Ich bin seit einiger Zeit stille Leserin und konnte mich schon in einigen Beiträgen wiedererkennen. Gern möchte ich trotzdem unsere Situation schildern und lesen, was ihr da so zu Gedanken dazu habt.
Ich habe 2 Kinder, einen 3-jährigen Bub und ein 5 Monate altes Mädel. Nach anfänglichem Hin und Her und Neusortiererei ist es aktuell so, dass mein Mann unseren Jungen und ich das Baby ins Bett bringen. Das funktioniert anders auch gar nicht, denn mein Mädchen findet phasenweise wirklich schwer in den Schlaf!
Tagsüber schläft sie 3-4x, davon ein längeres Schläfchen von 2-2,5h, der Rest 40min. Am besten in der Trage beim Spazieren. Im Bett klappt nur morgens und ich muss daneben liegen. Insofern sind mir Schläfchen in der Trage sehr recht, denn ich muss ja auch den Großen von der Kita holen und mich mit ihm beschäftigen…. Das klappt ganz gut. Gerade scheint eine Umbruch-Zeit zu sein, sie stellt scheinbar von 4 zuvor sehr regelmäßiger und planbarer Schläfchen auf 3 nicht mehr so planbare um…
Ansonsten ist sie ein normal entwickeltes zielstrebiges Baby, das voll gestillt wird.
Abends gehen wir um ca 19:30 Uhr ins Schlafzimmer, nachdem sie für die Nacht gewickelt wurde und ich ihre Beinchen mit ein wenig Mandelöl massiert habe (als immer gleiches Zubettgehritual). Dann stecke ich sie in einen Schlafsack, in dem die Ärmchen nach oben in solchen Flügelchen gepuckt sind (ich hoffe, jeder weiß was gemeint ist). Und dann gehts eigentlich schon los: die Maus fängt an zu wimmern und zu schreien, windet sich in meinem Arm und kommt kaum zur Ruhe! Wenn ich sie stille, trinkt sie hastig und hampelt dabei herum, man könnte meinen, sie trainiert für einen Kopfstand! Leider schläft sie durch das Stillen so gut wie nie ein, fängt also nach der Mahlzeit an, sich zu winden und wurstelt sich mit den gepuckten Händchen im Gesucht, krümmt sich und dreht sich auf beide Seiten. Ich nehme sie dann hoch und schaukele sie bis sie schläft. Das dauert zum Teil aber 30-45min, sodass wir gut eine Stunde mit Einschlafen beschäftigt sind. Das an sich würde ich auch einfach akzeptieren, aber leider weint sie ja so sehr. Ich frage mich jedes Mal, was zum Kuckuck ich tun soll um ihr zu helfen…
Kennt das jemand? Habt ihr eine Idee, wie ich es schaffe, dass sie möglichst ruhig entspannen kann? Am besten natürlich noch, während ich neben ihr liege, das Hochnehmen und Schaukeln ist zwar ok, ich würde auf Dauer gern aber im Liegen Einschlaf-Begleiten…
Ich danke euch