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5 Monate - Gewicht stagniert seit Wochen

Verfasst: 25.01.2025, 18:21
von Jackdaw
Liebe Forengemeinde,

nachdem ich beim Lesen den Eindruck gewonnen habe, dass hier schon vielen geholfen werden konnte, hoffe ich nun auch auf fachkundigen Input und/oder etwas Rückversicherung.

Unser Sohn, derzeit 24 Wochen alt, nimmt seit Ende November nicht mehr zu und ist von je her recht zart gebaut, sodass wir uns langsam Sorgen um seine Entwicklung machen. Er ist ein sehr aktives Baby, das eigentlich nur im Schlaf still hält und außerdem ist er ein Spuckkind, sodass wir uns grundsätzlich nicht wundern, dass er nur schwer zunimmt.

Hier die Daten, die wir haben (wir haben selbst keine Babywaage):
09.08.24 3310g Geburt KH (50cm)
11.08.24 3020g Entlassung KH
15.08.24 3120g Hebamme
19.08.24 3380g Hebamme
23.08.24 3550g Hebamme
29.08.24 3830g Hebamme
02.09.24 4100g Hebamme
09.09.24 4420g Hebamme
25.09.24 4980g Kinderarzt U3
21.11.24 6180g Kinderarzt U4 (63cm)
08.01.25 6110g Kinderarzt (65,6cm)
22.01.25 6220g Kinderarzt

Und die Fragen:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Junge

* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Am ersten Tag im KH wurde per Spritze etwas zugefüttert, da noch kein Milcheinschuss da war. Ansonsten bisher keine Zufütterung. Wir wären grundsätzlich nicht gegen das Zufüttern, aber der kleine nimmt keine der bisher 6 getesteten Pre-Sorten.

* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wir stillen 7-8x am Tag, je zwischen 5-7 Minuten, eine Brust. In der ersten Nachthälfte schläft er zwischen 5 und 6 Stunden, danach kommt er alle 2-4h, tagsüber 4 Schläfchen zwischen 30 Minuten und 2 Stunden

* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
4-5 nasse Windeln (wobei: was ist wirklich nass?) und bis vor kurzem 1-3x Stuhlgang am Tag. Wir haben kürzlich (auch auf Anraten des KiA) einen neuen Beikostversuch gestartet und der Kleine hat seinen Brei sehr gerne gegessen. Seither kommt nur noch 1x täglich oder alle 2 Tage Stuhlgang und er scheint sich damit zu quälen und Bauchschmerzen zu haben. Der Stuhlgang hat jetzt quasi die Konsistenz des gegebenen Breis. Wir pausieren den Brei wegen der Bauchschmerzen derzeit wieder.

* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Nach Milcheinschuss habe ich einige Tage Stillhütchen benutzt, weil die Brust zu prall war. Danach hat es eigentlich gut geklappt. Der Kleine ist ein motorisch sehr aktives/unruhiges Baby, auch an der Brust. Geduld, um auf den MSR zu warten, hat er z.B. leider häufig gar nicht. Er zieht gegen Ende des Stillens häufig die Brustwarze lang und dockt immer wieder an und ab. Wenn man ihm dann die zweite Brust anbietet, macht er das dort weiter. Wenn er müde oder überreizt ist, geht an der Brust überhaupt nichts mehr, wir stillen daher meistens nach seinen Schläfchen.
Ein eher neues Problem: Manchmal fängt er beim Stillen an zu Brüllen wie am Spieß, meistens kommt dann beim Herumtragen ein großes Bäuerchen, oft auch mit viel Milch.

* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Er kennt alles drei. Aus der Flasche bekommt er gelegentlich, wenn ich länger unterwegs bin abgepumpte MuMi. Bei der Flasche braucht er deutlich länger als an der Brust für eine Mahlzeit. Schnuller gibt’s zum Einschlafen (er ist leider nur ganz am Anfang beim Stillen eingeschlafen), im Auto, beim Arzt.

* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
KiA und Hebamme wurden bereits wegen dem Gewicht kontaktiert. Es wurde empfohlen zügig mit der Beikost zu beginnen. Bei einer Osteopathin waren wir 2 mal, es wurde jedoch nichts gravierendes gefunden.

* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Ich habe eine leichte Schilddrüsenunterfunktion und leicht erhöhte männliche Hormonwerte (ist in der Kinderwunschzeit festgestellt worden).
Der Kleine spuckt wie gesagt sehr viel und unabhängig davon, wie lange die letzte Mahlzeit her ist. Ich würde schätzen 4-5 "gute" Spucker kommen nach jeder Mahlzeit mindestens zusammen.

* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
1. Kind

Mich stresst und verunsichert das Thema inzwischen sehr, was natürlich total kontraproduktiv ist. Und dann stresst mich, dass es mich so stresst usw. :-?

Danke schon mal fürs Lesen!

Re: 5 Monate - Gewicht stagniert seit Wochen

Verfasst: 25.01.2025, 20:20
von klecksauge
Herzlich Willkommen!

Ich melde mich morgen bei dir.

Re: 5 Monate - Gewicht stagniert seit Wochen

Verfasst: 27.01.2025, 15:28
von Jackdaw
klecksauge hat geschrieben: 25.01.2025, 20:20 Herzlich Willkommen!

Ich melde mich morgen bei dir.
Ja, gerne. Danke schon mal!

Re: 5 Monate - Gewicht stagniert seit Wochen

Verfasst: 27.01.2025, 22:59
von klecksauge
Moin!

Nur kurz, ich versuche morgen nachmittag vom Laptop ausführlicher zu schreiben.

Laut der Kurve war bis zum 4. Monat alles in Ordnung.

Meine spontanen Gedanken:
Habt ihr da irgendwas geändert?
Flasche oder Schnuller eingeführt oder regelmäßiger genutzt?

War er schon immer so fix fertig? Hat sich da irgendwann irgendwas geändert?

Wurde schon mal ernsthaft dem Thema Spucken nachgegangen?

Zum Thema Beikost schreibe ich morgen was.

Re: 5 Monate - Gewicht stagniert seit Wochen

Verfasst: 28.01.2025, 12:00
von Jackdaw
Hallo!

Danke für deine Rückmeldung.

Bis zum 4. Monat heißt bis ca. zur 9. Lebenswoche? In der Zeit war mein Rückbilungskurs, da hat er für 5 Wochen 1x die Woche ein Fläschchen bekommen. Das war auch die "intensivste" Nutzung des Fläschchens bisher. Danach hat er vielleicht noch 3x die Flasche bekommen, seit Mitte Dezember hat er gar kein Fläschchen mehr bekommen. Ich kriege auch einfach nicht mehr genug abgepumpt als dass wir Fläschchen geben könnten. Ungefähr ab der Zeit wurde auch sein Schlaf immer schlechter (das Thema ist leider auch eine riesige Baustelle), er wollte ab da tagsüber nur noch in der Trage schlafen und auch den Nachtschlaf starten wir immer noch in der Trage. Tagsüber geht inzwischen auch Federwiege. Das haben wir bisher aber einfach seiner Entwicklung zugeschrieben. Rückenlage war leider von Anfang an überhaupt nicht sein Ding und ist es auch immer noch nicht.

Den Schnuller haben wir sehr früh eingeführt (ich denke ca. 2 Wochen nach Geburt), da wir uns mit den Schlafen nicht mehr anders zu helfen wussten. Tagsüber ist er da noch öfter an der Brust eingeschlafen, aber abends ging irgendwie gar nichts mehr und an der Brust hat er sich immer total in Rage geschrien.

