Ich bin neu und hab auch eine "Stillgeschichte" bzw. Problem

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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jutta76
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Ich bin neu und hab auch eine "Stillgeschichte" bzw. Problem

Beitrag von jutta76 »

Hallo Ihr Lieben!
Ich fang jetzt mal an zu schreiben, wenn ich aufhör, dann ist mein Kleiner wieder wach, dann schreib ich später weiter. :wink:

Also ich heiße Jutta und komme aus Oberösterreich. Ich bin verheiratet, 32 und habe am 29.9.08 mein erstes Kind bekommen. Niklas ist um 15.33 per Notkaiserschnitt geholt worden, da er die Nabelschnur 3 x um den Hals hatte. Morgens um 6 Uhr hatte ich einen Blasensprung und dann wurde den ganzen Tag gewartet, ob es nicht doch noch auf natürliche Weise geht. Ständig wurden mir Wehenhämmer gespritzt, da Niklas Herztöne bei jeder Wehe abgefallen sind. Naja, auf jeden Fall wurde dann auf die Schnelle ein Kaiserschnitt gemacht und mein Zwergl ist gesund und es geht ihm gut. Um 19 Uhr hab ich ihn das erste Mal auf der Säuglingsstation besuchen dürfen, er lag im Brutkasten, wo er über Nacht zur Beobachtung blieb. Erst am nächsten Tag um ca. 13 Uhr wurde er mir gebracht und da wurde er mir auch das erste Mal angelegt. Auf der Säuglingsstation bekam er gleich Fläschchen, wodurch er natürlich gleich zugenommen hat. Da ich natürlich keine Milch hatte, hat er erstmal abgenommen und die Schwestern haben rot gesehen! Ich musst vor und nach dem Stillen wiegen und wenn er nicht genug getrunken hatte, dann wurde ihm ein Fläschchen zugefüttert. Mir passte das gar nicht, weil ich merkte, daß er an der Brust auf einmal zu bocken anfing und dann das Fläschchen gierig trank. Ich sah meine Stillzukunft dahinschwinden und hab dann gedacht: Hey, Du bist die Mutter, Du bestimmst, was gemacht wird!!! Ich hab dann der Schwester gesagt, daß ich nicht mehr einverstanden damit bin, daß zugefüttert wird und ich es nur mit Stillen versuchen will, und wenn ich den ganzen Tag stillen muss. Ich musste das mit dem Kinderarzt abklären, weil ich kein Risiko eingehen wollte und der gab seine Zustimmung. Wir zogen uns auf unser Zimmer zurück und das Stillen klappte wunderbar, als wir dem Druck der Schwestern im Stillzimmer nicht mehr ausgesetzt waren. Ein großer Trinker war er allerdings trotzdem nicht.
Als wir daheim waren, redeten mir meine Mutter und meine Oma ein, daß ich langsam einen Rhytmus zusammenbringen muss und ihn nur alle 3 h füttern soll. das hab ich gemacht, aber er hat geschrien und geschrien. Meine Mutter (die nie gestillt hat) meinte: Also ich weiß nicht, ob die Stillerei so gut ist, du siehst doch, wie sehr er Bauchschmerzen hat!!! Auch mein Vater meint: Vielleicht sollst Du mit der Stillerei aufhören!!!
Meine Schwester hat mich bestärkt und meinte, mach weiter, Stillen ist das beste für dein Kind, aber halte dich an die 3 Stunden. Wenn Du darunter stillst, dann wird in seinem Bauch die Milch sauer (wenn alte und neue zusammenkommt) und dann hat er noch mehr Blähungen. Ich hab mich also großteils daran gehalten und hatte ein schlechtes Gewissen, wenn ich ihn mal nach 2 Stunden angelegt habe.
Wir waren beim Kinderarzt, der hat uns Milchsäurebakterientropfen verschrieben, die auch keine Besserung brachten. Wir waren beim Osteopathen, der meinte, sein Zwerchfell ist verspannt, davon kommen die Blähungen! Wir sind nach wie vor dort in Behandlung, weil es meinem Kleinen gut tut.
Auf jeden Fall waren wir bei der U2 als er 6 Wochen war und da hatte er in 2 Wochen nur 40 g zugenommen. Der Arzt meinte, das ist zu wenig und ich muss Fläschchen zufüttern. Für mich ist eine Welt zusammengebrochen, hab mich unfähig gefühlt. Erst kann ich mein Kind nicht normal auf die Welt bringen und dann kann ich es auch nicht ernähren!!! Ich hab nur noch geheult und hab ihm widerwillig das FLäschchen gegeben, nach jedem Stillen und er hat es gierig angenommen. Das war ein Dienstag, Mittwoch haben wir zugefüttert und da hab ich erfahren, daß es in unserem KRankenhaus eine Stillambulanz gibt und das die immer Donnerstags besetzt ist.
Da bin ich dann gleich am Donnerstag hin und die Schwester war toll. Sie war total ruhig, hat sich meinen Zwerg angesehen und ihn gewogen. Sie hat sich genau angesehen, wie ich ihn anlege, hat mich korrigiert und hat darauf geachtet, wie er ansaugt. Sie hat mir gesagt, worauf ich achten soll und ich hab mich wieder sicher gefühlt. Sie hat vorgeschlagen, daß ich am Wochenende "Powerstillen" soll, hat mir einen Stilltee empfohlen und am Montag sollte ich wieder kommen. Ich hab den Tee getrunken und fast nur gestillt, solange, bis meine Brustwarzen blutig waren und er dadurch Blut erbrochen hatte und dennoch hatte er am Montag 5 g abgenommen. :cry: :cry: :cry:
Sie hat dann gesagt, sie traut sich nun auch nichts anderes mehr sagen, als daß ich zufüttern muss. Mal sehen, vielleicht kann ich das Fläschchen dann wieder weg lassen. Ich hab dann also wieder zugefüttert und wir sind beide wieder zur Ruhe gekommen. Niklas war ausgeglichen, satt und ruhig und hat brav geschlafen, das hat er vorher nie gemacht!!
Am Donnerstag sind wir wieder hin und er hatte schön zugenommen gehabt. In der 1. Woche zufüttern hat er 460 g zugenommen, in der zweiten dann 160 g. Gerade haben wir die 3. Woche zufüttern hinter uns und ich mach es immer so, daß ich ihn erst an beiden Seiten anlege und ihm dann die Flasche anbiete. Wenn er fertig ist mit Stillen, dann ist die Brust nicht leer, wenn ich drücke und deshalb hab ich mir ein Abpumpgerät ausgeliehen um eine größere Nachfrage zu simulieren. Viel kommt da allerdings nicht raus und ich muss zugegen, daß ich etwas nachlässig bin. Erst stillen 30 min oder länger, dann Flasche und dann abpumoen,
jutta76
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Re: Ich bin neu und hab auch eine "Stillgeschichte" bzw. Problem

