ich bin durch Zufall hier auf Euer Forum gestoßen und finde es klasse, dass es sowas gibt.
Ich bin schon ziemlich geprägt von Stillberatungen (hatte beim 1. Sohn 3 und beim jetzigen 1).
Zu meiner Geschichte:
Ich wollte beim 2. Sohn alles anders machen. Ich habe mir viel Wissen ums Stillen angeeignet. Nach der Geburt nach ein paar Stunden war er auch im Milchkoma, sodass ich optimistisch war. Doch kurz darauf hat er viel geweint und am 2. Tag wurde im KH aufgrund der Abnahme Druck gemacht. Schon wieder Stress mit dem Stillen im KH. Schon wieder kam der Milcheinschuss erst nach verlassen das KH. Ich wurde regelrecht emotional erpresst (zumindest hatte ich das Gefühl). "Mal schauen, ob Sie die Kinderärzte nach 48 h nach Hause lassen bei der Gewichtsabnahme". Diesen Satz habe ich oft gehört. Genauso wie "Der braucht Flüssigkeit so schrumpelig wie der ist". Irgendwann habe ich gefragt "Was macht die Hebamme oder der Kinderarzt anders bei der Gewichtskontrolle als hier im KH?". Darauf wurde nichts erwidert. Im Endeffekt haben uns die Kinderärzte ohne Kommentar entlassen. Ich wollte eigentlich ambulant entbinden - jedoch hatte ich keine Kraft zu diskutieren. Sie wollten aufgrund von grünen Fruchtwasser 48 h Kontrolle.
Endlich zu Hause ging es besser. Wir haben anfangs mit Fingerfeeder zugefüttert an der Brust, da ich hoffte, dass es nur kurz ist. Irgendwann bin ich aufgrund der Stillberaterin auf Sonde + Spritze gestiegen. Sie war spezialisiert auf orale Restriktionen (DEFAGOR) und eine freie Stillberaterin (Früher AFS). Leider hat sie mir nicht nochmal gesagt, den Schlauch auch mal abzuklemmen. Das ärgert mich bis heute, dass ich nicht selber dran gedacht habe.
Nach 3 Monaten bin ich aufs BES umgestiegen (wie bei meinem 1. Sohn).
Bis heute nehmen wir das BES und füttern zu.
Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
- Junge
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Wird zugefüttert mit PRE HA. Bei meinem 1. Sohn konnte ich nicht viel abpumpen (max. 30 ml). Das hat mich mehr gestresst. Dieses mal Pumpe ich gar nicht. Ich füttere zwischen 250 und 350 ml hinzu. Anfangs 4 bis 5 Mal 70 ml. Jetzt versuche ich umzustellen auf 2x 70 (früh/abend) und 5 bis 6 mal 35 ml. In der Nacht verzichte ich auf das BES. Aufgrund einer RSV Infektion mit 5 Wochen wurde im KH darauf bestanden, dass er 565 ml am Tag trinken sollte auf 7 Mahlzeiten (habe Stillwiegen verweigert aufgrund von Stress). Ich durfte weiterhin Stillfreundlich zufüttern. Jedoch habe ich nicht mehr als 400 ml in ihn reinbekommen. Deswegen wurde er sondiert. Was ich auch öfter verweigert habe, weil ihm das überhaupt nicht gut tat.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wir stillen mindestens 10x in 24 h. Ohne BES meist nur 2 bis 3 Minuten. Mit BES je nach Menge 5 bis 10 Minuten.
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
Urin 5 bis 8x. Stuhlgang alle 1 bis 5 Tage.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Andocken gleich im Kreißsaal. Schon im KH viel mir auf, dass er oft abrutscht und das Vakuum nicht hält. Er wurde als Trinkfaul bezeichnet. Es wurde ein zu kurzes hinteres Zungenband diagnostiziert. Es wurde mit 2 Monaten getrennt. Die Ärztin meinte, dass Lippenband ist ziemlich straff. Sie hätte es beim Laser mit durchtrennt, wir haben uns für die Schere entschieden. Da wollte sie ihm nicht 2 Wunden hinzufügen. Sie meinte es hätte keinen Einfluss aufs Stillen.
