Stillprobleme: Kauleisten in Aktion...
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Pj2023
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Stillprobleme: Kauleisten in Aktion...
Hallo zusammen,
ich bin so langsam mit meinem Latein am Ende und hoffe, vielleicht durch den ein oder anderen Erfahrungsbericht noch ein bisschen Hoffnung schöpfen zu können. Das grundsätzliche Problem ist, dass das Stillen schmerzt, da mein 3,5 Monate alter Sohn eher mit den Kauleisten beißt als mit der Zunge zu saugen, oder zumindest die Zunge beim Saugen nicht über der unteren Kauleiste lässt. Evtl. nutzt er auch die Kauleisten für das Vakuum… ich bin mir unsicher.
Zusammengefasst die Eckdaten:
• 24.8.23 Geburt von Jona (komplikationslose Schwangerschaft, komplikationslose Geburt auf natürlichem Wege ohne Schmerzmittel)
• Jona entwickelt sich super und nimmt gut zu. Es gab und gibt zu keinem Zeitpunkt Sorgen, was seine Ernährung und Entwicklung angeht.
• wunde Brustwarzen zu Beginn, das Andocken ist über längere Zeit schmerzhaft
• innerhalb der ersten Wochen mehrfach Milchstau und Brustentzündung, zuletzt am 22.9.23 (die letzte und heftigste)
• immer wieder Schmerzen an den Brüsten, dauerhaft empfindliche Brustwarzen
• Das Stillen ist teilweise schmerzfrei, die Schmerzen sind vor allem zwischen den Stillmahlzeiten stark.
• 19.10.23 Stillberaterin zu Besuch: Gemeinsam wird einiges ausgeschlossen (kein Schnuller —> keine Saugverwirrung, Anlegen sieht gut aus…). Ergebnis: Ich spüre den Milchfluss sehr stark, oft ist es nach dem Stillen schmerzhaft. Die Stillberaterin hat außerdem den Eindruck, dass Jona sehr stark mit dem Kiefer arbeitet und empfiehlt daher den Besuch bei einer Osteopathin.
• Nun sind auch die Stillmahlzeiten zunehmend schmerzhaft, die Brustwarzen bluten.
• 31.10.23 Ich lerne die Hebamme kennen, bei der ich Babymassage und Rückbildung mache. Sie sieht Jonas Mund beim Weinen und meint, dass sein Zungenbändchen die blutigen Brustwarzen und die Schmerzen verursacht. (Bisher hatten alle das Zungenbändchen für in Ordnung befunden.)
• Die Stillberaterin ist überrascht und empfiehlt als alternative Möglichkeit eine Kinderphysiotherapeutin.
• 8.11.23 Termin bei der Osteopathin, leichte Verspannung im Nackenbereich; Im Anschluss an den Termin ändert sich leider nichts an den Schmerzen.
• Die Schmerzen sind nach wie vor da, die Brustwarzen bluten aber nicht mehr.
• 15.11.23 Termin beim Zahnarzt (Spezialist): Das Zungenbändchen sei sehr stark ausgeprägt und sollte durchtrennt werden.
• 17.11.23 Termin bei einer Kinderphysiotherapeutin; Sie kann nicht weiterhelfen.
• Was bis hier immer mal wieder auffiel: Ich streckte Jona die Zunge raus, um ihn dazu zu animieren, das gleiche zu tun. Ich hatte nämlich mehr und mehr den Eindruck (spätestens seit dem Hinweis der Hebamme am 31.10.), dass er mit den Kauleisten auf meine Brüste „beißt“, anstatt zu saugen. Das Zungerausstrecken meinerseits erwiderte er meist mit einem Lächeln, streckte aber nie selbst die Zunge raus. Wir hatten nur ab und zu gesehen, dass er die Zunge kurz über die Lippen hinweg rausgestreckt hatte, dachten also, dass er das grundsätzlich kann.
• 23.11.23 Termin beim Zahnarzt: Das Zungenbändchen wird durchtrennt.
• Im Anschluss daran ändert sich zunächst nichts. Wir dehnen die Wunde regelmäßig.
• Ab ca. 4.12.23 scheint Jona plötzlich seine Zunge „entdeckt“ zu haben, denn er streckt sie sehr oft nach draußen (auch ohne Animation), spielt damit, lutscht vermehrt auf seiner Faust und am Daumen. Nun erwidert er auch mein Zungerausstrecken teilweise damit, dass er ebenfalls die Zunge rausstreckt. Manche Stillmahlzeiten sind nun angenehmer. Das Dehnen der Wunde wird etwas schwieriger, da er mit der Zunge den Finger rausdrückt.