Beitrag von jutta76 »

das dauert seine Zeit und die muss man erstmal haben. Jetzt hab ich etwas den Faden verloren, aber ich denke, ich hab eh erstmal alles gesagt. Achso, das Gewicht wär vielleicht auch noch wichtig. Er hatte 2.855 g Geburtsgewicht und 48 cm und wog mit 10 Wochen 4.350 g und 58 cm.

Was können mir die Profis unter Euch raten? Ich schätze mal, daß doch die Milch zu wenig ist, daß er sich dann am Schluß zu viel anstrengne muss, um was zu erwischen und dann doch die Flasche vorzieht. Er trinkt beide Brüste und dann noch ca. 60 ml aus der Flasche.
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Re: Ich bin neu und hab auch eine "Stillgeschichte" bzw. Problem

Beitrag von jutta76 »

Da ist mein Schatz:
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tragefee
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Re: Ich bin neu und hab auch eine "Stillgeschichte" bzw. Problem

Beitrag von tragefee »

Hallo Jutta,

herzlich Willkommen hier im Forum! Bestimmt werden sich noch die Experten äußern. Wollte dir nur mal sagen, was für eine starke Mama du bist. Toll, dass du so für deinen Kleinen kämpfst. Und er ist wirklich super süß!

Alles alles Gute für Euch und ganz liebe Grüße nach Oberösterreich!
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Hauptstadtkind
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Re: Ich bin neu und hab auch eine "Stillgeschichte" bzw. Problem

Beitrag von Hauptstadtkind »

Hallo Jutta,

ich trau mich nicht, was dazu zu schreiben, sonst schimpfe ich und fluche :oops: (nicht auf dich!). Die Experten hier sind einfühlsamer ^^.

Aber eine Frage: Hat dir niemand in der Stillambulanz gesagt, dass du einfach nach Bedarf stillen sollst? Du solltest "nur" übers WE Powerstillen (deine armen Brustwarzen :shock: :shock: :shock: )?