Er dockt oft an und ab. Weint sehr viel an der Brust ohne BES. Wenn er mit BES an der Brust weint, weiß ich, dass es definitiv Übermüdung ist.
Mit BES ist es oft sehr viel ruhiger. Er hat sich an den Fluss gewöhnt. Denn wenn er so trinkt, hört er mitten drin auf und weint. Wenn ich dann ausstreiche, spritzt zum Teil die Milch noch. Mit BES geht es.
Ich betreibe Wechselstillen. Erst ohne BES und dann erst mit BES. Brustkompression juckt ihn jedoch gar nicht :/.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Osteopathie 1x vor Zungenbandkürzung und 1x nach Zungenbandkürzung. Wir wollten weiteren Termin jedoch aufgrund von Krankheit noch nicht erfolgt.
Es steht ein Termin bei einer Kinderärztin mit Chiropraktiker Ausbildung an (Überweisung vom Kinderarzt, da Lieblingsseite und leichtes C nach rechts).
Stillberatung: Nach Trennung und einigen Videos keinen Kontakt mehr.
Hebamme: ab und an noch Kontakt
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
- tubuläre Brust (denke mittlerweile jedoch nicht, dass es daran liegt. Ich denke zumindest, dass zumindest noch mehr Milch geht, wenn er effektiv trinkt ohne an Fluss BES gewöhnt zu sein).
- leider Übergewicht seit 1. Schwangerschaft.
- Vor ein paar Wochen Bockshornklee, jedoch aktuell nur Jod/ Magnesium.
- Vasospasmus
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
Ebenfalls Probleme schon im KH mit der Zunahme (nach KH Personal). Zufüttern mit BES.
BES Entfall nach 1 Jahr. Kind hat sich mit fast 3 Jahren selbst abgestillt (vllt durch erneute Schwangerschaft).
15.01.24 3575 g Geburt KH
16.01.24 3375 g KH (beginn Zuckerlösung zufüttern)
17.01.24 3315 g KH (Zuckerlösung)
18.01.24 3300 g Hebamme zu Hause
19.01.24 3330 g Hebamme (ca. 200 ml zufüttern)
21.01.24 3420 g Hebamme (ca. 200 ml zufüttern)
22.01.24 3450 g Hebamme (ca. 200 ml zufüttern)
24.01.24 3535 g Hebamme (ca. 200 ml zufüttern)
26.01.24 3670 g Hebamme (ca. 200 ml zufüttern)
29.01.24 3700 g Hebamme (ca. 200 ml zufüttern)
01.02.24 3830 g Hebamme (ca. 200 ml zufüttern)
05.02.24 3930 g Hebamme (ca. 200 ml zufüttern)
09.02.24 4100 g Hebamme (ca. 200 ml zufüttern)
13.02.24 4170 g Hebamme (ca. 200 ml zufüttern)
16.02.24 4300 g Hebamme (Beginn RSV Infektion, erste Anzeichen)
20.02.24 4335 g KH RSV Infektion (ca. 400 ml zufüttern)
21.02.24 4460 g KH
22.02.24 4460 g KH
23.02.24 4500 g KH
24.02.24 4570 g KH
25.02.24 4650 g KH
26.02.24 4690 g KH
27.02.24 4830 g Hebamme
29.02.24 4875 g Kinderarzt U3
06.03.24 5180 g Hebamme
13.03.24 5400 g Hebamme
25.03.24 5800 g Hebamme
10.04.24 6140 g Hebamme
16.04.24 6280 g Hebamme
23.04.24 6420 g Hebamme
14.05.24 6820 g Kinderarzt U4
17.05.24 6900 g Hebamme
24.05.24 7000 g Hebamme
Ich habe seit der Geburt Urin, Stuhl, Zufütterungsmenge Taggenau aufgeschrieben. Ab wann soll ich für einen Überblick das notieren? Oder soll ich das von Anfang an? Nur wäre das wirklich sehr viel.
Eine Waage habe ich noch nicht. Ich würde am Montag mal die Apotheken abtelefonieren. Wäre das Ok bzw. ausreichend?
Vielen Dank und ich wünsche noch einen schönen Abend