• 6.12.23 Termin bei der Osteopathin als Nachsorge des Zungenbändchendurchtrennens: Sie sagt, bei Jona sei alles super. Termin beim Zahnarzt: Die Wunde sieht gut aus, wir sollen weiterhin dehnen.
• 7.12.23 Die Stillmahlzeiten sind wieder schmerzhafter; es ist schwer auszuhalten. Wie schon zuvor schmerzen die Brustwarzen auch zwischen den Stillmahlzeiten, wenn ich z.B. Jona auf den Arm nehme.
• Ich versuche immer mal wieder sein Gesicht zu massieren, um sein Saugen zu verbessern.
• Seit dem 8.12.23 habe ich den Eindruck, dass es auf und ab geht. Mal scheint er gut zu trinken und es fühlt sich mehr wie Saugen als Beißen an, in der vergangenen Nacht hat er aber beispielsweise wieder eher gekaut und es war sehr unangenehm.
Das Durchtrennen ist nun 2,5 Wochen her und ich hatte natürlich gehofft, dass ich etwas früher eine deutliche Verbesserung spüre. Allerdings war Jona zum Zeitpunkt der Durchtrennung ja schon 3 Monate alt, sodass es eventuell doch länger dauert, bis er das Saugen richtig lernt. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ich von ähnlichen Fällen erfahren würde und wüsste, wie lange es noch dauern kann. Ich glaube, ich habe mittlerweile sämtliche Forenbeiträge dazu durchgekämmt… Ich versuche immer wieder nach jedem Strohhalm zu greifen, da ich sehr gerne weiterhin stillen möchte.
Danke!!
Hier noch die weiteren Daten, falls wichtig:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Junge
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Nein
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
ca. 11-12x pro Tag, jeweils ca. 10min
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
alle 2-3 Tage Stuhlgang, regelmäßig volle Windeln
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
(siehe oben, Jona hatte häufig seine Händchen im Weg und hat seinen Kopf hin und her bewegt, was das Andocken erschwerte)
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
(siehe oben)
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
(siehe oben)
ich bin so langsam mit meinem Latein am Ende und hoffe, vielleicht durch den ein oder anderen Erfahrungsbericht noch ein bisschen Hoffnung schöpfen zu können. Das grundsätzliche Problem ist, dass das Stillen schmerzt, da mein 3,5 Monate alter Sohn eher mit den Kauleisten beißt als mit der Zunge zu saugen, oder zumindest die Zunge beim Saugen nicht über der unteren Kauleiste lässt. Evtl. nutzt er auch die Kauleisten für das Vakuum… ich bin mir unsicher.
Zusammengefasst die Eckdaten:
• 24.8.23 Geburt von Jona (komplikationslose Schwangerschaft, komplikationslose Geburt auf natürlichem Wege ohne Schmerzmittel)
• Jona entwickelt sich super und nimmt gut zu. Es gab und gibt zu keinem Zeitpunkt Sorgen, was seine Ernährung und Entwicklung angeht.
• wunde Brustwarzen zu Beginn, das Andocken ist über längere Zeit schmerzhaft
• innerhalb der ersten Wochen mehrfach Milchstau und Brustentzündung, zuletzt am 22.9.23 (die letzte und heftigste)
• immer wieder Schmerzen an den Brüsten, dauerhaft empfindliche Brustwarzen
• Das Stillen ist teilweise schmerzfrei, die Schmerzen sind vor allem zwischen den Stillmahlzeiten stark.
• 19.10.23 Stillberaterin zu Besuch: Gemeinsam wird einiges ausgeschlossen (kein Schnuller —> keine Saugverwirrung, Anlegen sieht gut aus…). Ergebnis: Ich spüre den Milchfluss sehr stark, oft ist es nach dem Stillen schmerzhaft. Die Stillberaterin hat außerdem den Eindruck, dass Jona sehr stark mit dem Kiefer arbeitet und empfiehlt daher den Besuch bei einer Osteopathin.
• Nun sind auch die Stillmahlzeiten zunehmend schmerzhaft, die Brustwarzen bluten.
• 31.10.23 Ich lerne die Hebamme kennen, bei der ich Babymassage und Rückbildung mache. Sie sieht Jonas Mund beim Weinen und meint, dass sein Zungenbändchen die blutigen Brustwarzen und die Schmerzen verursacht. (Bisher hatten alle das Zungenbändchen für in Ordnung befunden.)