Lass dich drücken und nochmal herzlich willkommen hier! :D Mit etwas Glück und Geschick wirst du wahrscheinlich die Flasche weglassen können. Ich finde toll, dass du bis hierher so tapfer durchgehalten hast! :D Viele geben ja schon im Krankenhaus auf.
mit Großkind (7) und Kleinkind (3)

Es kommt nicht darauf an, wo jemand steht. Wichtiger ist, in welche Richtung er blickt. (Terry Pratchett)
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Re: Ich bin neu und hab auch eine "Stillgeschichte" bzw. Problem

Beitrag von jusl »

Hallo Jutta,

erstmal: Respekt!! Du musst wirklich hart um Eure Stillbeziehung kämpfen - das wird Dir später sicher noch viiiiel nützen!... ;-)

Ich möchte Dich ermutigen, Dir eine gute Stillberaterin vor Ort zu suchen, (mit der es auch menschlich passt!), die Dich auf dem Weg zum Vollstillen unterstützt. Du hast ja selbst gemerkt: es ist noch Milch in der Brust. Die Milchbildung als solche ist daher (noch) nicht das Problem, sondern: Dein Baby befördert sie vermutlich nicht korrekt heraus.
Dafür spricht:
1. die geringe Gewichtszunahme beim Stillen (gekoppelt mit "ewigem Nuckeln")
2. die Tatsache, dass er als erstes / von Beginn an an künstlichen Saugern gesaugt hat
3. Deine blutigen Brustwarzen.

Als Erklärung zu 1.) ein korrekt und intensiv saugendes Baby stimuliert die Brust zur Milchbildung UND löst dabei den Milchspendereflex aus. Die Hauptmilch wird WÄHREND des Stillens gebildet. Saugt ein Baby "falsch", dann kommt es an die Milch nicht ausreichend heran (und auf Dauer geht auch die Produktion zurück)
Zu 2.) Fast alle Babys haben technische Schwierigkeiten, zwischen Brust und Flasche zu wechseln; dafür sind tatsächlich verschiedene Techniken nötig, was das Kind konkret mit Zunge/Kiefer/Rachen machen muss. Dein Baby versucht wahrscheinlich mit der "Flaschentechnik" an der Brust zu trinken. Das geht nicht... (der Fachbegriff dazu heißt: "Saugverwirrung")
zu 3.) ergibt sich aus 2.) ;-) Bei korrekt saugenden Kindern liegt die Brustwarze weit hinten im Rachen und erfährt eigentlich keine Reibung/Zug/Quetschung. Wunde Brustwarzen sind quasi immer ein Zeichen falscher Saugtechnik.

Meine Empfehlung: nötiges Zufüttern sollte ab sofort "stillfreundlich" geschehen, d.h. ohne Saugen an künstlichen Saugern. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten; die einfachsten sind Bechern oder Softcup.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein saugverwirrtes Baby zu lehren, korrekt an der Brust zu trinken. Eine erfahrene Stillberaterin kann sicherlich am ehesten empfehlen, was für Euch am besten und schnellsten funktionieren könnte. In Frage kommen da Zungen- und Saugtrainings, Fingerfeeding, Brusternährungsset u.ä.
In jedem Falle gilt: v.a. in den ersten Lebenswochen können Saugschwierigkeiten quasi 100%ig erfolgreich behandelt werden. Und wichtig zu wissen: diese Methoden arbeiten sämtlich NICHT gegen den Willen des Kindes oder mit Hungern/Schreienlassen o.ä.! Der zeitliche Rahmen kann sehr unteschiedlich aussehen (meiner Erfahrung nach bei kleinen Babys: irgendwas zwischen 2 Tagen und 2 Wochen ;-))

Ich hoffe, das hilft erstmal weiter, Rückfragen immer gerne.

LG;
Julia
jutta76
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Re: Ich bin neu und hab auch eine "Stillgeschichte" bzw. Problem

Beitrag von jutta76 »

Danke Euch für Eure Antworten. Ich habe schon im Krankenhaus ein Stillhütchen bekommen, mit dem ich lange gestillt hab. Sobald ich es weg gelassen hab, hatte ich wunde Brustwarzen. Das ist allerdings vorbei, seit ich in der Stillambulanz war und sie mich und Niklas korrigiert hat. Hab ich das richtig verstanden? Ich soll ihn mit dem Becher füttern? 60 ml mit dem Becher? Das dauert ja ewig, oder? Kann mir das gerade gar nicht vorstellen. Hab mir gestern den Supermilchbildungstee von Alnatura gekauft, mal sehen, ob die was bewirken.
Was meint ihr zum Abpumpen? Soll ich das weitermachen?
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Muschelsucherin
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Re: Ich bin neu und hab auch eine "Stillgeschichte" bzw. Problem

Beitrag von Muschelsucherin »

