gut, manches aber auch nicht. Gerade diese Schlafplatz-Sache... der Schlafplatz meiner Babys war bisher einfach ICH oder mein Mann
- gut, wie sind auch immer dieselben...
Ansonsten finde ich das irgendwie "künstlich". Meine älteren Kinder haben ebenfalls überall geschlafen: an mir, an Papa, an Oma, im TT, im Auto, auf dem Sofa, im Bett. Eben da, wo's gerade gepasst hat. Ich fand das unstressig, sie haben/hatten keine Schlafprobleme, und ich bin absolut überzeugt, dass auch mit mehreren Schlafplätzen ein Sicherheitsgefühl entsteht.
LG,
Julia
Ansonsten finde ich das irgendwie "künstlich". Meine älteren Kinder haben ebenfalls überall geschlafen: an mir, an Papa, an Oma, im TT, im Auto, auf dem Sofa, im Bett. Eben da, wo's gerade gepasst hat. Ich fand das unstressig, sie haben/hatten keine Schlafprobleme, und ich bin absolut überzeugt, dass auch mit mehreren Schlafplätzen ein Sicherheitsgefühl entsteht.
LG,
Julia
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Lösche Benutzer 1828
Re: Buch: Schlaf Kindlein,verflixt nochmal / Jerina Prekop - wer
Ich halte gar nichts von der Frau - ich finde ihre Bücher kommen daher, als wollten sie den Kindern was Gute. Letztendlich ist sie aber auch dabei, hier Regeln aufzustellen, die Kinder zu konditionieren und den Eltern vom Bauchgefühl abzuraten.
Allein ihre Festhaltetherapie empfinde ich als Gewalt an Kindern.
http://www.rabeneltern.org/bib/expblog/ ... .php?id=74
(wir sollten hier übrigens auch mal eine Bibliothek einführen, fände ich klasse - ich selber habe auch einige Bücher hier)
Allein ihre Festhaltetherapie empfinde ich als Gewalt an Kindern.
http://www.rabeneltern.org/bib/expblog/ ... .php?id=74
(wir sollten hier übrigens auch mal eine Bibliothek einführen, fände ich klasse - ich selber habe auch einige Bücher hier)
- Feleni
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5046
- Registriert: 04.08.2006, 14:16
- Wohnort: Wunstorf
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Re: Buch: Schlaf Kindlein,verflixt nochmal / Jerina Prekop - wer
Ich hab das Buch zwar gelesen, aber schon vieles vergessen.
Wir hatten auch mit Jan kaum Probleme, bzw. die natürlichen Phasen, wo es mal besser und mal schlechter war, Jan zum Schlafen zu bewegen. Damit meine ich jetzt den Nachtschlaf, keine Schläfchen am Tag. In solchen "schlechten" Phasen las ich solche Bücher.
Eigentlich hab ich das Buch auch ausgeliehen, weil mit die CD mit der Schlafmusik empfohlen wurde und ich die mal anhören wollte.
Daraus hat sich ergeben, daß so 40 Min. vor Jans Schlafenszeit (Licht aus) die CD an ging (Weckfunktion im CD-Radio) und wenn die zu Ende war, lag Jan im Bett. Die Musik wird immer leiser, langsamer, beruhigender. Das fand ich sehr schön.
Was das Schlafen an Sich angeht: nachts schlief Jan immer in seinem Bett. Das haben wir begonnen, als Jan 6 Monate alt war. Egal, wie lange es dauerte, wir blieben bei ihm bis er schlief. Klar, ab und zu durfte er mit in unser Bett, wenn es gar nicht ging, aber eigentlich war er in seinem Bett, in seinem Zimmer.
Tagsüber habe ich nur den Mittagschlaf auch versucht, konsequent in seinem Zimmer machen zu lassen, aber der war/ist mir nicht so wichtig, da schlief er auch schon mal im Tuch, KiWa, Sofa, Fußboden,... Nur halt nachts nicht.
Ich weiß nicht genau, wie es mit Mathis laufen wird. Da es jetzt super klappt, Mathis im Liegen zu stillen (das konnte ich bei Jan gar nicht, deshalb stillte ich ihn nachts, sitzend auf dem Sessel in seinem Zimmer) schläft Mathis bei mir im Bett, was ne ganz andere Situation ist. Ob ich da mit 6 Monaten auf den Komfort (halb-)schlafend stillen zu können verzichten mag???