• Die Stillberaterin ist überrascht und empfiehlt als alternative Möglichkeit eine Kinderphysiotherapeutin.
• 8.11.23 Termin bei der Osteopathin, leichte Verspannung im Nackenbereich; Im Anschluss an den Termin ändert sich leider nichts an den Schmerzen.
• Die Schmerzen sind nach wie vor da, die Brustwarzen bluten aber nicht mehr.
• 15.11.23 Termin beim Zahnarzt (Spezialist): Das Zungenbändchen sei sehr stark ausgeprägt und sollte durchtrennt werden.
• 17.11.23 Termin bei einer Kinderphysiotherapeutin; Sie kann nicht weiterhelfen.
• Was bis hier immer mal wieder auffiel: Ich streckte Jona die Zunge raus, um ihn dazu zu animieren, das gleiche zu tun. Ich hatte nämlich mehr und mehr den Eindruck (spätestens seit dem Hinweis der Hebamme am 31.10.), dass er mit den Kauleisten auf meine Brüste „beißt“, anstatt zu saugen. Das Zungerausstrecken meinerseits erwiderte er meist mit einem Lächeln, streckte aber nie selbst die Zunge raus. Wir hatten nur ab und zu gesehen, dass er die Zunge kurz über die Lippen hinweg rausgestreckt hatte, dachten also, dass er das grundsätzlich kann.
• 23.11.23 Termin beim Zahnarzt: Das Zungenbändchen wird durchtrennt.
• Im Anschluss daran ändert sich zunächst nichts. Wir dehnen die Wunde regelmäßig.
• Ab ca. 4.12.23 scheint Jona plötzlich seine Zunge „entdeckt“ zu haben, denn er streckt sie sehr oft nach draußen (auch ohne Animation), spielt damit, lutscht vermehrt auf seiner Faust und am Daumen. Nun erwidert er auch mein Zungerausstrecken teilweise damit, dass er ebenfalls die Zunge rausstreckt. Manche Stillmahlzeiten sind nun angenehmer. Das Dehnen der Wunde wird etwas schwieriger, da er mit der Zunge den Finger rausdrückt.
• 6.12.23 Termin bei der Osteopathin als Nachsorge des Zungenbändchendurchtrennens: Sie sagt, bei Jona sei alles super. Termin beim Zahnarzt: Die Wunde sieht gut aus, wir sollen weiterhin dehnen.
• 7.12.23 Die Stillmahlzeiten sind wieder schmerzhafter; es ist schwer auszuhalten. Wie schon zuvor schmerzen die Brustwarzen auch zwischen den Stillmahlzeiten, wenn ich z.B. Jona auf den Arm nehme.
• Ich versuche immer mal wieder sein Gesicht zu massieren, um sein Saugen zu verbessern.
• Seit dem 8.12.23 habe ich den Eindruck, dass es auf und ab geht. Mal scheint er gut zu trinken und es fühlt sich mehr wie Saugen als Beißen an, in der vergangenen Nacht hat er aber beispielsweise wieder eher gekaut und es war sehr unangenehm.
Das Durchtrennen ist nun 2,5 Wochen her und ich hatte natürlich gehofft, dass ich etwas früher eine deutliche Verbesserung spüre. Allerdings war Jona zum Zeitpunkt der Durchtrennung ja schon 3 Monate alt, sodass es eventuell doch länger dauert, bis er das Saugen richtig lernt. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ich von ähnlichen Fällen erfahren würde und wüsste, wie lange es noch dauern kann. Ich glaube, ich habe mittlerweile sämtliche Forenbeiträge dazu durchgekämmt… Ich versuche immer wieder nach jedem Strohhalm zu greifen, da ich sehr gerne weiterhin stillen möchte.
Danke!!
Hier noch die weiteren Daten, falls wichtig:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Junge
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Nein
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
ca. 11-12x pro Tag, jeweils ca. 10min
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
alle 2-3 Tage Stuhlgang, regelmäßig volle Windeln
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
(siehe oben, Jona hatte häufig seine Händchen im Weg und hat seinen Kopf hin und her bewegt, was das Andocken erschwerte)
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
(siehe oben)
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
(siehe oben)
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mameso
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 318
- Registriert: 10.09.2021, 22:46
Re: Stillprobleme: Kauleisten in Aktion...
Hallo und willkommen im Forum. Ich kann leider gar nicht viel zu deiner Frage beitragen, lese aber interessiert mit.