Hallo!
Ich möchte dir auch zuerst mal Respekt zollen, weil ich finde, dass du das ganz toll machst und so stark dafür kämpfst, dass du und dein Kleiner stillen können.
Ich möchte dir gern raten, dass du dir eine Stillberaterin suchst. Schau mal auf der Homepage von der LLL oder auch bei der AFS. Bei der AFS bin ich mir nicht sicher, ob sie in Österreich auch Stillberaterinnen haben. Aber die LLL arbeitet weltweit.
Ich hab dir was rausgesucht: http://www.lalecheliga.at/beraterinnen/ ... rreich.php
Ruf eine Stillberaterin aus deiner Region an und sie wird mit der erstmal am Telefon sprechen und ich bin sicher, dass sie auch zu dir kommen wird. Sie zeigt dir, wie das Füttern mit dem Becher oder einem Fingerfeeder geht, hilft dir beim Anlegen und mit ihr kannst du deine Erlebnisse besprechen.
Ich wünsche euch alles Gute!
Liebe Grüße
Barbara
Liebe Grüße von B. mit Bär (März 2008), Maus (März 2010) und

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ClauWi-Trageberaterin GK
jutta76
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Re: Ich bin neu und hab auch eine "Stillgeschichte" bzw. Problem

Beitrag von jutta76 »

Ich hab schon mit einer LLL Stillberaterin besprochen, die mich an die Stillambulanz verwiesen hat, weil ihr das "zu heiß" war wegen dem Gewicht und so. Ich hab ja die Stillschwester in der Stillambulanz, die total nett, ruhig und kompetent ist.
Ich hab die halbe Nacht überlegt und mir gedacht, daß es vielleicht nützlich ist, wenn ich jetzt mal bis Donnerstag mitschreibe, wieviel Fläschchen er am Tag trinkt. Vielleicht kann man dann besser beurteilen, ob man es weglassen oder reduzieren soll. Momentan ganz weg lassen geht doch nicht, dann hat er ja wieder Hunger wie verrückt, oder?
Durch abpumpen steigert man eigentlich die Milchproduktion, oder? Das hat bei mir nicht so richtig funktioniert hab ich das Gefühl.
jusl
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Re: Ich bin neu und hab auch eine "Stillgeschichte" bzw. Problem

Beitrag von jusl »

Ruf die LLL-Beraterin (oder eine andere ;-)) noch mal an - eigentlich sollte nämlich nicht einfach "verwiesen", sondern zusammengearbeitet(!) werden. ;-)
Du könntest der Beraterin sagen, dass die Gewichtsentwicklung von dieser Säuglingsschwester o.ä. kontrolliert wird - VON IHR möchtest Du "nur" gezeigt kriegen, wie man ein Baby korrektes Saugen lehrt und gleichzeitig die Milchmenge steigert.
Ich hab die halbe Nacht überlegt und mir gedacht, daß es vielleicht nützlich ist, wenn ich jetzt mal bis Donnerstag mitschreibe, wieviel Fläschchen er am Tag trinkt.
Ja, das ist sicher sinnvoll. Es gibt die Faustregel, dass man zusätzliche Fläschchen erst dann komplett weglassen kann, wenn das Baby nur noch maximal EINS am Tag bekommt und den Rest stillt.
Falls Dein Baby eigentlich schon eine gute Saugtechnik hat, und es "nur noch" darum geht, Deine Milchmenge zu steigern, dann könntest Du das Stillen mit dem Brusternährungsset (Medela) in Erwägung ziehen. Dies ist ein Stillhilfsmittel, bei dem ein Baby WÄHREND des Stillens an der Brust zugefüttert wird. Der Vorteil ist, dass das Baby KOMPLETT an der Brust trinkt, also keine weitere Saugverwirrung bekommen kann, und gleichzeitig die Milchbildung angeregt wird, WEIL das Baby ja an der Brust saugt. (Zusätzliche Milch wird mit einem kleinen Schläuchlein, was an die Brust angeklebt wird, zugefüttert.). Auf zusätzliches Pumpen kann oft verzichtet werden. Nachteil: man muss den Umgang damit lernen. Sehr sinnvoll ist eine persönliche Begleitung durch eine damit erfahrene Stillberaterin.
Infos dazu gibt's z.B. auf www.stillunterstuetzung.de .
Ich soll ihn mit dem Becher füttern? 60 ml mit dem Becher? Das dauert ja ewig, oder?
Das ist unterschiedlich! Häufig dauert dies NICHT wesentlich länger als mit der Flasche, v.a. mit dem Softcup (eine Art Becher, bei dem aber weniger verschüttet werden kann) sind viele Mütter recht zufrieden.

Es wäre wirklich gut, wenn Du die Möglichkeit hättest, mit Begleitung auszuprobieren, wie Ihr diese anstrengende Zeit am schnellsten überwinden könnt - ich drück Dir die Daumen!

LG,
Julia
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