Ich hoffe, Du findest Hilfe. Alles Gute!
Wir hatten auch mit Jan kaum Probleme, bzw. die natürlichen Phasen, wo es mal besser und mal schlechter war, Jan zum Schlafen zu bewegen. Damit meine ich jetzt den Nachtschlaf, keine Schläfchen am Tag. In solchen "schlechten" Phasen las ich solche Bücher.
Eigentlich hab ich das Buch auch ausgeliehen, weil mit die CD mit der Schlafmusik empfohlen wurde und ich die mal anhören wollte.
Daraus hat sich ergeben, daß so 40 Min. vor Jans Schlafenszeit (Licht aus) die CD an ging (Weckfunktion im CD-Radio) und wenn die zu Ende war, lag Jan im Bett. Die Musik wird immer leiser, langsamer, beruhigender. Das fand ich sehr schön.
Was das Schlafen an Sich angeht: nachts schlief Jan immer in seinem Bett. Das haben wir begonnen, als Jan 6 Monate alt war. Egal, wie lange es dauerte, wir blieben bei ihm bis er schlief. Klar, ab und zu durfte er mit in unser Bett, wenn es gar nicht ging, aber eigentlich war er in seinem Bett, in seinem Zimmer.
Tagsüber habe ich nur den Mittagschlaf auch versucht, konsequent in seinem Zimmer machen zu lassen, aber der war/ist mir nicht so wichtig, da schlief er auch schon mal im Tuch, KiWa, Sofa, Fußboden,... Nur halt nachts nicht.
Ich weiß nicht genau, wie es mit Mathis laufen wird. Da es jetzt super klappt, Mathis im Liegen zu stillen (das konnte ich bei Jan gar nicht, deshalb stillte ich ihn nachts, sitzend auf dem Sessel in seinem Zimmer) schläft Mathis bei mir im Bett, was ne ganz andere Situation ist. Ob ich da mit 6 Monaten auf den Komfort (halb-)schlafend stillen zu können verzichten mag???
Ich hoffe, Du findest Hilfe. Alles Gute!
LG U. mit M. und unseren Kindern J. (*07/06), M.(*11/08) und F. (*10/10)
Mein Blog Mien lütte Stuuv - aber eher privat jetzt
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Annabanana
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1075
- Registriert: 29.04.2007, 23:45
- Wohnort: Friedberg
Re: Buch: Schlaf Kindlein,verflixt nochmal / Jerina Prekop - wer
Hallo,
dieses Buch von ihr habe ich nicht gelesen, andere schon und meine Meinung ist da sehr geteilt. Ich war auch schon einmal auf einem Vortrag bei ihr und muss sagen, dass sie mich da nur bedingt überzeugt hat.
Es ist sicher nicht die Bibel, wobei die Autorin so allmählich ja doch ein entsprechendes Alter erreicht hätte;-)). Hast Du schon Schlafen und Wachen von Sears gelesen? Das finde ich überzeugender.
Meine (bisherigen) 3 Kinder sind ganz unterschiedliche Schläfer gewesen als Babys und junge Kleinkinder: Die Große hat schon immer nur sehr schwer in den Schlaf gefunden, war oft wieder wach, etc, etc. Der Mittlere hat den Schlaf quasi erfunden, ein unglaublich guter, sehr entspannter Schläfer. Der Kleine fällt insofern raus, als dass er krank war, die ersten 18 Monate waren eine Katastrophe, jetzt schläft er auch gut. Am wenigsten Schlaf brauchte und braucht eindeutig meine Große, sie wacht heute noch schnell auf. Aber in den Schlaf begleitet wurden alle 3 ziemlich ähnlich (nämlich immer so wie es gerade gepasst hat, ob im Tuch oder auf der Couch, oder im Bett), nur dass es bei den einen eben länger gedauert hat, als bei den anderen. Ich glaube daher nicht wirklich, dass es bei einem so kleinen Kind wie Deinem schon um Konditionierung geht, sondern viel eher, dass das Schlafverhalten wesensbedingt ist. Du kannst Deinem Kind schließlich nicht die Augen zu machen, das muss es schon selbst machen.