Unser Sohn ist nur ein kleines bisschen jünger als dein Kind und bei ihm wurde ebenfalls am 23.11. das hintere Zungenband durchtrennt. Ich hab mir auch einen deutlicheren oder vielleicht unmittelbareren Effekt erhofft und stell mir wie du die Frage, ob es noch Grund zur Hoffnung gibt oder ich mich damit abfinden muss, dass dieser vielleicht gar nicht mehr eintritt. Ich bin also auch sehr gespannt auf weitere Erfahrungen.
Unser Sohn ist nur ein kleines bisschen jünger als dein Kind und bei ihm wurde ebenfalls am 23.11. das hintere Zungenband durchtrennt. Ich hab mir auch einen deutlicheren oder vielleicht unmittelbareren Effekt erhofft und stell mir wie du die Frage, ob es noch Grund zur Hoffnung gibt oder ich mich damit abfinden muss, dass dieser vielleicht gar nicht mehr eintritt. Ich bin also auch sehr gespannt auf weitere Erfahrungen.
Tochter (06/2021)
Sohn (09/2023)
Sohn (09/2023)
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Pj2023
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 9
- Registriert: 11.12.2023, 09:46
Re: Stillprobleme: Kauleisten in Aktion...
Hi,
danke für deinen Beitrag!
Dann hast du auch Schmerzen beim Stillen? Ich zweifle halt echt schon an mir und frage mich, ob ich nicht doch etwas falsch mache. Aber ich habe so viel gelesen zum Thema “Richtiges Anlegen“ und dazu, was mögliche Ursachen sein könnten für die Schmerzen, dass ich mir nicht vorstellen kann, irgendetwas zu übersehen. Und nach all der Zeit und Hoffnung ist es echt zermürbend…
Ich habe gesehen, das du noch eine ältere Tochter hast. War das Stillen bei ihr anders?
danke für deinen Beitrag!
Dann hast du auch Schmerzen beim Stillen? Ich zweifle halt echt schon an mir und frage mich, ob ich nicht doch etwas falsch mache. Aber ich habe so viel gelesen zum Thema “Richtiges Anlegen“ und dazu, was mögliche Ursachen sein könnten für die Schmerzen, dass ich mir nicht vorstellen kann, irgendetwas zu übersehen. Und nach all der Zeit und Hoffnung ist es echt zermürbend…
Ich habe gesehen, das du noch eine ältere Tochter hast. War das Stillen bei ihr anders?
- Nienna
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1062
- Registriert: 08.09.2020, 09:40
Re: Stillprobleme: Kauleisten in Aktion...
Ich hatte hier auch irgendwo mein Thema wegen Schmerzen beim Stillen und kurzem Zungenbändchen. Ich war auch sehr verzweifelt, weil nach der Durchtrennung der Effekt erst mal ausblieb.
Kurzzusammenfassung: ca 8 Wochen nach der Durchtrennung (da war er ca 3 Monate alt) wurde es langsam mit jeder Woche besser, seit der Kleine 6 Monate alt ist stillen wir eigentlich komplett schmerzfrei. Eigentlich, weil es für mich wenn er zahnt oder ich den Eisprung habe, immer noch unangenehm sein kann. Von Schmerzen ist da aber trotzdem keine Rede mehr. Wir stillen immer noch gerne und viel
Ich würde trotzdem mal schauen, ob das Baby richtig gut angelegt ist (bei mir gab es eine Stillposition wo es am besten ging, da also ruhig rumprobieren), ob ein Vasospasmus/Soor (gerade wenn die Schmerzen auch nach dem Stillen so schlimm sind) vorliegen könnte und ob eine andere "Brustwarzenpflege" Besserung bringt. Alles in Kombination hat bei mir irgendwann geholfen. Ich drücke euch die Daumen, denn Schmerzen beim Stillen sind einfach ganz gemein...
Kurzzusammenfassung: ca 8 Wochen nach der Durchtrennung (da war er ca 3 Monate alt) wurde es langsam mit jeder Woche besser, seit der Kleine 6 Monate alt ist stillen wir eigentlich komplett schmerzfrei. Eigentlich, weil es für mich wenn er zahnt oder ich den Eisprung habe, immer noch unangenehm sein kann. Von Schmerzen ist da aber trotzdem keine Rede mehr. Wir stillen immer noch gerne und viel
Ich würde trotzdem mal schauen, ob das Baby richtig gut angelegt ist (bei mir gab es eine Stillposition wo es am besten ging, da also ruhig rumprobieren), ob ein Vasospasmus/Soor (gerade wenn die Schmerzen auch nach dem Stillen so schlimm sind) vorliegen könnte und ob eine andere "Brustwarzenpflege" Besserung bringt. Alles in Kombination hat bei mir irgendwann geholfen. Ich drücke euch die Daumen, denn Schmerzen beim Stillen sind einfach ganz gemein...