Er war nicht immer ganz so schnell fertig, das stimmt. Es gab eine Zeit, da hat er eher 10-15 Minuten getrunken. Ich kann dir aber leider nicht mehr so genau sagen, wann sich das geändert hat. Aber er war schon zu Zeiten des Rückbildungskurses an der Brust schneller fertig als an dem Fläschchen. Mein Mann hat sich nämlich total gewundert, dass er 25 Minuten braucht, um das Fläschchen leer zu bekommen. Trotzdem ist die Zeit an der Brust tatsächlich kürzer geworden. Das er nach dem Stillen manchmal schreit wie am Spieß ist relativ neu, wird gefühlt aber immer häufiger.

Das Thema Spucken nimmt bisher keiner ernst. "Speikind - Gedeihkind" kann ich nicht mehr hören. Wir sind uns sicher, dass ihn das Spucken zumindest nervt. Wenn er aus dem Nichts heraus quengelt, halten wir schon automatisch ein Spucktuch hin, weil dann sehr oft ein Schwall kommt. Wir hören auch, wie es im Magen blubbert und wie immer wieder etwas hochsteigt, was er dann oft wieder runter schluckt. Er verschluckt sich auch häufig einfach so, auch nachts, wovon er dann natürlich aufwacht. Da er aber nicht "1,5m weit im Strahl" spuckt, möchte bisher niemand etwas untersuchen. Wir sprechen das Thema wirklich bei jeder Untersuchung wieder an. Der Kinderarzt vermutet zu wenig Milch (kann ich schlecht widerlegen) oder eine schlechte Saugtechnik. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass er die Brust mit einer besseren Technik noch weicher und "leerer" trinken könnte. Meine Hebamme meint, ich könnte die Milch nahrhafter bekommen mit einer besseren Ernährung. Beide glauben, dass Beikost die Lösung ist und wollen diese zügig hochfahren. Ich hab wegen der Verdauung so meine Zweifel, aber vielleicht muss der Kleine durch ein paar Bauchschmerzen durch? Ich möchte das Thema Beikost aber eigentlich entspannt und im Tempo des Kleinen angehen. Menno :?

Stimmt es eigentlich, das Hibiskus die Milchbildung hemmt? Ich trinke eigentlich nur kalten Früchtetee und natürlich ist da in vielen Sorten Hibiskus drin.

Puh, was für ein Roman, ich hoffe es hilft.

Re: 5 Monate - Gewicht stagniert seit Wochen

Verfasst: 28.01.2025, 13:13
von Sommermama2017
Zu "Milch nahrhafter bekommen über die Ernährung": soweit ich weiß, ist das ein Mythos. Es gibt Studien, die haben die Milch von vielen Müttern auf der ganzen Erde untersucht und die Milch hat sich kaum unterschieden. Man muss schon sehr, sehr mangelernährt sein, damit die Milch weniger nahrhaft wird.
Solange man nicht hungert, ist die Milch kaum zum Besseren änderbar, höchstens bekommt die Mutter Mangelerscheinungen, das Kind erst danach.


Was ist in Richtung Milcheiweißunverträglichkeit? Trinkst du Kuhmilch? Gab es was im Brei?

Dass ein Baby bei zu wenig Milch spuckt, finde ich irgendwie unlogisch, aber das ist nur Laienmeinung, kein Fachwissen.

Re: 5 Monate - Gewicht stagniert seit Wochen

Verfasst: 28.01.2025, 13:35
von Juli90
Hallo Jackdaw,

ich fühle mit dir, wenn es um das Thema Speien geht.
Wir haben mit einem unserer beiden Zwillinge das gleiche Thema und ich kann den Spruch auch nicht mehr hören. Es ist eben nicht nur das Speien, sondern eben auch die Konsequenzen mit unruhigem Schlaf, Geschrei an der Brust etc. Das ist bei uns auch alles genauso.

