Also, ich lese immer stückweise, wie es die Zeit zu zulässt. Ihr kennt das ja. Ist wirklich viel Text. Puh.
Was mir besonders hängengeblieben ist bis jetzt ist:
- Das Baby isst selber mit am Tisch mit anderen aus der Familie (nicht alleine). Man hält ihm nichts hin.
- Bis etwa 8/9 Monate hat das Baby keine Ahnung, dass Essen und Hunger stillen was Gemeinsam haben. Bis dahin ist es Spiel, Entdecken und Nachahmung
- Angeboten wird alles, was die Familie auch isst, außer natürlich Junkfood und sowas - aber das ist klar, oder?
- Gewürze sind sogar erwünscht, außer Salz
- Auch familienuntypische Speisen sollen serviert werden
- Alles ist völlig ungezwungen. Essen ist positiv und macht Spaß.
- Milch (Muttermilch oder Pulver) ist die Hauptnahrung wann und wieviel auch immer (wird andauernd betont!)
- Baby ist kompetent genug selber auszuwählen was es essen möchte
- Es gibt keine Regeln von wegen ein neues Gemüse die Woche oder sowas
- Sauerei ist unumgänglich

- Verschluckrisiko ist gering, weil Baby das Hantieren lernt
- Wenn das Baby mit 6 Monaten selber Essen in die Hand nehmen und zum Mund führen kann, warum soll man ihm dann Brei füttern und dann nach ner Weile an das Selberessen wieder gewöhnen?
- Baby lernt, dass Essen verschiedene Konsistenzen hat in der Hand und im Mund
Es gibt viele Ideen für Fingerfood und Dips (zum Beispiel Kichererbsenpüree, Guacamole, sogar Dhal!). Häppchen sind auch aus Fleisch, Fisch.
Angefangen wird mit Gemüse und Obst.
Liebe Grüße, lunettchen mit Schätzchen 5/08 und 9/11.