Nienna
mit dem kleinen Rettungsflugsaurier (11/2022) und der wilden Tigerraupe (07/2020)
mit dem kleinen Rettungsflugsaurier (11/2022) und der wilden Tigerraupe (07/2020)
- SchneFiMa
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 11577
- Registriert: 04.10.2009, 13:20
Re: Stillprobleme: Kauleisten in Aktion...
Hallo PJ,
herzlichen Glückwunsch zu deinem Baby und willkommen hier im Forum.
Bezüglich der Schmerzen: hast du schon die Empfehlung für Magnesium, Calcium und Vitamin B Komplex von der Hebamme/Stillberatung bekommen? Verfärben sich die Brustwarzen währen/nach dem Stillen? Sind die Brustwarzen verformt?
Benötigst du auch Hilfe bei der Zunahme oder ist das alles im guten Bereich?
Viele Grüße
SchneFiMa
ModTeam Stillberatung
herzlichen Glückwunsch zu deinem Baby und willkommen hier im Forum.
Bezüglich der Schmerzen: hast du schon die Empfehlung für Magnesium, Calcium und Vitamin B Komplex von der Hebamme/Stillberatung bekommen? Verfärben sich die Brustwarzen währen/nach dem Stillen? Sind die Brustwarzen verformt?
Benötigst du auch Hilfe bei der Zunahme oder ist das alles im guten Bereich?
Viele Grüße
SchneFiMa
ModTeam Stillberatung
SchneFiMa mit
der Großen (09/07) und der Mittleren (05/10)
sowie
den zwei Burschis 26.02.18
der Großen (09/07) und der Mittleren (05/10)
sowie
den zwei Burschis 26.02.18
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Pj2023
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 9
- Registriert: 11.12.2023, 09:46
Re: Stillprobleme: Kauleisten in Aktion...
@Nienna
Danke, das macht Hoffnung!
Verschiedene Stillpositionen habe ich auch schon getestet, allerdings nicht mit Erfolg. Mit C-Griff und dann Wiegelage schaffe ich es noch am ehesten, schmerzfrei zu stillen. Soor war relativ früh eine Vermutung, weshalb wir dieses Mundgel gegeben haben und ich es mir auf die Brüste geschmiert habe, aber das war es nicht.
@SchneFiMa
Vielen Dank!
Ja, ich habe/hatte tatsächlich Vasospasmus und habe deshalb über einen längeren Zeitraum Magnesium und Vitamin B6 genommen. Dadurch wurde es aber nicht besser. Die Stillberaterin meinte daraufhin, dass es dann wohl kein "echter" Vasospasmus ist, sondern von Jonas Trinkverhalten kommt. Die Brustwarzen sind nach dem Stillen verformt. Das war schon immer so. Aktuell ist es so, dass ich weder den Milchfluss noch einen Vasospasmus zwischen den Stillmahlzeiten merke. Wenn eine Stillmahlzeit schmerzfrei oder so gut wie schmerzfrei ist, dann spüre ich an dieser Brust auch im Anschluss weniger / keine Schmerzen. Ich habe also den Eindruck, dass die Schmerzen zwischen den Stillmahlzeiten mit der Stillmahlzeit ansich (schmerzhaft oder nicht schmerzhaft) korrelieren.
Zum Glück nimmt Jona gut zu - was seine Entwicklung angeht ist alles absolut im grünen Bereich.
Danke, das macht Hoffnung!
Verschiedene Stillpositionen habe ich auch schon getestet, allerdings nicht mit Erfolg. Mit C-Griff und dann Wiegelage schaffe ich es noch am ehesten, schmerzfrei zu stillen. Soor war relativ früh eine Vermutung, weshalb wir dieses Mundgel gegeben haben und ich es mir auf die Brüste geschmiert habe, aber das war es nicht.
@SchneFiMa
Vielen Dank!
