Kind weint bei jedem Aufwachen
Verfasst: 16.07.2024, 21:16
Gerade sitze ich bei einem Puzzle im Büro, während mein Partner unseren einjährigen Sohn ins Bett bringt. Ich höre K durch die Wand weinen - sein müdes, unzufriedenes Weinen, das jeder ausser mir aushalten muss, wenn er K zum Schlafen bringen will.
K schläft bei uns im Bett seit Anfang an. Einschlafstillen funktioniert sehr gut, haben wir jetzt auch ein Jahr lang dankbar genutzt. Das Beistellbett dient nur als Ablagefläche, denn ohne Brust wird er immer sehr schnell wach. Stichwort Mama-Radar.
So langsam geht es mir aber an die Substanz, ich habe seit knapp 20 Monaten keine Nacht durchgeschlafen. Deshalb bringt jetzt seit ein paar Tagen mein Partner K ins Bett, damit ich ein bisschen Zeit für mich habe und auch in der Hoffnung, dass sich K daran gewöhnt, dass man auch ohne Brust gut schlafen kann. Mir scheint auch, dass ich ihn jeden Abend etwas weniger lang höre. Körperkontakt braucht K auch bei Papa, damit er einschlafen kann.
Was uns aber mehr besorgt und rädert als das Weinen beim ins-Bett-gehen ist, dass K auch bei jedem wach werden weint. Tags und nachts. Tagsüber hört es schnell auf, wenn man ihn hoch nimmt und er ganz wach wird. Spätestens beim Aufstehen ist die Welt meistens wieder in Ordnung.
Aber in der Nacht ist das echt schwierig. K dreht sich häufig weg und schläft dann eine Weile ruhig und tief. Aber etwa halbstündlich wird er halb wach und meldet sich. Wenn dann nicht mindestens Körperkontakt da ist, fängt er an zu weinen. Und das Weinen hört ohne Brust nicht mehr auf.
Manchmal steh ich auch in der Nacht auf, weil ich mal muss. Wenn K dann anfängt zu Wimmern, lege ich die Hand von meinem Partner auf K, damit er sich nicht alleine fühlt. Oft weint er dann aber erstrecht, das kann sich zu einem regelrechten Brüllen steigern. Ich weiss nicht, wie nah er dann am Wachzustand ist. Das Brüllen hört erst auf, wenn ich zurückkomme und ihn an die Brust nehme. Manchmal guckt er mich dann laut schniefend durch halb geöffnete Augen vorwurfsvoll an, bevor er wieder einschläft.
Mein Partner hält das nachts sehr schlecht aus, fängt dann meistens an, auf K einzureden ("Was ist denn da los? Es gibt doch keinen Grund zu weinen..."), worauf dieser mit noch schrecklicherem Gebrüll antwortet und mein Partner entnervt aufsteht und ins Bad stapft. Ob hier das Huhn oder das Ei zuerst war, kann ich nicht sagen.
Kennt ihr dieses ständige Weinen/Brüllen? Woher kommt das? Leidet unser Sohn? Wie viel ist normal? Wie geht ihr damit um? Ferbern ist für uns ausgeschlossen, aber vielleicht gibt es ja humanere Methoden, die ihr uns raten könnt...
K schläft bei uns im Bett seit Anfang an. Einschlafstillen funktioniert sehr gut, haben wir jetzt auch ein Jahr lang dankbar genutzt. Das Beistellbett dient nur als Ablagefläche, denn ohne Brust wird er immer sehr schnell wach. Stichwort Mama-Radar.
So langsam geht es mir aber an die Substanz, ich habe seit knapp 20 Monaten keine Nacht durchgeschlafen. Deshalb bringt jetzt seit ein paar Tagen mein Partner K ins Bett, damit ich ein bisschen Zeit für mich habe und auch in der Hoffnung, dass sich K daran gewöhnt, dass man auch ohne Brust gut schlafen kann. Mir scheint auch, dass ich ihn jeden Abend etwas weniger lang höre. Körperkontakt braucht K auch bei Papa, damit er einschlafen kann.
Was uns aber mehr besorgt und rädert als das Weinen beim ins-Bett-gehen ist, dass K auch bei jedem wach werden weint. Tags und nachts. Tagsüber hört es schnell auf, wenn man ihn hoch nimmt und er ganz wach wird. Spätestens beim Aufstehen ist die Welt meistens wieder in Ordnung.
Aber in der Nacht ist das echt schwierig. K dreht sich häufig weg und schläft dann eine Weile ruhig und tief. Aber etwa halbstündlich wird er halb wach und meldet sich. Wenn dann nicht mindestens Körperkontakt da ist, fängt er an zu weinen. Und das Weinen hört ohne Brust nicht mehr auf.
Manchmal steh ich auch in der Nacht auf, weil ich mal muss. Wenn K dann anfängt zu Wimmern, lege ich die Hand von meinem Partner auf K, damit er sich nicht alleine fühlt. Oft weint er dann aber erstrecht, das kann sich zu einem regelrechten Brüllen steigern. Ich weiss nicht, wie nah er dann am Wachzustand ist. Das Brüllen hört erst auf, wenn ich zurückkomme und ihn an die Brust nehme. Manchmal guckt er mich dann laut schniefend durch halb geöffnete Augen vorwurfsvoll an, bevor er wieder einschläft.
Mein Partner hält das nachts sehr schlecht aus, fängt dann meistens an, auf K einzureden ("Was ist denn da los? Es gibt doch keinen Grund zu weinen..."), worauf dieser mit noch schrecklicherem Gebrüll antwortet und mein Partner entnervt aufsteht und ins Bad stapft. Ob hier das Huhn oder das Ei zuerst war, kann ich nicht sagen.
Kennt ihr dieses ständige Weinen/Brüllen? Woher kommt das? Leidet unser Sohn? Wie viel ist normal? Wie geht ihr damit um? Ferbern ist für uns ausgeschlossen, aber vielleicht gibt es ja humanere Methoden, die ihr uns raten könnt...