Bzgl. Schlaf hilft es bei uns sehr, dass wir ihn auf der Seite schlafen lassen. Da gibt es spezielle Stützen, die ein Rollen auf den Bauch verhindern (Gefahr vor SIDS). Außerdem liegt ein Aktenordner unter seiner Matratze. Das in Kombination funktioniert bei uns (meistens) ganz gut beim Schlafen. Bei Geschrei an der Brust nehme ich ihn immer direkt ab und lasse ihn ganz sanft aufstoßen und zwar nicht mit Klopfen, sondern mit Rücken sanft kreisen lassen oder ihn immer wieder aufrecht sitzen lassen.

Wahrscheinlich machst du das alles schon, aber ich wollte es trotzdem teilen, falls vielleicht doch noch was davon hilft. Uns sagen die Ärzte auch immer nur, dass wir uns „einfach“ bis zur Beikost gedulden sollen. Dann soll alles besser werden. :?

Re: 5 Monate - Gewicht stagniert seit Wochen

Verfasst: 28.01.2025, 14:40
von Jackdaw
Sommermama2017 hat geschrieben: 28.01.2025, 13:13 Zu "Milch nahrhafter bekommen über die Ernährung": soweit ich weiß, ist das ein Mythos. Es gibt Studien, die haben die Milch von vielen Müttern auf der ganzen Erde untersucht und die Milch hat sich kaum unterschieden. Man muss schon sehr, sehr mangelernährt sein, damit die Milch weniger nahrhaft wird.
Solange man nicht hungert, ist die Milch kaum zum Besseren änderbar, höchstens bekommt die Mutter Mangelerscheinungen, das Kind erst danach.
Den Hinweis habe ich innerlich auch gleich als eher weniger hilfreich eingeordnet. Ich bin zwar schlank und komme dank dem doch fordernden kleinen Mann wahrscheinlich nicht ganz so regelmäßig zum Essen, wie es uns im Geburtsvorbereitungskurs zum Thema stillen empfohlen wurde (3 Hauptmahlzeiten und 2 Zwischensnacks), aber ich bin nicht untergewichtig und halte auch keine einseitige Diät o.Ä.
Sommermama2017 hat geschrieben: 28.01.2025, 13:13 Was ist in Richtung Milcheiweißunverträglichkeit? Trinkst du Kuhmilch? Gab es was im Brei?
Hatten wir auch schon überlegt, obwohl es ja statistisch unwahrscheinlich ist. Ich habe im letzten Jahr schon mal ca. 3 Wochen auf Milchprodukte verzichtet, hatte aber nicht den Eindruck, dass es besser geworden ist. Mein Mann meinte schon eine leichte Verbesserung zu merken. Ich achte derzeit nur darauf, nicht übermäßig Milchprodukte zu konsumieren. Also keine Milch, kein Käse, Joghurt usw. Aber ich lese nicht mehr jede Zutatenliste von hinten bis vorne durch und meide jedes Molekül Milcheiweiß. Das müsste man ja wahrscheinlich so machen. Im Brei war keine Milch (war nur Gemüsebrei bisher). Nur in den Pres, die wir angeboten haben, war natürlich Milch, mehr als einen Schluck hat er aber von keiner genommen.
Sommermama2017 hat geschrieben: 28.01.2025, 13:13 Dass ein Baby bei zu wenig Milch spuckt, finde ich irgendwie unlogisch, aber das ist nur Laienmeinung, kein Fachwissen.
Ich finde es auch nicht ganz logisch, vorallem auch in den Mengen, die da teilweise gleich nach dem Stillen retour kommen. Aber ich bin ja auch nur belesener Laie.

Re: 5 Monate - Gewicht stagniert seit Wochen

Verfasst: 28.01.2025, 14:53
von Jackdaw
Juli90 hat geschrieben: 28.01.2025, 13:35 Hallo Jackdaw,

ich fühle mit dir, wenn es um das Thema Speien geht.
Wir haben mit einem unserer beiden Zwillinge das gleiche Thema und ich kann den Spruch auch nicht mehr hören. Es ist eben nicht nur das Speien, sondern eben auch die Konsequenzen mit unruhigem Schlaf, Geschrei an der Brust etc. Das ist bei uns auch alles genauso.