LG, Silke
dieses Buch von ihr habe ich nicht gelesen, andere schon und meine Meinung ist da sehr geteilt. Ich war auch schon einmal auf einem Vortrag bei ihr und muss sagen, dass sie mich da nur bedingt überzeugt hat.
Es ist sicher nicht die Bibel, wobei die Autorin so allmählich ja doch ein entsprechendes Alter erreicht hätte;-)). Hast Du schon Schlafen und Wachen von Sears gelesen? Das finde ich überzeugender.
Meine (bisherigen) 3 Kinder sind ganz unterschiedliche Schläfer gewesen als Babys und junge Kleinkinder: Die Große hat schon immer nur sehr schwer in den Schlaf gefunden, war oft wieder wach, etc, etc. Der Mittlere hat den Schlaf quasi erfunden, ein unglaublich guter, sehr entspannter Schläfer. Der Kleine fällt insofern raus, als dass er krank war, die ersten 18 Monate waren eine Katastrophe, jetzt schläft er auch gut. Am wenigsten Schlaf brauchte und braucht eindeutig meine Große, sie wacht heute noch schnell auf. Aber in den Schlaf begleitet wurden alle 3 ziemlich ähnlich (nämlich immer so wie es gerade gepasst hat, ob im Tuch oder auf der Couch, oder im Bett), nur dass es bei den einen eben länger gedauert hat, als bei den anderen. Ich glaube daher nicht wirklich, dass es bei einem so kleinen Kind wie Deinem schon um Konditionierung geht, sondern viel eher, dass das Schlafverhalten wesensbedingt ist. Du kannst Deinem Kind schließlich nicht die Augen zu machen, das muss es schon selbst machen.
LG, Silke
- Seerose
- Miss SuTiversum
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Re: Buch: Schlaf Kindlein,verflixt nochmal / Jerina Prekop - wer
Geht mir ähnlich, also daß ich so gar nichts von ihr halte. Sagen wir so, sie ist nicht gerade SuT-konform.Sandküste hat geschrieben:Ich halte gar nichts von der Frau - ich finde ihre Bücher kommen daher, als wollten sie den Kindern was Gute. Letztendlich ist sie aber auch dabei, hier Regeln aufzustellen, die Kinder zu konditionieren und den Eltern vom Bauchgefühl abzuraten.
Allein ihre Festhaltetherapie empfinde ich als Gewalt an Kindern.
http://www.rabeneltern.org/bib/expblog/ ... .php?id=74
(wir sollten hier übrigens auch mal eine Bibliothek einführen, fände ich klasse - ich selber habe auch einige Bücher hier)
Ein Mütterzentrum hier in München hatte sie mal eingeladen und da der Eintritt nicht billig war, hab ich erstmal im Netz geschaut, wie sie so drauf ist. Was ich da gelesen habe, hat mir dann gereicht. Genau, diese Festhaltetherapie, die scheint sie immer selbst vorzuführen bei ihren Vorträgen kugelt sich dann mit einem anderen Vortragenden auf dem Boden...
Was meinst Du eigentlich mit Bibliothek? Bücher, die wir selbst besitzen und anderen aus dem Forum zur Verfügung stellen würden? Wär keine schlechte Idee..
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Seerose
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Lösche Benutzer 1828
Re: Buch: Schlaf Kindlein,verflixt nochmal / Jerina Prekop - wer
Das wäre auch keine schlechte Idee
- ich meinte aber Buchkritiken/Buchbesprechungen.
Aber meine Bücher würde ich auch herumreichen - gerne!
Aber meine Bücher würde ich auch herumreichen - gerne!
- Seerose
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Re: Buch: Schlaf Kindlein,verflixt nochmal / Jerina Prekop - wer
Öh, die gibt's doch schon???? Deswegen hab ich's erst gar nicht verstanden... Hmmm, ich schau gleich mal... verschwunden?Sandküste hat geschrieben:Das wäre auch keine schlechte Idee- ich meinte aber Buchkritiken/Buchbesprechungen.
Aber meine Bücher würde ich auch herumreichen - gerne!
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