Ja, ich habe/hatte tatsächlich Vasospasmus und habe deshalb über einen längeren Zeitraum Magnesium und Vitamin B6 genommen. Dadurch wurde es aber nicht besser. Die Stillberaterin meinte daraufhin, dass es dann wohl kein "echter" Vasospasmus ist, sondern von Jonas Trinkverhalten kommt. Die Brustwarzen sind nach dem Stillen verformt. Das war schon immer so. Aktuell ist es so, dass ich weder den Milchfluss noch einen Vasospasmus zwischen den Stillmahlzeiten merke. Wenn eine Stillmahlzeit schmerzfrei oder so gut wie schmerzfrei ist, dann spüre ich an dieser Brust auch im Anschluss weniger / keine Schmerzen. Ich habe also den Eindruck, dass die Schmerzen zwischen den Stillmahlzeiten mit der Stillmahlzeit ansich (schmerzhaft oder nicht schmerzhaft) korrelieren.
Zum Glück nimmt Jona gut zu - was seine Entwicklung angeht ist alles absolut im grünen Bereich.
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Pj2023
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Re: Stillprobleme: Kauleisten in Aktion...
Nachtrag: Vasospasmus merke ich im Moment doch, aber das ist nicht schlimm. Es belastet mich wesentlich weniger als die Schmerzen beim Stillen und das darauf folgende Gefühl in den Brustwarzen. Die Schmerzen nehme ich unterschiedlich wahr: Vasospasmus ist dieses Ziehen, das dann auch wieder nachlässt und weg ist. Die anderen Schmerzen fühlen sich an wie offene Wunden, bei denen es auch unangenehm ist, wenn ich Jona zum Beispiel auf dem Arm habe und dadurch Berührung mit den Brustwarzen stattfindet.
(Ich hoffe, die Beschreibung und Differenzierung hilft.)
(Ich hoffe, die Beschreibung und Differenzierung hilft.)
- SchneFiMa
- ModTeam-Stillberatung
- Beiträge: 11577
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Re: Stillprobleme: Kauleisten in Aktion...
Guten Morgen,
Hast du denn irgendwo eine Wunde an den Brustwarzen, also vielleicht auch eine sehr kleine?
Benutzt du Lanolin?
Ist es eine Möglichkeit doch nochmal mit den Vitaminen zu beginnen, sie so hochdosiert wie möglich zu nehmen und zu schauen, was passiert?
Viele Grüße
Hast du denn irgendwo eine Wunde an den Brustwarzen, also vielleicht auch eine sehr kleine?
Benutzt du Lanolin?
Ist es eine Möglichkeit doch nochmal mit den Vitaminen zu beginnen, sie so hochdosiert wie möglich zu nehmen und zu schauen, was passiert?
Viele Grüße
SchneFiMa mit
der Großen (09/07) und der Mittleren (05/10)
sowie
den zwei Burschis 26.02.18
der Großen (09/07) und der Mittleren (05/10)
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den zwei Burschis 26.02.18
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Pj2023
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Re: Stillprobleme: Kauleisten in Aktion...
Hallo,
eine Wunde könnte höchstens rechts sein, da ist ein kleiner dunkler (schwarz? dunkelrot?) Punkt. Links aber nicht. Lanolin habe ich eine Zeit lang täglich benutzt, aktuell benutze ich es nicht.
Ich habe 5 Tage lang 125mg Vitamin B6 genommen und danach noch eine lange Zeit 25mg. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass davon die Schmerzen beim Stillen weggehen. Je nach Stillmahlzeit ist es ja schon besser, aber eben nicht immer.
Viele Grüße
eine Wunde könnte höchstens rechts sein, da ist ein kleiner dunkler (schwarz? dunkelrot?) Punkt. Links aber nicht. Lanolin habe ich eine Zeit lang täglich benutzt, aktuell benutze ich es nicht.
Ich habe 5 Tage lang 125mg Vitamin B6 genommen und danach noch eine lange Zeit 25mg. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass davon die Schmerzen beim Stillen weggehen. Je nach Stillmahlzeit ist es ja schon besser, aber eben nicht immer.
Viele Grüße
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Tyaris
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Re: Stillprobleme: Kauleisten in Aktion...
Ich bin nur Laie, aber Vasospasmus war hier sehr temperaturabhängig. Also Winter/unterwegs/draußen/zugig beim Stillen war "schlimmer" als drinnen gemütlich im Bett eingekuschelt.
(Nur als Idee, wenn es nicht passt, ignorier es einfach)
(Nur als Idee, wenn es nicht passt, ignorier es einfach)
Tyaris mit der Löwin (9/19) und der kleinen Wölfin (6/23) an der Hand und dem kleinen Vögelchen (12/25) im Arm und einen Sternchen (4/21) im Herzen