Bzgl. Schlaf hilft es bei uns sehr, dass wir ihn auf der Seite schlafen lassen. Da gibt es spezielle Stützen, die ein Rollen auf den Bauch verhindern (Gefahr vor SIDS). Außerdem liegt ein Aktenordner unter seiner Matratze. Das in Kombination funktioniert bei uns (meistens) ganz gut beim Schlafen. Bei Geschrei an der Brust nehme ich ihn immer direkt ab und lasse ihn ganz sanft aufstoßen und zwar nicht mit Klopfen, sondern mit Rücken sanft kreisen lassen oder ihn immer wieder aufrecht sitzen lassen.

Wahrscheinlich machst du das alles schon, aber ich wollte es trotzdem teilen, falls vielleicht doch noch was davon hilft. Uns sagen die Ärzte auch immer nur, dass wir uns „einfach“ bis zur Beikost gedulden sollen. Dann soll alles besser werden. :?
Danke für das Mitgefühl, das tut gut. Wo das Problem gefühlt immer nur als "Wäscheproblem" gesehen wird. Als wäre einem als Mama die Wäsche im Vergleich zum Wohlbefinden der Kleinen nicht völlig egal, wir müssen die Sachen ja nicht mehr per Hand im Fluss waschen. Als Zwillingsmama hast du übrigens meinen allergrößten Respekt, ich komme schon mit einem ständig über meine Grenzen. Und dann noch das leidige Spuckthema, oh man.

Auf der Seite schlafen lassen haben wir tatsächlich noch nicht probiert, wird ja wegen SIDS auch nicht empfohlen. Wenn es helfen würde, wäre das trotzdem eine Option für uns, wir haben ansonsten keinerlei Risikofaktoren für SIDS. Hochlagern hat bisher nicht viel gebracht, er spuckt auch gegen die Schwerkraft an :lol: Diese Stützen schau ich mir mal an, auch wenn ich nicht weiß, ob er auf der Seite schlafen möchte. Er könnte sich theoretisch ja auf die Seite (oder den Bauch) drehen, er kann das, aber bisher bleibt er trotzdem in Rückenlage nachts. Tagüber will er nur auf dem Bauch liegen und mit Armen und Beinen rudern. Da kommt dann natürlich immer extra viel hoch, bei so viel Druck auf dem Bauch.

Aufstoßen (dann aber so gut wie immer mit ordentlich Milch) hilft manchmal, wenn er so schreit bei/nach dem Trinken. Er möchte dann aber nicht weiter trinken, obwohl er immer wieder sucht. Und ich weiß dann immer nicht, ob er denn schon satt ist oder noch Hunger hat, aber ihn etwas vom Weitertrinken abhält. Und wenn ja, was.

Re: 5 Monate - Gewicht stagniert seit Wochen

Verfasst: 28.01.2025, 23:33
von vam
Zum Thema Milch nahrhafter bekommen - genau so wie Sommermama schreibt. Und Muttermilch wird aus Blut gemacht, nicht aus deinem Mageninhalt. Gute Ernährung ist schon sinnvoll, aber für diesen Zweck hilft es nicht.

Kennst du hier die Info zur hochkalorischen Beikost? viewtopic.php?p=5756005#p5756005

Mein erstes Kind wurde mit Beikost zugefüttert. Das ging auch ganz ohne Druck und „Hochfahren“, denn es geht um die Kaloriendichte. Wir haben Brei mit gut Mandelmus dran gemacht, auch Leinöl mochte er sehr gerne, es geht aber auch jedes andere Fett. Bei uns kam der Knick in der Kurve auch um die achte Woche erst.